Zebrahead - Phoenix

Zebrahead- Phoenix

Steamhammer / SPV
VÖ: 01.08.2008

Unsere Bewertung: 6/10

Eure Ø-Bewertung: 7/10

60 Prozent

Asche, River, Joaquin, Arizona, Fernsehsender, Suns, Marssonde, Montanindustrie, Harry Potter. Gut so? Dann wäre ja gleich zu Beginn jede denkbare Assoziation in Bezug auf Zebraheads neues Album versammelt und die Grundlage für spontane Wortspiele, Aufhänger und mehr oder weniger amüsante Anspielungen vom Tisch. Man will ja nicht allzu vorhersehbar sein, was wiederum allem Anschein nach ganz im Gegensatz zum Orange-County-Quintett um die beiden Mikrofonmänner Ali Tabatabaee und Matty Lewis steht.

Denn eines wird spätestens nach der ersten Minute des mit Krawall beginnenden Openers "HMP" schon wieder klar: Zebrahead haben sich kein Stück von ihrem bisherigen Stil entfernt. Nicht einen Millimeter. Wer auf die älteren Sachen steht, wird auch zweieinhalb Jahre nach "Broadcast to the world" mit der aktuellen Werkschau die Vollbedienung bekommen. Dafür sorgt unter anderem das überaus famose "Hell yeah!", das sich mit Sicherheit auf so manchem selbst erstellten Punkrocksampler für spätsommerliche Autofahrten wieder finden wird. Neben jeder Menge Drive und Energie lebt der Song vom stimmigen Wechsel zwischen Rap und Gesang der oben genannten Frontmänner. Mischt da sogar ein gewisser Dexter Holland mit? Auch mit "Just the tip" bestreiten Zebrahead den gleichen Weg, legen in Sachen Saitenarbeit und Tempo aber noch ein paar Schippen nach, bevor die Jungs mit "Mental health" einen potentiellen "Playmate of the year" -Nachfolger inklusive Handclaps präsentieren. Simpel, aber wirkungsvoll.

Zwischendurch wird e’s sogar sphärisch, wenn Zebrahead "The juggernauts" in Angels-&-Airwaves-Manier starten, um dann im Laufe der vier etwas zurückhaltenderen Minuten einen nachdenklichen Ohrwurmrefrain erster Klasse raushauen. "We are the angry, the innocent / We are the hungry, the discontent / We are the marquis, the one percent / We are the bourgeoisie of argument."” Während "Morse code for suckers” titelgerecht piepend beginnt und zum mitreißenden Punkrock-Smasher mutiert, kann der Song mit dem kuriosesten Titel - "Mike Dexter is a god, Mike Dexter is a role model, Mike Dexter is an asshole" - mit angenehm relaxtem Offbeat aufwarten. Mehr Abwechslungen dieser Art, gepaart mit einer Abspeckung um drei bis vier Songs, hätte "Phoenix" bestens gestanden. Allerdings wäre man dann um mythische Vergleiche kaum herum gekommen.

(Jochen Gedwien)

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Highlights

  • Hell yeah!
  • The juggernauts
  • Mike Dexter is a god, Mike Dexter is a role model, Mike Dexter is an asshole

Tracklist

  1. HMP
  2. Hell yeah!
  3. Just the tip
  4. Mental health
  5. The juggernauts
  6. Death by disco
  7. Be careful what you wish for
  8. Morse code for suckers
  9. Ignite
  10. Mike Dexter is a god, Mike Dexter is a role model, Mike Dexter is an asshole
  11. The junkie and the halo
  12. Brixton
  13. Hit the ground
  14. Two wrongs don't make a right, but three rights make a left
  15. All for none and none for all
  16. Sorry, but your friends are hot

Gesamtspielzeit: 55:02 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
bebbo
2009-11-13 09:55:00 Uhr
gutes cover, leider ist der song an sich nicht wirklich gut.
Michi
2009-11-13 00:33:34 Uhr
Auf den ersten Blick sehr peinlich, nach zweitem Hören aber durchaus spaßig- wie so oft bei Zebrahead. Bin gespannt auf das ganze Cover-Album
Daharka
2009-11-12 23:45:51 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=V6LLSgyd7Cw

brillant oder grausam?

einen so schlechten song zu covern, ist glaub ich auch nur halb ernst gemeint ;) aber auf dem neuen album werden auch "Klassiker" wie oops i dit it again gecovert ^^
JaKoB
2009-06-20 20:07:00 Uhr
zebrahead soll bitte bitte aufs Frequency am 20.08.2009 bis 22.08.2009 in St.Pölten (Österreich) kommen!!!!!
abedi pele
2008-08-25 19:21:54 Uhr
..die visions gibt 3 von 12 punkten.

unfassbar schlechtes review,musste leise schmunzeln.
Ne 6 oder 7 hätte es schon sein können.Paar ordentliche songs sind ja auch drauf.
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