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Bastille - Give me the future

Bastille- Give me the future

EMI / Universal
VÖ: 04.02.2022

Unsere Bewertung: 6/10

Eure Ø-Bewertung: 6/10

Zurück mit der Zukunft

Die Konzerte von Bastille werden einen großen Ansturm erleben, wenn die Band mit ihrem neuen Album "Give me a future" auf Tournee geht. Der Sound ist, wie man ihn von der Band kennt, mit ein bisschen mehr Daft Punk und Politur. Es ist ein Album mit echten Radiohits und Songs für den*die einzelne*n Zuhörer*in. Während "Thelma + Louise" zum Mittanzen ist, stimmt "No bad days" eine*n eher nachdenklich. "Brave new world (Interlude)" leitet den darauffolgenden Song "Back to the future" ein. Hier wird mit popkulturellen Referenzen geradezu um sich geworfen.

Generell werden auf diesem Album eine dystopische Zukunft und die nicht mehr aufzuhaltene Cyber-Welle thematisiert. Trotzdem kommt auch die fröhliche Leichtigkeit, wie man sie von Bastille-Songs kennt, nicht zu kurz. So ist zum Beispiel "Club 57" ein Song, der in jede Gute-Laune-Playlist passt (auch wenn der Text nicht unbedingt positiv zu interpretieren ist). Man hört hier sogar den Hauch einer akustischen Gitarre. Der namensgebende Song "Give me the future" beginnt mit einem atmosphärischen Intro. Man hört Chöre, stark verhallte Drums und flächendeckende Synthesizer. Dieser Song ist dafür gemacht, in Stadien zu erklingen. Ob das auch so passieren wird, bleibt dem Blick in die Glaskugel überlassen.

Mit zwei Interlude-Songs und einem gesprochenen Track von Riz Ahmed ist das Album immer noch recht knapp, was daran liegt, dass die Songs selbst meist um die drei Minuten lang sind. Anscheinend stimmt es: Der Trend geht zu kürzeren Songs. Das Album ist im Großen und Ganzen genau so, wie man es von Bastille erwarten würde. Sie sind gewachsen, wie auch ihre Anzahl an Fans, und machen das, was sie gut können. Das kann man niemandem vorwerfen. Und es ist ja nicht so, dass sie sich nicht weiterentwickelt hätten. Einige Stilmittel, vor allem aus dem elektronischen Bereich, werden auf "Give me the future" gezielter, gekonnter und häufiger eingesetzt, wie zum Beispiel der künstlerische Einsatz von Autotune. Trotzdem hat es einen bitteren Beigeschmack, wenn eine eindeutig talentierte und kreative Band sich nicht traut, vielleicht auch mal andere Wege zu gehen und außerhalb ihrer Box zu denken. Viele Künstler*innen haben die Zwangspause der Pandemie genau dafür genutzt, während Bastille anscheinend nicht auf die Idee gekommen sind.

(Alyssia Schröder)

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Highlights

  • Thelma + Louise
  • Back to the future
  • Club 57

Tracklist

  1. Distorted light beam
  2. Thelma + Louise
  3. No bad days
  4. Brave new world (interlude)
  5. Back to the future
  6. Plug in...
  7. Promises (by Riz Ahmed)
  8. Shut off the lights
  9. Stay Awake
  10. Give me the future
  11. Club 57
  12. Total dissociation (Interlude)
  13. Future holds (who knows what the future holds. Doesn't matter if I got you) feat. Bim

Gesamtspielzeit: 37:38 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag

MasterOfDisaster69

Postings: 773

Registriert seit 19.05.2014

2022-02-01 16:20:15 Uhr
Schrott!
und 6/10 wie Madrugada? soll das witzig sein?

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22498

Registriert seit 08.01.2012

2022-01-26 20:52:16 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22498

Registriert seit 08.01.2012

2022-01-14 18:57:22 Uhr - Newsbeitrag
Genau drei Wochen vor dem Release ihres neuen Albums „Give Me The Future“ stellen Bastille ihre neue Single „Shut Off The Lights” vor.

Der Track ist der nächste Vorbote des insgesamt vierten Studioalbums der britischen Pop-Band, das am 4. Februar erscheint (bis dahin besteht auch ein Embargo).

Und schon jetzt ist klar: Es wird futuristisch!



Hier könnt Ihr Euch „Shut Off The Lights“ anhören:



BASTILLE – SHUT OFF THE LIGHTS (AUDIO)


Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22498

Registriert seit 08.01.2012

2021-10-20 12:23:43 Uhr - Newsbeitrag
Bastille kündigen viertes Studioalbum an: Give Me The Future erscheint am 04. Februar 2022



Neue Single + Video „No Bad Days“



++ Fürs Video übernahm Dan Smith Co-Regie ++

Bastille kündigen in dieser Woche ihr neues Album an: Give Me The Future, ein visionäres, ambitioniertes und mutiges Statement der Briten, erscheint am 04. Februar 2022! Mit ihrem neuen Studioalbum zelebrieren Bastille das Lebensgefühl im digitalen Zeitalter – sie feiern das Menschsein in der Tech-Ära und fangen dieses seltsame Gefühl ein, in einer Welt zu leben, die sich manchmal wie Science-Fiction anfühlt. Indem sie gleichermaßen die Chancen des digitalen Wandels, als auch die Abgründe eines isolierten Online-Daseins am Bildschirm aufzeigen, ist Give Me The Future immer beides: ausgelassen und nachdenklich stimmend, dezent dystopisch und doch für den Dancefloor gemacht – und dabei so elektronisch, wie man es von Bastille kennt.



Insgesamt ist es ein Album, das immer wieder das Konzept der grenzenlosen Möglichkeiten aufgreift, wenn Dan Smith & Co. immer neue Aspekte dieser Zukunft umreißen: Mal ist es purer Eskapismus wie im Fall des ausgelassenen „Thelma + Louise“ – ihre Hymne zum 20. Jubiläum des feministischen Filmklassikers –, dann geht’s zurück ins NYC der Achtziger mit Keith Haring fürs strahlend-pfeifende „Club 57“, oder auch in ein australisches Krankenhausbett, das den Mittelpunkt der neuen Single „No Bad Days“ bildet, für dessen Video Dan Smith erstmals als Co-Regisseur in Aktion treten sollte. Passend zum Inhalt des Songs, in dessen Verlauf die Hoffnung doch noch gewinnt, spielt das Video in einem futuristischen Labor, wo Dan in die Rolle eines Retters schlüpft, der die neuesten technischen Möglichkeiten anwendet, um einen geliebten Menschen wieder zum Leben zu erwecken. Inspiriert von Sci-Fi-Klassikern wie „Metropolis“, „Ex Machina“ oder auch „The Matrix“, ist es ein sehr emotionales Video mit sehr bewegender Story – hier reinschauen (LINK).



„Es fühlt sich echt gut an, endlich selbst Regie geführt zu haben – und ich bin sehr stolz auf diesen kleinen Film, den wir da gemacht haben. Als ich kleiner war, waren Filme meine größte Leidenschaft, insofern war so ein Projekt schon immer ein absoluter Traum für mich. Ich hab dabei sehr viel gelernt, und es war toll, sich so vielen neuen Herausforderungen zu stellen“, so der Kommentar von Dan Smith.



Nachdem Smith zuletzt selbst für andere Künstler:innen als Co-Autor aktiv war, setzen auch Bastille für ihr neues Album zum ersten Mal auf Gäste und Co-Songwriter. Obwohl Dan und der angestammte Producer Mark Crew auch dieses Mal den Großteil der LP selbst produziert haben, holten sie sich außerdem auch in Sachen Produktion stellenweise Verstärkung: „Distorted Light Beam“ wurde etwa von Ryan Tedder (Adele, Paul McCartney, Taylor Swift) mitverfasst und produziert, der obendrein die Rolle des Executive Producer übernahm und insgesamt ein wichtiger Feedback-Geber war. Die Songs „Thelma + Louise“, „Stay Awake“ und „Back To The Future“ schrieben Bastille zusammen mit Songwriter-Legende Rami Yacoub (u.a. Britneys „…Baby One More Time“, Lady Gagas Chromatica-Album). Außerdem beteiligt waren die britischen Songwriter Jonny Coffer, Plested und Dan Priddy.



Der preisgekrönte Schauspieler, Musiker, Autor, Creator, Produzent, Regisseur und Aktivist Riz Ahmed ist sogar am Mikrofon zu hören: Er spricht das atemberaubende Spoken-Word-Stück „Promises“, das der Londoner als Reaktion auf Bastilles neues Album verfasste und damit dessen Themenpalette perfekt auf den Punkt bringt.



Ihr Hang zu großen Konzepten ist bekannt: Unterwegs in die digitalen Weiten ihres vierten Albums, gelten Bastille längst als eine Band, die ihre Alben stets als Ganzes versteht, die große Konzepte und ganze Welten darum aufbaut und dafür auf innovative (zum Teil sogar preisgekrönte) Ansätze setzt. Auf ihrem neuen Album Give Me The Future dreht sich alles um einen fiktiven (aber durchaus vertraut wirkenden) Tech-Giganten namens Future Inc., verantwortlich für eine Erfindung namens Futurescape: ein Gerät, mit dem User:innen die eigenen Träume virtuell ausleben können. Es taucht immer wieder auf und zieht sich auch durch die Videos der drei bisherigen Singles „Distorted Light Beam“, „Thelma + Louise“ und „No Bad Days“.



„Die Zukunft wird nicht vorhergesagt. Man stellt sie sich vor.“
Future Inc.





Tracklist von GIVE ME THE FUTURE



Distorted Light Beam
Thelma + Louise
No Bad Days
Brave New World (Interlude)
Back To The Future
Plug In…
Promises (by Riz Ahmed)
Shut Off The Lights
Stay Awake?
Give Me The Future
Club 57
Total Dissociation (Interlude)
Future Holds (feat. BIM)





HIER DAS VIDEO „NO BAD DAYS“ ANSEHEN:




Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22498

Registriert seit 08.01.2012

2021-08-19 19:13:47 Uhr - Newsbeitrag

Bastille veröffentlichen mit „Thelma + Louise“ eine weitere Single aus ihrem kommenden Album

Der Song wird flankiert von einem Live Video


“I was surprised, as always, by how easy the act of leaving was, and how good it felt. The world was suddenly rich with possibility.”
Jack Kerouac, „On The Road"


In Filmen gibt es nichts Schöneres als die offene Straße. Diese sich zum Horizont hin erstreckenden, zusammenlaufenden Linien stehen für Abenteuer, Gelegenheiten oder einen Ausweg. Manchmal braucht man nur einen guten Freund und einen vollen Benzintank. Und kein Film fängt die Essenz des Aufbruchs auf der Suche nach Freiheit besser ein als der feministische Klassiker Thelma & Louise.

Dan Smith, Songwriter und Frontmann von Bastille, ist ein großer Fan des Films und hat seinen 1966er Ford Thunderbird und die eskapistische Befreiung dieses Kult-Films in das Universum von Bastille gebracht. "Thelma + Louise" - die neue Single - ist eine mitreißende Reflexion über „days like these", an denen man einfach nur weg will, sei es, indem man einfach die Augen schließt und sich vorstellt, woanders zu sein, oder indem man nach Mexiko fährt und über den Rand der Welt springt. Der Song greift geschickt den Zwiespalt auf, der auch im Mittelpunkt des Films steht: Freiheit und das Leben im Moment werden durch die Bedrohung durch die kalte, harte Realität, die jeden Moment eintreten kann, gebremst.


▶ Ansehen: Bastille - „Thelma + Louise“ (Live from Future Inc. HQ)






"Thelma + Louise" zeigt die nächste Evolution des Sounds der Band. Sie verbinden darin die Drum Machines und verträumten Synthies der 80er Jahre mit einer neu entdeckten Reduktion und schaffen so eine ganz neue Kulisse für einen klassischen, hymnischen Refrain. Der Song wurde gemeinsam mit dem legendären Songwriter Rami Yacoub (Britney Spears' "Hit Me Baby One More Time", Lady Gagas "Chromatica"-Album) und ihrem langjährigen Kollaborateur Mark Crew geschrieben. Es ist der zweite Track aus dem kommenden neuen Album der Band und folgt auf die Leadsingle "Distorted Light Beam", die gemeinsam mit Ryan Tedder geschrieben und koproduziert wurde, und den Sci-Fi-inspirierten neuen Track "Give Me The Future“, der an Bilder aus Blade Runner erinnert. Er markiert den Beginn eines neuen Kapitels für die Band - eines, das ihren Sound revolutioniert.

Eskapismus ist ein Thema, das auf der neuen Platte eingehend erforscht wird, vor allem in Verbindung mit Technologie - in diesem Fall unter dem wachsamen Blick von Future Inc, einem datenhungrigen, gefakten Big-Tech-Unternehmen aus der Zukunft (das eine gewisse Ähnlichkeit mit Big-Tech-Unternehmen in der Gegenwart haben mag oder auch nicht). Die innovative Futurescape-Technologie des Unternehmens (wie im Video zu "Distorted Light Beam" zu sehen) bietet unendliche Möglichkeiten einer neuen Art - die Chance, in dein eigenes Innerversum zu reisen. In Dans Worten gibt das Konzept Bastille die Möglichkeit, "sich über die Art und Weise lustig zu machen, wie diese Unternehmen uns ansprechen und die Welt ansprechen, wie sie für sich
werben und über sich selbst sprechen, wie sie sich selbst sehr ernst nehmen und wie sie riesige Mengen an Geld verdienen, während sie alle unsere Daten und noch mehr ausspionieren“.

“You don’t predict the future, you imagine it.”
Future Inc.




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