New Order - Brotherhood
Croefield
27.05.2021 - 12:36
Das vorerst letzte New Order-Album mit mehreren Gitarrensongs. Komisch zweigeteilt und somit etwas unrund zum Hören, allerdings weiterhin mit einer Menge Hits (und ich mag die teils krachige Produktion):
"Weirdo", "Broken Promise", "Way Of Life", "Bizarre Love Triangle", "All Day Long"
Autotomate
27.05.2021 - 12:46
Erstaunlich, dass es dafür noch keinen Thread gab... Ich mag das Album auch sehr und steh an seinem Ende noch heute jedesmal kurz vor einer Panikattacke :D
oldschool
28.05.2021 - 09:15
Ich empfinde das Album stilistisch auch etwas zerfahren. Dennoch ein gutes Album (7/10)
Autotomate
29.09.2021 - 21:46
Heute 35 Jahre alt, happy Releaseday, "Brotherhood"!
slowmo
30.09.2021 - 19:19
Komischer Zufall, tatsächlich läuft bei mir aktuell die Brotherhood rauf und runter.
"All Day Long" liebe ich jedes mal, wenn ich nachdem Feierabend von der Arbeit mit dem Rennrad durch den Berufsverkehr im dunkeln nach Hause fahre. Inzwischen mein Lieblingssong auf der Platte.
"Weirdo" aber auch nach wie vor großartig und alle anderen aufgezählten Songs. "Bizarre Love Triangle" ohnehin ein Klassiker. "Every Little Counts" schon ein sehr eigenartiger NO Song.
Für mich eine 8/10
Autotomate
30.09.2021 - 20:35
"Every Little Counts" schon ein sehr eigenartiger NO Song
...mit einem für Vinylfreunde ziemlich schockierenden Ende :O
NeoMath
01.10.2021 - 11:43
ich erinnere mich, beim ersten Hören seinerzeit durchaus hochgeschreckt zu sein :-D
Witzige Idee damals
Autotomate
01.10.2021 - 13:22
"All Day Long" liebe ich jedes mal, wenn ich nachdem Feierabend von der Arbeit mit dem Rennrad durch den Berufsverkehr im dunkeln nach Hause fahre. Inzwischen mein Lieblingssong auf der Platte.
Seh ich auch so, zusammen mit dem besagten, abgesehen von seinem Ende so lieben "Every Little Counts". Du solltest allerdings (falls du keine Spätschicht hast) definitiv früher Feierabend machen^^
slowmo
01.10.2021 - 19:55
Das kann ich leider in meinem Job mir nicht immer selbst aussuchen. ;)
Auf Vinyl muss ich mir das dann wohl nochmal näher anhören, aber ja ich kann es mir schon denken.
Mann 50 Wampe
02.10.2021 - 08:45
Nach dem noch sehr JD lastigen "Movement" Album, kamen mit "Power, Corruption & Lies", Low-life" und "Brotherhood" drei stilistisch und soundtechnisch ähnliche Alben. Für mich sind diese drei immer noch die Quintessens und der Standard der Band.
Später haben New Order ja auch mit "Get Ready" nochmal versucht an diese beste Bandphase anzuknüpfen.
Für mich ist aber "Low-life" die beste der drei und auch das beste New Order Album überhaupt. Ganz klar 10/10, gefolgt von "Power, Corruption & Lies" und eben Brotherhood, beide für mich 8,5/10.
slowmo
02.10.2021 - 08:59
Eigentlich müsste es zu NO auch einmal Listening-Sessions geben.
Bei mir ist die Power, Corruption and Lies auf Platz 1.
AliBlaBla
02.10.2021 - 15:36
Höre gerade die ersten vier NEW ORDER Alben ganz fleißig...die danach habe ich nur jeweils einmal entstaubt und gehört, naja..
Movement 9/10
Power, corruption&lies 8,5/10
Low life 9,5/10
Brotherhood 8/10
Armin
13.09.2024 - 18:43- Newsbeitrag
NEW ORDER KÜNDIGEN AN:
BROTHERHOOD (DEFINITIVE EDITION)
22. NOVEMBER 2024
HIER VORBESTELLEN
UND DIE PODCAST SERIE
"TRANSMISSIONS: THE DEFINITIVE STORY OF JOY DIVISION & NEW ORDER"
STAFFEL 2
DIE ERSTE SINGLE "BLUE MONDAY 1988 (MICHAEL JOHNSON 12" REMIX)" AB SOFORT
Fast 30 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung haben New Order nun eine remasterte und erweiterte Version ihres Albums „Brotherhood“ angekündigt. Das 2024 Remaster erscheint am 22. November 2024 als 2CD, 2DVD und 1LP über Warner Music. Zusätzlich werden die 12"-Singles „Bizarre Love Triangle“, „State Of The Nation“ und „Touched By The Hand Of God“ mit den dazugehörigen B-Seiten wiederveröffentlicht. „Brotherhood“ ist nach „Movement“ (2019), „Power, Corruption and Lies“ (2020) und „Low-Life“ (2023) das vierte einer Reihe von „Definitive“-Boxsets, die in limitierter Auflage erscheinen.
„Brotherhood“, bei dem sich New Order für Songwriting, Aufnahme und Produktion verantwortlich zeichneten, wurde ursprünglich im September 1986 von Factory Records veröffentlicht und erreichte Platz 9 der britischen Albumcharts. Die Re-Issue von „Brotherhood“ enthält neben dem remasterten Album auf Vinyl und CD eine zweite CD mit 9 unveröffentlichten Tracks und Demos aus einer Aufnahmesession in Japan im Jahr 1985 sowie eine 2DVD mit Live-Auftritten aus der Brixton Academy (1987), dem G-Mex Manchester (1986), dem Glastonbury und verschiedenen europäischen TV-Shows, die bisher alle nicht auf DVD erhältlich waren.
New Order können sich außerdem über eine zweite Staffel von Transmissions: The Definitive Story of Joy Division & New Order freuen. Die neuen Folgen des hochgelobten Podcasts bieten brandneue und exklusive Interviews mit den Bandmitgliedern Bernard Sumner, Stephen Morris, Gillian Gilbert und Peter Hook sowie eine Reihe spannender Gastbeiträge, darunter von Johnny Marr, Billy Corgan, Christine And The Queens, Stella Mozgawa von Warpaint, Keith Allen, Peter Saville, Andrew O'Hagan, Arthur Baker, Kevin Cummins, DJ Paulette, Megan Louise, Tom Rowlands von den Chemical Brothers, Paul Morley, Jo Whiley, Kevin Saunderson, Tarquin Gotch, Will Sergeant, Virgil Abloh, Alexis Taylor von Hot Chip, Mike Pickering, Neil Tennant, Daniel Avery, Charlie Gunn. .. und Bez.
Erzählt von der BBC-Radiomoderatorin Elizabeth Alker, führt uns die zweite Staffel in die Zeit nach „Blue Monday“ (1983). Wie gehen die Mitglieder von New Order mit dem überraschenden Welterfolg des Songs um, der sie zu Stars macht? Quincy Jones klopft mit Angeboten für einen US-Plattenvertrag an ihre Tür, John Hughes will sie unbedingt für Soundtrack-Arbeiten gewinnen, die angesagtesten Produzenten New Yorks reißen sich darum, mit der Band ins Studio zu gehen – und der große Erfolg in den USA winkt. Doch je bekannter New Order werden, desto größer werden auch die Ansprüche und Exzesse. Der Band wird zunehmend bewusst, wie weit sie es gebracht hat – und sie fragt sich, wohin dieser Weg sie noch führen kann. Themen dieser Staffel sind unter anderem die damaligen Arena-Tourneen, der Ibiza-Wahnsinn, ein Blick hinter die Kulissen der chaotischen Hochphase ihres legendären Nightclubs Hacienda in Manchester, die Entstehung von drei weiteren Klassiker-Alben - „Brotherhood“ (1986), „Technique“ (1989) und „Republic“ (1993) – und eine gewisse Fußball-WM-Hymne... „World In Motion“, aufgenommen mit der englischen Fußballnationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 1990, erreichte damals Platz 1 der britischen Charts und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.
Sänger Bernard Sumner über die bisherige Karriere der Band: „Wenn man es so macht wie alle anderen, hat man vielleicht mehr Erfolg – aber der ist von kurzer Dauer. Unsere Vorgehensweise mit New Order hat uns interessanter gemacht. Dahinter steckte kein Konzept oder Plan, wir haben einfach gemacht, was wir wollten, und uns nicht wirklich darum gekümmert, was die anderen sagten“.
Über den Erfolg von New Order in den USA in den 80er-Jahren sagt Schlagzeuger Stephen Morris: „Amerika hatte noch nie etwas von Joy Division gehört. In England und Europa war es damals immer noch häufig so, dass die Leute zu unseren Shows kamen und erwarteten, dass wir ‚Love Will Tear Us Apart' spielen. In Amerika gingen sie viel offener auf uns zu und die Tatsache, dass unser Publikum immer größer wurde, rechtfertigte unsere sture Haltung, nicht Joy Division zu sein.“
Keyboarderin Gillian Gilbert über ihre Erfahrungen mit der amerikanischen Musikindustrie: „Schwer zu sagen, was sie von uns hielten. Rob [Gretton, Manager] meinte immer zu uns: ‚Ihr solltet nicht eine Person hervorheben, noch nicht einmal Ian. Ihr seid alle gleich. Wir waren alle auf dem gleichen Level. Ich weiß also nicht, was sie von uns dachten. Was ich sagen kann: Sie kamen immer in Anzügen. Das war das Auffälligste. All diese wirklich smarten Musiktypen in Anzügen."
Über die Pionierrolle ihres Clubs The Hacienda für die aufkommende Rave-Musikszene sagt Peter Hook: „Wenn man sich die Hacienda ansieht und bedenkt, wie Rob und Mike Pickering 1983/84 an Detroit und Chicago House glaubten – all die Partys, die sie 1983 mit genau den gleichen DJs veranstalteten, die auch 1991 auflegen würden! Sie glaubten an diese Musik, lange bevor Ecstasy sie in seiner Flutwelle mit sich riss.“
Billy Corgan, Smashing Pumpkins: „Ich war in einem Club. Ich stehe also da und es ist ein ganz normaler Abend. Und zum ersten Mal ertönt die Bassdrum von ‚Blue Monday‘. Im selben Moment rannte der ganze Club auf die Tanzfläche. Wirklich, sie sind gerannt. Sekunden später waren statt 30 plötzlich 300 Leute da. Und ich dachte: ‚Was passiert hier gerade? Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke. Mir wurde klar: 'Oh mein Gott, ich höre gerade ein Lied, das ich für den Rest meines Lebens hören werde. Ich erlebte mit eigenen Augen und Ohren, wie meine Generation sagte: ‚Das ist der Song.'“
DJ Paulette: „New Order gaben Manchester einen Ort, an dem man sich treffen konnte. Einen Ort zum Träumen. Musik, um Babys zu machen. Um Freunde zu treffen. Konzerte, an die man sich sein Leben lang erinnert. Plattensammlungen, die man hütet wie einen Schatz. Die Leute in Manchester verdanken New Order alles, alles.“
Tom Rowlands, The Chemical Brothers: „Ich glaube, der Schlüssel bei ihnen liegt in der Stärke der einzelnen Stimmen in der Band. Und in der Tatsache, dass tatsächlich jede dieser Stimmen einen eigenen Wiedererkennungswert auf der Platte hat. Es ist wirklich verrückt, wie sie das alles in ihre Songs packen. Jede einzelne Person in dieser Band hat eine Stimme, die allein eine andere Band tragen könnte.“
Neue Episoden werden wöchentlich auf Apple Podcasts, Spotify, YouTube, Amazon Music, Stitcher und allen anderen bekannten Podcast-Anbietern veröffentlicht.
MM13
13.09.2024 - 19:56
der mix haut mich jetzt nicht vom hocker,aber die 88er version ist eh mies,geht nichts über das orginal!
über das remaster album werde ich mal nachdenken und vorallem reinhören.
Huhnmeister
13.09.2024 - 22:00
Meiner Meinung nach ist der 95er-Mix dem 88er-Mix klar unterlegen, während der 07er-Mix dem 86er-Mix nicht viel hinzufügt und der 24er-Remix der 88er-Fassung (Radio Edit) gegenüber der 13er-Club-Version des 99er-Extended-House-Megamixes ganz klar den Kürzeren zieht. Ich bleibe daher bei dem Original aus dem Jahre 1983.
fakeboy
13.09.2024 - 22:44
Da kann man dem Huhnmeister nur recht geben!
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