Good Charlotte - The young & the hopeless

Good Charlotte- The young & the hopeless

Epic / Sony
VÖ: 17.02.2003

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Brett vorn Kopf

Sie sind jung und brauchen das Geld. Daran hegt auch niemand irgendeinen Zweifel. Nur das mit dem "hopeless" nimmt ihnen so recht keiner ab. Schließlich ist Good Charlottes zweites Album aus dem Stand in die Top 10 der US-Albumcharts geschossen. Und Respekt haben diese vier Bengel sowieso vor nichts und niemandem. Den Beat zu ihrer Hitsingle "Lifestyles of the rich & famous" haben sie von "Lust for life" von ihrem Punk-äh-Kollegen Iggy Pop inspirieren lassen. Und riskieren in ihren Songs eine dickere Lippe, als sie sich Cher je aufspritzen lassen könnte. Große Klappe und was dahinter?

Mehr zumindest, als man von diesen vier Kerlen erwarten würde. Von Möchtegernpunks Anfang 20, die aussehen wie all die viel zu zahlreichen Style-Kiddies, die noch immer auf der Blink 182-Welle mitschwimmen und den Krawatten-Trend glatt verschlafen haben. Jene Single "Lifestyles of the rich & famous" beispielsweise versprüht einen Drive, wie ihn Blink 182 seit dem vorletzten Album nicht mehr hinbekommen haben. "The anthem" ist nicht weniger Hymne, als sein Titel verspricht. Und selbst mit der so-called Punk-Halbballade "Hold on" setzen sich die Jungs nicht in die Nesseln, sondern holen sich allerhöchstens leichte Blessuren an den Allerwertesten.

Einen großen Tritt dagegen haben sich Good Charlotte verdient, wenn sie in - alleine schon dieser Titel - "My bloody valentine" den Schlitzer in Scream-Manier spielen, um die Dame ihres Herzens vom ungeliebten Boyfriend zu befreien. Wie gruselig! Und bevor man dank der hübsch geradlinigen Streicher-Schunkler "Say anything" und "Emotionless" doch wieder versucht wäre, Good Charlotte zur neuen peinlichen Lieblingsband zu küren, bleibt doch wieder nur das "peinlich" übrig.

Wenn sich nämlich bei "Girls & boys" die Mädchen mit den Jungs ringelpiezen und sich "money" immer wieder auf "funny" reimt, überkommt einen der stille Wunsch, heimlich an den Skateboards der Jungens rumzuschrauben. Oder sie ihnen gleich direkt über die Rübe zu ziehen. Aber Gewalt ist bekanntlich keine Lösung. Dann lieber diplomatisch: Darf eine Band im Jahr 2003 noch lustigen Funpunk machen und erfolgreich sein, wenn sie eine Handvoll passabler Songs im Gepäck hat? Ein Anruf bei der Geschmackspolizei verschafft Klarheit: Good Charlotte dürfen das. Als Allerletzte.

(Armin Linder)

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Highlights

  • The anthem
  • Lifestyles of the rich & famous
  • Say anything

Tracklist

  1. A new beginning
  2. The anthem
  3. Lifestyles of the rich & famous
  4. Wondering
  5. The story of my old man
  6. Girls & boys
  7. My bloody valentine
  8. Hold on
  9. Riot girl
  10. Say anything
  11. The day that I die
  12. The young & the hopeless
  13. Emotionless
  14. Movin' on

Gesamtspielzeit: 45:54 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
*~hOnEy~*
2006-02-16 17:17:09 Uhr
Also Good Charlotte sind echt ne klasse band, aber blink 182 und Green Day sind immer noch die besten bands der welt! Und zofft euch hier nich so an, nur weil manche nen anderen Musikgeschmack haben!! greetz^^
MADE
2005-09-01 15:37:04 Uhr
warum?
ist es schlimm mathe zu hassen?
sterber
2005-08-16 13:18:04 Uhr
die scheinen sich mit mathe ja nicht auszukennen!
MADE
2005-08-04 14:20:07 Uhr
du hast eine psychologin? aahhhhh,verstehe.............du dreckiger schuft!
;)))) *loool*
Greenkill
2005-07-31 17:12:25 Uhr
Laut meiner Psychologin bin ich zu 100 % ein Psychopath....*muahahahahahaha
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