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Malevolence - Where only the truth is spoken

Malevolence- Where only the truth is spoken

Nuclear Blast / Warner
VÖ: 20.06.2025

Unsere Bewertung: 7/10

Eure Ø-Bewertung: 5/10

Well done, lads

"Boshaftigkeit" ist die deutsche Übersetzung des Bandnamens Malevolence, und die fünf Männer aus Sheffield geben seit Jahren ihr Bestes, um mit ihrem bretternden Metalcore den Namen mit Leben zu füllen. 2022 wagten sie den Schritt zum schwäbischen Kultlabel Nuclear Blast und veröffentlichten "Malicious intent". Mit "Where only the truth is spoken" folgt nun der nächste Streich. Nach drei grundsoliden Alben legen Malevolence damit ihr bisher ausgereiftestes Werk vor.

Frontmann der Band ist Alex Taylor, der mit seiner heftigen Stimme den Ton angibt, während Bassist Konan Hall den Klargesang übernimmt. Was bei anderen Bands des Genres oft in einem irritierenden Wechselspiel aus brachialem Gegrunze und lieblichem Geträller endet, fügt sich hier dank der tiefen und aggressiven Stimme von Hall zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Für den Gesang und die Screams scheinen Bands wie Parkway Drive oder auch Killswitch Engage Pate zu stehen. Malevolence sind eine eingeschworene Truppe und spielen seit 15 Jahren in der gleichen Konstellation. Das ist mehr als eine nette Randnotiz, sondern sorgt für eine unüberhörbare Eingespieltheit. Der Sound ist massiv und von klassischem Hardcore, Heavy- und Thrashmetal beeinflusst. Songs wie "Counterfeit" werden mit ausufernden Gitarrensoli ausgestattet, "Blood to the leech" oder "Heavens shake" durch Sludge-Parts gedrosselt, die an Crowbar oder Down erinnern. Und selbst für eine Metalballade ist mit "Salt in the wound" auf dem vierten Studioalbum der Engländer Platz. Durch diese Variabilität unterscheiden sich Malevolence deutlich von stumpfen Knüppelbands und sind auch für Hörer*innen interessant, die sonst wenig mit modernem Metalcore anfangen können.

Für die Aufnahmen zu "Where only the truth is spoken" sind die Jungs nach Kalifornien in das Studio 606 von Dave Grohl gepilgert. Der großen Namen nicht genug, produzierte Josh Wilbur, der schon Alben von Bands wie Megadeth, Korn oder Lamb Of God den richtigen Sound verpasste. Vor allem Letztere haben einen großen Einfluss auf Malevolence, und der Gastauftritt von deren Frontmann Randy Blythe auf dem wuchtigen "In spite" ist der verdiente Ritterschlag. Die Engländer rollen dem berühmten Gast aus Übersee mit einem großartigen Breakdown-Part den roten Teppich aus.

Die fünf Musiker sehen mit ihren grimmigen Gesichtern und den schwer tätowierten Körpern nach typischer Working Class aus, sind aber offensichtlich sympathische und humorvolle Zeitgenossen. Für "If it's all the same to you" haben sie sich ein Video im Guy-Ritchie-Stil gegönnt und spielen eine Truppe von Verbrechern, die, vom legendären britischen Schauspieler Alan Ford angeleitet, ein Kunstwerk raubt. Und weil es so gut passt, beenden die Schlussworte von Ford auch diese Rezension: "Well done, lads. You didn't bollocks that one up. Now fuck off."

(Andreas Rodach)

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Highlights

  • If it's all the same to you
  • Counterfeit
  • Demonstration of pain

Tracklist

  1. Blood to the leech
  2. Trenches
  3. If it's all the same to you
  4. Counterfeit
  5. Salt the wound
  6. So help me God
  7. Imperfect picture
  8. Heavens shake
  9. In spite (feat. Randy Blythe)
  10. Demonstration of pain
  11. With dirt from my grave

Gesamtspielzeit: 42:00 min.

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Armin

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2025-07-05 22:40:56 Uhr - Newsbeitrag
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