Fire In The Attic - Crush / rebuild

Fire In The Attic- Crush / rebuild

Redfield / Cargo
VÖ: 11.04.2005

Unsere Bewertung: 7/10

Eure Ø-Bewertung: 7/10

Der nächste Schrei

Der Vorhang ist schon lange, lange gefallen, Fastplant und Summer's Last Regret sind Geschichte. Tränen getrocknet, Hände geschüttelt, und so weiter. Hier die Blaupause zum Weiteratmen: neue Band gründen. Fire In The Attic taufen. EP aufnehmen. Bühnen mit Taking Back Sunday, Coheed And Cambria und Billy Talent teilen. Sich einen Namen machen. Mal im Fachjargon gesprochen. Husch, nochmal ins Studio gehen, Album einspielen. "Crush / rebuild". Auf Plattentests.de Anerkennung finden. Und bitte nie, nie, nie mehr Menschen mit einem Split traurig machen.

Ja, so geht das. Bonn mag zwar vielleicht seit 1990 nur noch der Arsch der Welt sein, mehr als Pupsen können sie da aber auch. Ist das die nächste dicke deutsche Emocore-Sonstwas-Nummer? Es könnte klappen. Richard Meyer und Daniel Crebelli schreien doch echt mal gründlich. Und auch das Männchen hinter den Reglern verleiht schweißtreibenden Nummern wie "Abyss" und "The progress" tierischen Druck.

Ein bißchen stilbewußter als eine beliebige Tennissocke in einer reichlich überfüllten Schublade ist "Crush / Rebuild" dann auch. Strukturen, die durchaus komplex sind. Dynamik, die nicht immer vorhersehbar ist. Da darf dann auch mal jemand eine Zeile wie "10.000 thoughts wasted on you" rauslassen, ohne sich dafür schämen zu müssen. Tja. Das unvermeidliche Emo-Beziehungskisten-Verarbeitungs-Dingsbums. Hat man das irgendwie anders erwartet? Instrumental geht's in "Ctrl+Alt+End" ansprechend weiter. Und da ist dann auch noch nicht Endstation. Jetzt bloß nicht wieder auflösen! Sondern weitermachen. Glücklich werden.

(Sven Cadario)

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Highlights

  • The progress
  • Ctrl+Alt+End

Tracklist

  1. Return to the end
  2. Fracture
  3. The progress
  4. Varnished view
  5. Veritas
  6. Ctrl+Alt+Del
  7. Abyss
  8. Type II supernovae
  9. Induced sleep
  10. Dressed in red
  11. There is no more in "us"
  12. With bare fists against concrete

Gesamtspielzeit: 43:35 min.

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