Incubus - Make yourself

Incubus- Make yourself

Immortal / Epic / Sony
VÖ: 10.01.2000

Unsere Bewertung: 7/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Entschuldigung fürs Rocken

Der Hype des letzten Jahres war wohl unbestritten New Metal: Bands wie Korn oder Limp Bizkit preschten in den Charts weltweit nach ganz oben, und etliche Bands versuchten auf den Zug aufzuspringen. Auch wenn es sich meistens nur um saft- und kraftlose Kopien handelte, erreichten sie gute Verkaufsergebnisse. Vom Untergrund zum Hype - so schnell kann es gehen. Im Zuge dessen meldet sich noch einmal eine Band zu Wort, die eigentlich ziemlich von Anfang an dabei war, der jedoch bisher nicht so recht der Durchbruch gelingen wollte: Incubus.

"Make yourself" haben sie ihr neues Werk betitelt, und das gibt auch direkt die Richtung an. Zwar bezieht man sich erkennbar auf Vorbilder wie Korn, die man vor einigen Jahren als Support begleitete, doch insbesondere beim Gesang findet man völlig eigene Elemente. Klar und unverzerrt kommt die Stimme von Frontmann Brandon Boyd aus den hoffentlich voll aufgedrehten Boxen. Auf uninspiriertes Gerappe à la Limp Bizkit wird gänzlich verzichtet. Dafür bekommt das Wort Sprechgesang eine ganz neue Bedeutung verpaßt. Gerne weichen Incubus auch musikalisch von den ausgetretenen Pfaden ab und rocken auch mal etwas neben der Schnur. Dafür, daß auch Incubus' Zweitling möglichst fett klingt, sorgte übrigens Scott Litt, der sich bislang vor allem durch die Produktion von sechs R.E.M.-Alben einen Namen machte.

Neben den gewohnt härteren Tönen schaffen Incubus es aber auch immer wieder durch ruhigere Songs, die mit richtigen Gesangslinien aufwarten können, zu glänzen und den Hörer vor der Monotonie eines typischen Albums dieser Stilrichtung zu bewahren. Auch fällt der ausgiebige Effekteinsatz auf, was dem Album einen äußerst futuristischen Klang verleiht. So glaubt man anfangs, daß wirkliche Überkracher fehlen würden. Viele gute Songs - insbesondere der Opener "Privilege" und die Halbballade "The warmth" - reihen sich aneinander. Mit "Pardon me" und dem ähnlich intensiven "Drive" aber spuckt die Platte doch noch zwei Songs für die Ewigkeit aus. So sollte die Band insbesondere in New Metal-Kreisen für gehörige Aufregung sorgen können.

(Thorsten Thiel)

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Highlights

  • Privilege
  • The warmth
  • Drive
  • Pardon me

Tracklist

  1. Privilege
  2. Nowhere fast
  3. Consequence
  4. The warmth
  5. When it comes
  6. Stellar
  7. Make yourself
  8. Drive
  9. Clean
  10. Battlestar Scralatchtica
  11. I miss you
  12. Pardon me
  13. Out from under

Gesamtspielzeit: 48:12 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
Dan
2009-03-06 12:55:22 Uhr

"Clean" mag ich aber! :P

"Stellar" gefällt mir in der normale Version nicht so wie in der akustischen Variante
keenan
2009-03-06 12:52:52 Uhr
immer noch ne klasse scheibe der jungs, wenn clean und battlestar nicht wären, könnte man sie fast auf eine stufe mit den neueren alben von ihnen stellen ;-)

außerdem hätten sie pardon me mit out from under bei der tracklist ändern sollen

01. Privilege (8,5/10)
02. Nowhere Fast (9/10)
03. Consequence (9/10)
04. The Warmth (10/10)
05. When It Comes (8,5/10)
06. Stellar (9,5/10)
07. Make Yourself (8/10)
08. Drive (9/10)
09. Clean (8/10)
10. Battlestar Scralatchtica (5/10)
11. I Miss You (8,5/10)
12. Pardon Me (10/10)
13. Out From Under (7/10)
Lyxen
2007-09-06 11:37:47 Uhr
Dachte mir schon ,dass du es verstanden aber falschrum geschrieben hast, sonst hätte der Rest des Postings keinen Sinn gemacht.

Dann würde ich bei deinem Guide vielleicht dazu schreiben, was du genau als Referenz siehst, d.h. ob es Stimmung, Lyrics etc. ist. Sonst kriegt man einen falschen Eindruck von der Musik :-)
Watchful_Eye
2007-09-06 11:14:56 Uhr
Ach ich bin blöd, vergiss es. Aber ich habs schon richtigrum verstanden, nur falschrum geschrieben.. oder so.
Watchful_Eye
2007-09-06 11:08:59 Uhr
Bitte nochmal lesen:

"Trotz des berechtigten Einwands, dass "Hybrid Theory" [!!!] schlicht eher erschienen ist.."

Ihr steht auch gerade darauf, auf mir herumzuhacken was?^^

Weezer soll die Kombination zwischen Dreckigen Gitarren und Pop-Melodien betonen, während ich die Kooks als Vergleichbar hinsichtlich der relaxten Stimmung ansehe.

Ich hab bewusst Vergleiche genommen, an denen die Ausrichtung der Alben erkennbar ist, auch wenn sie nicht zu 1000% zutreffen.
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