Fire In The Attic - Cum grano salis

Fire In The Attic- Cum grano salis

Redfield / Cargo
VÖ: 18.04.2008

Unsere Bewertung: 6/10

Eure Ø-Bewertung: 6/10

Der zweite erste Eindruck

Ist das mutig? Oder einfach nur dumm? Fire In The Attic legen ihre neue Platte unter anderem der Gesamtauflage der altehrwürdigen VISIONS kostenlos bei und rennen auf eben jenem "Cum grano salis" selbstbewusst und breitbeinig nach vorne, wie es sich eigentlich nur die Allergrößten erlauben können. Ganz so, als wollten sie all den "Überbewertet!"-Kritikern und jenen Menschen, die diese Band sowieso schon immer skeptisch beäugt haben, frontal in die Hände spielen. Ist das jetzt also mutig? Oder einfach nur dumm?

Frech ist es allemal. Grandios in die Hose gehen kann das auch. Fire In The Attic nutzen allerdings eine Chance: Sie entsagen den verpönten Versatzstücken aus dem Emocore™-Baukasten ihres ersten Albums "Crash / rebuild", sie machen den arg gezwungen auf Stadion getrimmten immergleichen Songschablonen ihres zweiten Albums "I'll beat you, city!"den Garaus, sie konzentrieren sich hörbar auf den Spaß an der Sache. Und sie nehmen im Vorbeigehen statt ein paar Tausend ein paar Zehntausende mit.

Zehntausende, die Zeuge werden, dass der Ofen noch längst nicht aus ist. Die Fire In The Attic jetzt vielleicht erst kennenlernen und die "Cum grano salis" als mehr als solides Rockalbum erfahren. Der erste Eindruck und so. Mit feisten Gitarren, Schmackes, meist überdurchschnittlichen Songs und dem für Fire In The Attic typischen Drang, auf mitsingkompatible Larger-than-life-Refrains hinzuarbeiten, geht hier nicht viel schief.

Vor allem deshalb nicht, weil Fire In The Attic auf ihrer Aktuellen ein paar Stücke draufhaben, die überdurchschnittlich sind. "Sleep! Don't breathe!", "Senses riding shotgun" und "The cocoon" haben reichlich von jenem bierselig gegröltem Schmiss, zu dem unverantwortliche Menschen auf Open-Air-Veranstaltungen kollektivhüpfen, als wären es vielleicht angenehme 20 Grad, und keine 35. Also quasi eine gute Schnittmenge aus Foo Fighers und Tribute To Nothing. Und das ist nicht dumm. Das ist echt okay.

(Sven Cadario)

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Highlights

  • Senses riding shotgun
  • Sleep! Don't breathe!

Tracklist

  1. Electric arc
  2. Senses riding shotgun
  3. Benchwarmer
  4. Sleep!Don't breathe!
  5. B.Y.O.O. (Bring your own organs)
  6. Fake it like you mean it
  7. Readapting
  8. Cheers to you, Mrs. Ford
  9. Gilgamesh what have we done?
  10. The cocoo
  11. Ther's a leak!

Gesamtspielzeit: 41:58 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
zote
2009-01-25 18:47:39 Uhr
naja, welcher eigene Stil? ;)
Ist ein ganz netter Song. Die haben es aber auch eilig mit der neuen Platte.
Daharka
2009-01-25 15:17:18 Uhr
http://www.myspace.com/fireintheattic

okay der neue song ist eher schwach, jetzt klingen sie wie all die andern tausend emocore bands da draußen..., nur der refrain hat noch etwas vom eigenen stil der band!
-
2008-08-15 11:41:38 Uhr
addict
Kahuna
2008-08-14 15:10:57 Uhr
Sänger Ole steigt aus,
neuer Sänger ist der englische ex-Kenai-keyboarder
Thomas Prescott
addict
2008-06-11 17:48:36 Uhr
Zum kompletten Thread

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