Rise Against - Endgame

gorany

17.01.2012 - 14:41

Was!? Noch kein Thread zun diesem Meisterwerk der Punkprediger?

Was besseres haben sie bisher nicht abgeliefert. Solche Kracher wie " Satelite" oder "Help Is On the Way" sind jetzt schon Klassiker und sind dazu auch noch bestes Pogo-Material:)

Meinungen zur Platte bzw. generell zur Band?

walda alda

17.01.2012 - 14:49

"Punkprediger", wenn ich das schön höre! Genau deshalb sind sie ja so Scheiße!

bayuvarischer Junge

17.01.2012 - 14:50

Endgame ist ganz okay, besser als Apeal To Reason, aber schlechter als The Suffer And The Wittness.

Seele Zu Verkaufen!

17.01.2012 - 14:57

Hier haben wir wieder ein klassisches Beispiel für "Sell-Out". Die Platte klingt kalkuliert, langweilig, einfallslos, ist ohne Power oder Druck, die Produktion ist viel zu Glatt, sogar die Texte, seit jeher eine große Stärke dieser Band, sind jetzt auch nur noch Pseudo-Kritisch.

Der Untergang einer ehemals genialen Band, hier zum Mithören.

Rise Against: R.I.P.

Tyler

17.01.2012 - 14:59

Gebe Dir recht, insgesamt ihre punkigste und für meinen Geschmack auch beste Platte bislang. Allerdings war die Platte so erfolgreicht, dass es nicht lange dauern wird, bis die ersten "Sell-out" rufen. Keine Ahnung, ob das stimmt. Liegt wohl auch daran, dass sie sich immer mehr vom Hardcore entfernen, was mir allerdings sehr entgegen kommt. Solange die Texte so aktuell und kritisch bleiben und die Musik nicht zu mainstream wird, bleibe ich ein begeisterter Hörer von Rise Against.

Gucki

17.01.2012 - 15:02

aber hallo sind das punkprediger vor dem herrn. so ne band die in ihrer vielsagerei so richtig nichtssagend ist. von der musik reden wir jetzt besser nicht.
aber was ist das: "endgame"?!?! wie können so politisch-öologisch-sozial engagierte und bewusste burschen so nen unkorrekten titel raushauen?! "punkige provokation" an die eltern von 14jährigen verzogenen ami-gören?! hm,weiss nicht ob das klappt.

Dein Name

17.01.2012 - 16:11

Endgame ist ganz okay, besser als Apeal To Reason, aber schlechter als The Suffer And The Wittness.


Stimme ich zu 100% zu !!


Der Untergang einer ehemals genialen Band, hier zum Mithören.

Rise Against: R.I.P.



Übertreib mal nicht.

Immer diese Superlative.
Entweder das beste Album, oder ne Katastrophe. Was dazwischen gibt es für viele nicht

rico

18.01.2012 - 08:56

Die beschissenste Band des Planeten. Lahmer Pop-Punk gepaart mit Weltverbesserertexten?
Das soll gut sein?
Warum gehen die Kids da so steil drauf?

Music-Listener

18.01.2012 - 09:43

Nach der total schnarchigen "Appeal To Reason" eine deutliche Steigerung. Das Material hier ist zum Glück wieder wesentlich rockiger als beim Vorgänger. Und weil ich die Hardcore-Scheiben der Band ja zeimlich mau finde, gefällts mi vorallem, das hier sehr viel Wert auf ausgereifte Melodien und einprägsame Hooks gelegt wird. Und bessere Texte findet man im Musikbiz ja sowieso nicht.

Mir ist es egal, dass sie jetzt Mainstream sind. Denn die Musik und vorallem die Einstellung stimmt ja weiterhin und diese Band hat noch lange nicht fertig und hat noch immer viel zu sagen. Und was bringt es einen, wenn man kritisch ist, aber keiner kriegts mit? Genau, gar nichts!

Also: Wenn der Mainstream auf Rise Against steilgeht, dann ist das doch super. Besser,als diese ganzen Casting-Fuzzis, oder?

Erbsenzähler

18.01.2012 - 09:56


Dieses " Wir singen gegen die Mißstände der Welt"-Franchise ist auf jeden Fall durch. Dieses gemecker will keiner mehr hören.

Und wenn das Material mittlerweile auch noch so zahnlos und beliebig präsentiert wird, nimmt man ihnen ihre Wut sowieso nicht mehr ab.

Also: Bye Bye, Rise Against!

Lala

18.01.2012 - 10:05

Und weil ich die Hardcore-Scheiben der Band ja zeimlich mau finde, gefällts mi vorallem, das hier sehr viel Wert auf ausgereifte Melodien und einprägsame Hooks gelegt wird.

Komische Einschätzung. Von Rise Against gibt's doch nichts anderes als extrem melodiöses Zeug, auch auf den alten Alben. Einzige Ausnahme vielleicht der Opener von Siren Song.

Bonanza

18.01.2012 - 14:01

Öhm, es gibt bereits einen 56 Beiträge starken Thread zu dem Album, nur das Endgame dort lediglich als "Neues Album" geführt wird.
Zu Endgame: Was Schlechteres haben sie bislang nicht abgeliefert. Sogar McIlraths Stimme wurde glattgebürstet. "The Sufferer And The Witness" deutete den Irrweg an, "Appeal To Reason" hatte seine 2 bis 3 guten Momente und "Endgame" kommt endgültig ohne jegliche Besonderheiten aus.
Und die Dringlichkeit, die dahinterstecken soll, hinter diesen immer größer werdenden Gesten, kauf ich ihnen seit der Sufferer schon nicht mehr ab.
Allerdings hoffe ich dennoch auf Besserung.

Ach: "Punkprediger"? So ein Schwachfug. Und selbst wenn sie solche wären, wären "Punkprediger" das Letzte, was man brauchen könnte.

Tyler

18.01.2012 - 14:09

Eigentlich sollten alle Punkbands politische, gesellschaftskritische Texte schreiben. Daher kann ich nicht verstehen, wie das "durch" sein soll. Es ist wohl eher so, dass Erbsenzähler einfach keinen Punk mag. Ist ja auch o.k. aber dem Punk die Kritik zu untersagen, ist leider am Thema vorbei.

eric

18.01.2012 - 14:24

Ich finde "Endgame" ganz gut, bin aber nach "Appeal to reason" mit wenig Erwartungen herangegangen. Damals hatte ich auch einfach keine Lust auf Rise Against.

Hat sich in diesem Jahr anscheinend wieder geändert. Zumindest höre ich den Opener, "Midnight Hands", "Broken Mirrors" und "This is letting go" auch nach Monaten noch gern. Ob es also nur an meiner Lust auf RA oder tatsächlich der wieder höheren Qualität der Platte liegt, kann ich eher nicht beurteilen. Habe - wie gesagt - "Appeal..." kaum gehört.

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