Hellogoodbye - Zombies! Aliens! Vampires! Dinosaurs!

Hellogoodbye- Zombies! Aliens! Vampires! Dinosaurs!

Drive-Thru / Sony BMG
VÖ: 31.08.2007

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 7/10

Chirpy chirpy cheep cheep

Es gibt nicht viele Bands, die bereits auf der Warped-Tour spielen durften, ohne je ein Album veröffentlicht zu haben. Es gibt auch nicht viele Bands, deren erstes Album gleich zu einem mittelgroßen Experiment gerät. Eher untypisch für das Label Drive-Thru, verbindet "Zombies! Aliens! Vampires! Dinosaurs!" Wave mit eher Labeltypischem wie den nettesten Melodien aus dem netten Drive-Thru-Backkatalog.

Ja, tatsächlich, streng genommen mögen Hellogoodbye sich damit emanzipiert haben. In einem Stück wie "Figures A and B (means you and me)", mögen sie soundtechnisch Standards bedienen, dort grüßen sie alle: von All-American Rejects bis Motion City Soundtrack bis The Üblichen Verdächtigen. Ansonsten mag dieses Album am liebsten Beats, Synthie und Vocoder. Und die nicht zu knapp.

Wer etwas genauer hinhört, wird allerdings schnell feststellen, dass das alles eigentlich nur Kosmetik ist. Die "Uuuhs" und "Aaahs" klingen bei Hellogoodbye nicht unbedingt anders als bei Drive Thru-Etablierten wie etwa The Starting Line, und das ist auch der Knackpunkt: Ohne die Soundspielereien hätte "Zombies! Aliens Vampires! Dinosaurs!" vermutlich sehr wenig Profil.

Klingt gemein, aber so nerven sie zumindest ab und an, die Songs. Wobei Hellogoodbye auch schon was können: "All time lows" geht als flotter Punksong schwer in Ordnung, "Baby it's fact" ist gelungener Swing mit Big-Band-Sause. Bloß in "Touchdown turnaround (Don't give up on me)" kriegt man anschaulich bestätigt, was man biertrunken beim Mitgrölen im Pit ganz vorne in Reihe drei schon immer geahnt hat, es aber nie auszusprechen wagte: wie erschreckend nah Emopunk-Standards eigentlich an Ballermann-Hits gebaut sind. Der Stampfomat machts möglich, und ab gehts und alle jetzt: "I never knew youuuuuu / Don't give up on meeeeeeeeeeee." Hossa!

(Sven Cadario)

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Highlights

  • All time lows
  • Baby, it's fact

Tracklist

  1. All of your love
  2. Here (in your arms)
  3. All time lows
  4. Stuck to you
  5. Homewrecker
  6. Oh, it is love
  7. Baby, it's fact
  8. Figures A and B (means you and me)
  9. I saw it on your keyboard
  10. Touchdown turnaround (Don't give up on me)
  11. Two weeks in Hawaii

Gesamtspielzeit: 46:06 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
Armin
2007-08-27 20:46:00 Uhr



Hallo zusammen,



wenn bei dieser Band auch sonst wenig sicher ist, eins steht fest: HelloGoodbye, gegründet 2001 in Huntington Beach, Kalifornien, ist immer für eine humorige Überraschung gut. An manchen Tagen teilen sich die vier Mitglieder die Bühne mit Beyoncé (okay, mit einer täuschend echten Beyoncé-Pappkameradin, aber immerhin), an anderen Tagen verkleiden sich Sänger und Gitarrist Forrest Kline, Keyboarder Jesse Kurvink, Bassist Marcus Cole und Schlagzeuger Chris Profeta als Obst. Nun erscheint am 31. August das neue Album mit dem witzigen Titel "Zombies! Aliens! Vampires! Dinasaurs!".



Nach einigen EP- und Single-Veröffentlichung beim Indie-Label Label Drive-Thru Records (musikalische Heimat von u.a. Dashboard Confessional) findet sich das Quartett im Sommer 2007 unvermittelt in den höchsten Regionen der internationalen Charts wieder: Mit ihrem Weirdo-Indie-Discopop-Smash "Here (In Your Arms)" schafften HelloGoodbye in ihrer Heimat den Sprung auf Platz vierzehn der Charts - noch populärer ist der nahezu lebensbedrohlich eingängige Über-Ohrwurm allerdings bei Musikfreunden auf den britischen Inseln. Allein durch Downloads konnte sich "Here (In Your Arms)" in den Top Ten der Single-Charts platzieren, nach Veröffentlichung als Maxi-CD schoss der Song sofort in die Top 5.


Für die Produktion des gesamten Albums verpflichtete die Gruppe den Produzenten, Sänger, Songschreiber und Multi-Instrumentalisten Matt Mahaffey von der Power-Pop-Band Self als Unterstützung, der vorher schon mit P!nk und Smash Mouth gearbeitet hatte, Mitglied von Becks Liveband war und außerdem Klines ganz persönlicher musikalischer Held ist. Das Quartett aus Südkalifornien traf sich in Mahaffeys Homestudio und arbeitete gemeinsam mit ihm an den Stücken, die auf das Album sollten. Eine neue Erfahrung für Kline, der bisher alles im Alleingang produziert hatte: "Das war völlig anders als sonst und fühlte sich natürlich erst mal komisch an", sagt Kline. "Aber wenn ich zurückblicke muss ich zugeben,
dass Matt tolle Sachen beigesteuert hat. Einige der Teile, die mir am Besten gefallen, sind von ihm." Die elf Stücke des Albums ergeben einen tollen Nonstop-Partymix und dennoch kann jeder Song auch für sich genommen bestehen. "Ich habe diese Platte nicht als Gesamt-Album konzipiert, sondern immer nur die einzelnen Stücke gehört", sagt Kline. "Und natürlich hatte ich für jedes Stück eine ganz bestimmte Vorstellung, wie es klingen sollte. Das gefällt mir zum Beispiel an Self; da gibt es nicht nur den einen Drum-Sound, den einen Gitarren-Sound, den einen Vibe. Jeder Song ist individuell produziert und genau das wollte ich auch machen."

HelloGoodbye erreichen regelmäßig ein locker an Hallo-ich-bin-Tom-Cruise-und-springe-auf-Oprah-Winfreys-Couch-herum heranreichendes Aufgedrehtheits-Level, glücklicherweise ohne das nervtötende Scientology-Gelaber über Leute, die in Vulkanen wohnen. In den letzten beiden Jahren waren HelloGoodbye beinahe ununterbrochen auf Tour und haben ihre aberwitzigen Live-Auftritte perfektioniert.




Ab dem 31 . August im Handel:







HelloGoodbye

"Zombies! Aliens! Vampires! Dinasaurs!"

Album -VÖ: 31.08.
Peter
2007-07-28 01:22:19 Uhr
die haben 16 Mio myspace Klicks...die müssen eigentlich super sein....
Armin
2007-07-28 00:26:24 Uhr
Hello zusammen,

sagt "Hallo" und hoffentlich nicht gleich wieder "Auf Wiedersehen" zu den kalifornischen Newcomern HelloGoodbye. Am 03.08. erscheint die erste Single "Here (In Your Arms)" aus dem neuen Album "Zombies! Aliens! Vampires! Dinosaurs!". In UK konnte sich "Here (In Your Arms)" allein durch Downloads in den Top Ten der Single-Charts platzieren, nach Veröffentlichung als Maxi-CD schoss der Song sofort in die Top 5.

Für die Produktion des gesamten Albums verpflichtete die Gruppe den Produzenten, Sänger, Songschreiber und Multi-Instrumentalisten Matt Mahaffey von der Power-Pop-Band Self als Unterstützung, der vorher schon mit P!nk und Smash Mouth gearbeitet hatte, Mitglied von Becks Liveband war und außerdem Klines ganz persönlicher musikalischer Held ist. Das Quartett aus Südkalifornien traf sich in Mahaffeys Homestudio und arbeitete gemeinsam mit ihm an den Stücken, die auf das Album sollten. Eine neue Erfahrung für Kline, der bisher alles im Alleingang produziert hatte: "Das war völlig anders als sonst und fühlte sich natürlich erst mal komisch an", sagt Kline. "Aber wenn ich zurückblicke muss ich zugeben,
dass Matt tolle Sachen beigesteuert hat. Einige der Teile, die mir am Besten gefallen, sind von ihm."

HelloGoodbye erreichen regelmäßig ein locker an Hallo-ich-bin-Tom-Cruise-und-springe-auf-Oprah-Winfreys-Couch-herum heranreichendes Aufgedrehtheits-Level, glücklicherweise ohne das nervtötende Scientology-Gelaber über Leute, die in Vulkanen wohnen. In den letzten beiden Jahren waren HelloGoodbye beinahe ununterbrochen auf Tour und haben ihre aberwitzigen Live-Auftritte perfektioniert.

Wenn bei dieser Band auch sonst wenig sicher ist, eins steht fest: HelloGoodbye, gegründet 2001 in Huntington Beach, Kalifornien, ist immer für eine humorige Überraschung gut. An manchen Tagen teilen sich die vier Mitglieder die Bühne mit Beyoncé (okay, mit einer täuschend echten Beyoncé-Pappkameradin, aber immerhin), an anderen Tagen verkleiden sich Sänger und Gitarrist Forrest Kline, Keyboarder Jesse Kurvink, Bassist Marcus Cole und Schlagzeuger Chris Profeta als Obst.

HelloGoodbye auf Tour:
17. August - Frequency Festival
19. August - Highfield Festival

Ab dem 03. August im Handel:



HelloGoodbye "Here (In Your Arms)"
Single-VÖ: 03.08.




Ich find's ja immer noch spaßig.
DÄ_mlich
2007-06-25 21:42:16 Uhr
Wurden hier nicht irgendwie die Lykanthrophen (Werwölfe) ausgelassen?...(=_=)?
zote
2007-06-22 22:53:18 Uhr
Klar, sie war nicht die Erste.Ich wäre selber eigendlich auch nie auf Cher gekommen, da es ein haufen Musiker/Songs mit Vocoder gibt.Aber auch von der Melodie ähnelt der Refrain stark diesem schlimmen Song (Believe?) von Cher.Könnte von der Band auch mit Absicht gemacht wurden sein.
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