Adema - Planets

Adema- Planets

Earache / SPV
VÖ: 11.04.2005

Unsere Bewertung: 3/10

Eure Ø-Bewertung: 5/10

Am Boden

Urplötzlich war es aus: Marky Chavez, Halbbruder von Korn-Frontkasper Jonathan Davis, wurde nach dem Verlust des Major-Deals von seinen Sangespflichten bei Adema entbunden. Anscheinend wollte man nun mal versuchen, ohne popularitätsfördernden Namen auszukommen und sich ehrlich bodenständig rockend neu zu positionieren.

Und bodenständig klingt dann auch das neue Album "Planets", denn leider kommt es nicht so recht aus der topfebenen Horizontalen, vom Erreichen der Umlaufbahn ganz zu schweigen. Zwar wurde der "Wie bastel ich mir einen New-Metal-Hit"-Ratgeber zur Seite gelegt, allerdings nur um auf dem Nachtkästchen Platz zu schaffen für "Alternative Rock für Dummies" und "Die 100 abgegriffensten Metal-Riffs".

Uninspiriert, nicht laut, nicht leise, bar eigener Akzente plätschern die 14 Songs fast eine ganze verlorene Stunde vor sich dahin. Zumindest, wenn man zuvor noch nicht in sanften Schlummer versunken ist und von der einst rebellischen Kraft der Rockmusik träumt. Jener hatte sich eigentlich auch das Label Earache verschrieben. So erscheint es nun recht befremdlich, daß sich Adema neuerdings mit renommierten Protagonisten aus den Bereichen Thrash-, Death-, Slowmotion- und Metzel-Metal die Adresse teilen. Aber braucht nicht jeder harte Kerl ein kuscheliges Plüschhäschen?

Früher, vor seiner Wandlung zum Fahrstuhlflauschesänger, war der neue Mann Luke Caraccioli noch ein tough guy. Zu seiner Zeit als Marine-Soldat nämlich, was eventuell hilfreich war, neue Fanschichten zu erreichen: Derzeit spielen Adema einige Gigs in Kuwait und im Irak zur Unterhaltung der dort stationierten US-Truppen. Adema in Bruderpose mit den versammelten Bushs und Rumsfeld dieser Welt? Ja, da passen sie hin. Und mögen bitte gleich da bleiben.

(Peter Schiffmann)

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Highlights

  • Tornado

Tracklist

  1. Shoot the arrows
  2. Barricades in time
  3. Tornado
  4. Sevenfold
  5. Planets
  6. Enter the cage
  7. Remember
  8. Chel
  9. Until now
  10. Rise above
  11. Better living through chemistry
  12. Refusing consciousness
  13. Vikraphone
  14. Estrellas

Gesamtspielzeit: 57:13 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
CHaz
2006-08-03 01:17:47 Uhr
so gut ist das album auch nicht. ich haette 5 punkte vergeben. die alten sachen warn besser
J.R
2006-01-16 19:53:43 Uhr
Gähn alter ganz ganz kalter kaffee
Khanatist
2006-01-16 19:49:40 Uhr
Jau, 10 ließen sich auch sicher einstimmig in der plattentests-Redaktion vereinbaren. Mit meinem Segen.
marky
2006-01-16 19:47:56 Uhr
also ich liebe adema gut seit marky weg is und luke da is is es nich mehr das selbe aber er hat ja jetzt auch die band verlassen.marky´s neue band midnight panic is extrem geil.ich gebe dem adema album 10 punkte so sieht es aus
fuckoff
2005-09-14 22:02:07 Uhr
das album ist verdammt scheisse. das erste war sowas von geil, das zweite ging aber der neue sänger ist absolut für den müll. nix mehr vom alten geilen adema-sound alle freaking out, skin oder pain inside :/
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