Bayside - Bayside

Bayside- Bayside

Victory / Soulfood
VÖ: 29.08.2005

Unsere Bewertung: 6/10

Eure Ø-Bewertung: 5/10

Nachschlag

Sie sind wieder hier. In ihrem Revier. Waren nie wirklich weg, aber immerhin nahe dran. Bayside, das ist eine dieser Victory-Emotionspunk-Wundertüten - bunt, laut, knallig - die zwar nicht durchgestartet sind, aber einen Achtungserfolg vorlegen konnten. Schreit nach Nachschub, is' klar. Der ist jetzt auch da. So viel zum schnöden Papierkram. Weiter geht's zum Klartext.

Und da wird schnell klar: Bayside sind immer noch Bayside, was sonst? Der kleine Unterschied steckt im Detail: Gab ihr Victory-Debüt "Sirens and condolences" gleich mit dem überfetten Knaller "Masterpiece" mächtig Gas, steht zu Beginn von "Bayside" erstmal eineinhalbminütiger Drauflosrotz-Punkrock. Höchst melodischer. Sie nannten ihn "Hello shitty". Immer mit am Stacht: Emo-Pussytum: "Our light's almost out / But I smile again the day that you figure out / I was all that you had". Sind ja Bayside.

Neu: Da ist ein wenig Licht im Trübsahlblasen. Etwa dann, wenn Raneri während "Tortures of the damned" sowas wie "I've made mistakes but I'll find my way " schamonzt. Also von wegen Mittzwanziger-Midlife-Crisis. Maßgeschneidert und sitzfest zum Promo-Sticker. "They looked like strong hands" ist Slowmotion-Schunkelkram, "Montauk" und "Existing in a crisis (Evelyn)" sind richtig nett arrangierte Rocker. Und "Don't call me peanut" die Akustik'n'Piano-nummer. Die darf ja auf keinen Fall fehlen. Und alle jetzt: "Well, I may have your heart / but he has your bodyyyyyyyyyyyyyyyyyy". Hach, ja.

Ach, wißt Ihr, wen die auf den Produzenten-Sessel geschnallt haben? Adam Goodman und Kenny Gioia, die sonst eher mit so illustren Leutchen wie Aaron Carter (!) oder Mandy Moore (!!) zusammengearbeitet haben. Vewy intewesting. Allerdings. Insert Gastauftritt von Steve Soboslai (Punchline) hier, ein wenig Generations-Zeigeist (oder sowas ähnliches) da, und fertig. Also, um's wirklich ganz kurz zu machen: Bayside halten das "Sirens and condolences"-Niveau. Geht schon.

(Sven Cadario)

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Highlights

  • Montauk
  • Blame it on bad luck

Tracklist

  1. Hello sh*tty
  2. Devotion and desire
  3. Tortures of the damned
  4. They looked like strong hands
  5. Montauk
  6. Blame it on bad luck
  7. We'll be ok
  8. Existing in a crisis (Evelyn)
  9. Don'T call me peanut
  10. Half a life
  11. Dear tragedy

Gesamtspielzeit: 40:54 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
ADDICT
2009-06-02 13:09:23 Uhr
hier ein kleiner Trailer von unserem Pfingstwochenendtrip nach Brüssel zu
Bayside
Middleclassmanoncds
2008-09-10 09:42:26 Uhr
Kein Wunder, wenn man sich unzählige Leaks nicht mehr mit guter Musik beschäftigen kann.
Daharka
2008-09-08 18:38:22 Uhr
i-wie langweilig, genau wie der vorgänger, die band packt mich i-wie nich...
ü-gong
2008-09-08 11:08:39 Uhr
für victory-verhältnisse inzw. sogar relativ "gut".

dennoch frevelhaft,das ganze in die nähe von Samiam zu rücken! musik für amerikanische shoppingmalls!
toolshed
2008-09-08 03:05:13 Uhr
Äußerst mies.
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