Brad Mehldau & Mark Guiliana - Mehliana: Taming the dragon
captain kidd
29.03.2014 - 00:56
Echt ein super super Album. Klingt wie ne Mischung aus E.S.T und Daft Punk. Man könnte auch sagen: Dieses Album hätte Herbie Hancock nach Sextant aufnehmen wollen.
Watchful_Eye
29.03.2014 - 02:26
Jop, sehr starkes Album.
Den Daft Punk-Vergleich find ich recht gewagt - Herbie kommt hin, wobei ich das Album trotzdem längst nicht so funkig finde wie seine Sextant-Phase. Eher schon seine Alben vor "Head Hunters", denn da steckt neben Funk auch eine gute Portion sphärischer Ambient drin.
"Hungry Ghost" ist übrigens bisher mein Favorit. :)
captain kidd
29.03.2014 - 10:10
also meines wissens ist sextant der direkte vorgänger von head hunters - ein kommerzieller flop, deswegen klingt head hunters auch deutlich zugänglicher. aber klar: so ein mwandishi-feeling gibt es da auch. und an daft punk erinnert mich der sound of the future des ssinnteseisaas... finde auch die spoken-word-element irgendwie cool.
Desare Nezitic
05.04.2014 - 00:28
Kann mich Watchful_Eye generell anschließen - sowohl was den abstrusen Daft Punk-Vergleich als auch Herbie Hancock angeht. Der Großmeister war auch meine erste Assoziation.
Möchte aber einmal Mark Guiliana herausheben: Einfach ein wahnsinnig starker Drummer, der das Album meiner Meinung nach sogar noch mehr veredelt als Brad Mehldau.
Auffallend sind auch die kaum vorhandenden Längen während den 72 Minuten, wobei ich bei Jazz oft zum abschweifen neige, gerade wenn die Gruppe allzusehr ins ausufernde Jammen gerät. Das Duo bleibt jedoch ständig fokussiert. Ich werde mich wohl etwas mehr mit Jazz, insbesondere Electric Jazz/Fusion, beschäftigen. 8/10
Highlights: You Can't Go Back Now; Sleeping Giant; Gainsbourg
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