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Lockjaw - Lockjaw

Lockjaw- Lockjaw

Consolidate / Rough Trade
VÖ: 26.01.2007

Unsere Bewertung: 6/10

Eure Ø-Bewertung: 7/10

Auf eigene Faust

Do it yourself. Dass Lockjaws Neue rundherum diesem schönen Gedanken folgt, wäre auch ohne geplatzten Deal bei, wie es von offizieller Stelle heißt, "einem renommierten Label" (man munkelt von GUN Records) so geblieben. Sie sind auch sechs Jahre nach "Worth living world" immer noch Underdogs, und fühlen sich sicher auch ein Stück weit Wohl in ihrer Rolle. Kommen irgendwo aus der unüberschaubaren Tiefe des Raums, wo noch viele hoffnungsvolle Gleichgesinnte agieren, und überholen wieder einige davon. Und das kommt so:

"Do it yourself", das heißt bei ihnen eben nicht bloß Selbermachen, -produzieren und -mastern, sondern auch alles von sich geben und es in die nächste Platte reinstecken. Ganz egal, wann, wo und wie die erscheint. Und egal wer, wie, und wo die schließlich zu hören bekommt. Wir bekamen. Und stellten das fest, was auch ziemlich unbedingt zu erwarten war: Da brennt durchaus noch wer.

Lockjaw haben bereits einen weiten Weg hinter sich. So ist es weniger verwunderlich, dass sie nach dem Befreiungsschlag "Arrive & escape" nicht wieder dahin zurückgehen, wo sie hergekommen sind. Sondern ihren eigenen Sound festigen, knackige Gitarren auf Holper-Drums stapeln und trotz Eingängigkeit nie so aufdringlich aufdringlich wie etwa ihre Bitte-gröhl-mich-mit-Landsmannen Fire In The Attic werden.

Es ist der Verdienst dessen, was sich Lockjaw über die Jahre angeeignet haben. Sie haben das Gespür, können differenzieren, was jetzt rein muss oder besser draußen bleibt. Schieben da, wo's wehtut, immer wieder Noiseausbrüche und Gefrickel dazwischen und schreiben Songs, die strukturell mehr mit der DC-Klitsche verbunden sind, als mit Baukasten-Core. Und hat man sich erst einmal an deren ungezähmte Wildheit gewöhnt, gelingt es sogar, mit "Set out for life" oder "Whatever it stands for" ein paar Hits einzufangen. Sie festzuhalten. An die Leine zu legen. Von uns aus: Do it!

(Sven Cadario)

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Highlights

  • Set out for life
  • Whatever it stands for

Tracklist

  1. True
  2. Set out for life
  3. In my memories
  4. Meanwhile (You were crying)
  5. Scraps&fragments
  6. Break out
  7. Whatever it stands for
  8. Black into red
  9. Who needs thinking
  10. Sundown
  11. Waiting for you
  12. Times like these

Gesamtspielzeit: 42:07 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
hibbung
2007-11-23 20:51:12 Uhr
is bisschen spät um noch was dazu zu schreiben, aber im moment ist das eines meiner lieblingsalben.
hat ziemlich lange gedauert, bis es gezündet hat, aber jetzt finde ich es einfach genial, vor allem "In my memories" oder "Scraps & Fragments". so muss post-hardcore sein!
Lyxen
2007-01-30 12:55:17 Uhr
Und schlechte Alben sind am Anfang schlecht und bleiben auch so. ;)
Ja, wobei es auch Alben gibt die sofort zünden.
Bei Lockjaw hoffe ich dass es noch zündet.
Paul
2007-01-30 12:53:57 Uhr
gute alben entfalten sich meistens erst nach ner zeit.

Lyxen
2007-01-30 12:51:35 Uhr
Ich werde es mir nochmal anhören, war auf den ersten Eindruck halt enttäuscht.
Paul
2007-01-30 12:47:54 Uhr
also ich finde das neue album großartig. ich hab zwar auch etwas zeit gebraucht, aber umso öfters ich das album anhöre, desto brillianter wird es.

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