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P.O.D. - Payable on death

P.O.D.- Payable on death

Eastwest / Warner
VÖ: 03.11.2003

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 7/10

Im Namen der Pose

Die Prediger sind zurück, positive Botschaften schmetternd. Ihr Anliegen: "love, peace and happiness", beziehungweise nach eigener Aussage "love, faith and death". Ihre Verpackung: hymnisch hallende New Rock-Watte. Also nicht viel Neues im Hause P.O.D.? Warum auch? Die Jugend der Nation nahm den Vorgänger "Satellite" ja recht dankbar an und pilgerte fleißig gen Kasse und Konzerthalle. Aber ganz so einfach ist die Sache dann doch wieder nicht: Mit Marcos Curiel wurde anstelle des als Ketzer überführten Jason Turby ein neuer Gitarrist in die Bruderschaft aufgenommen, der sein Instrument nicht nur beim entspannten Instrumental "Eternal" einen Hauch vielseitiger und virtuoser als der Vorgänger einsetzt. Was allerdings angesichts der vorherrschenden Breitwandsounds recht wenig auffällt. Hauptattraktion bleibt also weiterhin der zöpfchenschwingende, ellenbogenschunkelnde Frontmann Sonny, dessen voluminöse Stimme nach wie vor in den meisten Lagen überzeugt.

Die erste Single "Will you" ist dann auch wieder gut gewählt und zeigt auch die leicht erkennbaren Veränderungen im Sound der Band: Erdiger geht es zu, trockener und etwas lockerer. Das ergibt dann bei so manchem Song wie eben "Will you" oder noch stärker bei "Asthma" Anknüpfungspunkte an diverse Emo-Rocker. Wären da nur nicht die zahlreichen schwächeren Songs und die eher peinlichen Ausflüge in Reggae-/Ragga-/Whatever-Hop wie "Execute the sounds". Aber so was muß anscheinend sein und von uns schulterzuckend hingenommen werden.

Nichtsdestotrotz bilden P.O.D. mit Bands wie Sevendust und hed (p.e.) einen Gegenpol zu solch allzu offensichtlich an der Flipchart kalkulierten Massenbewegungsware à la Limp Bizkit. Ihr Pluspunkt heißt Glaubwürdigkeut. Einen kleinen Bonus gibt's zudem für das stimmige und stimmungsvolle Artwork von Daniel Martin Diaz, angefangen von der "Madame Butterfly" auf dem Cover, bis hin zur religiös angehauchten Symbolik im Booklet. Das alles macht P.O.D. zwar lange noch nicht zur besten New Metal-Band der Welt. Aber definitiv zu eine der ernstzunehmenden.

(Peter Schiffmann)

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Highlights

  • Will you
  • Find my way
  • Asthma

Tracklist

  1. Wildfire
  2. Will you
  3. Change the world
  4. Execute the sounds
  5. Find my way
  6. Revolution
  7. The reasons
  8. Freedom fighters
  9. Waiting on today
  10. I and identify
  11. Asthma
  12. Eternal
  13. Sleeping awake

Gesamtspielzeit: 47:34 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
alfred
2006-03-12 16:46:58 Uhr
Nun ja, komm ja auch darauf an wie man NuMetal (zb.Crossover) definiert. Ist das nicht eher so ein reggae gedrässe?
acid
2006-03-12 16:30:24 Uhr
ähm doch
alfred
2006-03-12 16:02:17 Uhr
Wie nennt sich das eigentlich was sie spielen? Also NuMetal ist es nicht, das ist sicher.
acid
2006-03-09 11:58:52 Uhr
naja wenn es konservative christen sind isses vllt gar nich so abwegig
Stalker
2006-03-09 11:52:12 Uhr
so,letzte beitrag is zwar schon fast ein jahr alt,aber egal...
P.O.D. hat ein neues album herausgebracht:testify!

muss aber mal sagen das hier ziemlich viele idioten sind...son scheiß zu schreiben wie "P.O.D. sind schwulenfeindlich" *lol* ist echt dumm,und ausserdem aus der luft gegriffen.
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