Anna Ternheim - For the young

Takenot.tk

15.10.2015 - 22:19

Neues Album! Soll schon Mitte Novermber erscheinen (zumindest in Schweden).

Die ersten beiden Songs gehen soundtechnisch wieder in Richtung Debut und Zweitwerk - nicht wie das eher Americana-lastige (mMn sehr gut produzierte) "The Night Visitor", sondern eher wieder etwas poppiger.
Sehr vielversprechend wie ich finde...ich freu mich jedenfalls ungemein darauf.

Still A Beautiful Day

For The Young

musie

16.10.2015 - 08:12

beide Lieder find ich wunderbar, und beide mit starkem Video. die Gefühle sind wieder im Vordergrund, jung sein, Pubertät mit der Euphorie und dem Chaos, das älter werden. Eigentlich von der Thematik sehr Beach House ähnlich.

Demon Cleaner

16.10.2015 - 08:13

Hört sich gut an. Da freue ich mich auch drauf, wobei ich "Somebody Outside" und "The Night Visitor" für ihre besten halte.

musie

16.10.2015 - 08:26

und auch das hier ist erfreulich:

05/04 BERLIN Heimatshafen
06/04 HAMBURG Knust
08/04 BASEL Kaserne Rosstal
09/04 ZÜRICH Plaza
10/04 FRANKFURT Zoom
11/04 KÖLN Stadtgarten
12/04 AMSTERDAM People's Place
13/04 PARIS Café De La Danse


gargoyle

16.10.2015 - 09:57

halte the night visitor sogar für ihr bestes bisher.

Takenot.tk

16.10.2015 - 10:04

Soundmäßig finde ich "The Night Visitor" am besten, die Produktion ist einfach wirklich gut - und Bow Your Head ist mMn ihr Übersong, vor More Words Of Love von der "Lovers Dream & More Music for Psychotic Lovers EP".

Allerdings mag ich "Somebody Outside" und die "Separation Road" ebenfalls sehr, auch wenn eine ganz andere Richtung.
Das einzige Anna Album mit dem ich sowohl was den Sound als auch was die Songs angeht weniger anfangen kann ist "Leaving On A Mayday" (abgesehen vom Titelsong, der kann was!)

Demon Cleaner

16.10.2015 - 10:11

Mit "Leaving On A Mayday" habe ich mich nie richtig beschäftigt. Mich hatte die "Separation Road" schon eher enttäuscht.

"Somebody Outside" hat halt "Shoreline". Für mich der beste Song aller Zeiten, keine Übertreibung.

musie

16.10.2015 - 10:15

Mein absolutes Lieblingsalbum von Anna Ternheim ist Separation Road (inkl. der Naked Versions, wobei davon ja 7 Lieder neu sind). Ich mag alles an dem Album, das Cover, die Atmosphäre, die Inhalte der Texte.

Dennisol

16.10.2015 - 12:52

@Demon Cleaner: Das Original von "Shoreline" kann auch was: https://www.youtube.com/watch?v=L5IJQ23HmPo

"Leaving on a Mayday" ist wirklich eine Enttäuschung, obwohl das live mit vielen Instrumenten gut und spannend umgesetzt wurde. Leider meinte der Produzent (Björn Dingsbums), dass er da eine zweite Lykke Li-Platte draus machen sollte.

Demon Cleaner

16.10.2015 - 12:58

Das Original von "Shoreline" kann auch was

Kenne ich. Ist ein sehr guter Song, aber was Anna Ternheim draus gemacht hat, ist eine ganz ganz andere Liga. Wie gesagt, für mich nicht nur das beste Cover, sondern der beste Song überhaupt.

Obrac

16.10.2015 - 13:35

Die ersten beiden Ternheim-Album waren ganz groß. Danach wurde es leider schwächer.
Die naked Versions bzw. neuen B-Seiten auf der Separation Road waren auch überirdisch.

Und, ja, Shoreline ist toll. Das Original hat einen anderen Charakter, der mir auch weniger gefällt.

Mr Oh so

16.10.2015 - 15:29

Klingt aufs erste Hören ganz interessant. Mein Favorite ist auch das Debut. Mit Leaving on a Mayday schien sie in die Beliebigkeit der seichten Gefilde abzudriften, aber Night Vistor war dann eine überraschende neue Wendung, sehr zum Positiven.
Bin gespannt, wie's weitergeht.

musie

12.11.2015 - 14:56

Morgen kommt das Album (in Schweden). Kann man aber auch hier bestellen. For the Young (das Lied) find ich grossartig. Der Produzent hat schon die ersten zwei Alben gemacht, geht bestimmt wieder in diese Richtung.

Obrac

12.11.2015 - 16:01

Kunden, die CDs von Anna Ternheim kauften, kauften auch: http://plattentests.de/forum.php?topic=87313&seite=1

musie

13.11.2015 - 08:37

Hier kann man sich die neuen Lieder anhören:

http://sverigesradio.se/sida/avsnitt/631673?programid=4564

TRAUMHAFT!

Als Referenz eindeutig das erste Album.

Takenot.tk

13.11.2015 - 13:44

In den Stream höre ich auch seit gestern immer wieder rein...ganz tolle Radio Session.

Album gefällt auch sehr gut, gibt nur einen Song den ich nicht so mag, ein schnellerer in der Mitte..

Cosmig Egg

02.02.2016 - 20:00

das kommt ganz nah an seperation road ran

Armin

03.02.2016 - 21:58

Frisch rezensiert!

Meinungen?



Pepe

03.02.2016 - 21:59

Wenn ich solche Sätze schon höre wie "n der Routine hat es sich die Schwedin gemütlich gemacht" oder "denn niemand lässt frische Luft in Omas gute Stube", dann weiß ich gleich Bescheid, dass mal wieder so ein "Rezensent" am Werke ist, für den Innovation das einzige Bewertungskriterium einer guten Platte ist.
Und dann denke ich mir: Soll er doch in seiner simplen Welt dumm sterben.

musie

03.02.2016 - 22:16

die rezi ist komplett für die katz. bloss drei lieder werden überhaupt erwähnt, und auch das nur oberflächlich. das ist nicht immer der selbe müll, wie hier uns zu vermitteln versucht wird, sondern in einigen liedern hat sie wieder zur alten stärke gefunden.

Michael

03.02.2016 - 22:29

Wirklich ganz wundervolles Album - ich hatte sogar schon spekuliert, ob sie damit "Album der Woche" wird. 4/10 ist echt viel zu hart, lieber Herr Mihram. :(

Der Untergeher

03.02.2016 - 22:46

Ich finde die Rezension nicht nur schlecht (aus erwähnten und weiteren Gründen), sondern auch verwunderlich, da sich mir nicht wirklich der Zusammenhang zwischen Text und Bewertung erschließt.

kliffhag

03.02.2016 - 22:49

Echt gutes Album, ein bisschen wieder zurück zu den Glanzzeiten von Somebody Outside. Die Bewertung ist ein Witz und überhaupt nicht nachvollziehbar.

Dennisol

04.02.2016 - 08:12

Wer so eine Besprechung schreibt, hat Musik nie geliebt!

Jupiter

04.02.2016 - 08:52

Bei aller Liebe: was hat Euch denn um Gottes Willen bei dieser Rezension geritten???

Selten so eine Anhäufung dämlichster Klischees (die ausserdem zu Frau Ternheim nicht im geringsten passen) bei Euch gelesen.

"Es fällt schwer, Ternheim zu glauben, was sie singt." - das kann doch nicht ernst gemeint sein...

Eine der lausigsten Rezensionen in 18 Jahren Plattentests. Sehr schade... :-(

@all

04.02.2016 - 09:33

nicht aufregen, ist der gleiche typ, der portishead wegen des intros von machine gun eine schlechte wertung gegeben hat. damals auf popcultures.

er scheint frauen eher ablehnend gegenüber zu stehen.

musie

04.02.2016 - 10:29

Gibt es für sowas eine Art Schlussredaktion? oder ist das nicht zu bewältigen bei der Masse...

Die Rezi ist ja sowas von schlecht. Halbwegs was zu Musik/Produzenten aus Schweden zusammengegoogelt, dafür kaum auf die Musik eingegangen.

Und das erste (düstere) Lied auf dem Album (Hours) widerlegt doch eigentlich bereits die Kritikpunkte in der Rezi. Das Titellied For The Young find ich eins der besten Lieder überhaupt von Anna Ternheim. Leider halten m.E. in der Mitte des Albums nicht ganz alle Lieder dieses Niveau.

Häääh?

04.02.2016 - 10:36

Die Rezension ist mit das größte Fehlurteil was ich bislang bei plattentests.de gelesen habe. Der Text vermittelt einen völlig falschen Eindruck vom Album. Sorry, aber für so einen Text definitiv Daumen runter

Takenot.tk

04.02.2016 - 11:01

Wirklich schade. Ich kann verstehen wenn das Album einen nicht sofort packt, um ehrlich zu sein reiht es sich bei mir auch nicht ganz vorne ein unter den bisherigen Anna-Alben (habe schon im November ein paarmal durchhören können).
Aber 4/10 ist wirklich...ich weiß nicht.
Das verhindert doch schon allein Annas Stimme?

Ich kann dem Autoren nur empfehlen sie mal live zu sehen, danach sieht man ihre Musik aus anderen Augen.

Und sich mal das Video zu "Show Me The Feeling Of Beeing Lonely" anzuschauen - wer dann noch behauptet das die Bachstreet Boys mehr Gefühl in dem Song transportieren....ich habe jedesmal Tränen in den Augen wenn ich das Video sehe...

Takenot.tk

04.02.2016 - 11:03

Bachstreet Boys - das wäre doch eigentlich ein guter Name für eine Barock-Boygroup?

Cosmig Egg

04.02.2016 - 13:45

4/10 für dieses AT-Album ist echt hart. Aber die Diskussion über die Punktevergabe auf PT, die letztendlich von einer einzelnen Person vergeben werden und nicht von einer Redaktion, hatten wir schon ein paar mal zu oft.

Psychedelic78

04.02.2016 - 19:08

Kann mich nur anschließen - auch für mich eine der schlechtesten Rezensionen ever hier. Und ich frag mich, wie unendlich depressiv ein Lied für den Rezensenten klingen muss, um zu einem Nicht-Feiertags-Text zu passen.
Mir gefällt das Album in jedem Fall sehr viel besser als die letzten beiden, es ist wieder reduzierter, einfacher.
Btw - in der aktuellen Galore gibts ein interessantes Interview mit Anna. https://galore.de/interviews/people/anna-ternheim/2015-11-03

Kopfschüttel

04.02.2016 - 23:33

Hab nun schon zigmal angesetzt und das bereits Geschriebene immer wieder gelöscht, weil ich gar nicht in adäquate Worte fassen kann, was diese Rezension in mir auslöst.
Ich bin hier oftmals anderer Meinung als die Rezensenten und das ist ja auch normal und völlig in Ordnung so. Und es gibt hier halt immer wieder Skurriles, über das man sich königlich amüsieren kann (die dreimal 5-Sterne-Wertung für die qualitativ so extrem unteschiedlichen Marina-And-The-Diamonds-Alben vom selben Rezensenten sind da ein gutes Beispiel).
Aber diese "Kritik" ist mir mal richtig auf den Magen geschlagen. Weil man hier das Gefühl hat, es ging tatsächlich nur darum, sich über die Künstlerin und ihr Werk lustig zu machen, was ich im Falle Anna Ternheims sehr bedauerlich und ungerecht finde.
Wenn ihm das Album nicht gefällt, okay, aber wie eine differenzierte Sichtweise und vor allem Auseinandersetzung wirkt das nicht. Man könnte auch sagen: einfach mal schnell hingerotzt.
Ich freue mich über das Album und auf die Tour! Und dem Herrn Rezensenten wünsche ich bei der nächsten Rezension etwas mehr Klarsicht und Differenziertheit...4/10, ich glaub's immer noch nicht...

P.S. Ich hab gerade noch mal geschaut, der Herr hat hier erst zwei Rezensionen überhaupt abgeliefert, die andere ist die zum neuen Album von Rihanna...5/10, also besser als Ternheim...und das auf Plattentests...man möchte zu gerne wissen, was hier vor sich geht...

Schmunzelnde Blondine

05.02.2016 - 02:24

Schmunzeln musste ich an der Stelle "der bereits bei den ersten beiden Alben der Blondine auf dem Produzentenstuhl saß".

Johannes

05.02.2016 - 03:59

@ Kopfschüttel: Nein, es ging mir nicht darum, mich über die Künstlerin und ihr Werk lustig zu machen und ich habe die Rezension auch nicht schnell hingerotzt.

Vielmehr ist es schlicht so, wie es im Text steht: Ich glaube Ternheim nicht, was sie da singt. Weder vom Gesang her noch von der Instrumentierung und den Arrangements her. Wenn Sie über Einsamkeit singt oder etwa Beth Gibbons, sind da für mich himmelweite Unterschiede. Und bei einer Singer/Songwriterin halte ich es für maßgeblich, dass man ihr glaubt. Wenn das nicht der Fall ist, kann das aus meiner Sicht leider nicht mehr als 4/10 ergeben. Mit aller Klarsicht und Differenziertheit.

Es freut mich aber für dich, dass du mehr Gefallen an der Platte findest als ich.

Hollowman

05.02.2016 - 10:16

Respekt, dass sich der Autor der Rezension hier überhaupt meldet. Aber einfach mal überlesen, dass hier nicht einer, sondern gefühlt 15 Leute schon ihren (berechtigten) Unmut über die Rezension geäußert haben, ist dann weniger stark.

Ich muss mich der Kritik des Forums anschließen. Habe jetzt zwei, drei Durchgänge hinter mir und die Rezension ist auch meiner Meinung nach völlig daneben, sowohl vom Text her als auch von der Bewertung.

Ich mag jetzt noch nicht beurteilen, ob "For the young" an Ternheims beste Alben heranreicht, aber so einen Verriss hat es definitiv nicht verdient.

Alleine schon, dass der Titeltrack nicht bei den Highlights auftaucht, lässt mich daran zweifeln, dass der Autor sich wirklich mit dem Werk beschäftigt hat...auch für mich einer von Ternheims besten Songs überhaupt. Dass das ganze Geschwafel von fehlender Glaubwürdigkeit Quatsch ist, ist ja schon oft genug erwähnt worden.

Wirklich sehr enttäuschend, dass sowas hier veröffentlich wird.

Lux

05.02.2016 - 10:46

Das hier der Rezensent selbst Stellung bezieht finde ich bemerkenswert.
Musik ist natürlich eine sehr subjektive Sache. Ich habe das Album nun auch mehrfach gehört und sogar versucht darauf zu achten, ob ich irgendwie die Kritik nachvollziehen kann. Aber mir ist vollkommen schleierhaft wie man zu diesem Urteil kommen kann.

Das Album ist für mich rundum stimmig, die Stimme von Anna Ternheim sowieso einmalig und das Album bietet viele Highlights. Für mich ganz klar 8/10

Johannes

05.02.2016 - 11:00

Ich habe mich mit dem Album beschäftigt.

Schade, dass hier von Quatsch und Geschwafel die Rede ist, wo es nur um unterschiedliche Geschmäcker geht.

Autotomate

05.02.2016 - 11:18

Aber einfach mal überlesen, dass hier nicht einer, sondern gefühlt 15 Leute schon ihren (berechtigten) Unmut über die Rezension geäußert haben, ist dann weniger stark.

Könnte auch daran liegen, dass einige Postings eher nach "Fancludemo in der Innenstadt" klingen:

Soll er doch in seiner simplen Welt dumm sterben.
Wer so eine Besprechung schreibt, hat Musik nie geliebt!
ist der gleiche typ, der...
er scheint frauen eher ablehnend gegenüber zu stehen
einfach mal schnell hingerotzt.


Solche "Unmutsäußerungen" laden ja nicht unbedingt zum Meinungsaustausch ein.

Zum Nachdenken:

05.02.2016 - 11:23

Interessanterweise werden Rezensionen hier fast immer nur dann schlechtgemacht, wenn man mit der Bewertung nicht einverstanden ist. Sowas wie "Mit der Bewertung geh ich konform, aber die Rezi ist scheiße" liest man hingegen so gut wie nie.

Autotomate

05.02.2016 - 12:19

@Johannes:
Wenn du für dieses Album ne 4/10 gibst, werden dir die Ternheim-Sachen wohl generell nicht sonderlich zusagen. Der Hang zur Behaglichkeit bricht sich ja auch in den älteren Alben immer mal wieder Bahn. Kann man mögen oder nicht, aber "For the Young" sticht da meiner Meinung nach nicht negativ raus. Stellt sich mir natürlich die Frage, warum dieses Album bei dir - und nicht bei jemandem gelandet ist, der die Ternheim grundsätzlich mag.

Hollowman

05.02.2016 - 12:20

Sicher ist die Bewertung von Musik immer subjektiv und es ist ja grundsätzlich auch in Ordnung, dass dir persönlich die CD nicht gefällt, Johannes.

Aber dann frag ich mich, warum ausgerechnet jemand die Rezi schreiben musste/durfte, der mit dem Album scheinbar nichts anfangen kann, wenn die CD auf der anderen Seite scheinbar gefühlt 8 von 10 Leuten sehr gut gefällt.
Wenn ein Redakteur bei euch auf die Idee kommen sollte, das neue Helene Fischer Album gut zu finden und eine 9/10er Rezi abgibt, würde das doch auch nicht veröffentlicht, oder? Ist vielleicht nicht das beste Beispiel, aber macht wohl deutlich, was ich meine ;-)

Johannes

05.02.2016 - 12:29

Wie im Text benannt, stört mich der Kontrast zwischen den behaglichen Klängen und den Songinhalten. Form und Inhalt passen für mich nicht zusammen.

musie

05.02.2016 - 12:52

wobei es hier ja viel ums Älterwerden geht, ums Loslassen, um die unbeschwerte Jugendzeit...

musst dir mal Black Sunday Afternoon von ihr anhören, dort geht's um eine Kindsentführung, basierend auf einer wahren Geschichte.

Wenn man bei einer Rezi zu diesem Album überhaupt nur 3 Songs anspricht und kein Wort zum Titelsong oder zur vorab veröffentlichten Single (auch ein Highlight) verliert, ganz egal ob man das gut findet oder nicht, dann ist das in meinen Augen eine gelinde gesagt unvollständige Rezi.

Quill Eupner

05.02.2016 - 17:03

Subjektivität okay, aber die vermutete Glaubwürdigkeit des Musikers zu einem wesentlichen Bewertungskriterium zu machen, ist wirklich seltsam. Ich halte beispielsweise Scooter für absolut authentisch, würde aber deren Musik durchgehend mit 0/10 oder - gut produziert ist es ja - 1/10 bewerten.

Mainstream

06.02.2016 - 12:46

Das Album hat so eine seichte, unbeschwerte Schönheit, die sowohl langweilt, als auch einlullt.

4/10 empfinde ich als zu harte Klatsche.

For The Young gehört in die Highlights, da der Track sowohl thematischer Schlüssel, als auch ein melodisches Schätzchen ist.

Borcholtchen

06.02.2016 - 14:05

Ich habe mich noch nie über eine PT-Bewertung so geärgert, wie über diese, das kenne sonst nur vom Spiegel-Borcholte (sein Daughter-Verriss, auch wenn er bereut, verzeihe ich ihm nicht!). Der Rezensent, der neu bei Plattentests.de ist, hat sich denke ich zu wenig mit den Rezensionen seiner neuen Kollegen beschäftigt, und leider noch nicht die angebrachte Verhälnismässigkeit begriffen, die Plattentests ausmacht, und die ich sehr schätze.

Es geht doch nicht nur darum, ob die Platte gefällt, sondern auch, ob diese ein gewisses musikalisches Niveau hat, und das hat man bei Anna Ternheim auf jeden Fall. 4 Punkte gibt es dann eben für die letzte Coldplay, A-Ha, Bon Jovi oder Nickelback, und das ist auch okay so, weil ihre letzte Alben einiges an plattes und peinliches aufzubieten hatten. Die 5 Punkte für Tocotronic letztes Jahr waren letzten Endes zu streng, aber für mich wegen den auf dem ersten Eindruck etwas schwülstigen Texten doch schon eher nachvollziehbar als in diesem Fall.

Ich mag Anna Ternheim, vor allem natürlich "somebody outside", und auch wenn "for the young" nicht Ternheims stärkste Platte ist, 6 Punkte wären da angebracht gewesen. 4 Punkte suggeriert, daß die Platte ziemlich schlecht ist, und das trifft einfach nicht zu.

Johannes

06.02.2016 - 15:46

@ Borcholtchen: Ich habe mich mit den Rezensionen der Kollegen beschäftigt und mit der angebrachten Verhältnismäßigkeit. Deshalb diese Bewertung. Nicht umsonst habe ich bei den Referenzen gleich zu Beginn Heather Nova gesetzt, da sehe ich deutliche Parallelen sowohl in der Instrumentierung als auch in der aus meiner Sicht Beliebigkeit der Songs. Und siehe da:

http://plattentests.de/rezi.php?show=8470

Und die Bewertung ist auch ganz ähnlich begründet.

Ich freue mich für dich , dass dir die Platte gefällt, aber deshalb solltest du mir nicht die Kompetenz streitig machen.

Pepe

06.02.2016 - 19:17

Stellt sich mir natürlich die Frage, warum dieses Album bei dir - und nicht bei jemandem gelandet ist, der die Ternheim grundsätzlich mag.

Aber dann frag ich mich, warum ausgerechnet jemand die Rezi schreiben musste/durfte, der mit dem Album scheinbar nichts anfangen kann

Auf den ersten Blick logische Fragen, aber wo sollte das hinführen, wenn jeder Künstler nur noch von dem beurteilt werden darf, der Selbigen gut findet? Zumindest aber wäre es gut, wenn man Künstler, die mehr als ein Album veröffentlicht haben, wenn möglich von jemanden beurteilen lässt, der diesen von Anfang an kennen gelernt hat und der die Fähigkeit besitzt, dessen Entwicklung nachvollziehen und ihm so wirklich gerecht werden zu können. Gerade genannte Fähigkeit ist aber wahrlich nicht von heute auf morgen zu erlernen, weil sie zum einen nicht nur gewisser Erfahrung, sondern zum anderen auch noch einiger Empathie bedarf. So ist selbst bei erfahrenen Rezensenten zu beobachten, dass sie schon mal übers Ziel hinaus schießen und sie ihren subjektiver Eindruck zu einer Platte einer objektiven Betrachtung, die auch das Gesamtwerk des Künstlers berücksichtigt, zu sehr voranstellen (Borcholtes Kritik an der neuen CD von Daughter kann hier als aktuelles treffendes Beispiel ins Feld geführt werden).

Dem neuen Rezensenten sollte man seine noch nicht in dem für einen wirklich guten Rezensenten erforderlichen Maße ausgeprägte Empathiefähigkeit noch verzeihen, denn er sollte weiter lernen und es bleibt die Hoffnung, dass er selbstreflektierend in einiger Zeit zu der Erkenntnis gelangt, dass seine Bewertung für das neue Werk von Anna Ternheim einfach noch zu subjektiv geprägt und daher im Urteil unzutreffend gewesen ist. Das ist ja auch schon anderen Rezensenten so ergangen.

Mit dieser Hoffnung bitte ich meine in erster Erregung getätigte Unmutsäußerung "Soll er doch in seiner simplen Welt dumm sterben." zu entschuldigen.

Johannes

06.02.2016 - 19:27

@ Pepe: Der Rezensent hat seine Gründe für seine Beurteilung nun mehrfach dargelegt und ist auf die Punkte der Gegenseite eingegangen. Es wäre daher angebracht, deinerseits Lernfähigkeit zu zeigen und zu akzeptieren, dass ich bei diesem Album zu einem anderen Schluss komme als du. Davon geht die Welt nicht unter. Zumal Kunst immer nur subjektiv bewertet werden kann.

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