Gojira - Fortitude

Armin

28.04.2021 - 21:36- Newsbeitrag

Frisch rezensiert.

Meinungen?

horstkevin

30.04.2021 - 11:28

Metal-Puristen mit niedrigem Anspruch werden wieder monieren, dass es nicht hart genug sei, so als ob das der einzig valide Indikator für ein gutes Album wäre oder sein dürfe, aber "Fortitude" ist vom Artwork über den Sound bis hin zu den Songs, auf die es letztlich am meisten ankommt, ein Kunstwerk. Hat mich sofort gepackt! 09/10.

tjsifi

30.04.2021 - 12:48

Bin nach einem Durchgang auch komplett begeistert, die Produktion/Sound ist einfach wahnsinnig gut. The Chant habe ich aber geskippt.

fakeboy

30.04.2021 - 13:09

Ich mag nicht reinhören, weil ich befürchte dass mich das Album ausser The Chant sehr begeistern wird. Und wenn mich ein Album begeistert, möchte ich es kaufen. Aber ich kauf nicht gerne Alben, bei denen ich von Anfang an weiss, dass einzelne Songs geskippt werden...

fakeboy

30.04.2021 - 14:28

Hab nun doch reingehört und gleich beim ersten vorab nicht bekannten Song (Hold On), gerate ich wieder ins Stocken... Diese Chorgesänge sprechen mich einfach überhaupt nicht an.

tjsifi

30.04.2021 - 15:01

HOld On finde ich toll. Beim zweiten Durchgang habe ich The CHant auch nicht geskippt im Album Kontext passt es soagr ganz gut wie ich finde.

Bisher mein AOTY!

Neuer

30.04.2021 - 19:26

Jetzt einmal im Ganzen angehört. Definitiv besser als die Singles erst vermuten ließen. Aber wenn die Gitarren nicht gerade chuggah chuggah machen, sind sie schon recht dünn. The Chant ist auch blöd, wo der Titelsong das doch so schön vorbereitet. Ja, die Songs machen irgendwie nicht so viel, wie ich mir das wünschen würde. Ich gebe dem Ding jedenfalls nochmal ein paar Durchläufe.
Die Hall-Vocals bleiben doof mMn.

hos

30.04.2021 - 22:53

erstdurchlauf. ersteindruck.

die nu-metal refrains nerven. das gequietsche über die gitarrenseiten nervt schon länger. neben den 4 vorab-songs kommt mit "fortitude" nix anderes als ne lo-fi version vom "the chant" gechante - und mit "into the storm" ein track, den man gefühlt auch schon kennt.

ich erkenne eine bemühung zur weiterentwicklung. gesang weiss zuweilen durch einen Jaz Coleman-Vibe zu gefallen. die plakativen, viel zu oft wiederholten refrains machen diesen einfruck jedoch umgehend zunichte. dazu kommt sporadisches ooohooo-hoo mitmach-unsinn fürs stadion, sowas geht mir spätestens seit Maiden umgehend auffen sack.

mögliche highlights des albums: opener und sphinx.

werde es vielleicht nochmal hören.

hos

30.04.2021 - 22:59

was schreib ich wieder. into the storm wurde ja tatsächlich schon ausgekoppelt. lol. hab ich wohl verdrängt.

Klaus

01.05.2021 - 16:17

Kann es sein, das bei Spotify bei Sphinx und into the Storm die Lautstärke total wackelt?

kiste

02.05.2021 - 18:04

Werde mit dem Album nicht so recht warm. Der Titel „Amazonia“ spiegelt mein Verhältnis zu Gojira recht gut. Technisch sauber und routiniert, auch der soziale Ansatz ist sehr löblich, doch emotional weit entfernt vom Urvater „Roots Bloody Roots“. Wirkt auf mich alles irgendwie steril und distanziert. „Another World“ ist mein Lieblingsstück, kommt recht luftig daher und im Mittelteil auch etwas verspielt. Habe die Tage die Band Howling Giant entdeckt, die liefern das gewisse Extra, was ich bei Gojira so vermisse.

The MACHINA of God

06.05.2021 - 15:06

Wie findet es der Rest so?

fakeboy

06.05.2021 - 15:09

Lauwarm. Da ich einzelne Songs furchtbar finde (das erwähnte The Chant ist einfach schlimm schlimm schlimm) habe ich wenig Lust verspürt, mich vertieft damit auseinanderzusetzen. Immerhin: der Opener ist stark...

NochEinTobi

06.05.2021 - 16:09

Hier auch noch Unentschlossenheit. Läuft schön durch, die Highlights harren noch der Entdeckung...geht aber auch noch nicht so schnell ins Regal!

NochEinTobi

06.05.2021 - 16:16

Könnte für mich sowas wie Ohms für dich werden MACHINA.

NochEinTobi

06.05.2021 - 16:54

The Chant funktioniert im Album so ähnlich wie "Steel that sleeps the eye" auf der blauen Baroness, stört mich daher nicht. Es ist halt die Gojiravariante ohne Harmoniewechsel, kann gut verstehen das das für die einen ne Stilsache und für die anderen Unvermögen ist...

Autotomate

07.05.2021 - 18:48

Einmal gehört, das reicht aber auch. Da ist nichts, was andeutet "hör das ruhig nochmal, es lohnt sich bestimmt", aber vieles, was sagt, hör in der Zeit lieber "The Link"...

Marküs

09.06.2021 - 12:28

Leider ist die neue Gojira bisher (eine Woche mindestens 12-15 Durchläufe) eine ziemnlich Enttäuschung für mich. The Chant ist leider wirklich banal as fuck und sogar nervig. Das hätte ich von dieser Band wirklich nicht erwartet. Auch das 90er Jahre Riffing holt mich dieses mal definitiv nicht ab und klingt auch nahezu altbacken. Sepulturas Roots war auch nie mein liebstes Album der Band, an selbiges erinnert die Scheibe zumindest mal im zweiten Song frapierend. Sagt die Band ja aber auch selber. Im ganzen ziemlich glattpoliert das Ganze, geradezu auf Mainstream gebürstet. Alles andere als komplett schlecht natürlich, aber bisher auch nicht mehr als 6/10

Eurodance Commando

09.06.2021 - 18:17

Japp, eine der Enttäuschungen dieses Jahr. 4/10

fakeboy

09.06.2021 - 19:57

Ich kann mich nicht mal auf eine Note festlegen, da ich keine Lust verspürte, dem Album noch weitere Chancen zu geben... Wie man so einen Brunz wie The Chant auf Platte pressen kann ist mir einfach schleierhaft.

Eurodance Commando

09.06.2021 - 20:23

Das is diese "Modern-Metal"-Schiene, was auch immer. Jedenfalls ist das erste Mal, dass sich eine versierte Band an trendlastigeren Sounds orientiert und dadurch langweiliger wurde. War ja bei Magma auch schon in Ansätzen da, aber da gab's zumindest noch ein paar Brecher.

hos

09.06.2021 - 20:44

"Das is diese "Modern-Metal"-Schiene"


häh?

Gojira zählen schon etwas länger zu den Bands, die "modernen Metal" gespielt haben. Weiss ja nicht wie du diesen definierst, dass du sie erst mit Magma "in Ansätzen" dazu zählst...


"modern metal" ist für mich per se nichts schlechtes, ganz im gegenteil ist es doch eher positiv, wenn es sich nicht um eine weitere band aus dem völlig übersättigten, scheuklappen-geprägten "sparten-metal" kosmos handelt (speed-, death-, thrash-, true-, black-) und stattdessen ihre power frei von genrezwängen entfaltet. dies alleine reicht natürlich noch lange nicht, um ein starkes album zu schreiben. gute und hier und da auch ein paar frische ideen braucht jede band, egal welcher coleur. und daran fehlt es dem neuen album merklich.



Eurodance Commando

09.06.2021 - 20:50

Ja kein Plan. Kann dir jetzt nicht widersprechen, is nur so mein Eindruck von der Band, von der ich jetzt auch kein riesiger Fan bin, aber sie gehören eigentlich zu den Guten.

Marküs

10.06.2021 - 07:11

Magma war ne ganze Ecke besser. Hat mich mehr abgeholt. Ich glaube mich nerven am meisten diese Sepultura Roots Einflüsse und natürlich The Chant. Das ist einfach ein Kacksong leider. Und im Metal gibt es hervorragende "Scheuklappen-Bands" und hervorragende Modern Metal Bands (wenn auch wenige :-))

Fiep

10.06.2021 - 10:20

Als jemand der Magma gar nicht ausstehen konnte, zahlt sich das hier aus?

fakeboy

10.06.2021 - 11:06

Nein. Das Album enthält zwar einige Songs, die eher vergleichbar sind mit solchen von L'Enfant Sauvage oder Way Of All Flesh (etwa der Opener oder Another World, beide sehr stark) aber auch andere, die wie eine Fortführung von Magma klingen. Wirkt fast etwas so, als hätten sie Reste verwertet. Für mich eine grosse Enttäuschung.

hos

10.06.2021 - 15:20

" Als jemand der Magma gar nicht ausstehen konnte, zahlt sich das hier aus? "

selbstverständlich nicht.

desweiteren solltest du einen grossen bogen um folgende, kommenden veröffentlichungen machen [TEMPLATE release_list_of_bands_i_hate] und stattdessen dich ausschliesslich um folgende alben bemühen [TEMPLATE release_list_of_bands_i_like].

denn keiner kann dir besser sagen, was gut für dich ist, als irgendein dahergelaufener musiknerd. ;)

Marküs

10.06.2021 - 15:58

@ hos: Mir laufen die Tränen :-) Sehr feine Einlassung, erhellt mir den Tag

Fiep

10.06.2021 - 21:16

Ich mein du hast schon recht hos, aber ich fand magma teils zum frendschämen, keine ahnung was da so schief lief für mich. ein weiteres davon muss ich mir wirklich nicht geben bei so viel musik zu der ich erstmal kommen muss.
Und wen es anscheinend mehr in die richtung geht, na dann zieh ich lieber andere alben vor, ganz pragmatisch gesagt.
Hätte auch gerne endlos viel zeit um mir alle alben mal zu gemüte zu führen, aber die haben wir ja leider alle nicht (+ in der stimmung muss man dann ja auch sein).

Im prog bereich hab ich zu oft gesehen, wie der schritt aussieht, ab dem ich mit einer band nicht mehr klar komme.

Fiep

10.06.2021 - 21:17

Fake Edit: und wär als antwort gekommen "begeistert bin ich nicht, aber geht in ne ganz andere richtung", dann wär das was anderes als "Fortführung von Magma" ;)

hos

11.06.2021 - 01:33

@Fiep, hörs Dir am besten selbst an, wenn du mal wieder Bock auf Gojira hast.

Imho führt die Band ihren Stil auf dem neuen Album fort, mit konstanter Tendenz Richtung "Mainstream"/"Stadionkompatibilität" wie schon auf den letzten, mindestens 4 Alben.

Somit ist da natürlich auch was mit drin, was auf Magma bereits drin war. Da niemand weiss, was du an Magma ganz konkret nicht mochtest - im Vergleich zu dem, was du an Gojira ansonsten magst - lässt sich Deine Frage auch im Ansatz nicht beantworten.

hos

11.06.2021 - 01:35

"wie schon auf den letzten, mindestens 4 Alben."

(edit : hab die aktuelle hier bereits mitgerechnet, my bad. müsste richtigerweise 3 lauten)

Marküs

11.06.2021 - 11:37

Es ist halt einfach dermaßen übel, dass in The Chant 6 Minuten Ahhaaahhaa wiederholt wird. Dazu kommt noch das Intro in Form des Titelsongs wo ebensfalls Ahaaahaaa 2 Minuten lange gesungen wird. Das ist ein herber 8 Minuten andauernder Tiefschlag sondergleichen. Außerdem ist mir noch eingefallen, an wen mich das zwischenzeitlich auch noch erinnert: Korn Und das ist die staubigste Referenz überhaupt.

NeoMath

11.06.2021 - 13:36

hm, die neue hat mich noch nicht angefixt. Ist ok, aber die Songs wirken auf mich wie der erneute Aufguss des letzten Kapitels, nur nicht ganz so eingängig.

fakeboy

11.06.2021 - 13:54

Es wurde schon genug geschimpft über The Chant, aber es ist tatsächlich so: ich kann mich an kaum eine andere Platte erinnern, die von einem einzigen Song (eigentlich 2 mit dem Intro, wobei ich das ok finde) so dermassen in die Tiefe gezogen wird. Warum hat denen niemand gesagt, dass der Song einfach furchtbar mies ist?

Marküs

11.06.2021 - 14:25

Das Dingen wird auf etlichen Seiten regelrecht abgefeiert, gar in den höchsten Tönen gelobt. Mir völlig unverständlich. Bei bereits über 50 gekauften Platten 2021 mit Sicherheit die zweitschlechteste. Nur Lana Del Rey mit ihrer Schnarchplatte war noch schlechter

Autotomate

11.06.2021 - 14:26

Warum hat denen niemand gesagt, dass der Song einfach furchtbar mies ist?

Weil der ja anscheinend vielen gefällt, der Bellmann hat ihn sogar als Highlight drin.

fakeboy

11.06.2021 - 14:44

Leute die "The Chant" mögen, mögen auch "Lady in black" ...

hos

11.06.2021 - 15:32

@fakeboy: dieser song?

https://www.youtube.com/watch?v=N0H48bpJziQ


im gegensatz zu "The Chant" mag ich den. ist aber glaub ich auch was anderes, wenn man auf diesen song trifft, als er veröffentlicht wurde, oder man ihn viel viel später zum ersten mal hört und die musikform völlig aus der zeit gefallen ist. diese simplifizierten chöre gehörten damals einfach (noch) dazu - siehe auch "nigthts in white satin" (moody blues) oder "i'm not in love" (10cc)




Marküs

11.06.2021 - 16:04

Auch leider scheiße: Das der Refrain in New Found bis zum St. Nimmerleinstag wiederholt wird. Und der ist auch gar nicht mal so gut.

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