Story Of The Year - The black swan

Story Of The Year- The black swan

Epitaph / SPV
VÖ: 18.04.2008

Unsere Bewertung: 6/10

Eure Ø-Bewertung: 6/10

Kurzgeschichte

Zweimal Major und zurück. Mit Album Nummer drei schlagen Story Of The Year ein neues Kapitel ihres eigenen Buches auf. Oder ist es gar ein vollkommen neuer Schmöker? Ein Groschenroman? Ein Liebesdrama? Eine Horror-Geschichte? Nein, natürlich nicht. Das Quintett aus St. Louis bleibt nach wie vor sich und dem dreibuchstabigen Genre treu, präsentiert sich während des knapp fünfzigminütigen Liedgutes, zusammengefasst unter dem Titel "The black swan", aber durchaus frisch und ausgeruht.

Diesmal haben sie sich etwas mehr Zeit gelassen und nebenbei mal dem Maverick-Label Adieu gesagt, um beim Gurewitz-Indie Epitaph ein neues Zuhause zu finden. Der schwarze Schwan ist kein sterbender, sondern legt mit "Choose your fate" in furioser Manier los. Wütendes Geschrei, schleppender Beat, fulminant rasender Refrain und eine treibende Melodie. So darf Hardcore anno 2008 klingen. Dass es dabei inhaltlich nur mal wieder um Bush-Bashing geht, ist zwar langweilig, aber verschmerzbar. Unverzichtbar im Story-Of-The-Year-Kontext sind Gassenhauer der Marke "Wake up" oder "Tell me (p.a.c.)", in denen die Jungs das bewährte Muster aus hart und zart voll ausschöpfen und potenzielle Tanzflächenfüller für die Rock-Disco abliefern. Nicht neu, aber gefällig.

Wie schon beim erfolgreichen Debütalbum "Page avenue" konnten Story Of The Year wieder auf die produzierende Hilfe von John Feldmann (Goldfinger) zurückgreifen, der wohl seinen Teil zu den im Ohr klebenden Melodien beigetragen hat. Denn zwischen all den wummernden Drums und den scheppernden Riffs sind es doch gerade die melodiösen, fast schon poppigen Parts, die hängen bleiben. Die Zeile "All we need is a reason" aus "The antidote" krallt sich genauso fest wie "When you kill me do it slowly” aus "Message to the world”. Natürlich ist das Ganze bei nur wenigen Ecken und Kanten glatt geschrubbt, bietet aber aktuell im Vergleich zu den bekannten Referenzbands ein kurzweiliges Vergnügen, bei dem man gerne umblättert.

(Jochen Gedwien)

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Highlights

  • Choose your fate
  • Wake up
  • Cannonball

Tracklist

  1. Choose your fate
  2. Wake up
  3. The antidote
  4. Tell me (p.a.c.)
  5. Angel in the swamp
  6. The black swan
  7. Message to the world
  8. Apathy is a deathwish
  9. We're not gonna make it
  10. Cannonball
  11. Terrified
  12. Pale blue dot (Interlude)
  13. Welcome to our new war

Gesamtspielzeit: 48:55 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
zote
2010-02-17 16:10:08 Uhr
die kopieren sich doch nur noch selber. nach dem zweiten kam nix tolles mehr...
toolshed
2010-02-17 02:53:30 Uhr
Was ihn aber auch irgendwie sympathisch macht. ;)
solea
2010-02-17 02:48:46 Uhr
man weiß einfach wo man dich findet, Daharka ;)
Daharka
2010-02-05 16:03:20 Uhr
black swan gefiel mir, die neue naja, fängt gut an aber wird dann etwas blutleerer... weiß noch nicht so genau! Ich mag die Band aber, der kracher ist es nicht!
ebi
2008-04-24 17:44:07 Uhr
muss leider zugeben...ist doch ein relativ eintöniges album geworden...die wenigen lichtblicke reichen nicht aus..einfach mal aufs nächste warten^^
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