King Krule - 6 feet beneath the moon

saihttam

03.12.2011 - 21:12

Laut Pitchfork ja sowas wie "The Next Big Thing". was meint ihr? Die EP ist ja schon mal nicht schlecht für sein Alter und die älteren Songs klingen auch toll:
http://www.youtube.com/watch?v=L9wLrAtcd6Y&feature=related

saihttam

19.03.2012 - 02:00

argh, leute, bitte mehr resonanz für den Jungen!!!

ok, hier, jetzt:

19.03.2012 - 12:59

ich mag nur "alisha" so richtig gern. yoa.

saihttam

17.08.2012 - 14:13

neuer song, auch wieder ziemlich gut!

http://soundcloud.com/king-krule/rock-bottom

saihttam

09.07.2013 - 22:42

Yeah! endlich!

http://pitchfork.com/news/51450-king-krule-announces-debut-album-6-feet-beneath-the-moon-shares-easy-easy/

Ich freu mich sehr auf das Album. Es sind zwar schon einige der Tracks bekannt, sollten die unbekannten aber die gleiche Qualität haben wie diese, kann eigentlich nichts schief gehen.

Kein Vollspast

16.08.2013 - 01:47

Gutes Album. 8/10

Demon Cleaner

16.08.2013 - 09:44

Der sieht echt aus....meine Fresse. Aber Musik kann er schon machen. "Rock Bottom" ist z.B. ein richtig toller Track.

Welche Tracks außer "Easy Easy", "Out Getting Ribs" und "Has It Hit" sind denn noch bekannt?

Cosmig Egg

16.08.2013 - 09:49

schönes ding. War klar, daß gleich wieder erste stimmen laut werden, und dies als hipstermüll abtun

Jennifer

16.08.2013 - 10:18

Welche Tracks außer "Easy Easy", "Out Getting Ribs" und "Has It Hit" sind denn noch bekannt?

"Baby blue", "A lizard state" und "Ocean bed", die hat er alle noch als Zoo Kid veröffentlicht.

http://zookid.bandcamp.com/

Achim

16.08.2013 - 10:30

okay, beim lesen der referenzen habe ich den DL gestoppt.

Achim.

Achim

16.08.2013 - 10:31

Der sieht echt aus....meine Fresse.

gott, wie scheiße.

stargOOse

16.08.2013 - 10:35

@Achim: welchen Download? Die Platte ist doch noch garnicht raus.

Achim

16.08.2013 - 10:42

pr0m0

stargOOse

16.08.2013 - 10:46

I seeee.

hate hate hate

16.08.2013 - 13:17

kein müll, aber schon enormer hipsterkünstler... musikalisch jedenfalls nicht besonders interessant.

Hansi

18.08.2013 - 10:31

Referenz: Pete Doherty

king schulz

19.08.2013 - 03:55

ich glaub das ding wird genial, löst bei mir ähnliche vorfreude aus, wie damals das fiery furnaces debüt.

Soup

19.08.2013 - 14:08

Erinnert mich an einen hemdsärmeligen, besoffenen James Blake. Stimme und Atmosphäre sind ganz geil, leider glänzt das Songwriting überwiegend durch Abwesenheit. Kaum bleibende Momente, aber der Kerl ist ja auch noch jung, das kann also noch werden.

Jennifer

22.08.2013 - 18:24

Last night, King Krule performed a special session for BBC Radio 1 at their famous Maida Vale studio. He played three songs, Easy Easy and Krockadile from his debut album and a new song, La Lune. You can listen to them all here.

illy uff

22.08.2013 - 20:58

Kann mir mal jemand erklären, was daran gut sein soll?

Herr Wunderlich

22.08.2013 - 21:17

Die Referenzen unter der Rezension irritieren mich etwas. Kenne nur ein paar Songs von King Krule, höre da aber nix von Lotus Plaza, Diiv oder Beach House, Real Estate oder War on drugs raus. Kannst mir da jemand (am ehesten wohl Jennifer) auf die Sprünge helfen? Ich frage nur, weil die genannten Bands total meinem Geschmack entsprechen, King Krules Musik aber eher weniger.

Henry

22.08.2013 - 21:26

Kenne auch nur ein paar Songs, aber bei denen find ich auch nicht dass die Referenzen so wirklich passen.

Jennifer

22.08.2013 - 21:40

Bei den Referenzen hab ich mich auch etwas schwer getan. Generell finde ich die Songs, die er vorher aufgenommen hat (auch schon als Zoo Kid), und die teilweise ja auch auf dem Album vertreten sind, etwas roher produziert, weniger glatt jedenfalls.

Auf dem Album hingegen sehe ich schon Ähnlichkeiten zu den bereits genannten anderen Künstlern alleine von der Machart der Songs: Dieser stellenweise beinahe verwaschene, dumpfe Sound, die Ambivalenz zwischen fröhlich anmutenden Melodien und den dazugehörigen düsteren Texten. Beim Hören musste ich öfter mal an einen Satz denken, den ich in einer anderen Rezension mal verwendet hatte: Songs, die sich anhören wie ein Bild durch Milchglas aussieht.

Da er sich aber auch gleichzeitig in viele Richtungen umschaut und zwischen mehreren Genres wechselt, fand ich es auch schwer, da die richtigen Referenzen zu finden. Im Nachhinein sind mir auch noch ein paar aufgefallen, die man hätte reinbringen können, oder auch eine andere Anordnung. Vielleicht setze ich mich da nochmal dran.

Achim

22.08.2013 - 22:39

ich frage mich immer noch, warum so ein dreikäsehoch nicht mal mit 2/10 abgestraft wird.

Achim.

@.achim

22.08.2013 - 22:42

mit seinem aussehen ist er schon gestraft genug. ^^

Achim

22.08.2013 - 22:47

+1

Fräger

22.08.2013 - 22:49

Hat er sich nach dieser Figur benannt?

http://de.mario.wikia.com/wiki/King_K._Rool

1210 mk2

22.08.2013 - 23:57

Was auch immer ihr Yuppies meinem mögt, der Junge ist allein deshalb schon genial, weil er mit 19 Jahren so viel kreativen Output hat, wie andere sogenannte 'Künstler' in ihrer gesamten Laufbahn nicht.
Ich find ihn ja ziemlich groovy und nice, bin vielleicht auch mehr 'Zielgruppe' als die meisten Vorredner.
Trotzdem: Ihr seid alle relativ für'n Arsch ohne nennenswerte Argumentation eine 2/10 zu fordern. Bisschen weniger stumpf und destrucktiv wäre doch echt mal geil hier.

Und nebenbei: Was ist das Problem mit seinem Aussehen? Zu rothaarig? Zu Außenseiter? Und wen zur Hölle interessiert das?

saihttam

23.08.2013 - 02:03

Sehe ich exakt genauso wie mein Vorredner. Ich werd mir die Platte jedenfalls morgen direkt besorgen.

@Soup
Mal so ganz allgemein gefragt. Woran erkennt man denn deiner Meinung nach gutes oder schlechtes Songwriting bzw. was soll Songwriting denn eigentlich genau sein? Dieses Wort ist mir nämlich als relativer Musiklaie immer noch ein kleines Mysterium.

1210 mk2

23.08.2013 - 14:10

@saihttam Hohe fünf darauf, Genosse.
Deiner Frage an Soup schließe ich mich an. Und das Wort 'gut' ist mir so wie so, unabhängig von allem, ein Mysterium.
Wie gesagt, eine vernünftige Argumentation soll oft ja wirklich, wirklich hilfreich sein.

Antwörter

24.08.2013 - 00:41

@Fräger Jau, das kommt offenbar daher.

Donkey

24.08.2013 - 00:50

Was Songwriting ist? Man vergleiche einfach mal einen DJ-Ötzi-Song mit einer Beatles-Komposition. Wer nicht völlig unmusikalisch ist, wird die gravierenden Unterschiede in Songaufbau, harmonischer und rhythmischer Struktur, Melodieführung etc. bemerken. Das nennt sich "Songwriting". Und darin gibt es in der Popmusik enorme qualitative Unterschiede. Was nicht heißt, dass ein kompositorisch einfacher Song automatisch schlecht sein muss. Durch interessante Soundgestaltung und andere innovative Elemente kann das zum Beispiel kompensiert werden. Aber hier ging es ja nur um das Songwriting. Hoffe, ich konnte helfen.

Soup

24.08.2013 - 13:24

Gutes Songwriting zeichnet sich für mich daraus aus, dass Strukturen über das bloße Soundbild hinaus im Ohr hängen bleiben, Wiedererkennungswert aufweisen. Das kann eine besonders griffige Melodie sein, ein spektakulärer Bruch im Song, mitreißender Spannungsaufbau,...

Und genau da sehe ich auch die Parallele zu James Blake. Bei dessen erstem Album reichte die Stimme und und ein völlig neuer, eigenständiger Sound um zu begeistern. Da machte es nichts aus, dass die beiden kompositorisch besten Stücke Coverversionen waren und der Rest eher skizzenhaft. Auf Dauer braucht es aber mehr als nur einen eigenen Sound um interessant zu bleiben.

Bei King Krule erkenn ich zwar schon ein wenig mehr Struktur, so richtig hängen bleiben will aber nur weniges. Mehr Sound als Song.

1210 mk2

25.08.2013 - 23:37

Für mich klingt das jetzt wie folgt: Songwritig macht Musik massentauglicher und ist eher ein Phänomen der Popmusik (Elektronische Musik ist doch ohnehin reiner Sound, Jazz beispielsweise und diverse Rock und Metal Sub-Genres auch). Und wahrscheinlich bedeutet es auch eine konventionelle und komerzielle Denkweise. (Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.)
Ganz falsch liege ich damit doch nicht, oder?
Meine Frage nun: Ist die Abwesenheit des 'Songwritigs' etwas negatives?
Ich finde nicht. Mir geht es vielleicht auch mehr um den Sound, wer weiß. Der King ist jedenfalls relativ neuartig, vielleicht gar innovativ, und das ist doch immer eine recht nice Grundvorraussetzung.

Soup

26.08.2013 - 00:22

Für mich klingt das jetzt wie folgt: Songwritig macht Musik massentauglicher und ist eher ein Phänomen der Popmusik (Elektronische Musik ist doch ohnehin reiner Sound, Jazz beispielsweise und diverse Rock und Metal Sub-Genres auch). Und wahrscheinlich bedeutet es auch eine konventionelle und komerzielle Denkweise.(Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.)

Gutes Songwriting hat nichts mit Massentauglichkeit zu tun. Kann es zwar, muss es aber nicht. Sonst könnte man ja auch DJ Ötzi oder Michael Wendler gute Songwriter nennen. Ein guter Song kann komplex aber auch die simple Drei-Minuten-Punkrocknummer sein.

Und so etwas wie Melodieführung, Rhythmik, Harmonie spielt abseits von Ambient eigentlich in jedem Genre eine Rolle. Songwriting oder meinetwegen auch Komposition ist das entscheidende Element, das dem "Sound" erst seine Form gibt.

Und ob der Sound von King Krule jetzt wirklichn so innovativ ist, das ist vielleicht nochmal ein anderes Thema. Jedenfalls reicht es mir nicht dafür, über das mäßige Songwriting hinwegzusehen.

1210 mk2

26.08.2013 - 23:26

Gut Knut, ich hab die Debatte ehrlich gesagt satt. Bin nicht mal mehr gewilltt irgendwas über Geschmavkssachen zu sagen.
Over and out.

saihttam

27.08.2013 - 00:48

also ich danke Soup auf jeden fall für seine Ausführungen. Fand ich durchaus interessant. Hab das Album jetzt ein paar mal durchgehört und kann auch ungefähr verstehen, was er bemängelt. Im gesamten gefällts mir trotzdem ganz gut bisher.

InstantFan

27.08.2013 - 11:38

Der wird noh mal größer as Readiohead. Das ist schon mal klar!

koekoe

27.08.2013 - 13:55

Fand Zoo Kid schon super, auch wenn nicht ganz auf Album-Laenge. Die KingKrule Version von Rock Bottom find ich bis jetzt noch nicht ganz so gut wie die von Zoo Kid. Was das Songwriting angeht: Da kann man Soup teilweise zustimmen, allerdings ist es auch wieder eine Stilfrage: Mir reicht in vielen seiner Songs die Stimmung komplett aus, um zu gefallen. Gegeben, dass er erst 19 ist, wird da noch einiges kommen.

Castorp

06.10.2013 - 15:36

Seine Stimme und den Gesang empfinde ich irgendwie als "eklig" und es lädt echt zum Parodieren ein (man denke sich einfach eine x-beliebige Arnold-Schwarzenegger-Verarsche...zumindest muss ich manchmal daran denken *g*). Nicht umsonst haben sich bei Flux.FM eben Winson und sein Co-Moderator über den "absterbenden" Gesang lustig gemacht. Herrlich, wie der da durch den Kakao gezogen wurde. :-)

Auch die Musik ist zu skizzenhaft, um da irgendwie Eindruck zu schaffen.

Warum nur, Pitschie, warum der Hype?

Wondraback

07.10.2013 - 10:35

Der Typ ist jetz schon großer als Radiohead, Wahnssinnn"!!

rollator

07.10.2013 - 11:36

So doll ist der Pitschie Hype doch gar nicht (Wertung Album: 7,3, die EP 8). Ich kann Soups Haltung (zu wenig Songwriting) durchaus nachvollziehen, einiges klingt eher nach Soundscape mit Gesang (Ceiling etwa), manches eben aber auch sehr ausgewachsen (Easy Easy, Borderline). Ich mags jedenfalls auch in der Mischung.

@Castorp

07.10.2013 - 11:37

Das Album hat eine 7.3 bekommen.
wo ist da bittesehr der hype?!

mula

07.10.2013 - 16:35

hier in great britain wird der typ enorm gehyped.

MopedTobias (Marvin)

14.09.2014 - 17:13

Habs mittlerweile auch gehört und schließe mich dem allgemeinen Tenor hier an: Toller, atmosphärischer Sound, aber Schwächen im Songwriting. Würde 7/10 geben.

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