Covenant - Northern light

Covenant- Northern light

Ka² / Epic / Sony
VÖ: 30.09.2002

Unsere Bewertung: 6/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Polarlichter

Es ist kalt im hohen Norden. Doch schon lange werden in den verschneiten Landschaften Schwedens keine IKEA-Schränke mehr verfeuert. Nein, nein, auch bei König Gustavs Untertanen hat man längst die Wunder der Elektrizität entdeckt. Doch im Land von Knäckebrot und Midsommar wärmt man sich nicht nur mit elektrischem Gerät, man geht sogar kreativ mit den Schaltkreisen um. Die Jungs von Covenant kennen diese wohl schon länger als seit ein paar Tagen, haben sie doch mit Hilfe vieler bunter Tasten und wunderlicher, kleiner Kisten schon einen ganzen Schwung von Alben zusammengebastelt.

Auch ihr fünftes Album, dem die Nordlichter den passenden Namen "Northern light" mit auf den Weg gaben, steckt voller warmer Elektronik und präziser Synthetik. Während diese mit geradezu minimalistischen Mitteln bedrohliche Sphären heraufbeschwören, setzen bisweilen kuschlige Melodien einen Kontrapunkt dazu. Die wohlig tiefe Stimme Eskil Simonssons nämlich haucht den neonbeleuchteten Arrangements Leben ein. "We defend the future / And give it back to you." Man dankt.

Doch es ist keine friedliche Zukunft, von der Covenants Future Pop berichtet. So unruhig wie ihre oft treibenden Rhythmen, die zwar noch EBM buchstabieren können, aber meist das Wort vom Pop aufsagen, erscheinen auch die Zeilen, mit denen Simonsson seine oft nur besänftigend klingenden Melodien begleitet. "Time is like a bullet from behind" verrät er und spiegelt so immer wieder auch die eigene innere Zerrissenheit. Nicht immer sorgt dieser Zwiespalt für die nötige Faszination, doch bei der pochenden Single "Call the ships to port", beim hymnischen "Bullet" oder dem voll analoger Wärme steckenden "Prometheus" schillert das nordische Licht in seinen besten Farben.

(Oliver Ding)

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Highlights

  • Call the ships to port
  • Bullet
  • Prometheus
  • We stand alone

Tracklist

  1. Monochrome
  2. Call the ships to port
  3. Bullet
  4. Invisible & silent
  5. Prometheus
  6. We stand alone
  7. Rising sun
  8. Winter comes
  9. We want revolution
  10. Scared
  11. Atlas

Gesamtspielzeit: 58:42 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
kuschli
2002-10-02 13:36:20 Uhr
okay, die sind wohl doch aus schweden... die aus norwegen schreiben sich mit "k"... wobei die auch gut sind...
kuschli
2002-10-02 13:34:16 Uhr
ich aknn mich täuschen, aber wenn das die sind, die ich denke, dass sie sind, dann kommen sie aus norwegen...
Stretchlimo
2002-10-02 13:17:42 Uhr
Bah, Fakten! Wer will denn sowas lesen?
mm
2002-10-01 23:30:38 Uhr
Nix gegen Olli persönlich, aber lest mal diesen Absatz:
"Es ist kalt im hohen Norden. Doch schon lange werden in den verschneiten Landschaften Schwedens keine IKEA-Schränke mehr verfeuert. Nein, nein, auch bei König Gustavs Untertanen hat man längst die Wunder der Elektrizität entdeckt. Doch im Land von Knäckebrot und Midsommar wärmt man sich nicht nur mit elektrischem Gerät, man geht sogar kreativ mit den Schaltkreisen um. Die Jungs von Covenant kennen diese wohl schon länger als seit ein paar Tagen, haben sie doch mit Hilfe vieler bunter Tasten und wunderlicher, kleiner Kisten schon einen ganzen Schwung von Alben zusammengebastelt."

Nicht nur, daß das n ziemlicher Stuß ist (warum sollten die Schweden ihre Möbel verheizen?), eigentlich sagt das nicht mehr aus als: Covenant stammen aus Schweden, machen elektronische Musik und haben schon mehr als ein Album draußen.

Warum schreibt man das dann nicht auch so?
Wenn ich dies Geschwurbsel lesen muß, klappen sich immer ziemlich schnell meine Augendeckel zu...
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