Justin Bieber - Purpose

Justin Bieber- Purpose

Island / Universal
VÖ: 13.11.2015

Unsere Bewertung: 2/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Pulleralarm!

"@justinbieber what do you feed that thing? #proud daddy", so getwittert von Jeremy Bieber, seines Zeichens Vater von Justin. Der Zusammenhang? Gerade wurde das Internet von einem neuen Celebrity-Leak, nun ja, erschüttert: Justin Biebers Penis, sichtbar als der 21-Jährige auf dem Balkon herumturnt. Und Papa Bieber, der freut sich erstmal über die beachtliche Größe des Sohnemann-Pillers. Das sind Familienverhältnisse! Ein Hänfling ist Justin ja nun schon lange nicht mehr, mit aufgepumptem Oberkörper präsentiert sich der Kanadier nicht nur für diverse Unterwäsche-Werbung. Aber mit diesem Leak wird so mancher Gangster-Rapper ein Tränchen verdrücken. Nun weiß man also auch, mit welcher nicht unenormen Gerätschaft Bieber seine – nach neuesten Berichten – Wieder-Geliebte Selena Gomez beglückt. Das Problem dabei: All das ist alles vollkommen scheißegal.

Auf seinem neuen Album "Purpose", um das vorherige Thema gleich aufzugreifen, singt Bieber einen Song für Miss Gomez: "Babe, is it too late now to say sorry / Because I'm missing more than your body", erklärt das Pop-Milchgesicht in "Sorry". Das wird die Angebetete sicher freuen – schließlich ist davon auszugehen, dass Frau Gomez in ähnlich tiefen Niveau-Gewässern rudert. Bevor Bieber allerdings in diesen peinlichen Entschuldigungsreigen einstimmt, beginnt das Album mit "Mark my words" schon über die Maßen kacke. Wer nicht bei Bieber reinhören möchte, der klicke dieses Video, mit welchem Jan Böhmermann Revolverheld veräppelt. Das klingt genauso. Kein Witz!

Der Titeltrack "Purpose" kommt mit Piano-Geklimper daher, Bieber hängt fest im Tal der Tränen: "Feeling like I'm breathing my last breath." So mancher Zyniker wird sich freuen, aber natürlich legt Bieber einen Aufschwung hin, der daherkommt, wie man bei RTL einen Einspieler zum Thema "Phönix aus der Asche" inszenieren würde: Alles ist scheiße, Schwarzweißbild, Zeitlupe, Bieber weint. Dann plötzlich neuer Mut, Farbbild, ein grinsender Protagonist, das Piano wird freudiger. "You give me purpose", "Dich zu lieben ist meine Aufgabe" – würg! Die erste Single des Albums "What do you mean?" kommt indes mit funkigem Breakbeat, dafür aber wahnsinnig ahnungslos daher: "Ich versteh Dich einfach nicht / Ich bin doch nur ein einfacher Boy." Ach wo.

Bei Plattentests.de vermeiden wir nach Möglichkeiten den fazitartigen Abgang im Schlussabsatz, hier aber kann nur konstatiert, festgehalten, schlussgefolgert werden: Niemand muss Justin Bieber hören! Es gibt viel zu wenige Gründe dafür. Nicht mal für Pausenhof-Girls und Adoleszens-Chicks. Außer vielleicht Justins großem Penis. Aber was hat der mit der Musik zu tun?

(Pascal Bremmer)

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Highlights

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Tracklist

  1. Mark my words
  2. I'll show you
  3. What do you mean?
  4. Sorry
  5. Love yourself
  6. Company
  7. No pressure (feat. Big Sean)
  8. No sense (feat. Travis Scott)
  9. The feeling (feat. Halsey)
  10. Life is worth living
  11. Where are ü now (feat. Skrillex and Diplo)
  12. Children
  13. Purpose
  14. Been you
  15. Get used to it
  16. We are (feat. Nas)
  17. Trust
  18. All in it

Gesamtspielzeit: 66:06 min.

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User Beitrag

musie

Postings: 2389

Registriert seit 14.06.2013

2016-02-23 08:25:04 Uhr
Ich mag, wenn Love Yourself am Radio kommt. ist ein schönes Lied, angenehm reduziert und Photograph von Ed Sheeran nicht unähnlich. wenn das Album hier eine 2/10 kriegt und Love Yourself NICHT in den Highlights ist, muss ich mir das tatsächlich mal anhören.

Und ein Ärgernis (so wie zB die neue Ellie Goulding Single) waren auch What Do You Mean und Sorry nicht.

Kenne bloss diese drei Singles, aber das ist alles für mich bei Weitem keine 2/10-Ware.

Tim.

Postings: 1956

Registriert seit 14.08.2015

2016-02-16 17:53:20 Uhr
He is slight, with rashes of tattoos spreading down both arms. His hair, cropped close on the sides but long enough on top to be tied in a short bleached ponytail, is tucked under a gray Supreme beanie. His feet are snuggled into a pair of café au lait Yeezy Boosts. He is wearing what could be anywhere from two to 41 black sweatshirts of various lengths, layered, and distressed leather pants that retail for $2,590. Everyone else by the pool is wearing clothes; he is wearing fashion. When he arrived just a few minutes ago, he was escorted by a Def Jam executive for the five-second walk from the elevator to this cabana.

ja, halt alles was man über einen "musiker" so wissen muss.

humbert humbert

Postings: 1738

Registriert seit 13.06.2013

2016-02-16 17:28:28 Uhr
Nettes a href="http://www.gq.com/story/justin-bieber-gq-interview">Bieber-Porträt.

meetmeatchanel

Postings: 22

Registriert seit 11.09.2014

2015-12-25 16:42:54 Uhr
Sicher keine schwere Kost.

Aber nicht so beschissen wie alle meinen. Sehr annehmbarer Pop Sound.
Verglichen mit seinen letzten Alben eine Steigerung.
Korrektor
2015-12-07 11:18:53 Uhr
Dann noch von einem ehemaligen PT-Schreiber, fällt mir gerade auf. ;-)
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