I Can Make A Mess Like Nobody's Business - I Can Make A Mess Like Nobody's Business

I Can Make A Mess Like Nobody's Business- I Can Make A Mess Like Nobody's Business

Drive-Thru / Sanctuary / Rough Trade
VÖ: 29.03.2005

Unsere Bewertung: 7/10

Eure Ø-Bewertung: 7/10

Schmusekurs

Ace Enders, die Stimme hinter den Emo-Schnullies The Early November. Vielleicht wird sich jemand an ihn und seine Band erinnern. Um gleich zum Punkt zu kommen: Unter dem Namen I Can Make A Mess Like Nobody's Business versucht der's jetzt solo. Ja, so richtig mit Akustikgitarre und allsowas. Wie das Frontmänner auf Solopfaden eben so gerne tun. Sein Album nennt er übrigens wie sein Projekt. Ganz einfach. Läßt etwa ein Drittel der Songs einfach unbetitelt. Ganz lustig. Und so fängt die Geschichte dann an.

Nachdem sich die Stromgitarre - es soll für längere Zeit die letzte gewesen sein - aus dem Intro verabschiedet hat, vierteln Keyboard-Streicher. Ein Schlagzeug ist auch schon da, dann kommen Enders, Klavier und eine Orgel. Stellen wir sie uns als waschechte Hammond vor. Das würde dem Kopf-Kino während "Whispering actually" schon gut tun. Einer der traurigeren Momente der Rille. "Fight with pride / And fight to the end / Strike on / This is your chance / Make it worth your life", haucht Ender immer und immer wieder. Gitarren? Fehlanzeige. Ja, huch!

Doch das Herrchen hier läßt sich nicht lange bitten. In seinen meist doch eher Upbeat-Nummern packt es sein Klämpfchen aus. Schrubbt damit beschwingt allerhand Akkördchen, singt dazu feine Melodiechen. Wie in der leider unbetitelten Nummer neunchen. Einer der Tracks ohne Nämchen. Süß! Knuffig! Herzallerliebst. "But when the little fellow came close, and put both arms around his mother, and kissed her in an appealing boyish fashion, she was moved to tenderness" ist ein intimer Folksong, der immer wieder mal in eine Singalong-Party ausartet. Ach, ein Liedtitel übrigens auch noch. Und was für einer. Length matters.

Nummer fünf lebt, Nummer acht versucht's dann doch noch einmal plugged. Lustiges Konzept: Zerbrechliches Stimmchen trifft auf Feedbackkrach. Und die letzten paar Sekunden endet es gar in einer Bossa Nova-Orgie. Alles scheint möglich. In meist drei bis vier Minuten macht Ender klar Schiff. Zugegeben, seicht ist das schon. Aber eben auch schön. Traurig. Scheint hin und wieder ja doch zu klappen mit diesen Frontmännern. Man muß sie nur alleine lassen.

(Sven Cadario)

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Highlights

  • Whispering actually
  • The best happiness money can buy
  • #9
  • End of the background noise

Tracklist

  1. #1
  2. Wispering actually
  3. So I decided to give myself a reason
  4. Timshel
  5. The best happiness money can buy
  6. An oak tree stands beside a linden
  7. But when the little fellow came close and put both arms around his mother, and kissed her in an appealing boyish fashion, she was moved to tenderness
  8. #8
  9. #9
  10. The kindler burns
  11. End of the background noise
  12. #12
  13. #13
  14. I know the sum and substance of my evil salvy

Gesamtspielzeit: 52:47 min.

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User Beitrag
Khanatist
2006-03-09 04:04:22 Uhr
Kenne nur die "Hauptband". Was sollen Pseudonyme wie dieses? Ob die darauf ausgelegt sind, Betreffzeilen zu sprengen?
solea
2006-03-09 01:38:17 Uhr
ich hab von dem Album im hidden in plainview thread erfahren...
eric
2006-03-09 01:31:42 Uhr
Es gab einen Thread. Hundertprozentig.
Beefy
2006-03-08 20:52:00 Uhr
Das glaub ich kaum. Im Sommer soll ein neues Early November Album folgen.
Dän
2006-03-08 20:45:27 Uhr
Ich bin auch ziemlich sicher, dass es mal einen Thread gab. Oder zumindest irgendeinen, in dem am Rande über I Can Make A Mess gesprochen wurde. Ist ja auch egal. Ich hoffe, er schmeißt Early November hin und macht gleich als Solokünstler weiter.
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