FKA twigs - LP1

Einzelkind

24.06.2014 - 14:02

Album kommt am 12. August.Erste Single "Two Weeks":

http://youtu.be/3yDP9MKVhZc

Ihre beiden EPs (vor allem die zweite) waren große Klasse. Das Album wird sicherlich nicht weniger gut.

saihttam

24.06.2014 - 14:12

Die letzte EP war wirklich toll. Ich freu mich drauf.

saihttam

17.07.2014 - 01:05

Und Two Weeks ist auch ziemlich klasse.
Und sie hat es ja sogar auf das Cover der aktuellen Ausgabe der SPEX geschafft.

H.orst

29.07.2014 - 12:00

Unfassbar egales Album. Allerwelts R&B-Gedöns wird über düstere EDM Beats gelegt und ganz drüber stöhnt und jammert eine austauschbare Alte. Dazu noch ein, zwei 0815 Pianoballaden und der gemeine Musikhörer denkt, er höre da gerade die Neuerfindung des Pop.

kurz gehört und gleich wieder vergessen

29.07.2014 - 12:35

hipster scheiße 2/10

hater

29.07.2014 - 13:12

Was ist das denn bitte für ein beschissener Bandname?
Wie spricht man die aus? Eff Kay A Twigs?

Einzelkind

29.07.2014 - 14:51

FKA wird gar nicht ausgesprochen.

weißmandoch

29.07.2014 - 19:33

formerly known as

saihttam

31.07.2014 - 00:35

neuer Song:
Pendulum

erinnert mit seinem klackernden Beat etwas an "Water Me". Macht aber nichts. Toller Song! Das ganze Ding ist vielleicht momentan mein meistersehntestes Album.

xenon

31.07.2014 - 09:28

Bin nach der wirklich meisterhaften EP2 etwas enttäuscht von dem Album. Die Produktion ist wirklich sehr gelungen, aber gesanglich habe ich mehr erwartet. Vor allen Dingen nerven die Mariah-Carey-liken Höhen auf Dauer.

Leatherface

11.08.2014 - 13:48

AdJ

Pitchie

11.08.2014 - 14:07

BNM

Pitchie

11.08.2014 - 14:07

BNM 8.8!!!!11

Telecaster

11.08.2014 - 14:18

Kurz reingehört - die Stimme ist ja wohl echt gar nix. Der Sound ist für meine Ohren nichts weiter als der nächste überambitionierte Hipster-Müll, den in ein, zwei Jahren spätestens alle wieder total altbacken finden.
Aus welchem Grund sollte man mit so etwas seine Zeit verschwenden?

@Telecaster

11.08.2014 - 14:22

Es kann nicht jeder noch heute Musik von Elivs Bröselmeier hören.

el duce

11.08.2014 - 14:31

planschen in seichtem gewässer!...haben mit den eps bereits ihr halbnasses pulver verschossen! 2/10

captain kidd

11.08.2014 - 19:30

müder trip-hop-aufguss mit einer schlechten sängerin. gibt mir so gar nichts.

Schlussfolgerer

11.08.2014 - 19:37

Eine Künstlerin, die Kapitän Kindisch "nichts gibt", sollte für den Rest der Menschheit höchst relevant sein.

Einzelkind

11.08.2014 - 19:37

Das überrascht mich sehr.

steff

11.08.2014 - 19:51

cooles album.

Pepe

11.08.2014 - 21:56

Two Weeks ist okay, Pendulum und der große Rest gibt mir persönlich fast nichts und ist auf jeden Fall genauso wenig my cup of tea wie die Ergüsse von James Blake - hört den eigentlich noch jemand?

rumpel

12.08.2014 - 01:59

den Blake schmeiß ich gelegentlich noch rein, aber der hatte mit CMYK und Klavierwerke schon alles Pulver verschossen, danach das ist nicht so dolle...

Twigs' Gesang ist mir hier auch zu Carey-artig, hatte das aber befürchtet. Beattechnisch ist mir das alles zu lahm (v.a. auf Dauer), kann eigentlich nur "Numbers” was abgewinnen. Bei EP2 hat das noch gut funktioniert, aber hier ist es leider nur noch berechenbar.

Btw, ihr geht mir ganz schön aufs Schwein mit eurer (auf Plattentests häufiger zu findenden) 'Hipster'-Allgemein-Keule; wer genrefremd ist, sollte sich – so er was sagen möchte - mit jenem ziemlich diffusen Genre mal näher beschäftigen. Find AC/DC o.ä. auch ziemlich scheiße, reib's aber auch net jedem unter die Nase, sondern hör's einfach net.

rumpel #2

12.08.2014 - 02:05

da find'sch, kriegt die des besser hin.

https://www.youtube.com/watch?v=Aj225I0NFZs

Demon Cleaner

12.08.2014 - 11:28

Ich bin auch nicht so wirklich überzeugt. Zu wenig Momente, die sich einprägen, berühren oder wenigstens interessante Beats oder Melodien zu bieten haben. Die Songs kommen mir gefühlt auch doppelt so lang vor, wie sie tatsächlich sind. Vielleicht wird es mit ein paar Durchläufen anders - wobei ich nicht mal richtig Lust habe, das Album noch mehr anzuhören.

Leatherface

12.08.2014 - 12:28

Das Einzige, was mich an diesem Album stört, ist, dass ich es nicht an Orten hören kann, an denen es mir nicht erlaubt ist, mich auszuziehen, weil es sonst zu sehr ablenkt. Ansonsten ist es perfekt (außer "Numbers" vielleicht). Sinnlich und dunkel und traurig und verletzlich und schmutzig und verschwitzt und steril und bizarr und intim und außerirdisch und warm und kalt und so so sexy und alles auf einmal. Ich freue mich darauf, immer und immer wieder in diesen tiefen Bässen, vertrackten Beats und fremdartigen Klanglandschaften verloren zu gehen, während Twigs körperlose Stimme das versauteste Zeug drübersingt und dabei doch wie ein trauriger Engel klingt. Und am besten macht man das zu zweit.

Telecaster

12.08.2014 - 13:40

Habe jetzt extra die Kelly Osbourne ausgemacht (die mir vergleichsweise saugut gefallen hat), um noch mal in dieses Machwerk reinzuhören, und ich komm nicht dahinter. Wo sind denn diese "vertrackten Beats" und "fremdartigen Klanglandschaften"? Ich finde sie einfach nicht. Abgesehen davon, dass derartige Beats jeder hinkriegt, der die entsprechende Software zuhause hat (gerade läuft "Closer", da könnte man schnurgerade ein Metronom dazu durchlaufen lassen), und dass diese Beats seit ein paar Jahren in jeder RnB-Produktion Standard sind, fällt mir auch an den Sounds nichts auf, was man nicht mit einem Synth, Hall und Rückwärtseffekten nicht nachbauen könnte. Damit sind die Songs teilweise schon so überfrachtet, dass man gar keinen richtigen, griffigen Song mehr durchhört. "Müder Trip-Hop-Aufguss" trifft es ziemlich gut, finde ich.

Leatherface

12.08.2014 - 14:55

Sie geht so viel weiter als The Weeknd und Co. Ihre Beats fügen sich selten zu einem stetigen Groove zusammen, sondern bleiben fragmentarisch und abgehackt und chaotisch, der Bass ist ständig präsent wie ein finsterer Abgrund unter diesen Songs, so viel tiefer und weiter als in ähnlichen R'n'B-Produktionen der letzten Jahre, und überall sind merkwürdige Dissonanzen und Unterbrecher, die zur Atmosphäre beitragen.

Es ist allerdings definitiv ein Album für den Kopfhörer (oder zumindest für ein gutes Soundsystem), sonst gehen die ganzen kleinen Details verloren, die das ganze auf den ersten Blick chaotisch wirkende Geknatter und Gebrumme plötzlich scharfstellen und die Songs dahinter hervorholen. Wenn ich "Lights On" z.B. auf den Laptop-Boxen anhöre, kommt dieser grandiose Acoustic-Bass im Refrain gar nicht gut raus, aber über Kopfhörer verspeist er den ganzen Song und bringt plötzlich Ordnung und Tiefe und Wärme ins Geschehen.

Letzte Woche hab ich Jonathan Glazers "Under The Skin" gesehen - exzellenter Film, düster, enigmatisch und ungreifbar und trotzdem so sinnlich und intim. Das hier ist der Soundtrack im Geiste dazu.

Telecaster

12.08.2014 - 15:29

Danke für die unterschwellige Unterstellung, ich hätte keine brauchbaren Boxen, oder würde die Musik gar aus dem Laptop scheppern lassen. Dies ist nicht so, ich habe ziemlich ehrlich klingende Studio-Abhör-Boxen an meiner Anlage hängen, die eigentlich ALLES wiedergeben, auch diesen "grandiosen" Bass, der aber noch lange keine gute Platte macht. Überhaupt ist dick produziert nicht gleich großartig.

Er muß es wissen

12.08.2014 - 17:53

Naja, ist halt typische Leatherface-Musik: groovy Beats, weibliche Vocals und ein bisschen Ethno-Kitsch.

Braucht kein Mensch, kommt aber bei so Typen an.

captain kidd

12.08.2014 - 19:19

alle kritiker schreiben, dass der sound so übermodern und vielschichtig sei. ich höre davon aber auch nichts.

Randwer

12.08.2014 - 21:03

Der Gesang ist mir etwas zu gekünstelt und manchmal zu gequält. Im Vergleich zu dem was sonst im Genre zu hören ist, dennoch ein Lichtblick.

Mixtape

13.08.2014 - 07:02

Sehr monotone Musik über die mit einer Allerweltsstimme gesäuselt wird. Gibt mir nichts.

Young Kinski

18.08.2014 - 00:41

Eigentlich wollte ich dem Forum ja den Rücken kehren, aber den gequirlten Blödsinn, den Leatherface da mal wieder verzapft hat, kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Ich kann und will mir gar nicht vorstellen, wie leicht zu beeindrucken man sein muss, um so ein uninteressantes und langweiliges Album so dermaßen über den Klee zu loben. Aber das ist ja nichts neues bei dir. Ganz ehrlich Leatherface, deine Lobhudeleien lassen sich in der Form auf fast jedes artverwandte Album der letzten Jahre anwenden. Du plapperst nur leere Worthülsen nach und hörst dich dabei selbst gerne reden. Eigentlich gehörst du gesperrt.

Echten R'n'B gibts demnächst übrigens von Jeremih. Kollabo mit Shlomo ist schon seit einer Weile raus, neues Studio-Album kommt im September. Wer Ahnung hat, lässt Twigs also links liegen.

Leatherface

18.08.2014 - 01:01

So viel Hass. Wie schade.

Soup

18.08.2014 - 01:03

Sorry, Two Weeks ist wirklich ganz ok, aber der Rest des Albums ist über weite Strecken wahnsinnig affektierter und substanzloser Müll. Ich weiß echt nicht, was der versammelten Musikjournalistenschaft da in den Tee gemischt wurde. Reichen ein paar öde verstolperte "State Of The Art" Beats und irgendwie arty Promofotos heutzutage wirklich schon, um als die Zukunft des Pop zu gelten?

Telecaster

18.08.2014 - 02:03

Das hat ja nun nicht allein damit was zu tun, ob die Musikjournalisten das gut finden, sondern viel mehr damit, dass die Plattenfirma oder das Management darum bitten, dass darüber berichtet wird.

saihttam

18.08.2014 - 03:06

hm, ich finde das Album zwar bisher auch nicht so grandios wie vielleicht erhofft, trotzdem erscheint mir die teils vehemente Kritik hier ein wenig überzogen. Von mir aus ist es nicht so brandinnovativ wie mancherorts behauptet und auch der Gesang hat seine Schwächen, aber ansonsten hat das Album doch ein recht eigenwilliges Sounddesign mit toller, einnehmender Atmosphäre und einigen großartigen Songs. Affektierter Müll? Naja!

brackish

18.08.2014 - 03:52

findsch diese schottische dame bekommt das besser hin:

https://www.youtube.com/watch?v=09qiVV_bRbc

Raider heißt jetzt Tw...

18.08.2014 - 04:00

Immer noch unübertroffen und um Klassen besser als Twigs:

http://www.youtube.com/watch?v=8t8gX2M5ilM

Einzelkind

18.08.2014 - 11:57

Das überzogene Rumgehate ist doch nun wirklich nichts Neues mehr in diesem Forum. Vor allem bei Musik, die nicht in den Sektor Indie Rock fällt. FKA twigs veröffentlicht seit rund drei Jahren Musik, aber da mit dem Album und dem Kritikerlob natürlich die Aufmerksamkeit steigt, legt der gemeine Plattentestler eben auch mal die neue Gaslight Anthem zur Seite und hört schnell mal auf Spotify in LP1 herein. Das reicht natürlich, um sich ein qualifiziertes Urteil zu bilden. Und die Kritiker sind ja sowieso alle gekauft und Ahnung haben sie auch alle nicht. :^)

Telecaster

18.08.2014 - 12:00

Die neue Gaslight Anthem ist mindestens genauso scheiße.

saihttam

18.08.2014 - 12:11

Naja, Ich muss sagen, dass ich zumindest auf Soups Wort doch hin und wieder was gebe. Daher überrascht mich, dass hier unsere Meinungen so divergieren. Und als Gaslight-Anthem-Hörer hätte ich ihn jetzt auch nicht eingeschätzt.

wtf

18.08.2014 - 12:25

"findsch diese schottische dame bekommt das besser hin:"

vielleicht war es gar nicht ihr ziel, es so wie diese schottische dame hinzubekommen, du einfältiger trottel?

Leatherface

18.08.2014 - 12:47

vielleicht war es gar nicht ihr ziel, es so wie diese schottische dame hinzubekommen

Ich höre da auch wirklich rein gar keine Überschneidungen.

Das überzogene Rumgehate ist doch nun wirklich nichts Neues mehr in diesem Forum. Vor allem bei Musik, die nicht in den Sektor Indie Rock fällt. FKA twigs veröffentlicht seit rund drei Jahren Musik, aber da mit dem Album und dem Kritikerlob natürlich die Aufmerksamkeit steigt, legt der gemeine Plattentestler eben auch mal die neue Gaslight Anthem zur Seite und hört schnell mal auf Spotify in LP1 herein. Das reicht natürlich, um sich ein qualifiziertes Urteil zu bilden.

Das ist wohl die traurige Wahrheit und das Phänomen tritt auch vor allem bei weiblichen Künstlern auf.

Soup

18.08.2014 - 13:02

Ich find Album wie Künstlerin halt einfach vollkommen öde und überschätzt. Das klingt alles so gefühllos zusammengedengelt und mit Bedeutung aufgeladen. Eine mäßige Stimme, Beats aus dem Post Step Baukasten und null Gespür für gute Songs. Ich kann mir echt nicht erklären, was daran irgendwie besonders sein soll.

Soup

18.08.2014 - 13:10

Und natürlich hör ich mal bei Spotify in das Album rein um mir ein Urteil zu bilden. Wie denn sonst? Muss ich mir das Vinyl erst per Elektroimpuls direkt ans Nervensystem anschließen oder so?

captain kidd

18.08.2014 - 13:20

hört sich für mich wie sohn in weiblich an - aber nicht daughter. innovativ hört sich das nur selten an. einige sounds sind ganz schick, letztlich aber ein wenig zu fickerig das ganze. und die stimme halt. ist wirklich keine große sängerin.

Randwer

18.08.2014 - 13:31

@captain kidd: Die Assoziation zu Sohn passt schon irgendwie. Wobei er sich in meinen Ohren noch weitaus gequälter und noch mehr gekünstelt anhört als sie.

Einzelkind

18.08.2014 - 14:28

Sohn hört sich überhaupt nicht an wie FKA twigs, aber das bestätigt nur, dass hier einige Leute keine Ahnung haben, wovon sie reden.

Randwer

18.08.2014 - 14:31

Manche scheinen indes auch wenig Ahnung von dem zu haben, was sie schreiben.

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