The Datsuns - The Datsuns

The Datsuns- The Datsuns

V2 / Zomba
VÖ: 21.10.2002

Unsere Bewertung: 7/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Made for loving you

Gleich zu Anfang: Was die Datsuns da machen, ist verdammt angesagt. Sind ja auch von den Engländern entdeckt worden. Diese vier Typen rocken, klar? Ja okay, ich weiß: "Don't believe the hype" und so. Aber diese Jungs hier, die haben Talent, weißt Du? Gottverdammtes Talent sogar! Die waren deswegen schon mit den White Stripes auf Tour. Du willst mehr wissen? Okay – also, die Datsuns kommen aus Neuseeland. Du weißt schon, Kiwis, Schafe und so. Angeblich heißen sie alle Datsun mit Nachnamen. Bestimmt. Und die wollen vor allem nur eins: Spaß haben. Das mußt Du verstehen, Mann, weil: Die haben sich sechs Jahre lang erfolglos in jedem verschissenen Pub den Hintern abgespielt.

Und dann haben sie halt irgendwann mit The Mooney Suzuki in London gespielt und gleich den ganzen verfluchten Landen ausverkauft! Deswegen hat man ihnen auch gleich einen Vertrag gegeben, und die Jungs haben ihr Debüt aufgenommen. Naja, "The Datsuns" klingt eben nach allem, was cool ist: nach den White Stripes oder The Vines zum Beispiel. Und nach Schweinerock, weißt Du, wie aus Skandinavien - Hives, Hellacopters und so'n Zeug. Und auch etwas nach den alten Legenden wie AC/DC. Naja, und lässig ist natürlich auch, daß die Jungs echt Spaß bei der Sache haben. Wer sonst benutzt noch solche Metaphern wie "like a motherfucker from hell" und schreit dazu wie ein Wahnsinniger? Eben.

Ach ja, und der Sänger, Dolf de Datsun, das ist zwar ein Super-Kerl, aber der nimmt sich selbst nicht so wichtig. Darum nehmen sich die Jungs auch echt mal Zeit für ein Gitarrensolo und so ("Lady", "What would I know"). "Harmonic generator" und die Single "In love" haben dann auch noch so Background-Vocals, aber nicht irgendwelche peinlichen, weißt Du? Und dann noch diese ultramegasupercoole Schweineorgel, Mann! Das ist wirklich cool; viel cooler als all die Pussies, die immer drauf rumreiten, wie toll sie doch ihre Instrumente spielen können.

Und, hey, diese Typen sind echt. Die bleiben auch am Boden, bei dem ganzen Hype, der um sie gemacht wird. Solltest Du echt mal abchecken. Okay, gut, revolutionär ist das nicht. Mußt Du halt selber entscheiden. Aber ich sag Dir: Wenn Du Dir den Scheiß nicht mal wenigstens anhörst, kannst Du eben auch nicht mitreden.

(Laura Scheiter)

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Highlights

  • Lady
  • In love

Tracklist

  1. Sittin' pretty
  2. MF from hell
  3. Lady
  4. Harmonic generator
  5. What would I know
  6. At your touch
  7. Fink for the man
  8. In love
  9. You build me up (you bring me down)
  10. Freeze sucker

Gesamtspielzeit: 39:08 min.

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