Every Time I Die - New junk aesthetic
Epitaph / IndigoVÖ: 11.09.2009
Streifschuss
Im Bereich "Interpreten" gab es 1 Treffer. Immerhin. Im Bereich "Titel" gab es 0 Treffer. Okay. Im Bereich "Tracks" gab es 1 Treffer. Egal. Im Bereich "Referenzen" gab es 36 Treffer. Sehr ordentlich. Im Bereich "Autor" gab es 0 Treffer. Na, das wäre auch recht seltsam. Im Bereich "Specials" gab es 0 Treffer. In Ordnung. Im Bereich "Forum" gab es 2 Treffer. Allerdings zwei steinalte. Bemüht man einmal die Suchfunktion von Plattentests.de, gelangt man also schnell zur Erkenntnis, dass Every Time I Die bisher sowohl in der Community als auch in der Redaktion kaum eine Rolle gespielt haben.
Also stellen sich zwei Fragen. Nein, drei sogar. Zu Recht? Zu Unrecht? Und falls die erste Frage mit "ja" zu beantworten wäre, wird sich das nun mit "New junk aesthetic" ändern? Letzteres darf bei allem Respekt vor den Mannen aus Buffalo durchaus angezweifelt werden. Zwar bieten die aktuell vorliegenden 37 Minuten eine recht ordentliche Leistung, von der vor allem Genre-und Die-Hard-Fans angetan sein dürften. Aber insgesamt bleibt da doch recht wenig hängen. Durchschnitt eben. Nach ihrem Abgang von Ferret Records fand die Band um die beiden Buckley-Brüder Keith und Jordan mit Epitaph zwar schnell ein neues Label, doch dem Wechsel des Geldgebers folgte keine Neuausrichtung der musikalischen Aktivitäten. Auch 2009 setzen die Herrschaften den Fokus auf Bewährtes: Metal, Hardcore und Rock mit ein wenig Roll.
"Roman holiday" startet mit einem Geknarze und Gefiepe, das sich nach Rückkopplungen und Spannungsaufbau nicht in die erwartete Vollgasveranstaltung entlädt, sondern ein schwerfälliges, doomiges Etwas im mittleren Tempobereich bleibt. Erst das anschließende, liebevoll betitelte "The marvelous slut" peitscht den Zeiger auf Anschlag. Frontmann Keith Buckley brüllt sich mit freundlicher Unterstützung von Greg Puciato von The Dillinger Escape Plan die Seele aus dem Leib, während die übrigen Beteiligten um ihr Leben prügeln und riffen. Einfallsreich? Natürlich nicht. Zweckerfüllend? Aber hallo! Wenn man Every Time I Die eines lassen muss, dann ist das ihre Konsequenz. Wo andere Metalcore-Vertreter sich dem Puls der Zeit beugen und dem Geknüppel hier und da die eine oder andere Melodie verpassen, bleibt man hier stur. Lediglich "Wanderlust" hebt sich trotz enormer Wucht und Aggressivität vom Rest ab, ist weniger schreiend, refrainbetont und fast schon poppig. Warum nicht mehr davon? Für eine wesentlich höhere Trefferquote wird "New junk aesthetic" so nämlich nicht sorgen. Zumindest nicht in Plattentests.de-Gefilden.
Highlights & Tracklist
Highlights
- The marvelous slut
- Wanderlust
Tracklist
- Roman holiday
- The marvelous slut
- Who invited the Russian soldier?
- Wanderlust
- For the record
- White smoke
- Turtles all the way down
- Organ grinder
- Host disorder
- After one quarter of a revolution
- The sweet life
- Buffalo 666 (Bonus track)
- Goddamn kids these days (Bonus track)
Referenzen
Spotify
Weitere Rezensionen im Plattentests.de-Archiv
Threads im Forum
- Every Time I Die - Radical (49 Beiträge / Letzter am 08.05.2024 - 17:22 Uhr)
- Every Time I Die - Low Teens (11 Beiträge / Letzter am 15.07.2021 - 20:14 Uhr)
- Every Time I Die - From parts unknown (5 Beiträge / Letzter am 23.10.2019 - 17:17 Uhr)
- Every Time I Die - Salem (1 Beiträge / Letzter am 16.07.2015 - 20:40 Uhr)
- Every Time I Die - Ex Lives (11 Beiträge / Letzter am 02.03.2012 - 10:05 Uhr)
- Every Time I Die - The Big Dirty (30 Beiträge / Letzter am 15.03.2010 - 12:50 Uhr)
- Every Time I Die - Gutter phenomenon (50 Beiträge / Letzter am 28.04.2006 - 16:32 Uhr)