Seafood - As the cry flows

Seafood- As the cry flows

Cooking Vinyl / Indigo
VÖ: 03.05.2004

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Fisch und Fleisch

Liebe Band Seafood,

seit nunmehr einer Stunde versuche ich mich in diversen Anfängen dieser Rezension. Immer wieder neue erste Sätze fällen immer wieder der Rücksichtslosigkeit der "Löschen"-Taste zum Opfer. So recht will mir kein Sinn in den Sinn. Ganz und gar kann ich euch die Schuldigkeit meiner Ratlosigkeit nicht absprechen, schließlich seid ihr es, die jene mir vorliegende Platte "As the cry flows" gemacht habt. Immer wieder hat mich die in den letzten Tagen begleitet. Sogar meine neue Hi-Fi-Anlage hat sie entjungfert. Alleine deshalb schon gebührt euch in meinen ganz privaten Top-Irgendwas-Musikmomenten ein kleines Ehrenplätzchen.

Um es mit einem Satz zu sagen und Euch dennoch nicht zu nahe zu treten: Eure Musik will mir irgendwie nicht ganz ins Ohr. Sie ist beileibe nicht schlecht, und das merke ich immer wieder. Musikalisch habt ihr mächtig was auf der Pfanne und gekonnt bewegt ihr euch zwischen verschiedenen Genres. Auch eure Melange aus laut und leise finde ich sehr lobenwert. Früher, auf "Surviving the quiet" und so, wart ihr ja sehr laut. Und besser.

Weder Fisch noch Fleisch, sagt man bei uns in Deutschland, wenn etwas irgendwo zwischen den Dingen steht. Weil ihr euch "Seafood" nennt, bietet sich das Sprichwort auch bei euch ja irgendwie an, oder? Einzelne Songs Eurer neuen Platte sind wirklich schön. Okay, okay, den ersten Track "I dreamt we ruled the sun", dieses sakrale düstere Stückchen Goth-Rock, hättet ihr Euch echt sparen können. Aber da gibt es ja auch viele andere schöne Momente, liebliche Songs. "1234" zum Beispiel, oder das fast tanzbare "Good reason". Manchmal, in den ruhigen Momenten, erinnert ihr an die Walkabouts. Meist aber eher an schrulligen Britrock. Könnt ihr euch mit der Mischung anfreunden? Gut an Euch finde ich auch die Instrumentenvielfalt und die satten Arrangements.

Früher, so steht es auf dem der Promo-CD beiliegenden Zettel, hättet ihr eure Songs hinter Noise versteckt, nun versteckt ihr Noise hinter den Songs. Vielleicht hätte ich einfach irgendetwas in dieser Art an den Anfang schreiben sollen. Aber dafür ist es jetzt zu spät. Viel Spaß bei Euren Konzerten in Deutschland, vielleicht sieht man sich.

Euer Sebastian

PS: Sagt dem Mann, der das Cover euer CD gemacht hat, daß ich es sehr schön finde.

(Sebastian Peters)

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Highlights

  • Good reason
  • Kicking the walls

Tracklist

  1. I dreamt we ruled the sun
  2. Heat walks against me
  3. No sense of home
  4. Summer falls
  5. Kicking the walls
  6. Milk and honey
  7. 1234
  8. Sleepover
  9. Good reason
  10. Orange rise
  11. Broken promises
  12. Willow's song

Gesamtspielzeit: 45:28 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
Armin
2005-03-03 16:21:48 Uhr
INTRO präsentiert:
SEAFOOD
Veranstalter: Mikrokultur

Im letzten Jahr musste die Tour von SEAFOOD abgebrochen werden, nachdem
Sänger David Line beim Konzert in Frankfurt/M. einmal mehr einen
Lungenkollaps erlitt. Inzwischen ist der Frontmann des UK-Quartetts wieder
auf den Beinen und brennt darauf, das aktuelle Album "As The Cry Flows", das
Pop/Rock mit großen Emotionen liefert, endlich live in Deutschland
vorzustellen. Wer den Auftritt der Band beim Immergut Festival gesehen hat
weiß, das es sich auf jeden Fall lohnt, hier mal vorbeizuschauen:

18.03.05 D- München, Atomic Cafe
20.03.05 D- Dresden, Scheune
22.03.05 D- Hamburg, Tanzhalle
23.03.05 D- Leipzig,
24.03.05 D- Berlin, Magnet

www.seafood.uk.com
Sebastian
2004-06-08 09:47:58 Uhr
Weiß jemand wos Hörproben gibt?

So einiges hat mir schon den Mund wässrig gemacht...
alexi lalas
2004-06-07 23:34:43 Uhr
ich depp - hier soll nicht über pj harvey geredet werden, weil das tun ja sonst schon alle, das famose album von seafood scheint aber wirklich unterzugehen. schade, denn das kann was.
Peter
2004-06-07 16:20:58 Uhr
lol captain - dazu mal nix
captain kidd
2004-06-07 12:41:31 Uhr
von der pj habe ich vier tracks gehört. die waren der absolute scheiss. die zeit ist einfach echt vorbei.
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