Richard Ashcroft - Acoustic hymns Vol. 1

Armin

13.09.2021 - 17:13- Newsbeitrag

Richard Ashcroft hat sein neues Album „Acoustic Hymns Vol. 1" (RPA / BMG) für den 29.10.2021 angekündigt. Zwölf neu arrangierte und aufgenommene Akustikversionen von Klassikern, sowohl aus seiner Solokarriere als auch aus der Zeit mit The Verve.

Mit der Albumankündigung erscheint heute eine neue Version von „Bittersweet Symphony“:

▶ Anhören: Richard Ashcroft - „Bittersweet Symphony"



Als Richard das Projekt nach dem Ende des Lockdowns startete, hatte er das Ziel, die Menschen um ihn herum, aber vor allem natürlich auch eine Auswahl großartiger Musiker und langjähriger Freunde wieder zusammenzubringen. Je mehr das Projekt Gestalt annahm, desto mehr kristallisierte sich heraus, wie vielfältig ihre neuen Ansätze waren. Während sich einige der Arrangements als nach wie vor zeitlos erwiesen und nah an den Originalen blieben, vermochte es Richard Ashcrofts Gesang - zu dessen jahrelanger Erfahrung sich eine wieder neu entdeckte Leidenschaft gesellte - den Texten eine völlig neue und frische Ausstrahlung zu geben. Andere Songs hingegen nahmen in diesem reduzierten Set-Up eine völlig neue Form an.

Die Neubearbeitung von „Bittersweet Symphony" war dabei ein überaus emotionaler Moment für Richard. Einen Song neu aufzunehmen, den er vor fast fünfundzwanzig Jahren geschrieben hatte, fühlte sich besonders ergreifend an – zumal es nun auch offiziell seine Komposition ist, nachdem Mick Jagger und Keith Richards ihre Rechte daran an ihn abgetreten haben.

Ein weiterer großer Moment ist die neue Version von „C'Mon People (We're Making It Now)" - ein Duett mit Richards altem Freund Liam Gallagher. Die beiden hatten schon oft darüber gesprochen, den Song gemeinsam aufzunehmen oder live zu performen, seit er im Jahr 2000 zum ersten Mal veröffentlicht wurde – und jetzt ist es endlich soweit. Die schiere Energie und Freude, die sie während der Session teilten, ist spürbar, und die neue Aufnahme strahlt ein freudiges Gefühl des Optimismus aus.

Das Album wurde von Richard zusammen mit seinem langjährigen Kollaborateur Chris Potter produziert. Seine Liveband wurde um einige besondere Mitstreiter verstärkt. Wil Malone liefert die Streicherarrangements, die in den Abbey Road Studios aufgenommen wurden. Außerdem spielt Chuck Leavell (The Rolling Stones, The Allman Brothers) Klavier, Roddy Bloomfield leitet die Bläser, und Steve Wyreman (Leon Bridges, Vic Mensa) steuert Akustikgitarre und Gesang bei.

Tracklist
01. ‘Bittersweet Symphony’
02. ‘A Song For The Lovers’
03. ‘Sonnet’ - UH
04. ‘C’mon People (We’re Making It Now)’ (featuring Liam Gallagher)
05. ‘Weeping Willow’
06. ‘Lucky Man’ - UH
07. ‘This Thing Called Life’
08. ‘Space & Time’
09. ‘Velvet Morning’
10. ‘Break The Night With Colour’
11. ‘One Day’
12. ‘The Drugs Don’t Work’




[Pressemitteilung schon ein paar Tage älter, ich habe eine Woche pausiert]

musie

13.09.2021 - 19:12

Die neue BSS Version komplett unnötig…

Perfect Day

13.09.2021 - 20:41

Nicht nur unnötig, der Song hat auch jede Intensität verloren und schlurft recht spannungsarm vor sich hin… ich mag Ashcroft eigentlich recht gerne, kann mir aber nicht vorstellen, dass er den genannten Songs (die zum Teil ziemlich großartig sind) irgendetwas Neues hinzufügen kann. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

didz

13.09.2021 - 21:10

also mir gefällt die neue version...nimmt ja nix von der alten weg und die melodie is halt unkaputtbar.

auf die version von "c'mon people" mit liam bin ich auch sehr gespannt drauf.

Kojiro

13.09.2021 - 21:37

Bin nur auf den mit Liam gespannt. Danach gibt's ne Supergroup mit Liam und Richie.

Klaus

13.09.2021 - 23:30

Promomeldungen von Ashcroft in dem Lockdown u.ä. vorkommen haben ja durchaus einen faden Beigeschmack - wenn man sieht, wie er sich zu dem Thema geäußert hat.

Ansonsten : klingt nach nochmal bisschen Kohle abgreifen mit der x-ten Aufwärmung. Wer's braucht....

musie

14.09.2021 - 08:06

Es ist erschreckend, dass RA seine Hymne so verunstalten kann. Ohne wirklich neues zu schaffen, geht die Sogwirkung des Songs völlig flöten. Da muss man Angst haben um andere Perlen wie Lucky Man oder Space & Time etc.

Oder gings darum, dass - wie im Promotext zu lesen - die Rechte nun ihm komplett gehören, und deshalb musste er eine neue Version raushauen...

captain kidd

14.09.2021 - 08:17

Grotesk schlecht

Nummer Neun

14.09.2021 - 08:54

Klingt ja vom Konzept her eigentlich wie eine Greatest Hits als Unplugged Version. Dagegen wäre ja nichts zu sagen. Nur schade, dass schon Bittersweet Symphony so furchtbar lahm klingt.

captain kidd

14.09.2021 - 09:06

Es wird vor allem auch deutlich, wie wichtig die Drums und die Gitarre für die Atmosphäre und sogar den Song an sich in der Originalversion waren. Und diese bestimmte Phrasierung des Gesangs.

VelvetCell

14.09.2021 - 16:35

Wie oben schon gesagt: Den Song kriegt man ja nicht tot. Abgesehen davon ist diese neue Version eine Schlaftablette. Und dann über 7 Minuten ...

Sloppy-Ray Hasselhoff

14.09.2021 - 18:38

> ... vermochte es Richard Ashcrofts Gesang - zu dessen jahrelanger Erfahrung sich eine wieder neu entdeckte Leidenschaft gesellte - den Texten eine völlig neue und frische Ausstrahlung zu geben<

Made my day. Wenn er "Weeping Willow" derart verhunzt, dann bell ich aber laut. Und wo ist eigentlich "History" abgeblieben? Diese Version von BSS hat keinen Verve. So kann man sich seine Reputation auch ruinieren ...

captain kidd

14.09.2021 - 19:19

Hihi, "keinen Verve".

Armin

23.09.2021 - 18:46- Newsbeitrag


Kürzlich hat Richard Ashcroft sein neues Album „Acoustic Hymns Vol. 1" (RPA / BMG) für den 29. Oktober 2021 angekündigt. Zwölf neu arrangierte und aufgenommene Akustikversionen von Klassikern, sowohl aus seiner Solokarriere als auch aus der Zeit mit The Verve.

Nachdem er daraus bereits die überarbeitete Version von "Bittersweet Symphony" geteilt hat, folgt heute die Single "This Thing Called Life". Die Akustikversion eröffnet eine neue Perspektive auf einen der am meisten unterschätzten Songs aus seinem Katalog.

▶ Ansehen: Richard Ashcroft - "This Thing Called Life" (official video)



"This Thing Called Life" ist eine komplett überarbeitete Version des Songs, der ursprünglich mit No I.D. für das RPA & The United Nations Of Sound-Projekt im Jahr 2010 aufgenommen wurde. Die einst Hip-Hop-lastigen Beats und funkigen Gitarrenverzierungen sind einem organischen, vollen Bandsound gewichen. "This Thing Called Life" fühlt sich jetzt wie eine klassische Ergänzung seines Songbooks an. Zwischen den schwungvollen Gospel-Harmonien und dem reiferen Timbre seiner Stimme ist "This Thing Called Life" bereit für eine Wiederentdeckung. Textlich ist der Song perfekt auf das Jahr 2021 zugeschnitten, ein Plädoyer dafür, im Moment zu leben und sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

Das nostalgische Element des Songs wird in dem dazugehörigen Video weiter vertieft. Es zeigt, wie Richard in die Olympic Studios zurückkehrt, ein Ort, der für ihn eine besondere Bedeutung hat, da dort so viele seiner Songs aufgenommen wurden, bevor die Studioeinrichtungen 2009 geschlossen wurden. Auf der Kinoleinwand wird eine Montage von Filmmaterial aus Richards persönlichem Archiv gezeigt, das seine Karriere und sein Familienleben bis zurück in die Kindheit abdeckt. Diese Szenen werden um Ashcrofts typisch charismatische Darbietung des Songs ergänzt, die kürzlich im Richmond Theatre gefilmt wurde.

Als Richard das Projekt "Acoustic Hymns Vol. 1" nach dem Ende des Lockdowns startete, hatte er das Ziel, die Menschen um ihn herum, aber vor allem natürlich auch eine Auswahl großartiger Musiker und langjähriger Freunde wieder zusammenzubringen. Je mehr das Projekt Gestalt annahm, desto mehr kristallisierte sich heraus, wie vielfältig ihre neuen Ansätze waren. Während sich einige der Arrangements als nach wie vor zeitlos erwiesen und nah an den Originalen blieben, vermochte es Richard Ashcrofts Gesang - zu dessen jahrelanger Erfahrung sich eine wieder neu entdeckte Leidenschaft gesellte - den Texten eine völlig neue und frische Ausstrahlung zu geben. Andere Songs hingegen nahmen in diesem reduzierten Set-Up eine völlig neue Form an.

Das Album wurde von Richard zusammen mit seinem langjährigen Kollaborateur Chris Potter produziert. Seine Liveband wurde um einige besondere Mitstreiter verstärkt. Wil Malone liefert die Streicherarrangements, die in den Abbey Road Studios aufgenommen wurden. Außerdem spielt Chuck Leavell (The Rolling Stones, The Allman Brothers) Klavier, Roddy Bloomfield leitet die Bläser, und Steve Wyreman (Leon Bridges, Vic Mensa) steuert Akustikgitarre und Gesang bei.

Kojiro

24.09.2021 - 19:15

Soll einfach McCabe anrufen und wieder n Verve-Album veröffentlichen. Mit Sicherheit um Welten besser als der Solo-Schrott der letzten Jahre.

Sloppy-Ray Hasselhoff

24.09.2021 - 23:37

Er kann's ja auch mit Klampfe.
https://www.youtube.com/watch?v=GgQo8vOlSN0

You gotta learn to swim against the tide
You gotta learn to drop your foolish pride
You gotta learn to know these things, they're dust
You gotta learn this steel is only rust

You gotta learn the chains can open up
And environment can fuck you up
You gotta learn that drugs don&#8242;t really work
Unless you know the ones that hurt

Und man mag's nicht gern hören, aber ein bisschen geil ist es dann schon, etwas kaputt zu sein. Diese Momente, wenn nicht der Musiker die Musik, sondern die Musik den Musiker spielt. Das ist es, was ich an Ashcroft immer sehr gemocht habe. Dieses "nicht zuständig sein für Perfektionismus." Einfach fließen lassen. Panta rhei.

Das hört sich bei den neuen Teilen leider anders an ...

Kojiro

29.10.2021 - 14:13

Mal in den Song mit Liam reingehört. Langweilig. Die Art von Song, die man auf Liams Soloalben skippt. Unnötiges Release.

didz

29.10.2021 - 15:48

die original-version von "c'mon people" is schon einer seiner besten solo-songs, die neue version mit liam setzt noch einen drauf.
sehr sehr toll.

Kojiro

30.10.2021 - 07:01

An der Qualität der Songs scheitert das Ganze ja auch nicht.

didz

30.10.2021 - 09:54

na was denn nun, hat der song qualität oder isser langweilig? ;-)
der is vom tempo jetzt auch nich so anders als das original, und ich finde schon das liams stimme dem song noch was gibt.
ausserdem hätte der gute richard es sich leicht machen können, und einfach ne normale best of raushauen können.
dann doch lieber sowas, wo man einzelne songs nochma neu entdecken kann.

es ging auch glaub ich nich darum, akustik-nummern von eh schon akustik-songs zu machen, sondern eher darum alle songs auf ein klanglevel zu bringen, damit das album als ganzes einen eigenständigen und homogenen sound bekommt.

und das hat für mich ganz gut geklappt, ich hör die platte gerne.

die visions hats ja auch mit ner 2 abgecancelt, versteh echt nich wie man sich so drüber aufregen bzw. so sehr die daseinsberechtigung absprechen kann.

naja, muss ich auch nich verstehen :-)

musie

30.10.2021 - 14:33

Das Problem ist Bittersweet Symphony. Das Lied ist im Original perfekt, das kann hier nur verlieren. Es gibt aber Songs, die sind auf diesem Album richtig gut. Alles nah am Original, zum Glück… A Song for the Lovers gefällt mir hier sehr gut.

XTRMNTR

01.11.2021 - 15:24

Bin nicht sicher was lahmer ist. Die Postings von Klaus jeden Künstler zu canceln, der es wagt sich kritisch zu Corona zu äußern, oder der Song mit Liam.

Klaus

01.11.2021 - 15:26

Ich sehe nirgendwo einen Post, jeden Künstler zu canceln, der sich kritisch zu Corona äußert.

Bitte verbreite keine Fehlinformationen, danke.

Sloppy-Ray Hasselhoff

01.11.2021 - 18:17

Nichts weiter als eine getarnte Abhängigkeit an frühere Werke. Völlige Überschreitung im Denkmodus. Grad „Weeping Willow“ gehört. Die letzte Minute ist ja ganz knackig. Für´n Rest gibt’s ein Schulterzucken und ein müdes Lächeln. Weeping Willow holt mich auch nach Jahren immer noch ab. Der Song will was. Zieht Energie. Kriegt er. Was Ashcroft aus seinem eigenen Erbe macht, ist plump. Allein der Einsatz zu den Lyrics ist eine Frechheit. Slow-Mo. Abdanken. Weeping Willow – the pills under my pillow. War mal. Schön war´s … Danke Ritschie und tschüss.

Armin

10.12.2021 - 23:15- Newsbeitrag

Frisch rezensiert.

Meinungen?

musie

11.12.2021 - 15:18

Schön gibts eine Rezi. Und eine gute. BSS ist wirklich enttäuschend, vieles vom Rest dafür grossartig. Passt.

squand3r

15.12.2021 - 16:59

hach, so ein Ashcroft Best Of ist schon sehr wholesome zur Weihnachtszeit. Die Originale bleiben mMn weitgehend besser aber ein paar Abmischungen sind schon sehr pretty, allen voran Space and Time. Trotzdem hätten es ruhig echte Streicher sein dürfen, und wo wir schon dabei sind: mit einem dicken Symphonieorchester würd das ganze Konzept noch viel mehr greifen.

Socko

08.07.2022 - 16:56

Ich seh in der remake-Version kaum einen Unterschied zum original. Klingt live-iger. Aber wenn man den im Hintergrund laufen lässt, gibt's keinen Unterschied zum original, liam fällt gar nicht auf, da er im Grunde die gleiche Art hat, zu singen. Zumindest auf Platte.

Socko

08.07.2022 - 17:01

Der Rest geht vollkommen in Ordnung. Weiss zwar nicht, warum er sowas veröffentlicht. Aber okay. Mit Publikum hinzuvedacht wäre es beinahe eine 90s-mtv-unplugged-scheibe.
Leider hab ich das Gefühl, er wollte nur Kohle machen mit alten Sachen, weil er wohl nicht selbstbewusst genug ist,zu seinem neueren Zeug zu stehen..... Was ja nicht schlecht ist.

Konsul

08.07.2022 - 19:47

Ob er noch mal mit the verve zurückkommt?

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