Iceage - Plowing into the field of love
Zuckertuschi
12.09.2014 - 22:12
"You're nothing" mit diesem Luftschutzbunkersound vom letzten Jahr finde ich nach wie vor großartig. Hätte nicht gedacht, dass mich ein Punkalbum noch mal begeistern könnte. Was ich aber von dem neuen Stil halten soll, weiß ich noch nicht so genau. 2 Songs sind bereits hörbar. "Lords favourite" is mir aber irgendwie zu zahm und dieses Kuhpunkgedengel wirkt recht komisch. "Forever" is da schon besser. Klingen da wie Joy Division, nur nicht ganz so depressiv. Hoffe, dass Album geht in diese düstere Richtung. Platte kommt hier am 6.10 raus.
http://pitchfork.com/news/56147-iceage-announce-plowing-into-the-field-of-love-lp/
saihttam
13.09.2014 - 02:07
Ich finde den neuen Sound extrem interessant. Hätte ich so von der Band nicht erwartet. Weiß zwar auch noch nicht, was ich da genau vom Album erwarten soll, aber ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.
feld
13.09.2014 - 05:10
ich dachte es geht um den neuen kinofilm aus der iceage saga.
Walenta
17.09.2014 - 09:48
Oi, die haben ihre Ausrichtung ja schon ziemlich verlagert: 'On My Fingers' startet da ansatzweise als windschiefe Gossenballade mit Pianountermalung und einem neben der Spur singenden Rønnenfelt, 'The Lord´s Favourite' macht als Gun Club Verneigung hin zum Country weiter. 'How Many' poltert ausgemergelt und gegen den Strich gebürstet als große Geste....
...komisch: irgendwie präsentiert sich die Band zugänglicher als sonst, gleichzeitig war sie noch nie anstrengender. Ein schwieriges Album...
die ödesten freds immer nach oben
22.09.2014 - 16:17
was für ein zauberhaftes album.
nach all den jahren können die typen noch immer nicht ihre instrumente spielen und jensi zwirbelt mit dem "gesang" so dermaßen vorbei, dass man es schon wieder als genial abstempeln kann. komischerweise gefällt mir das album mit jedem durchgang besser. viele songs leider mit angezogener handbremse. wenn sie schneller rummessern gefallen sie mir deutlich besser. diese piano- und streichereinsätze passen aber gar nicht. hätten da eher noisesounds machen sollen, wie mit schrotflinten auf glasflaschen ballern. egal, bis jetzt irgendwas um die 6/7 von 10 würde ich sagen.
verkaufen die eigentlich noch immer jagdmesser und haarlöckchen auf den konzerten? erst wenn man auf nem iceage-konzert ne klinge zwische die rippen bekommt darf man sich als warer magot bezeichnen. ende der durchsage.
:/
22.09.2014 - 20:08
In der Tat ein sehr schwieriges Album. Schlägt in eine komplett andere Kerbe als die beiden, vorherigen Alben. Aber ich warte mal noch ein paar Durchgänge ab, vielleicht zündet es ja noch. War aber nach dem nach dem ersten Lauf schon etwas enttäuscht.
Bisher geben mir die Songs jedenfalls nichts. Einzig der Titeltrack geht in Ordnung. You're nothing hatte von Anfang bis Ende diese Energie, man wusste woran man war. Schade. Vielleicht machen sie es beim nächstes Mal wieder besser.
wilson
23.09.2014 - 17:54
irgendwie interessant aber auch irgendwie anstrengend.
erste asoziationen: pogues, nick cave, pete doherty
wilson
23.09.2014 - 18:51
musik nur zu hören weil pitchfork sie abfeiert ist zweifelsohne dämlich. genauso dämlich ist es allerdings musik NICHT zu hören weil pitchfork sie abfeiert oder weil irgendwo, irgendwer sagte es sei hipstermusik!
Einzelkind
23.09.2014 - 20:49
Against The Moon zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen.
wieso
24.09.2014 - 13:21
pyssing against the moon?
GV
30.09.2014 - 18:52
Jetzt im Stream:
http://www.spex.de/2014/09/30/plowing-field-love-das-neue-album-von-iceage-vorab-hoeren/
eric
02.10.2014 - 10:12
Schwierig einzuordnen, das Teil. Definitiv aber eine mutige und gute Platte. Mal sehen, wie sich das entwickelt. :)
Steff
02.10.2014 - 13:16
Gefällt mir gut, die Entwicklung ... trophy scars, pen expers lassen grüßen und der erhabene Nick cave winkt aus der Ferne!
Leatherface
02.10.2014 - 13:54
Den Gesang muss man echt ertragen können. Dass der jetzt so prominent im Mix ist, wird einige sicher vergrätzen. Muss man in der Stimmung für sein. Ansonsten ist das aber überragend. Sie klingen jetzt eigentlich wie niemand sonst und wunderbar kaputt, schräg, drückend und sehr intensiv.
eric
02.10.2014 - 13:59
Ja, da gehe ich mit. Ich denke auch, dass die beiden Vorgänger insgesamt häufiger hören werde, auch in Zukunft. Aber in der richtigen Stimmung ist das hier überragend.
wilson
02.10.2014 - 21:44
da hier gelöscht wurde steht mein posting vom 23.09. 18.51 uhr ziemlich sinnentleert im raum und kann somit auch entsorgt werden. danke!
p.s.: das selbe gilt dann natürlich auch für dieses posting.
Armin-Fanfiction Begeisterter
04.10.2014 - 13:06
Was für ein herrlich abgefu*ktes Album, jeder Song mit der Wirkung einer V*agra und so schmutzig wie die billigsten Pop Bi*ches in ihren Träumen gerne wären. Sollte Mann nicht in einem öffentlichen Verkehrsmittel hören, sonst wirds peinlich!!
wilson
04.10.2014 - 15:40
Hochinnovatives Monstrum von einem Album. Wegweisender Geniestreich einer hochtalentierten Band, die ihrer Zeit weit voraus ist und bald den Platz von Eko Fresh einnehmen könnte. 10/10
Bitte mehr davon!
(the real) wilson
04.10.2014 - 16:03
15:40 Uhr = FAKE!
Mainstream
05.10.2014 - 13:59
Diesmal sind sie tiefer und vielseitiger, als auf der Zweiten, allerdings auf Kosten der Griffigkeit. Das sind iceage in reif, und ich frage mich, ob ich den nun erwachsenen Teenager noch immer mag.
Einzelkind
08.10.2014 - 00:54
Kinder, ich glaube das wird mein Album des Jahres. Dass die Stimmung nicht zum Nebenbeihören passt, stimmt zwar, aber wenn man in der Stimmung für das Album ist...oh boy.
Magoose
09.10.2014 - 17:25
wie immer bei mir bei Iceage:
Ich nehme mir immer vor die Alben diesmal wirklich scheisse zu finden.
Und mit jedem Hören gefällt mir eine Platte besser, nach dem vierten, fünften Hören fängt es an richtig dick zu werden.
On my fingers ist einfach super und klingt als würde Pete Doherty noch im Vollsuff instrumentiert von den Bad Seeds oder PJ Harvey frühmorgens durch die Straßen wanken.
Traumhafter Song.
Mir geht allerdings auch der Arschtritt wie bei let it vanish aus den alten Alben das ein ums andere Mal ab.
Sehr gut, das Ganze.
Leatherface
09.10.2014 - 17:55
So ein geiles Album. Eindeutig ein AOTY-Kandidat.
Mainstream
09.10.2014 - 19:56
8.5 BNM. Jetzt darf man es offiziell gut finden.
Leatherface
09.10.2014 - 20:08
Ich hatte eigentlich mehr erwartet. Ich glaube, es ist besser als You're Nothing.
poser
09.10.2014 - 20:13
Es klingt doch extrem nach Nick Cave & The Bad Seeds. Nach den ersten Hördurchgängen klingt das doch sehr gut. Bin nur etwas über den Pitchfork-score erwartet. Hatte auch mehr erwartet.
p0ser
09.10.2014 - 22:43
seht Mein gut deutsch.
poser
09.10.2014 - 22:48
Ach mist. *erstaunt.
Ohr
09.10.2014 - 23:28
Bitte, Kinners, das ist doch pure Scheiße!
Dr. King Scholtz
11.10.2014 - 10:47
Anfangs entsetzt über die monotone Ruhe, entfaltet sich das doch ganz gut...schön schräge Platte...gute Kritik hier.
catpain dick
11.10.2014 - 11:07
Klingt mir immer zu sehr nach Fury in the Slaughterhouse. Das ist so distinguierter Midtempo--Rock, den ich so gar nicht mag - so The National Kram halt. Ziemlich piefig.
Dagobert und Justin Timberlake zeigen da eindrücklicher, wie man guten Pop macht.
Mainstream
14.10.2014 - 21:42
Mäßige Review bei laut.de. iceage hören und das Raue, Unmelodiöse, Dreckige dran bemängeln, echt?
Dr. King Scholtz
18.10.2014 - 21:44
Also, ich musste erst über die Kommentare von Leatherface schmunzeln...Album of the Year???
Aber...Mensch Walther...das zündet jetzt nun schon über zwei Wochen alles mögliche weg. Definitiv ein großartiges Ding. Die Sieben hier ist etwas zu zage denke ich. Neben der Protomarty das wohl beste Scheibchen dieses Jahr.
Magoose
18.10.2014 - 22:02
Protomarty?
Dr. King Scholtz
18.10.2014 - 22:07
Protomarty......................r. haha...........................:)
Rumhorster
19.10.2014 - 00:21
Sehr schöne Platte.
Fahne im Wind
19.10.2014 - 07:00
nach der pitchfork rezi ist das meine neuentdeckung des jahres, klasse album,
saihttam
30.10.2014 - 01:31
Ganz starkes Album! Der Titelsong haut zum Schluss nochmal alles weg.
Donny
26.11.2014 - 09:56
Am Wochenende auf dem "Le Guess Who?" - Festival und gestern in Stuttgart live gesehen. Eine Wucht!
ZH
29.11.2014 - 15:15
Leider ziemlich arrogante Schnösel. In Zürich ca. 40 Minuten Spielzeit, keine Zugabe.
Rumhorster
29.11.2014 - 15:39
Inwiefern arrogant?
ZH
29.11.2014 - 16:14
Allgemein geringe Wertschätzung des Publikums ausgedrückt durch die kurze Spielzeit und eine eher lustlose und gleichgültige Haltung des Sängers (kein Dankeschön, schneller Abgang am Ende etc.). Solche Rockstarallüren wirken bei einem Publikum von vielleicht 80 Leuten einfach befremdend. Aber Hauptsache sie werden in der Fachpresse abgefeiert.. Musikalisch wars ok.
Rumhorster
29.11.2014 - 22:32
Schade, kann ich mir aber gut vorstellen bei der Truppe. :/
Ingwer
30.11.2014 - 00:26
Fand das Konzert in Zürich gut, aber stimmt schon: Herzlich ist anders..
saihttam
30.11.2014 - 04:00
Mit 40 Minuten ist es immerhin schon 20 Minuten länger, als das Konzert von ihnen, bei dem ich mal war. ;)
Damals hatten sie allerdings auch erst ein Album rausgebracht und es waren gerade mal geschätzte 15 Leute da.
durchschnittlicher PT-Lulu
30.11.2014 - 10:37
Mimimi, mein Rockstar ist arrogant!
Rumhorster
30.11.2014 - 10:49
Naja, wenn's den ein Rockstar wäre.
Pitchie
30.11.2014 - 10:52
We make and break stars.
lebensbaum
31.12.2014 - 18:33
Arroganz passt doch super zum ganzen Konzept, alleine zur Darstellung im Video zu LFO.
Auch definitiv mein Album des Jahres, ich kann nicht genug davon bekommen und das gab es schon lange nicht mehr.
Ich freue mich definitiv auf das nächste Konzert, auch wenn es wieder nur 40 Minuten lang sein wird und sie meinetwegen noch arroganter werden. Kann das in einer gewissen Art und Weise aber auch verstehen, denn wenn ich in einem Saal spielen würde, in dem Platz für 250 Leute ist und nur 20 Zuschauer vor der Bühne stehen, wär ich auch nicht die fröhlichste Person der Welt.
MopedTobias (Marvin)
12.03.2015 - 15:30
Was ein fantastisches Album, habs jetzt erst nach Sichtung von Anthony Fantano's Top 2014-Liste entdeckt. Destruktiv, ambitioniert und unglaublich kraftvoll... Jahres-Top 5 im Nachhinein. Vor allem Forever ist der Wahnsinn.
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