Shame - Food for worms

Armin

11.11.2021 - 19:13- Newsbeitrag

SHAME - The Side Of The Sun
Dead Oceans - VÖ: out now

SHAME haben soeben ihre brandneue Single „This Side Of The Sun“ veröffentlicht. Der Track ist das erste musikalische Lebenszeichen der Briten seit der Veröffentlichung ihres gefeierten zweiten Albums „Drunk Tank Pink“ im Januar bei Dead Oceans, das ihren Status „as one of the most exciting bands at the forefront of British music“ (NME) zementierte. „This Side of the Sun“ fängt die rohe Energie der Band in weniger als drei Minuten ein und weckt Lust auf die Nachholtermine der verschobenen Tour im April nächsten Jahres: „The whole song came together on the day we recorded it at the studio. It’s also the first live recording we’ve ever done, we didn’t want it to sound overworked. It’s a pure banger, listen with a piña colada in your left hand.“ Eine Deluxe-Version „Drunk Tank Pink“ auf Crystal Clear Vinyl kommt Ende des Monats ebenfalls pünktlich zum Fest in den Handel.


The MACHINA of God

07.01.2022 - 10:26

Der Song "Baldur's gate" kam auch noch im Dezember. Scheinen Aber eher einzelne Releases zu sein als Vorboten, oder?

Klaus

15.11.2022 - 23:02

24.02. Food for Worms

Armin

15.11.2022 - 23:09- Newsbeitrag

shame

kündigen neues Album “Food for Worms” für den 24. Februar 2023

via Dead Oceans an

Video zur Single “Fingers of Steel” hier anschauen

++ Große Europatour mit Shows in DE im März & April 2023 ++



shame haben heute “Food for Worms” angekündigt - ihr dynamisches drittes Album, das am 24. Februar 2023 bei Dead Oceans erscheint. Die Band kündigt außerdem ihre bisher größte Europa-Tournee an, für die die UK-Indie-Rocker auch in Deutschland für vier Termine haltmachen werden (siehe alle Termine weiter unten). Die heutige Ankündigung wird mit der Single “Fingers of Steel” komplett. Unter der Regie von James Humby zeigt das zugehörige Musikvideo, wie die Band in 19-Stunden-Schichten gefälschte Social-Media-Accounts erstellt, um ihr eigenes Material zu liken, sich selbst zu folgen und zu kommentieren. Sänger Charlie Steen sagt über das Video: “Selbstbesessenheit, Geißelung in den sozialen Medien und Tod sind in dieser Oscar-nominierten Aufführung zu sehen. Niemand hat jemals zuvor ein solches Video gemacht, und wenn ihr es euch anschaut, werdet ihr sehen, warum. Stellt euch “Casablanca” vor - aber in Farbe und besser.“

Die Album-Ankündigung folgt auf ihre eben abgeschlossene US-Tour ihres zweiten UK-und-DE-Top-10-Albums “Drunk Tank Pink” und lässt die Band in eine neue, surreale Landschaft eintauchen, die sich auch im Coverdesign des renommierten Künstlers Marcel Dzama widerspiegelt. Es ist eine Anspielung auf das, was ungesagt bleibt, was unter der Oberfläche liegt - auf den absurden und fantastischen Alltag, in dem wir leben, in einer Gesellschaft, in der sowohl alles als auch nichts möglich ist.

Einerseits erinnert das neue Album “Food for Worms” an eine gewisse Mortalität, andererseits feiert es das Leben bzw. die Einsicht, dass wir uns letztendlich gegenseitig brauchen. Das Album ist eine Ode an die Freundschaft und eine Dokumentation der Dynamik, die nur fünf Menschen teilen können, die zusammen aufgewachsen und - allen Widrigkeiten zum Trotz - eng zusammengewachsen sind.

Zum ersten Mal ist die Band nicht in sich gekehrt, sondern versucht, die Welt um sich herum zu erfassen. "Ich glaube nicht, dass man ewig in seinem eigenen Kopf sein kann", sagt Steen. Bei einem Gespräch mit einem Freund nach einem ihrer Auftritte kam ihm ein abschweifender Gedanke, den er festhielt: "Es ist seltsam, nicht wahr? In der populären Musik geht es immer um Liebe, Liebeskummer oder um sich selbst. Es gibt nicht viel über deine Kumpels.”

Dadurch und teilweise aus Trotz hat sich die Band immer wieder zusammengerauft, hat Licht in unbequemen Kontraktionen gefunden und ihre Schwächen als Stärken ausgespielt: Die Beinahe-Zusammenbrüche, Identitätskrisen, Frontmann Charlie Steen, der sich auf der Bühne routinemäßig sein Oberteil vom Leib reißt, um damit seine Unsicherheiten in Bezug auf sein Körpergewicht zu bekämpfen. Dies alles findet sich in den Konzerten der Band wieder, bei denen sie gerade in Bestform sind.



“Food for Worms” // Tracklist

1. Fingers Of Steel
2. Six-Pack
3. Yankees
4. Alibis
5. Adderall
6. Orchid
7. The Fall Of Paul
8. Burning By Design
9. Different Person
10. All The People


2018, rund um die Veröffentlichung ihres Debüt-Albums “Songs of Praise”, standen shame an der Spitze einer sich wandelnden Szene, die die Underground-Musiklandschaft in Großbritannien veränderte und den Weg für kommende Künstler*innen ebnete. Dann erlitt Charlie Steen eine Reihe von Panikattacken, die zur Absage einer Tour führten. Zum ersten Mal, seit sie von den kleinen Pub-Bühnen im Süden Londons geholt und in die Berühmtheit katapultiert wurden, wurden shame damit konfrontiert, zu was die Band gewachsen war. Diese Ära, in der man gezwungen ist, die Realität und den Schrecken, der mit der eigenen Person einhergeht, zu ertragen, sollte shames zweites Album “Drunk Tank Pink” (2021) formen. Jetzt sind sie endlich an einem Ort der hart erkämpften Reife angekommen: Steen nennt “Food for Worms” den “Lamborghini unter den shame-Platten".

Die Wiederentdeckung von dem, was sie anfänglich überhaupt daran liebten in einer Band zu sein, brachte sie dazu, das Album nach einem Fehlstart während der Pandemie zu machen. Ihr Management stellte sie dann vor eine Herausforderung: Innerhalb von drei Wochen sollten shame zwei intime Konzerte spielen und dabei zwei Sets mit völlig neuen Songs vorstellen. Das bedeutete, dass die Band zu derselben Ideologie zurückkehrte, die sie überhaupt erst in diese Höhen katapultiert hatte: die Liebe zum Live-Spielen unter eigenen Bedingungen, angespornt durch ihr Publikum. So entstand "Food for Worms" schneller als alles, was die Band zuvor geschaffen hatte. Die Band nahm das Album auf, während sie auf Festivals in ganz Europa spielte, beflügelt von der starken Reaktion, die ihr neues Material hervorrief. Diese Live-Energie und das, was es heißt, shame in ihrem Element zu erleben, ist auf der Platte perfekt eingefangen - wie ein Blitz in einer Flasche.

Das Album markiert eine klangliche Abkehr von allem, was sie zuvor gemacht haben. shame haben ihre Post-Punk-Anfänge für weitaus vielseitigere Einflüsse aufgegeben und schöpfen aus den scharfen, aber unkomplizierten lyrischen Beobachtungen von Lou Reed und den melodischeren Werken der deutschen Band Blumfeld aus den 90ern. shame beauftragten den renommierten Produzenten Flood (Nick Cave, U2, PJ Harvey, Foals) mit der Umsetzung ihrer Vision. Die Live-Aufnahme jedes Titels bedeutete eine Art Kapitulation: Hier geben die rauen Kanten dem Album seine Textur; die Fehler sind interessanter als die Perfektion. In gewisser Weise erinnert das so an den Titel des Albums und daran, dass die Band mit dieser Platte ihre Zerbrechlichkeit umarmt und damit eine neue Quelle der Tapferkeit erschließt.


🎸shame // Live in DE 2023:

26.03.2023 - München - Technikum

27.03.2023 - Berlin - Festsaal Kreuzberg

28.03.2023 - Hamburg - Markthalle

04.04.2023 - Köln - Gloria

fuzzmyass

16.11.2022 - 00:26

Yes

dreckskerl

16.11.2022 - 01:05

Der neue Song zündet bei mir, bin gespannt wie das Album als Ganzes klingen wird.

Affengitarre

12.01.2023 - 22:54- Newsbeitrag

dreckskerl

13.01.2023 - 00:02

Auch dieser Song deutet klar daraufhin, dass die Band offenbar mit dem 3.Album musikalisch ein weiteres Mal neue Wege beschreitet.

Beeindruckend und steigert die Vorfreude.

fuzzmyass

13.01.2023 - 03:10

Grandiose Band immer noch! Toller neuer Song, da kann man nur größte Vorfreude haben auf das neue Album und das Konzert im März... diese Band ist Gold wert...

Armin

15.02.2023 - 21:41- Newsbeitrag

Frisch rezensiert.

Meinungen?

The MACHINA of God

16.02.2023 - 00:05

Ja schöööööön. Wenn der Marvin ne 8 jibt, wirds schon jut werden... i freu myself.

The Libertine

16.02.2023 - 10:29

Finde ja, das "One Razia" der mit Abstand beste Song der Band ist. Denn hier haben wir es mit einem großen Refrain und einer catchy Melodie zu tun. Ich habe es nicht verstanden bisher, was diese Band so außergewöhnlich macht - dabei will ich Sie gut finden. Sind die Alben totale Grower oder wie ist das? Was man hört ist viel Post-Punk, aber wo das gute Songwriting? Ich finde die Songs oft zu vertrackt, nicht wirklich auf den Punkt, irgendwie auch dilettantisch in dieser Verweigerung nicht zum Punkt zu kommen. Interessante Passagen wie in "Born in Lotion" vom letzten Album, ja, die gibt es immer wieder. Aber reicht das?

fuzzmyass

16.02.2023 - 10:48

Sehe ich überhaupt nicht so wie Libertine... auch ist One Rizla IMO nicht annähernd ihr bester Song... da heißt es wohl: agree to disagree, Geschmäcker sind verschieden..
Für mich die beste neue Band der letzten Jahre - sowohl live als auch in allen Facetten von Songwriting bis fertige Songs/Alben.
Die Vorfreude auf das neue Album und das Konzert im März ist riesig.

The MACHINA of God

16.02.2023 - 10:58

Finde ja, das "One Razia" der mit Abstand beste Song der Band ist.

Lustig, war für mich immer der unspanneste Song des Debuts. Ich mag das Vertrackte, dass sie eben nicht auf den Punkt kommen. Dafür gibt es ja genug unzählige Bands aus der Gegend.

The MACHINA of God

16.02.2023 - 10:59

Und schön, dass das zweite Album noch mehr diesen Weg ging.

dreckskerl

16.02.2023 - 12:18

Stimme machina und fuzz zu.
Ich finde zwar "One Rizzla" auch klasse, aber eben genauso das vertrackte des zweiten Albums.
Für mich auch die spannendste der neuen britischen Bands, die Mixtur aus Punkattitude und Intellekt und dem Drang nicht stehen zu bleiben und musikalisch offen zu sein, von Teenagern zu jungen Erwachsenen auch handwerklich und kompositorisch immer besser zu werden, das macht die Band aus.
Und Charly Steen ist einer der charismatischsten und geilsten Frontsänger seit Alex Turner.

Freu mich sehr auf das Album, wenn Marvin die 8 gibt, bin ich mit großer Wahrscheinlichkeit auch sehr, sehr angetan.

fuzzmyass

16.02.2023 - 12:54

Ja, One Rizzla ist ein super Song, auf jeden Fall... nur haben die auch noch so viele andere, die noch besser sind IMO... und genau dieses "nicht stehen bleiben" ist beeindruckend - das Debut gehört IMO schon zu den besten Debutalben seit 2000, aber dann noch in gleicher Qualität aber noc mit Fortschritt weiterzumachen ist für mich beeindruckend...
und live waren sie so tight, energiegeladen, spielfreudig und mit so einem geilen Sound/Tone gesegnet, dass sich da einige ältere Bands sogar eine Scheibe abschneiden könnten...

dreckskerl

16.02.2023 - 13:47

Da sind wir uns hier ja mal einig ^^
Ich hab sie live noch nicht gesehen, aber es gibt ja sehr gute Aufnahmen und es kommt ziemlich rüber, wie gut die "Jungs" aufeinander abgestimmt sind und eine enorme Energie im Raum verteilen können.

Bevor ich wieder zu spät bin, hab ich mir ne Karte für Gloria in Köln jetzt bestellt.

Gordon Fraser

16.02.2023 - 14:12

Bin da voll bei The Libertine - die Band ist in den Momenten, in denen ihr Postpunk-Sound in Richtung Pop kippt, am besten, und die waren zuletzt eher rar gesät. Wobei mir generell beim Thema Postpunk die zweite Worthälfte viel wichtiger ist als die erste. :)

Nummer Neun

16.02.2023 - 14:25

Tach, Post!

(und bin schon sehr gespannt auf das neue Album und auf das Konzert Ende März)

The MACHINA of God

16.02.2023 - 15:40

Schön geschriebene Rezension übrigens. Bin jetzt sehr gespannt. Und das Namedropping von Pavement und Sonic Youth hat da auch geholfen. :D

dreckskerl

16.02.2023 - 15:54

Stimmt, großartig geschrieben, Marvin beeindruckt mich immer wieder. Gloria.

dreckskerl

23.02.2023 - 12:56

Das Album polarisiert offenbar.
Zwischen 10/10 und doch einigen 5/10 reviews ist alles dabei. Bin hochgespannt.

Otto Lenk

24.02.2023 - 11:00

Starkes Album. 8,5/10

The MACHINA of God

24.02.2023 - 11:11

Hab gestern nur 6 Songs geschafft wegen Müsigkeit, aber was mir direkt auffiel war, wie zahm und unlaut das Album im Vergleich mit den Vorgängern ist. Hätte ich nach der Rezi gar nicht so erwartet.

dreckskerl

24.02.2023 - 11:30

Ich habe es auch bíslang nur einmal gehört und es sind die bislang leisesten Töne der Band auf dem Album aber auch viele musikalisch hochbrutale Parts.
Für mich der größte Unterschied ist die Melodieführung und der Gesang von Charly Steen.

fuzzmyass

24.02.2023 - 11:37

oh mann, bin so gespannt wie bei keinem anderen Release zur Zeit... mal sehen, ob ich die Vinyl nachher finde...
Heute ein super Release Day - Shame, Algiers, Gorillaz!

Urbsi

24.02.2023 - 11:43

Ich hab das vorhin im Auto erstmal nebenbei gehört und dachte bei einigen Parts, dass da Pavement läuft. Auf jeden Fall klingt es strukturierter als auf dem Vorgänger. Ich mag das sehr!

fuzzmyass

24.02.2023 - 21:23

Sehr interessantes und gar nicht mal leicht zugängliches Album... tatsächlich in kleinen Momenten etwas Pavement like, was aber gut passt... auf jeden Fall ein Album, wo man sich einarbeiten und Spaß haben kann, es entfaltet sich nicht sofort...

dreckskerl

24.02.2023 - 21:35

Stimmt, wobei Drunk Tank Pink ja auch schon erheblich komplexer und verschachtelter war als das Debut.
Ich finde dieses Album einerseits zugänglicher als den Vorgänger aber die Songstrukturen sind zum Teil nochmal fordernder.
Das hat ja schon fast proghafte Tendenzen.
Ganz groß sind die handwerklichen "Qualitäten" der Band. Das ist verdammt gut gespielt und auch gesungen/vorgetragen.
Superspannendes Album.
"Adderall" ist ja mal unglaublich gut.


Innerhalb von 2 Wochen 2 großartige Rockmusikalben...zunächst Yo La Tengo und nun das.

fuzzmyass

24.02.2023 - 23:12

Laut Credits singt auf Adderall Phoebe Bridgers mit

Kojiro

25.02.2023 - 06:03

Muss ich mir am WE mal in Ruhe anhören. Fand Album Nr. 2 angesichts der hier schon genannten Gründe auch besser / spannender. Kenne bisher nur "Six Pack"; das gefällt mir wieder sehr. Ebenso das Video.

Denke, dass ich mir die Bande im März auch wieder live ansehen werde :-)

cargo

25.02.2023 - 09:49

Wieder ein großartiges Album geworden. Meiner Meinung nach sowieso vollkommen unterbewertet die Band. Seit Jahren mit das spannendste Songwriting im Gitarrenbereich.

Pavement höre ich da trotzdem nur mit viel gutem Willen raus 😉

Kojiro

25.02.2023 - 22:12

Nach zwei Durchgängen wieder überaus zufrieden! Tolle Truppe! :-)

fuzzmyass

26.02.2023 - 00:01

Tolles Album einfach.... finde es etwas schwerer zugänglich als den Vorgänger... was ich echt krass finde ist, dass das Album wohl so ziemlich live eingespielt wurde, wenn man dem Social Media Post glauben schenken kann... großartig! Ich liebe diese Band!

dreckskerl

26.02.2023 - 01:45

Kojiro

26.02.2023 - 06:31

"Burning By Design" ziemlich geil....

Gomes21

26.02.2023 - 18:40

Wie findet ihr die Produktion? Habe vorhin mal versucht reinzuhören und auch gefallen gefunden, aber zumindest in stream klang die Platte ganz schön dumpf.

Enrico Palazzo

27.02.2023 - 09:54

Ich höre es über Tidal und ich finde auch, dass die Produktion etwas dumpf und kraftlos klingt, leider. Es gibt diverse Stellen, an denen ich denke, dass jetzt die Platte ein bisschen explodieren könnte im Sound und es passiert fast nix. Aber vielleicht ist das so auch gewollt? Keine Ahnung.

fuzzmyass

27.02.2023 - 09:58

Ja, das ist sicher ein valider Kritikpunkt - es klingt tatsächlich etwas dumpf... dafür ist es aber sehr dynamisch (laut vs. leise), was wiederum gut ist...
Wie gesagt - wurde wohl live eingespielt soweit ich verstanden habe... vielleicht wollten sie es auch so... ein wenig knackiger wäre evtl. besser gewesen, aber das zieht mir das Album jetzt nicht runter oder so..

Gomes21

27.02.2023 - 10:08

Ne mir macht es das auch nicht madig, da kenne ich auf jeden Fall störendere Produktionen, ich war nur etwas verwundert. Ein bisschen mehr Präsenz wäre schön gewesen, aber wild ist das nicht, man gewöhnt sich dran.

dreckskerl

27.02.2023 - 10:18

Mich stört dieser Punkt überhaupt nicht, für mich passt das alles zusammen.

Ich bin inzwischen fast bei einer 9 und würde sagen: ihr bestes Album bislang.
Sie haben inzwischen eine musikalsche Bandbreite, die mich noch mehr als zuvor abholt.



Arne L.

27.02.2023 - 10:24

Es ist seltsam, aber wohl auch wegen seines Themas erinnert mich "Adderall" ganz doll an Weezers "Say it ain't so".

The Libertine

28.02.2023 - 10:06

Habe es jetzt nochmal eingehend mit der Band versucht und ja, ich kann jetzt (mehr) verstehen, warum Sie viele Fan Enthusiasten aufgebaut hat.

Zur neuen Platte. Eins kann man festhalten: auf jeden Fall ihre abwechslungsreichste Platte, finde auch diese Proberaum, first take Attitüde ziemlich reizvoll. Die Qualität schwankt allerdings schon erheblich. "Fingers of Steel" ist sowas wie der Hit, klasse Melodie, tolles Drumming, Six-Pack gefällt mir als hartes Brett auch toll. Von den ruhigeren Stücken gefallen mir "Yankees" und "Aderrall (überragend!) am besten, "All the People" am Ende ist eine echte Britpop-Hymne!. Von den schnelleren Stücken ist "Burning by design" noch als Highlight zu nennen, extrem dringlich wie die Band am Ende immer schneller wird. Zwei Totalausfälle hat die Platte allerdings auch "Alibis" und "The Fall of Paul" sind dann wirklich zielloses Gebolze ohne jegliche Struktur oder zündende Idee - anstrengend und extrem nervig. Aber insgesamt schon super, dass die Band sehr eigen ist, nicht gefallen will und in ihren besten Momenten schon ganz klar Peak-Niveau erreicht. Mir gefallen Fontaines DC noch etwas mehr (Irish Touch, mehr Melodien), aber Shame sind schon auch groß.

Einzelwertung

Fingers of Steel 8/10
Six-Pack 7/10
Yankees 8/10
Alibis 4/10
Adderall 9/10
Orchid 6/10
The Fall of Paul 3/10
Burning by design 8/10
Different Person 5/10
All the people 8/10

6.6 - also eine knappe 7

sugar ray robinson

28.02.2023 - 10:28

Also ich hab bislang bei jedem Durchgang andere Highlights, gestern waren es Orchid, Paul und Different Person. Alibis auch sehr geil, v.a. direkt nach Yankees. Super Album, freu mich riesig auf das Konzert! Support übrigens auch ein Knaller...

Enrico Palazzo

28.02.2023 - 10:44

Vielleicht wäre es sinnvoll, einfach hier reinzuschreiben, der der Knaller-Support ist, dann kann man sich nämlich die 5 Minuten Lebenszeit fürs googlen sparen ;)

Nummer Neun

28.02.2023 - 10:53

Ich möchte lösen: They Hate Change ist als Support dabei, sagt die Bandwebsite.

The MACHINA of God

01.03.2023 - 16:42

Alibis 4/10
The Fall of Paul 3/10


Haha, meine absoluten Highlights bis jetzt. Bin nach 4 Durchgängen richtig angetan. Hätte die Entwicklung so auch nicht vorher gesehen. Der Vorgänger ging ja nach dem inzwischen wohl als eingängig zu bezeichnenden Debut eher etwas in Richtung Prog... hier finde ich hingegen eine leicht psychedelische Schlagseite. Weniger im 60s-Sinne, eher wie noisigere Gitarrenbands a la Sonic Youth und gelegentlich Pavement immer mal abgehen. Ich liebe die Noise-Wände in den zwei obengenannten Songs. zweimal 9/10. :D

Kojiro

01.03.2023 - 17:52

Ticket für München mal geholt..

fuzzmyass

01.03.2023 - 18:09

See you there, bin auch da!

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum Du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread

Um Nachrichten zu posten, musst Du Dich hier einloggen.

Du bist noch nicht registriert? Das kannst Du hier schnell erledigen. Oder noch einfacher:

Du kannst auch hier eine Nachricht erfassen und erhältst dann in einem weiteren Schritt direkt die Möglichkeit, Dich zu registrieren.