MxPx - Plans within plans

MxPx- Plans within plans

Flix / Cargo
VÖ: 06.04.2012

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 6/10

Immer wieder diese Lieder

2012 scheint ein Jahr der Rückkehrer zu sein bzw. noch zu werden. Dass der ein oder andere Comebacker sehnsüchtiger erwartet wurde als manch anderer Protagonist der Musikszene, liegt wie immer im Auge des Betrachters oder besser gesagt, im Ohr des Zuhörers. Geht man von der Allgemeinheit aus, werden MxPx vermutlich eher weniger in den oberen Gefilden des Hoffentlich-hört-man-von-denen-mal-wieder-was-Neues-Rankings vorzufinden sein. Manch einer wird das Trio aus Bremerton, Washington zur Hochzeit des Melodycores Ende der 90er aufgrund der Fülle von austauschbaren Bands kaum wahrgenommen haben. Anderen hängt das Genre zum Hals heraus, während die dritte Gruppe hingegen für die bisher rund 2,5 Millionen verkauften Tonträgern verantwortlich ist.

Und genau die Letztgenannten werden "Plans within plans" vermutlich am ehesten eine Chance geben und dabei feststellen, dass die dreizehn neuen Tracks eigentlich gar nicht so schlecht sind. Ganz im Gegenteil. Der Opener "Aces up" packt einen sofort am Kragen und schleudert einen gefühlte fünfzehn bis zwanzig Jahre zurück. Eine Zeit, in der man problemlos zwischen Flips und Ollies auf den Allerwertesten fallen konnte, ohne befürchten zu müssen, innerhalb der nächsten Minuten auf YouTube zu landen. Doch auch wenn das Skateboard längst im Keller vor sich hin staubt und das Thrasher-Shirt doch arg spannt, sorgen der knackige Einminüter "Screw loose" genauso wie das galoppierende "Nothing left" für wohlige Erinnerungen.

"Do you remember?" trällert Sänger Mike Herrera in "Best of times" passend vor sich hin. Die Frage kann er sich jedoch auch selbst beantworten. Natürlich erinnern wir uns. So waren MxPx damals und so sind sie auch heute noch. Es geht flott voran, hat jede Menge Melodien und Gitarren und macht trotz geringer Vielfalt doch für eine gewisse Zeit ordentlich Laune. Den Jungs selbst anscheinend auch. Denn fröhlicher als den mit einer gehörigen, mehr oder weniger gewollten Portion Selbstironie versehenen Rausschmeißer "Nothing's gonna change" kann man ein für viele eigentlich unnötiges Album nicht ausklingen lassen.

(Jochen Gedwien)

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Highlights

  • Aces up
  • Nothing left
  • Far away

Tracklist

  1. Aces up
  2. Screw loose
  3. Nothing left
  4. The times
  5. In the past
  6. Best of times
  7. Stay on your feet
  8. Lucky guy
  9. Far away
  10. Cast down my heart
  11. When it comes to you
  12. Inside out
  13. Nothing's gonna change

Gesamtspielzeit: 35:18 min.

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