Hawthorne Heights - The silence in black and white

Hawthorne Heights- The silence in black and white

Victory / Soulfood
VÖ: 02.07.2004

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 6/10

Ab durch die Mitte

Achje, die Nachzügler. Heißen sowas in Richtung von Taking Back Thursday, Matchbook For A Friend. Oder eben unaussprechlicherweise Hawthorne Heights. Singen und schreien über "Screenwriting an apology" und bringen mit "The silence in black and white" ein Debüt heraus, das eigentlich ja ganz okay geht. Aber was ist schon okay? Holzspäneraspeln ohne Polarisation zum Beispiel? Nette Melodien? Genau. Oder eben Hawthorne Heights.

Verdreschen und streicheln. Brüllen und zirpen. Hüpfen und wimmern. Echt ist das schon. Abgenutzt womöglich aber ein wenig auch. Sollte man Hawthorne Heights eigentlich vorneweg als dreiste Nachahmer abstempeln? Was ist schon neu? Wer kocht überhaupt noch sein eigenes Süppchen? Eigentlich niemand so wirklich. Also bleibt man objektiv. Ist ja auch richtig so. Schließlich geht es allerletzten Endes ja doch nur wiederum den guten Ton. Und nichts anderes.

Den trifft "The silence in black and white" durchaus schonmal. Weder hart noch zart. Sondern in der konservativen Mitte(lmäßigkeit). Wie schön erwähnt: Okay eben. Zu selten erwachen Hawthorne Heights aus ihrer schablonenhaften Zarte-Jungs-machen-Lärm-Apathie. Im Ende von "Life on standby" etwa. Da wird schön gebrüllt, bis die Stimmbänder bluten. Ansonsten tut das alles nicht so weh. Was für ein Dilemma.

Muß schließlich nicht sein. Dafür singen dann Schachtelgitarren von der großen Harmonie. Um im nächsten Moment wieder drauflos zu poltern. Heraus kommen dann Wir-können-ja-eigentlich-schon-was-Songs wie "Ohio is for lovers" und "The transition", die wenig begeistern, aber ein wenig gefallen. So ist das dann auch mit diesem "The silence in black and white": Nicht spektakulär. Nie richtig laut. Selten richtig leise. Okay eben. Und das ist auch ihre Achhillesferse. Radio-Emo for the masses.

(Sven Cadario)

Bei Amazon bestellen / Preis prüfen für CD, Vinyl und Download
Bei JPC bestellen / Preis prüfen für CD und Vinyl

Bestellen/anhören bei Amazon

Highlights

  • Life on standby
  • The transition

Tracklist

  1. Life on standby
  2. Dissolve and decay
  3. Niki FM
  4. The transition
  5. Blue burns orange
  6. Silver bullet
  7. Screenwriting an apology
  8. Ohio is for lovers
  9. Wake up call
  10. Sandpaper and silk
  11. Speeding up the octaves

Gesamtspielzeit: 40:28 min.

Album/Rezension im Forum kommentieren (auch ohne Anmeldung möglich)

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread
Dein Name:
Deine Nachricht:
Forums-Thread ausklappen
(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
MVP
2005-11-04 15:43:34 Uhr
emopop mit geschrei ;)
na ma im ernst dafür brauch man doch keinen thread aufmachen...weiss doch jeder dass die band shit is...aber: thursday steht wohl noch n stück über denen oder?
Winnie
2005-11-03 23:39:50 Uhr
Sind ja aber auch kein Emo-Core. :-)
Daharka
2005-11-03 22:41:09 Uhr
Also ich fand das album ziemlich gut, fand schon das die eigenen sound hatten! da gibt es wesentlich schlimmere emocoregedöns bands...
Winnie
2005-11-03 22:13:06 Uhr
Na eben absolut gar nichts. Ganausowenig ist nichts dagegen einzuwenden sie nicht zu mögen.
Schlicht und ergreifend die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. :-)
Christoph
2005-11-03 21:18:09 Uhr
Was ist dagegen einzuwenden, wenn man Taking Back Sunday, Thursday, Hawthorne Heights, Matchbook Romance und auch Funeral For A Friend mag ?
Zum kompletten Thread

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum du diesen Post melden möchtest.

Bestellen bei Amazon

Weitere Rezensionen im Plattentests.de-Archiv

Threads im Plattentests.de-Forum