The Shins

Andreas

14.01.2003 - 09:52

Da ich im Archiv nichts zu besagter Gruppe gefunden habe, möchte ich sie mal kurz als dringende Empfehlung in die Runde werfen.
Allmusic.com beschreibt sie als "classic guitar pop group". Das stimmt zwar irgendwie, der besondere Charme dieser Band bleibt allerdings hinter der Bezeichnung "classic" verborgen.
"Oh, inverted world" ist jedenfalls die optimale Platte umd schnellstmöglichen Frühlingsbeginn heruafzubeschwören.
Anspieltipps:
- Girl on the wing
- New Slang
- Girl inform me

Pitty

15.04.2005 - 11:03

Tolle Band, kann man wirklich nur empfehlen. vor allen dingen das erste album "oh inverted world" ist sehr gelungen. Chutes too narrow hat mir zwar auch gut gefallen, aber da waren mir die stimmen teilweise zu arg übersteuert.

fernando

15.04.2005 - 11:15

die sind echt der hammer!

mixmax

02.05.2005 - 19:23

Ein Album, das glücklich macht!

pennylane

02.05.2005 - 19:41

hab ich letztes jahr aufm roskilde gesehn, die waren echt super, vor allem auch echt sympathisch und gut drauf! macht wirklich gluecklich.

Lena

02.05.2005 - 20:01

sie sind unglaublich liebenswert, und jetzt wo der sommer mit macht kommt kann man sie doch beinahe auf dauerrotation hören. was ebenfalls zu würdigen ist, ist dass chutes too narrow eines der großartigsten booklets hat die ich kenne...

dorian

02.05.2005 - 21:39

ich würde bei den einstiegstipps mal noch kissing the lipples hinzufügen :)

Paul Paul

02.05.2005 - 21:41

was ebenfalls zu würdigen ist, ist dass chutes too narrow eines der großartigsten booklets hat die ich kenne

So, Uh huh him - wenn das jetzt mal nicht genug Kaufmotivation ist!

flink

06.05.2005 - 17:19

ich finde, die könnten mal wieder ein neues album rausbringen und auf tour kommen. will sie unbedingt live sehen !!!

Uh huh him

23.08.2005 - 19:23

@Paul Paul:

Ja, wie du weißt, habe ich das Album inzwischen. "New Slang" ist allerdings wohl der beste unter dutzenden großartigen Shins-Song und der ist auf dem Debüt.

Sidekick

27.08.2005 - 15:21

Ich will endlich eine neue.

beatfreak

27.08.2005 - 17:37

Habe mir vor wenigen Tagen endlich das "Chutes Too Narrow" Album zugelegt und kann es jedem Indie Pop Fan empfehlen.

Inwiefern unterscheidet sich das Debüt? Hab gelesen, die Unterschiede wären recht groß? Nun, ich kenn bisher nur "Girl Inform Me" vom Debüt, aber das klingt garnicht so anders.

bartender

27.08.2005 - 18:38

Chutes too narrow ist vielleicht noch einen kleinen Tick süßlicher, die Songs nochmal eine Runde eingängiger, aber große Unterschiede sehe ich da auch nicht.

Chutes ist mir schon ein Stück mehr ans Herz gewachsen, aber wenn dir das Album gefällt, gibt es keinen Grund, warum dich das Debut enttäuschen sollte. Beide sind die Anschaffung wert.

Und eine Neue will ich ebenfalls, wo kann ich unterschreiben?

dominik

02.01.2006 - 18:33

Wollte mal nachfragen ob jemand von euch weis wann das neue Album erscheint? Soll ja angeblich in diesem Jahr soweit sein oder?

mfg
dominik

bambam

03.01.2006 - 13:17

kann's auch nicht mehr erwarten. gibt's da keine gerüchte oder so?

Freak

13.05.2006 - 21:28

Ich ersehne ebenfalls News aber die sind rar gesäht wenigstens ein Lebenszeichen auf der Homepage von den Shins

"Wed, 12 April 2006

IT'S BEEN A WHILE
Big things will be happening in 2006 for the Shins. Several new tour dates have been posted in the Shows section including appearances at the Sasquatch Music Festival in Washington and Lollapalooza in Chicago. Also, be prepared for some major changes to this here website."

Freak

02.08.2006 - 17:41

Die Website der Shins hat ein neues Outfit verpasst bekommen und irgendwo meine ich auch gelesen zu haben das zukünftig uns eine neues The Shins Album erwartet.

Lich†gestal† (p.b.m.)

11.11.2007 - 16:50

Mal eine Frage an die Englischexperten:

Wie werden "The Shins" ausgesprochen?

The Schins oder The Scheins?
Bitte mit Begründung, danke! :)

Daniela

11.11.2007 - 16:54


The Shins. Begründung (billig): Mein Verflossener hat Englisch studiert.

Bonzo

11.11.2007 - 17:06

Schins.
Begründung: Natalie Portman spricht es so aus.
Aber eigentlich kann man im englischen viele Feinheiten der Aussprache nicht begründen.

hans

11.11.2007 - 17:08

wieso sollte man scheins sagen?? dafür fehlt doch das e bei shines

mr.pink

11.11.2007 - 17:09

zur not sag einfach: die schienbeine

b.free

11.11.2007 - 17:34

Hat schonmal jemand einen Skinhead Skeinhätt genannt? Zu Windows Weindoos gesagt? Oder surft ihr sogar im Einternet? Ist doch echt "simple", nein nicht seimpel *g*. Wenn auf das i ein Konsonant folgt und danach nicht gleich ein weiterer Vokal kommt, wie zum Beispiel bei "Wine" oder "tiny", dann bleibt Shins eben Shins. Ich hoffe das war genug Begründung :-)

Lich†gestal† (p.b.m.)

11.11.2007 - 17:55

Danke für eure Antworten. Also Schins.
Peinlich, habe diese Gruppe also seit Jahren falsch ausgesprochen. ^^

Frauenversteher

11.11.2007 - 18:07

ja, in der tat peinlich. und sowas nennt sich auch noch leichtgestalt.

mr.pink

11.11.2007 - 18:08

:D

Lich†gestal† (p.b.m.)

11.11.2007 - 18:28

Jaja, wer den Schaden hat... :p

Kilian

11.11.2007 - 18:35

Eich glaub eich weiß wei man dei ausspreicht.


Tur mir leid, aber das musste sein. ;-)

Lich†gestal† (p.b.m.)

11.11.2007 - 18:46

Schon gut.
Eich gacke mir jetzt frastriert den Kabrick-Feilm Schining an... :p

morelli

06.01.2008 - 23:29

Shins' Crandall, Girlfriend Arrested for Domestic Assault:

http://www.pitchforkmedia.com/page/news/47789-shins-crandall-girlfriend-arrested-for-domestic-assault

Oha, ich bin entsetzt...

simmerl

25.01.2009 - 20:41

love them

svenskehaeppje

06.03.2010 - 22:40

Hat man sowas schon gelesen:
Johanna Merhof schrieb in der Welt: „Songs zum Versinken. […] Gelassenes Achselzucken, solange es diese Lieder gibt. In denen man so versinken kann, dass sie zu einem goldenen Ganzen werden. Zu einem warmen Mantel, den man sich überstreift gegen die Kälte der Welt. Eine schönere Umarmung als das Lied „A Comet Appears“ ist schwer vorstellbar.“


Wunderschön. The Shins - A Comet Appears

.

23.06.2014 - 16:18

Schöner neuer Song vom Wish I Was Here-Soundtrack http://www.npr.org/player/v2/mediaPlayer.html?action=1&t=1&islist=false&id=323739631&m=323986920

kingsuede

31.03.2023 - 16:46

Höre mich seit längerem mal wieder durch die gesamte Diskographie und beginne von hinten.

Heartworms hat mir damals nicht zugesagt und heute erst recht nicht. Produktion, Sound und Songs fallen weit hinter die Vorgängeralben zurück.

Port of morrow hingegen ist aus heutiger Sicht m.E. ein wenig underrated und geht bei mir gemeinsam mit Wincing…auf Platz 2 der Shins-Diskographie. So ein wenig Disillusion des Amerikanischen Traums im Gewand des Jangle Pops. Heimlicher Liebling No way out mit der noch herrlicheren Textzeile
Make me a drink strong enough /
To wash away this dishwater world they said was lemonade

The MACHINA of God

02.04.2023 - 05:06

Port of morrow hingegen ist aus heutiger Sicht m.E. ein wenig underrated

Finde, die hat ein paar der besten Einzelsongs der Band überhaupt. "No way down", "Bait and switch" und "40 Mark Straße" speziell.

VelvetCell

02.04.2023 - 11:15

Chutes too narrow überragt für mich die Diskografie. Was für ein Song- und Melodienwunderwerk!

dieDorit

02.04.2023 - 11:31

Für mich ist Wincing The Night Away das überragende Album der Band, hat mit Australia, Sea Legs und Red Rabbits gleich drei meiner liebsten Songs der Band.

AliBlaBla

02.04.2023 - 14:31

Ich liebe das Debut über alles, wobei die Nachfolgealben alle schön sind, Heartworms nur bedingt...

Felix H

09.06.2024 - 21:37

Ich hab mich durch James Mercers Werke gehört und dachte, ich ranke das hier mal...

10. The Shins: The Worm's Heart | 2018 | 5,0
9. The Shins: Heartworms | 2017 | 6,0

Was isses?
Erst mal ein duales Produktionsdesaster. Die beiden Schwesteralben haben die gleichen Songs in "invertierten" Fassungen und während "Heartworms" quietscht, rumpelt "The Worm's Heart" vor sich hin. Aber auch mit Top-Klang blieben es stellenweise ideenlose Kompositionen.
Speziell "The Worm's Heart" war für mich schon schwer unvoreingenommen zu hören, weil ich die Ankündigung so dämlich fand. Nein, James, schnelle Songs langsam zu spielen und umgekehrt ist nicht originell und clever, sondern ein ganz alter Hut. Der hier nicht mal wirklich funktioniert.
Highs & Lows
Ach komm, wir machen ein Duell, "Heartworms" (HW) vs. "The Worm's Heart" (TWH):
Name for You: Beide sind interessant, aber HW hat dann doch zumindest den einen klassischen Hit zu verbuchen. (HW)
Painting a Hole: bei mir insgesamt am meisten gewachsen, gerade weil die Melodie sehr subtil ist. HW etwas ausufernder, TWH etwas atmosphärischer. Gehen beide gut klar. (Tie)
Cherry Hearts: TWH ist nicht ganz so verquietscht, weshalb ich die bevorzuge. (TWH)
Fantasy Island: HW schön verträumt, TWH lahm verschlendert. (HW)
Mildenhall: Das Original gibt mir schon nicht viel, aber das Oldie-Rock-Gestümper auf TWH ist wohl der Shins-Tiefpunkt überhaupt. (HW)
Rubber Ballz: Nerviges Gehopse vs. langweiliges Akustikgedödel. Joa. (Tie)
Half a Million: Das Original ist 1:1 solide Weezer, das Rearrangement macht da irgendwie grauenvollen Reggae draus. (HW)
Dead Alive: Beide etwas zu lang geraten, ich finde das Klagelied der 2. Version interessanter. (TWH)
Heartworms: Über die Fassungen hinweg wohl der beste Song, mir gefallen beide. Die Broken-Bells-Disco von TWH etwas mehr. (TWH)
So Now What: Aus einem wunderbar träumerischen Song wird ein dröger Dröhndings gemacht. (HW)
The Fear: Zweimal viiieel zu lang, und dann hat man auch noch beide hintereinander, wenn man die Alben in Folge hört. Ganz knapp. (HW)
7 zu 4 für "Heartworms", was meinen Eindruck bestätigt, dass die zweiten Versionen oft "erzwungen" wirken – und auch kein kohärentes Album formen.
Und sonst?
2020 kam noch "The Great Divide" samt "Flipped"-Version, scheint also dem gleichen Konzept zu entstammen. Kann man mal hören, muss man aber nicht.

8. The Shins: Port of Morrow | 2012 | 6,5

Was isses?
Ein Album, das mich beim Wiederhören nicht so überzeugt hat. Da sind wirklich große Songs drauf, aber auch einiges, das durchrauscht. Was vor allem anders ist im Vergleich zu den vorigen Alben, ist die pop-orientierte Produktion – vielleicht ein Ergebnis dessen, dass James Mercer hier erstmals als "Auteur" ohne echte Band drumrum aufgetreten ist.
Highs & Lows
Der Opener und die letzten 2-3 Songs ganz klar. "No Way Down" kann auch noch was. Sonst ist leider wenig los... "Simple Song" ist noch ein ganz guter "Gone for Good"-Rewrite. Dazwischen ist ein bis dato erstaunlicher Qualitätsabfall im Songwriting. Das perlt zwar, aber es berührt nicht mehr.
Und sonst?
Mit "Pariah King" und "The Waltz Is Over" 2 B-Seiten bzw. Bonus Tracks, die nicht besonders auffallen. Die Hartgesottenen holen sich noch ein Cover von "Wonderful Christmastime" von einer Compilation ab.

7. Broken Bells: After the Disco | 2014 | 6,5

Was isses?
Ähnlich wie "Port of Morrow" ein enttäuschender Schritt nach unten nach einem grandiosen Album (oder mehreren). Disco findet sich als Anleihe tatsächlich ein einigen Tracks und es wirkt eher hüftsteif. Tatsächlich ein Geschwisterkind zu obenstehender Platte in vielerlei Hinsicht mit flacherem Songwriting und Songs, die zu lange dauern.
Highs & Lows
Der Opener "Perfect World" ist vielleicht sogar der beste Broken-Bells-Song überhaupt. So ein tolles Stück, das seine sechs Minuten mehr als rechtfertigt. Titeltrack, "Holding On for Life", "Control" – das passt. Sonst einfach auch viel egal, gerade Richtung Ende.
Und sonst?
Mit "It's That Talk Again" kam eine Non-Album-Single raus. Ich habe ehrlich gesagt vergessen, wie ich sie finde.

6. Flake Music: When You Land Here, It's Time to Return | 1997 | 7,0

Was isses?
Das Indie-Rock-Debüt unter anderem Namen. Man erkennt schon ganz klar die Melodieführung, aber die Gitarren sind viel mehr im Vordergrund. Die Songs werden kurz gehalten (nur vier von elf Songs dauern über drei Minuten), Mercer schreit mehr, als dass er singt. Ich sage mal, Built to Spill sind eine klare Referenz. Full Disclosure: Das Album kenne ich von allen am kürzesten und die Einschätzung hier ist weniger fundiert.
Highs & Lows
Schwer zu sagen. Mir fiel tatsächlich wenig positiv oder negativ auf, "Blast Valve" mochte ich defintiv und "Deluca" und "Mieke" haben schöne Shoegaze-Anleihen. Fragt mich später noch mal.
Und sonst?
Nichts, von dem ich wüsste. Erwähnenswert ist, dass der Remaster recht anders klingt als das Original, etwas professioneller, dafür weniger von dem Neunziger-Indie-Charme. Was jetzt besser ist? Hat beides was.

5. Broken Bells: Into the Blue | 2022 | 7,5

Was isses?
Eine Zäsur. Flake Music mal außen vor gelassen, ist es besser als alles seit 2012, aber immer noch schwächer als alles in der Hochphase bis 2010. Aber es macht Hoffnung, dass James Mercer irgendwie sein Songwriting-Mojo wiedergefunden hat. Mit recht ausufernden, sphärischen Songs.
Highs & Lows
"Into the Blue" ist ein recht konstant gutes Album, aber das wundervolle "The Chase" muss ich definitiv separat erwähnen. Grandios.
Und sonst?
Die Singles "Shelter" und "Good Luck" kamen sogar schon kurz nach der Shins-Wurm-Sache raus, aber hier ist der beste Platz sie zu erwähnen. Lohnen, gehört zu werden, wenn auch keine Karrierehighlights.

4. The Shins: Oh, Inverted World | 2001 | 8,0

Was isses?
Das ehrwürdige Debüt – das ich für ganz leicht überbewertet halte. Natürlich sind da wundervolle Songs drauf. Natürlich ist da nichts Schwaches. Für mich ist die Platte aber immer etwas fragmentiert mit ihren Ideen, die nicht immer komplett ausgearbeitet werden.
Highs & Lows
Ich finde, vor "New Slang" müssen noch "Caring Is Creepy", "The Past and Pending" und "Know Your Onion!" genannt werden. Das sind wirklich Top-Tier-Songs. Aber "Your Algebra"? "Girl Inform Me"? Sind okay. Aber halt nicht lebensverändernd.
Und sonst?
Eigentlich ja die ganze Shins-Frühphase. Die EP "Nature Bears a Vacuum" gibt es bis heute nicht digital, ich kenne sie nicht. Die Single "When I Goose-Step" ist launig, "Sphagnum Esplanade" als B-Seite etwas trippig.

3. The Shins: Wincing the Night Away | 2007 | 9,0

Was isses?
Damals als das schwierige dritte Album wahrgenommen. The Shins wurden komplizierter, wollten weg von einfachen Strukturen. Und schufen ein (erneutes) Meisterwerk, die erste Hälfte ist ein Lauf, der wirklich seinesgleichen sucht. Aber auch danach wechseln sich interessante Experimente und gut funktionierender Pop ab.
Highs & Lows
Wie erwähnt: Alles einschließlich "Sea Legs" ist oberste Riege. Ansonsten liebe ich auch den Closer "A Comet Appears". Lowlights gibt es aber hier nicht mehr.
Und sonst?
"Nothing at All" mag ich auch sehr als B-Seite. Die alternative Rumpel-Rock-Version von "Spilt Needles" ist dagegen eher eine unschöne Vorwarnung für die "The Worm's Heart"-Aktion.

2. Broken Bells: Broken Bells | 2010 | 9,0

Was isses?
Ein Album, das mich im Herzen sehr, sehr lange schon begleitet. Ich mag den Danger-Mouse-Sound, der auch nicht viel später bei Beck mit "Modern Guilt" zu einem sehr guten Album geführt hat. (Auf eine Beck-Liste hab ich auch Bock, btw.) Mercer ist noch auf voller Höhe in seinem Melodie-Game und ergänzt sich super mit den trockenen Beats.
Highs & Lows
"Trap Doors" wird einfach viel zu selten genannt, das ist einer meiner Lieblingssongs überhaupt. Diese leicht lethargische und doch sonnige Stimmung ist einzigartig. Sonst klar "The High Road", "Vaporize", "Mongrel Heart"... ach eh das ganze Album.
Und sonst?
Die EP "Meyrin Fields" sammelt quasi alle Loosies aus der Zeit. Bei weitem nicht auf dem Niveau der Platte, aber lohnt sich durchaus.

1. The Shins: Chutes Too Narrow | 2003 | 10,0

Was isses?
Pop-Perfektion. Da sitzt einfach alles am richtigen Platz, da sind zehn Songs, die für sich funktionieren, und zusammen noch größer wirken. 33 Minuten fantastische Musik schlichtweg und eines der besten Alben aller Zeiten. Keine Einschränkung.
Highs & Lows
Die Beach Boys werden out-beachboyed in "Saint Simon", "Pink Bullets" ist mit das traurigste Lied, das ich kenne, "Mine's Not a High Horse" hat so wundervolle Ornamentierungen im Refrain. Aber ist müßig, hier passt alles.
Und sonst?
"Mild Child" ist eine arg lange Ruhe-Session, die alternative Version von "Gone for Good" nicht so good wie die Album-Fassung, "Baby Boomerang" mal nett zum Hören. Also nein, nichts, was irgendwie aufs Album hätte gemusst. Gut aussortiert.

VelvetCell

09.06.2024 - 21:46

Zustimmung bei Chutes Too Narrow: ein beglückendes Song- und Melodienwunderwerk!

fakeboy

09.06.2024 - 22:01

Danke, hab grad Lust, mich mal wieder durch die Shins-Alben durchzuhören. Die Port Of Morrow würd ich tendenziell etwas besser bewerten, hab sie aber auch schon lange nicht mehr gehört. Was ich grad merke: die Stimme von Mercer ist mir schon sehr vertraut - ich hab die Band so in der zweiten Hälfte der 2000er echt oft gehört.

Nebenschauplatz: seit 2017 spielt Jon Sortland bei The Shins Drums - er ist dabei vermutlich masslos unterfordert, denn er ist auch der Drummer der Skate-Punk-Band Cigar und ich würde behaupten, er gehört zu den Top-3-Vertretern des ultraschnellen, fintenreichen Punk-Drummings. Nebenschauplatz fertig.

fakeboy

09.06.2024 - 22:07

Hach, The Shins wecken grad viele Erinnerungen. 2007 hab ich beim Schweizer Vertrieb von Sub Pop gearbeitet und die Pressearbeit für "Wincing The Night Away" gemacht. Es war so absurd, wie ich kommerziellen Radiosendern versuchte zu erklären, dass "Phantom Limb" ein grossartiger Pop-Song sei und sie nur meinten, dass sei doch viel zu schräg.

Ich glaub ich mag die Wincing etwas lieber als die Chutes Too Narrow. Bei letzterer war ich immer etwas enttäuscht, dass sie nicht ganz so toll ist, wie es das Cover verspricht.

fakeboy

09.06.2024 - 22:08

Edit "...dass der doch viel zu schräg sei."

dieDorit

09.06.2024 - 22:08

Mein liebstes Shins Album ist ja Wincing the Night Away, gerade weil es kein reines Pop-Album mehr ist, sondern etwas experimenteller.

jo

10.06.2024 - 00:23

Bei letzterer war ich immer etwas enttäuscht, dass sie nicht ganz so toll ist, wie es das Cover verspricht.

Genauso ging es mir auch immer mit der "Chutes". Perfekt beschrieben :).

The MACHINA of God

10.06.2024 - 13:03

Der Opener und die letzten 2-3 Songs ganz klar. "No Way Down" kann auch noch was.

"Bait and switch" für mich großes Highlight der Scheibe.

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