Hot Water Music - The new what next

Hot Water Music- The new what next

Epitaph / SPV
VÖ: 20.09.2004

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 7/10

Abgekühlt

Eine Bank ist eine Bank ist eine Bank. Das gilt für die Gainesville-Rocker Hot Water Music sicherlich. Album für Album. Abgenutzt hat sich bislang kaum etwas. Na gut, Joey Punkrock mag sich mit der (Weiter-) Entwicklung, die sich auf den letzten beiden Scheiben so langsam vollzog, etwas schwergetan haben. Gut waren sie aber. Definitiv. "The new what next" ist mehr konsequente Fortsetzung absehbarer Trends als sonstwas. Und nebenbei eine ganz schön kontroverse Angelegenheit. Mehr dazu gleich.

Mit "Fuel for the hate game" hat das nur noch am Rande was zu tun. Man bastelt jetzt lieber runde Hymnen wie "Under everything" mit aufgemotztem Chorus statt trunkenem Gegröhle. Das is ja an sich nichts Neues und liest sich erst mal nach viel "Caution". Die volle Wahrheit ist allerdings auch diese eine: Widerhaken finden nur noch am Rande statt. So eifrig Zuckerwatte haben Hot Water Music bislang noch nie verteilt. Jedenfalls nicht über Albumlänge. "End of the line", "Monkey wrench", und wie das alles heißen mag - da wird eifrig viergeviertelt und aufgeräumt, was früher mal spannend war.

Immerhin verpacken das Hot Water Music in gefällige Melodieseligkeit. Bei "Bottomless seas" und "Ink and lead" geht das sogar sehr gut. Was vormachen kann denen an sich sowieso kaum einer was. Bis auf diese Ausnahmen klingt "The new what next" allerdings auch in besseren Momenten mehr denn je wie Leatherface ohne Zähne. Das erfordert Trostpflaster. Kommt dann auch noch. "Poison" ist nämlich sehr fantastisch. Und nebenbei einer der wenigen Songs, bei denen man die vergangenen Trademarks dieser Band nicht vermißt.

Klingt hart. Aber "The new what next" ist tatsächlich nur noch eines unter vielen. Immerhin fahren Hot Water Music ihre volle Routine in Sachen Songwriting auf. Doch was ist das schon im Vergleich zu den mitunter atemberaubenden Vorgängerwerken? Alles in allem alles andere als schlecht. Stimmt schon. Da hätte man trotzdem mehr verlangen können. Erwarten wohl nicht. Zeichnete sich ja schon länger so ab. Der nächste, bitte.

(Sven Cadario)

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Highlights

  • Poison
  • Bottomless seas

Tracklist

  1. Poison
  2. End of the line
  3. All heads down
  4. Monkey wrench
  5. Under everything
  6. Already roses
  7. Keep it together
  8. Ebb and flow
  9. Bottomless seas
  10. Ink and lead
  11. Early grave
  12. Giver

Gesamtspielzeit: 41:42 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
toolshed
2010-09-17 23:46:54 Uhr
Doch ein sehr passables und vielseitiges Album. 7/10
eric
2005-11-21 13:59:59 Uhr
Gerade mal wieder rausgekramt. Haut nicht um, aber zumindest 'Ink and Lead' ist riesig.

/ It seems like we had the same dreams /
/ It seems like we want the same things /


Mehr solcher Gänsehautparts hätte das Album gebraucht.
gélero
2005-02-18 22:08:27 Uhr
...wo wir schon beim Thema sind.Gibt es von den Jungs auch ein "Live-DVD"?
gèlero
2005-02-18 21:47:59 Uhr
ALLES!!!und das am besten live jeden Tag!!!
avail
2005-02-11 12:12:48 Uhr
Sorry, natürlich nur von Chris. ;o)

Mögt ihr lieber die alten HWM-Sachen oder die neueren?

Ich mag die älteren lieber. Zb Fuel For The Hate Game oder Forever And Counting. Obwohl mir die Epitaph-Auskopplungen auch sehr gut gefallen
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