Theatre Of Tragedy - Storm

Theatre Of Tragedy- Storm

AFM / Soulfood
VÖ: 24.03.2006

Unsere Bewertung: 4/10

Eure Ø-Bewertung: 5/10

Im Wasserglas

Theatre Of Tragedy galten seit jeher in Kritikerkreisen als unoriginelle Nachkocher des Gothic-Metal-Erfolgsrezepts "Harte Jungs plus Säuselstimmchen". Warum eigentlich? Im Grunde zählen die Norweger doch vielmehr zu den Pionieren dieses Genres, da sie schon auf ihrem selbstbetitelten Debüt anno 1995 durchgehend auf diese Masche setzten. Zudem gelang ihnen 1996 der erste wirkliche Discoreißer der Szene mit dem legendären "Tanz der Schatten". Das folgende Album "Velvet darkness they fear" gilt manchen durchaus berechtigt als Klassiker. In der Folgezeit wurde es dann mit den Alben "['mju:zik]" und "Assembly“ zunehmend experimenteller und somit durchaus origineller, wenn auch nicht zwingend in der gebührenden Qualität. Dies schlug sich dann auch wohl in sinkender Beliebtheit nieder. Also was tun? Klar: Back to the roots.

Dies nun aber ohne die 2002 geschaßte Liv Kristine, die fürderhin auf ihren Solopfaden in seichtpoppigen Gefilden wandelt. Die neue, nur marginal anders trällernde Sängerin Nell hingegen fügt sich in einen Sound ein, der sich gewandet, als ob in den letzten zehn Jahren nicht viel passiert wäre. Die neuen Songs sind im Direktvergleich jedoch stringenter, kompakter, was auch heißen mag: stromlinienförmiger, von Ecken und Kanten befreit. Und dazu dann eben doch wohlbekannt schematisch.

Das allein könnte eventuell zwar flurbereinigt und dennoch recht wohltuend an glorreiche Zeiten erinnern, nur daß all die kleinen feinen Änderungen im Soundspektrum der Band eher gepflegte Langeweile einkehren lassen. So verblaßt der früher herbe Kontrast zwischen weiblichem Geflöte und den derben Growls von Raymond Rohonyi zunehmend, seit jener nur noch düster raunt statt brüllt. Auf diese Art und durch den einhergehenden Verzicht auf musikalische Experimente erreichen Theatre Of Tragedy zwar immer noch hörbares Niveau. Und vielleicht auch das Ohr des ein oder anderen Evanescence- oder The-Rasmus-Hörers. Aber alle, die sich ein bißchen mehr Tiefe und glaubhafteren Schauder erhoffen, sind längst abgewandert. Nicht ganz zu unrecht.

(Peter Schiffmann)

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Highlights

  • Storm
  • Begin & end

Tracklist

  1. Storm
  2. Silence
  3. Ashes and dreams
  4. Voices
  5. Fade
  6. Begin & end
  7. Senseless
  8. Exile
  9. Disintegration
  10. Debris

Gesamtspielzeit: 44:07 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
stativision
2006-03-18 01:04:44 Uhr
das "seit jeher" im ersten satz ist übrigens quatsch. hab noch metal hammer von damals rumliegen ;)
Slayernator
2006-03-18 00:23:40 Uhr
Ich verstehe es, dass das neue Album, genau wie die vorherigen nach objektiven Kriterien nur magerer Durchschnitt ist ;-)
Das hält mich jedoch sicherlich nicht davon ab es genau, wie alle anderen Alben dieser Band gut zu finden =)
Armin
2006-02-06 18:44:24 Uhr
Theatre of Tragedy beenden Aufnahmen zu ihrer ersten Single!



Es wird stürmisch werden! Mit ihrer ersten Single „Storm“ werden Theatre of Tragedy ab dem 24.2. ihr offizielles „Comeback“ feiern. Die Norweger präsentieren damit - erstmals mit Sängerin Nell – einen absoluten Ohrwurm der frisch und trotzdem urtypisch für das steht, was die Band seit Mitte der Neunziger ausmacht.

Neben dem Clubhit-Anwärter „Storm“ selbst und einer Remix-Version wird mit „Begin And End“ ein weiterer Track vom kommenden Album „Storm“ (VÖ am 24.3.), sowie ein exklusiver Non Album-Track „Beauty In Deconstruction“ mit von der Partie sein.

Die Songs erfahren derzeit ihren letzten Mastering-Schliff in den Master And Servant-Studios in Hamburg.

Das überaus starke Comeback einer Band wird damit eingeläutet, die nie weg gewesen ist. Ein neuer Beweis dafür, dass Theatre of Tragedy nicht nur die Musikszene beeinflusst haben, sondern dass sie dazu immer noch in der Lage sind.



Theatre of Tragedy has finished the recordings of their first single “Storm” taken from their forthcoming album, also named “Storm”!



And the storm will hit you soon! With their first single, the titletrack “Storm”, Theatre of Tragedy will celebrate their official “comeback” on 27th February (Germany: 24th February). The Norwegians present themselves – for the first time with new female singer Nell – with an absolute killer song, which sounds fresh, but also typical for what the band has represented since the mid nineties.

Next to the potential club hit “Storm” and a remix version, the single will contain another album track, “Begin & End”, as well as an exclusive non-album track, “Beauty In Deconstruction”.

The songs are going through the last pieces of mastering at the moment in the Master and Servant Studios in Hamburg/Germany.

This release will prove everything Theatre of Tragedy has been known for, and it will convince both new and old fans that Theatre of Tragedy not only have influenced the music scene, but they are still able to do so.



THEATRE OF TRAGEDY

www.theatreoftragedy.com

plus special guest: GOTHMINISTER www.gothminister.com (31.03. – 16.04.2006)



new THEATRE OF TRAGEDY-Album „Storm” on 24.03.2006 (Europe 27.03.2006) via AFM RECORDS www.afm-records.de



31.03.2006 Kopenhagen (DK), The Rock

01.04.2006 Glauchau, Alte Spinnerei

02.04.2006 Nürnberg, Löwensaal

03.04.2006 Frankfurt, Batschkapp

04.04.2006 Berlin, Kato

05.04.2006 Hamburg, Markthalle

06.04.2006 Duisburg, Pulp

07.04.2006 Leiden (NL), LVC

08.04.2006 Gent (B), Arena van Vletingen

09.04.2006 London (UK), Islington Academy

10.04.2006 Paris (F), La Locomotive

11.04.2006 Zürich (CH), Abart

12.04.2006 Roma (I), Alpheus (new!!! venue change)

13.04.2006 Bassano (Vicenza / I), La Gabbia

14.04.2006 Wien (A), Szene Wien

15.04.2006 Bad Salzungen, Kallewerk

16.04.2006 Hannover, Musikzentrum

27.04.2006 Oslo (N), John Dee

28.04.2006 Bergen (N), Kvarteret

06.05.2006 Stavanger (N), Folken

12.05.2006 Tromso (N), Driv

13.05.2006 Hamar (N), Hydranten



Info: www.pluswelt.com

Tickets für Shows in Deutschland: www.poponaut.de

Armin
2006-01-26 20:08:53 Uhr
Theatre of Tragedy stecken in den Startlöchern!



Der Sturm zieht auf! Die Wochen bis zum Release des neuen Albums der Norweger, das den verheißungsvollen Titel „Storm“ tragen wird, ziehen in Windeseile durchs Land.

Als erster Vorbote dazu wird der Titeltrack bereits am 24.2. als erste Singleauskoppelung die Läden stürmen.

Neben dem Song selbst und einem Clubmix davon wird die Single einen weiteren Track vom neuen Album („Begin And End“), sowie einen exklusiven Song enthalten.

Das überaus starke Comeback einer Band wird damit eingeläutet, die nie weg gewesen ist. Ein neuer Beweis dafür, dass Theatre of Tragedy nicht nur die Musikszene beeinflusst haben, sondern dass sie dazu immer noch in der Lage sind.

Und es wird ein klarer Beweis dafür sein, dass keine andere Band als Theatre of Tragedy höchstpersönlich dazu in der Lage sind, den von ihnen geprägten Stil weiter zu veredeln.

Die Zeichen stehen also auf Sturm – lasst euch hinwegfegen!


Sonic Seducer, Metal Heart, Piranha präsentieren



THEATRE OF TRAGEDY www.theatreoftragedy.com

plus special guest: GOTHMINISTER (31.03. – 16.04.2006)



neues THEATRE OF TRAGEDY-Album „Storm” am 24.03.2006 über AFM RECORDS www.afm-records.de



31.03.2006 Kopenhagen (DK), The Rock

01.04.2006 Glauchau, Alte Spinnerei

02.04.2006 Nürnberg, Löwensaal

03.04.2006 Frankfurt, Batschkapp

04.04.2006 Berlin, Kato

05.04.2006 Hamburg, Markthalle

06.04.2006 Duisburg, Pulp

07.04.2006 Leiden (NL), LVC

08.04.2006 Gent (B), Arena van Vletingen

09.04.2006 London (UK), Islington Academy

10.04.2006 Paris (F), La Locomotive

11.04.2006 Zurich (CH), Abart

12.04.2006 Roma (I), Alpheus

13.04.2006 Bassano/Vicenza (I), La Gabbia

14.04.2006 Wien (A), Szene Wien

15.04.2006 Bad Salzungen, Kallewerk

16.04.2006 Hannover, Musikzentrum

27.04.2006 Oslo (N), John Dee

28.04.2006 Bergen (N), Kvarteret

06.05.2006 Stavanger (N), Folken

12.05.2006 Tromso (N), Driv

13.05.2006 Hamar (N), Hydranten



Info: www.pluswelt.de

Ticket-VVK für Shows in Deutschland startet in Kürze über www.poponaut.de




Pyrus
2006-01-15 05:43:37 Uhr
Ich fand die schon immmer langweilig, obwohl ich mal Freude an ähnlich schlimmen musikalischen Verbrechen hatte.
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