Boy Hits Car - All that led us here

Boy Hits Car- All that led us here

Eternal Sound / Membran
VÖ: 16.05.2014

Unsere Bewertung: 4/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Zwei von fünf Sternen

War New Metal jemals gut? Am Anfang? Am Ende? Jetzt? Es soll ja auch so gewisse Zeitgenossen geben, die noch im Jahr 2014 Korn (hust) oder Limp Bizkit (räusper) hören. Boy Hits Car sagen mit ihrem neuen Album eher nein zu dieser Debatte, die eigentlich keine ist. Aber das ist ja auch gar kein New Metal, sondern Lovecore. Atemberaubend, wie viele -cores es gibt. Die komplette Core-Liste aufzuzählen, so vermuten wir zumindest, würde so lange dauern, dass wir irgendwann keinen Bock mehr darauf haben und aufgeben. Aber bleiben wir beim Thema. Mit "Lovecore" beschreibt die Band selbst das manchmal melodiöse, stellenweise hartwurstige und durchaus lähmende Amalgam, das da seit sage und schreibe 1993 beinahe ungehindert in den Äther entweichen darf.

Es wird dem Hörer (und dem Rezensenten, danke) indes nicht leicht gemacht, das Material auf "All that led us here" zu loven. Zu haten aber auch nicht. Thumbs up AND down. Das Album lässt sich sehr gut so mit folgender, zugegeben, etwas lieblos konstruierten, Pro- und Contra-Installation veranschaulichen. Man darf es sich doch auch mal einfach machen oder? Nicht erschrecken, wenn das jetzt ein bisschen wie eine Kundenbewertung auf Amazon anmutet. Und: Ehre, wem Ehre gebührt.

Pro:
- solide Produktion
- versierte Musiker
- großes Herz

Contra:
- Arrangements (Riffs, etc.) langweilig bis stinklangweilig
- Melodien eintönig
- Welches Lied ist welches?
- Tribaldrums

So kurz, so wahr. Leider nicht geil. Song für Song wird da von Incubus zu Stone Sour und. Ach komm. Ne. Lass mal. Zu empfehlen ist, im Media Markt dran vorbei zu laufen und lieber nebenan ein paar neue Socken zu kaufen, oder ein T-Shirt. Sollte der Sänger übrigens auch. Vielleicht liest er es ja. Ist ja nicht viel.

(Tobias Scheibe)

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Highlights

  • -

Tracklist

  1. Silhouettes fade
  2. Battles of the heart
  3. Anxious but gradual rhythms
  4. Quiet storm
  5. The extremist (Do you feel me on this?)
  6. Ocean equation
  7. Come on
  8. Ourglass (As time slips away)
  9. What's on your mind (Pure energy)
  10. Can't run from yourself
  11. Daregveda

Gesamtspielzeit: 46:16 min.

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User Beitrag
2000er
2014-05-09 21:18:52 Uhr
Das Debüt fand ich damals geil.
Danach aber nie wieder reingehört - scheinbar hab ich nix verpasst.
bebbo
2014-05-09 19:50:22 Uhr
zumindest erfrischende rezension, vielleicht sollte man das mit dem pro - contra mal als standardangabe zu den punkten hinzufügen :)

Armin

Postings: 14278

Registriert seit 08.01.2012

2014-05-06 22:26:29 Uhr
Frisch rezensiert! Meinungen?
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