Beatsteaks - In the presence of

Armin

06.11.2020 - 19:20- Newsbeitrag

Erste Single der Beatsteaks seit knapp drei Jahren: Das Video zum Ideal-Cover "Monotonie" ab sofort! Neue EP im Dezember!

Liebe Freund*innen, liebe Medienpartner*innen,

es gibt sie noch, die guten Nachrichten in 2020! Die Beatsteaks veröffentlichen nach knapp drei Jahren nun endlich wieder eine neue Single! Dafür haben sich de Berliner den Ideal-Song "Monotonie" aus dem Jahre 1981 vorgeknöpft.

Einen Song zu covern ist das Eine - sich dafür aber ausgerechnet einen der bekanntesten Hits der Neuen Deutschen Welle, von einer der erfolgreichsten Künstlerinnen Deutschlands auszusuchen, das Andere. Das kann man nicht einfach mal so machen. Das muss sitzen. Da muss Liebe drin sein. Vor allem wenn man besagte Künstlerin, in diesem Fall Annette Humpe von Ideal, auch noch fragen muss, ob man dieses Cover mit einer Textänderung veröffentlichen darf - und sei es auch nur mit einer ganz Kleinen.

Wenn genau das eine Band kann, dann sind es die Beatsteaks.

Nun kann man sich die berechtigte Frage stellen, warum man im November einen Sommerhit veröffentlicht. Zu einer Zeit, in der uns ein Virus quasi komplett lahmlegt und das besungene Hawaii so unerreichbar erscheint, wie noch nie. Nun ja, genau deswegen. Wenn wir nicht zur Südsee können, holen uns die Beatsteaks die Südsee eben nach Hause.

Also zieht den Badeschlüppi und die Hula-Kette an, stellt euch neben eure Yucca Palme, dreht die Lautsprecher auf und tanzt euch einfach gedanklich nach Hawaii. Anders wird’s doch auch nicht besser!

Wer dazu noch audiovisuelle Unterstützung benötigt, kann hier das knallbunte Video sehen und sich von Bassist Torstens Dancing-Skills anstecken lassen.


Und es wird noch besser: "Monotonie" ist nur der Vorbote der bereits am 11. Dezember erscheinenden EP "In The Presence Of". Darauf werden ausschließlich Coverversionen zu finden sein, die im Original von verschiedensten Sängerinnen gesungen wurden, die die Fünf verehren. Und dass die Beatsteaks einen guten Musikgeschmack haben, stellten sie schon öfters unter Beweis. Somit gibt es bei der Auswahl keine Genregrenzen und es sind einige Überraschungen dabei. Seid gespannt!

Das Cover der EP wurde übrigens von keinem Geringeren, als dem bekannten Berliner Künstler Jonas Burgert gemalt und heißt "BEISEIN".

Und was wurde nun am Text geändert und durften die das? Nur so viel: Hätte die Rapperin Haiyti 1982 schon Musik gemacht, hätte die Textzeile „Campari auf Tahiti“ wohl bereits damals schon „Campari mit Haiyti“ geheißen.



Autotomate

06.11.2020 - 19:42

Das ist (meiner Meinung nach) pure Scheiße, zeigt aber zumindest, wie angenehm das Original klingt.

sizeofanocean

06.11.2020 - 21:53

ok, sie können also immer noch tiefer sinken und belangloser werden, Respekt.

noise

06.11.2020 - 22:29

So, dann bringen die nach 3 Jahren wieder einen "neuen" Song raus. Und dann einen uninspirierten Coversong. Warum sollte jemand diese Version dem Original vorziehen?
Es gab mal Zeiten da fand ich die Band eigentlich ganz gut. "Tief gesunken" drückt es schon passend aus.

Armin

20.11.2020 - 17:50- Newsbeitrag

Die Berliner covern Trip-Hop Klassiker für ihre Cover- EP!

Liebe Freund*innen, liebe Medienpartner*innen,

das muss man sich erst mal trauen: Die Beatsteaks haben sich für ihre am 11.12. erscheinende Cover EP "In The Presence Of" an den Trip-Hop-Klassiker "Glory Box" von Portishead herangewagt. Und was soll man sagen: Sie hätten es nicht besser machen können. Die Intensität des 26 Jahre alten Originals bleibt zu jeder Sekunde erhalten, wobei die Instrumentierung den Sound überragend adaptiert. Chapeau!

Ab sofort kann der Song hier gehört werden.


"Glory Box" ist nach dem Ideal-Cover "Monotonie" (das sommerliche Video dazu gibt es hier) der zweite Vorbote der bereits am 11. Dezember erscheinenden EP. Darauf werden ausschließlich Coverversionen zu finden sein, die im Original von verschiedensten Sängerinnen gesungen wurden, die die Fünf verehren. Und dass die Beatsteaks einen guten Musikgeschmack haben, stellten sie schon öfters unter Beweis. Somit gibt es bei der Auswahl keine Genregrenzen und es sind einige Überraschungen dabei. Seid gespannt!

Das Cover der EP wurde übrigens von keinem Geringeren, als dem bekannten Berliner Künstler Jonas Burgert gemalt und heißt "BEISEIN".

Koller

20.11.2020 - 18:27

Bin da ganz bei euch. Beide Songs sind richtig schlecht. Und das Video zu Monotonie... Hilfe!

Autotomate

20.11.2020 - 21:40

Echt schlimm. Als gäbe es in jedem großartigen Song einen tief verborgenen Kern aus Stumpfsinn, der darauf wartet, von den Beatsteaks freigelegt zu werden.

MartinS

20.11.2020 - 22:19

Jetzt habe ich wegen euch zwei echt den Song gehört. Mein Mitleid gilt der armen Sau, die diesen Promotext schreiben musste.
Da glaubt man, es gäbe Songs, die einfach nicht kaputtzukriegen sind und dann kommen die Beatsteaks daher und versägen "Glory box" komplett. Übel. Richtig übel.

Felix H

20.11.2020 - 22:55

Das Cover der EP ist echt schön.

Joa... mehr Positives fällt mir dazu nicht ein. Das Pulver ist schon länger verschossen, aber die beiden Songs sind eine neue Stufe der Schlechtigkeit.

Eurodance Commando

21.11.2020 - 02:24

Boah, Alter ist dieses Glory Box Cover fremdschamerregend.
So cringe: "I just wanna be a woman" gesungen von Arnim. Und dann noch diese männliche, überhaupt nicht passende Kopfstimme.
*kotz*

Nur weil man bestimme Sängerinnen verehrt muss man diese nicht musikalisch im wahrsten Sinne zerficken. Was ist das für ein Hipter-Band geworden....

Eurodance Commando

21.11.2020 - 02:27

*eine Hipster-Band

Sorry im Wutanfall reingekloppt

Huhn vom Hof

21.11.2020 - 14:19

Und dann noch diese männliche, überhaupt nicht passende Kopfstimme.

Ja, diese schräge Version von "Glory Box" ist der Brüller des Tages. Hätten sie doch lieber mal "Machine Gun" gecovert ^^

Zu faul zum einloggen

21.11.2020 - 14:27

"So cringe: "I just wanna be a woman" gesungen
von Arnim"

Was soll daran cringe sein? Ziemlich reaktionäre Einstellung.

K.A.

21.11.2020 - 20:33

Finde beide Songs jetzt nicht so schlecht wie sie hier gemacht werden.
Es sind halt zwei recht gewöhnliche Coverversionen, nicht besonders gut, nicht besonders schlecht, irgendwie beliebig.

Vive

21.11.2020 - 21:03

Find ich ganz gut.
Geiler Sound und gewohnt überdurchschnittliche vocals.
Ob man jetzt unbedingt glory Box covern muss, sei dahin gestellt - cringy find ich das aber überhaupt nicht.

kingsuede

22.11.2020 - 16:38

Das Cover von Portisheads Glory Box finde ich auch grauenvoll, den anderen Song will ich mir gar nicht erst anhören.

Eurodance Commando

22.11.2020 - 21:28

cringy find ich das aber überhaupt nicht

Dann hast du wohl ne ziemlich niedrige Hemmschwelle.

Eurodance Commando

22.11.2020 - 21:29

Ziemlich reaktionäre Einstellung.

*facepalm*

fuzzmyass

22.11.2020 - 22:44

Hab auch mal angehört nach den vernichtenden Posts... naja... das Cover braucht zwar niemand und besonders spannend ist es nicht, aber so grauenvoll wie hier geschrieben ist es nicht... da steigern sich einige in irgendeinen komischen Hate rein... ich persönlich brauche die Beatsteaks nicht und bin alles andere als Fan, aber ganz ehrlich - entspannt euch mal, gibt deutlich schlimmeres..

fakeboy

23.11.2020 - 11:30

@fuzzmyass: natürlich gibt es schlimmeres... Aber die Beatsteaks haben vor rund 15 Jahren mit Smack Smash ein wirklich starkes Punk/Rock-Album veröffentlichtet, das ich heute noch gerne höre. Damit waren sie wohl auch für die Band so überraschend erfolgreich, dass sie seither nicht mehr richtig wissen, was sie machen sollen. Bzw. einfach alles machen, worauf sie grad Bock haben. Und dabei kommt einfach zuviel Müll raus. Das ist es, was mich an den Beatsteaks - und auch an dieser Cover-EP - ärgert...

eric

23.11.2020 - 11:41

Damit waren sie wohl auch für die Band so überraschend erfolgreich, dass sie seither nicht mehr richtig wissen, was sie machen sollen.

Das stimmt so nicht ganz, weil "Limbo Messiah" auf jeden Fall das tolle Niveau der "Smack Smash" hat. Hab ich auch erst (weit) im Nachhinein festgestellt. Danach kamen immer mal ein paar coole Songs, auf Albumlänge aber nicht mehr richtig überzeugend.

Zu den neuen Covers: Jau, das braucht man nicht wirklich. Zumal Beatsteaks 2002 auf der "Wohnzimmer-EP" zeigten, dass sie durchaus ordentlich ihren Lieblingsstücken huldigen können.

fuzzmyass

23.11.2020 - 12:04

Ehrlich gesagt war auch Boombox gar nicht so schlecht

Felix H

23.11.2020 - 13:01

"Limbo Messiah" ist für mich als Gesamtpaket ihre beste Platte, nachdem sie davor stetig besser wurden.
"Boombox" wiederum die schlechteste, da war plötzlich die Luft raus. Die selbstbetitelte hatte ein paar coole Sachen ("Gentleman Of The Year" allen voran), von der "Yours" ist fast gar nichts hängengeblieben. Das sieht im Trend einfach nicht gut aus.

fakeboy

23.11.2020 - 14:13

Stimmt, die Limbo Messiah vergess ich immer, obwohl ich sie eigentlich mag. Aber dass ich sie immer vergesse, sagt ja auch was aus... Die Boombox war dann sehr durchzogen. Der Opener z.B. ist einfach nur grottenschlecht. Anschliessend immer auch ein paar gute Songs (DNA fand ich grandios) und dann wieder miserable. Als würden sie einfach alles raushauen, was ihnen grad in den Sinn kommt...

K.A.

23.11.2020 - 19:21

Den Opener fand ich neben Automatic noch mit am Besten. Aber ja, nach Limbo messiah ging es bergab.

sizeofanocean

23.11.2020 - 22:38

für meinen Geschmack ging es mit der Smack Smash schon bergab...

Felix H

23.11.2020 - 23:15

Mein Ranking der Alben:

1. Limbo Messiah
2. Smack Smash

3. Living Targets
4. Launched
5. Beatsteaks

6. 48/49
7. Yours
8. Boombox

eric

24.11.2020 - 09:38

"Milk & honey" von "Boombox" ist doch herzallerliebst. Läuft bei mir immer in der Frühjahrs-Playlist.

Ansonsten würde ich "Launched" mit ihrer Mischung aus Punk, Hardcore und dem unüberhörbaren 90s-Alterna höher stufen, da sind mit "Panic", "Figure it out tonight", "Shut up..." und "Shiny shoes" ihre mit besten Stücke drauf.

"Living targets" kann auch was, etwas weniger Punkrock, mehr skandinavischer Rock'n'Roll, aber "God knows", "Let me in", "This one" und natürlich "To be strong" sind fein.

Felix H

24.11.2020 - 11:15

"Milk & Honey" ist gut, aber halt einer der spärlichen Lichtblicke auf "Boombox" für mich. "Cheap Comments" ist noch ganz geil. Sowas wie "Automatic" find ich wiederum stinklangweilig, wie immer, wenn sie sowas Reggae-mäßiges versuchen. Am besten sind sie dagegen bei den rhythmisch starken Songs wie "Cut Off The Top" oder "Gentleman Of The Year".
Die "Launched" finde ich noch sehr zerfahren und auch lyrisch selbst im Beatsteaks-Kontext teils noch bemerkenswert schlecht (wie das Debüt). Hat aber auch Knaller drauf (Opener, "Shiny Shoes" vor allem).

eric

24.11.2020 - 16:59

"Gentleman Of The Year" war ein bemerkenswerter Lichtblick im vergangenen Jahrzehnt, japp. Tolle Rhythmik, geile Melodie.

"Cut off the top" find ich dagegen recht fad. Da mag ich lieber "As I please" und Punkrock der Marke "Demons galore". Oder Melancholisches wie "What's coming over you", "Meantime", "Access adrenaline"...oder - bester Song auf "Limbo messiah": "Hail to the freaks".

Old Nobody

03.12.2020 - 15:00- Newsbeitrag

Ganz nettes Hildegard Knef Cover

fakeboy

04.12.2020 - 09:41

Tatsächlich, dieser Song macht Spass. Und es ist definitiv besser, wenn Peter auf Deutsch singt statt auf Englisch.

Felix H

04.12.2020 - 12:11

Das gefällt mir auch wesentlich besser als die anderen beiden.

dreckskerl

04.12.2020 - 12:58

In der musikalischen Umsetzung sehe ich das auch so und die Idee einen Knefsong zu covern ist auch keine schlechte, aber warum diesen?
Der Text ist so sehr Lebenslauf der Knef selbst, dass es mir merkwürdig vorkommt wenn der von jemand anderem (und auch noch einem Mann) gesungen wird.
Ich bin ein Fan der Knef und mir fallen spontan ein Dutzend Lieder ein, die ich zm covern besser geeignet fände.

Armin

27.01.2021 - 18:48- Newsbeitrag



Die Beatsteaks veröffentlichen ein weiteres Video aus ihrer aktuellen EP und streifen darin durch leere Clubs, Hallen und Arenen der Hauptstadt!

Liebe Freund*innen, liebe Medienpartner*innen,

mit ihrer Cover-EP „In The Presence Of“ haben die Beatsteaks im Dezember eine wunderbare Sammlung von Songs veröffentlicht, die im Original allesamt von Interpretinnen gesungen wurden.
Nun legt die Band nochmals nach und liefert ein Video zum Velvet Underground-Song „After Hours“. Der Clip pendelt irgendwo zwischen bedrückenden und wehmütigen Gefühlen: Sänger Arnim ist dabei zu sehen, wie er durch diverse verwaiste Berliner Spielstätten streift. Von kleinen Läden wie dem Wild At Heart bis hin zur gigantischen Waldbühne. Damit will die Band einmal mehr auf die oftmals dramatische Situation der Beteiligten in der Livebranche aufmerksam machen.

Die Band sagt dazu: "All diese Kulturstätten haben eines gemeinsam, sie sind momentan geschlossen. Viele von Ihnen, vor allem die kleinen, finanzschwachen, kämpfen ums Überleben.

Diese Spielstätten sind so etwas wie unser gefühltes Zuhause. In ihnen können Bands, wie wir sich ausprobieren und wachsen….vergesst sie nicht, unterstützt sie und helft ihnen dabei diese Zeit zu überstehen"

Dabei verweisen die Beatsteaks auf folgende Organisationen und Aktionen, die von ihnen unterstützt werden:

Ohne Kunst und Kultur wird's still
#AlarmstufeRot
United We Stream

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