After The Goldrush

Marianne

04.07.2009 - 12:28

10/10, wieder mal.

04.07.2009 - 12:31

fake?

nehm ich mal an, ansonsten wäre der albumtitel richtig geschrieben und es gäbe eine track by track bewertung mit lauter 10/10nen sowie eine (interessante) kleine analyse...

Marianne

04.07.2009 - 12:36

Die Frage nach der Glaubwürdigkeit eines Singer-Songwriters wurde in den 70er Jahren solche Bedeutung beigemessen, dass sogar der "credit", den Neil Young auf dem Cover von "After The Goldrush" seiner damaligen Frau Susan gewährte, kommentarlos zur Kenntnis genommen wurde. Trotz aller Pionieranstrengungen, die Bob Dylan im Dienst der Vernunft unternommen hatte, befand sich das Genre während der frühen 70er wirklich in einer beklagenswerten Verfassung!!!
Neil Young war einer, der als authentisch verehrt wurde, ein Außenseiter, ein Abtrünniger, der nach seiner eigenen Pfeife tanzte. Aber wo einer seiner Songs darüber sprach, Filmstars zu massakrieren, lebte er bald mit einem zusammen. Und die Stimme von Befreiung und Individualität konnte auch ein andres Gesicht zeigen: 1972 suchte er in einem Lied nach einer Frau, "to keep my house clean, fix my meals and go away.

Marianne

04.07.2009 - 12:44

Auf "After The Goldrush" wiederum sang Neil Young warnend, Mutter Natur befinde sich in den 70ern auf der Flucht ("look Mother Natureon the run in the 1970s")...
Nun ja, das waren die frühen 70er: ein Jahrzehnt, das noch auf der Suche nach einer Richtung war. Und für jemanden wie Neil Young war das eine ideale Zeit, um seinen Zeh mal ins Wasser zu tauchen. Es schien möglich, dass Singer-Songwriter für diese Dekade werden konnten, was die Beatles oder die Stones für die 60er waren. Elton John, Carly Simon und Cat Stevens verdeutlichten Neil Young schließlich, die finanziellen Möglichkeiten, die im alleine auftretenden Singer-Songwriter stecken können. Erntezeit.

Ich, nebenbei bemerkt, mag Neil Young nicht wirklich: Noch einer mit der geistigen reife eines Drittklässlers. Trotzdem: 10/10 für "After The Gold Rush".

Korrektur

04.07.2009 - 12:48

"Die Frage nach der Glaubwürdigkeit eines Singer-Songwriters wurde in den 70er Jahren solche Bedeutung beigemessen, dass sogar der "credit", den Neil Young auf dem Cover von "After the Goldrush" seiner damaligen Frau Susan für den Flicken auf seiner Jeans gewährte, kommentarlos zur Kenntnis genommen.

Marianne

04.07.2009 - 13:02

..wurde.

Neil-Young-Fan

08.07.2009 - 13:01

Unverschämtheit.

thesos

08.07.2009 - 13:07

Mariannerl, kannst du dich nicht mal Beefheart oder Zappa zuwenden? da käm wenigstens mal Wichtiges ins Spiel

Frage:

08.07.2009 - 13:10

Wie kann man jemanden musikalisch ernst nehmen der anscheinend immer nur (10/10) verteilt?

Musiknazi?

Marianne

08.07.2009 - 13:17

Aber ich liebe "After the Gold Rush" - was kann man dagegen tun?

Mendigo

08.07.2009 - 13:25

würde ich jedem album das ich liebe die höchstnote geben dann hätte ich auch eine durchschnittswertung von 8,5 oder so. sollte das nicht für die absolut perfekten über-alben reserviert sein (sprich nicht für einen songwriter "mit der geistigen reife eines Drittklässlers")?



lieblings Neil Young album, nebenbei bemerkt. perfekt. ich liebe es. eins der besten der 70er jahre. 9/10 :D

Marianne

08.07.2009 - 13:40

"After The Gold Rush" ist (du sagst es!) eines der besten Alben der siebziger Jahre. Drum: 10/10.

Der Rest ist Wichtigtuerei.

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