Spitalfield - Stop doing bad things

Spitalfield- Stop doing bad things

Victory / Soulfood
VÖ: 21.03.2005

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Der Nächste, bitte

And now for something completely different: Victory kommen mit ihrem nächsten Emopop-Ungetier um die Ecke. Was soll man machen? Schreien? Weinen? Alles gleichzeitig? Muß nicht sein. Das tun Spitalfield schon selbst. Und der in den Staaten recht erfolgreiche Vorgänger von "Stop doing bad things" war ja auch keine üble Sache. File under: Further Seems Forever, Fall Out Boy, Boys Night Out und so weiter. Ihr wißt Bescheid.

Wenn man böse und voreingenommen wäre, würde man behaupten: Der gleiche Sound, ein anderer Name. Tun wir hier aber ja bekanntlich nie. Nie! Und resümieren deshalb: Auch Spitalfield vereinen die Hooks der Marke megacatchy, nicht so wirklich zornigen Punkrock und jede Menge Teenage Angst. Sind aber tatsächlich dann doch das entscheidende kleine Bißchen weniger Abziehbildchen-Karikatur als einige Genrekollegen, weil sie ab und an Songs haben, die auf jeden Fall ziemlich in Ordnung gehen.

"Corporate contenders with imperial goals / They’re hitting agendas aren’t always exposed / So write this down / By enter their avulsion, their copy-cat trends / You’ll become a pawn for the rest of their end", singen die. Genau. Man kann es ja auch gar nicht oft genug hören. Macht aber nichts, weil das dazugehörige "Simple minds, simple lives" sich ordentlich einen abrockt. Poppunk-Irgendwas. Aber immerhin der mit dem Blubb. Schön auch, daß das durchaus schön arrangiert ist, was man da so in "The future is now" und "So I heard you joint a convent" zu hören bekommt.

Für Victory sind Spitalfield vermutlich der nächste Kandidat, der die Türen Richtung US-Mainstream aufstoßen wird. Da kann man jetzt hineininterpretieren, was man will. "Stop doing bad things" könnte dann auch eine der Role-Model-Platten der aktuellen Generation Emoschwulst werden. Könnte. Ein Vorreiter ist es sicherlich nicht mehr. Aber das weiß man ja. Ganz furchtbar nett, eigentlich. Echt. Aber ein bißchen arg Zielgruppe ist das schon, oder nicht?

(Sven Cadario)

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Highlights

  • So I heard you joined a convent

Tracklist

  1. So I heard you joined a convent
  2. Texa$ with a Dollar sign
  3. Gold dust vs. state of Illinois
  4. What were you thinking
  5. Tampa burn blues
  6. Restraining order blues
  7. The future is now
  8. Van Buren
  9. From the desk of B. Larsen
  10. Building a better city by design
  11. Simple minds, simple lives

Gesamtspielzeit: 37:31 min.

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  • Spitalfield (8 Beiträge / Letzter am 05.05.2007 - 18:52 Uhr)

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