Rosetta

Requiem

29.05.2009 - 12:54

Sehr erstaunlich, dass es hier keinen Thread zu dieser Ausnahmeband gibt. Musikalisch irgendwo in der Ecke von Isis, Cult of Luna, Amen Ra und Co angesiedelt und mit sehr eigener Note. Doomiger Ambientmetal mit Proganleihen und vor allem einer Atmosphäre wie sie ihresgleichen lange sucht.
Eine Band, deren Debüt "The Galilean Satellites" allein schon so ziemlich alles aus dem Bereich der härteren Musik in den Schatten stellt. Das solltet ihr euch unbedingt einmal zu Gemüte führen.

Boneless

24.06.2009 - 18:51

live um ein vielfaches besser als isis oder cult of luna.

das ging ab wie schmitz katze!unglaublich gut.

requiem

27.06.2009 - 10:34

Ja war schon ne krasse Sache.. wobei COL in Chemnitz letztes Jahr auch der Wahnsinn war. Und noch geiler wärs gewesen etwas vom alten album zu hören.. aber meckern kann man da wahrlich nicht. Warste auch in Leipzig?

Gordon Fraser

27.06.2009 - 10:46

"Doomiger Ambientmetal mit Proganleihen..."

*grusel*

Dipl.-Ing. Nierske

27.06.2009 - 11:11

Rosetta wird 67P/Tschurjumow-Gerasimenko 2014 erreichen. Ich bin sehr gespannt.

toolshed

21.08.2009 - 07:27

(...)deren Debüt "The Galilean Satellites" allein schon so ziemlich alles aus dem Bereich der härteren Musik in den Schatten stellt.(...)


An dieser Stelle sei nochmal erwähnt wie außerordentlich gut der Balboa Split überhaupt ist - fantastische Musik!
Und ja, verflucht grosse (live)Band!

toolshed

03.09.2009 - 02:17

Wird das dieses Jahr eigentlich noch was mit einem neuen Album? Wurde ja angekündigt. Ist jemandem hier mehr bekannt?

toolshed

14.04.2010 - 05:53

"Homesick" (The Cure-Cover) ist der helle Wahnsinn!

http://www.youtube.com/watch?v=NAzXH9k-p0Y

dude

19.05.2010 - 18:57

jaherrschaftszeiten ist A Determinism of Morality geil

toolshed

27.05.2010 - 06:39

Scheiße, das Album ist so irre. Es übertrifft den großartigen Vorgänger locker um ein Vielfaches.. eine klare Weiterführung und keine Selbstkopie. Soweit das beste Metalabum des Jahres.

Orphaned

18.08.2011 - 21:00

ein Nachtrag:

ich glaube die Determinsim wird unterschätzt weil die Songs eben nicht alle diese überlänge haben und daher im vergleich zu den restlichen Alben wie ein Zwerg erscheint, aber rein qualitativ sehe ich da keine nennenswerten unterschiede.

die The Galilean Satellites ging halt noch ein stück weiter und tiefer, an dieses level konnte die Band insgesamt gesehen nicht heranreichen, die determinism klingt zu technisch, vor allem das drumming, also der Fokus wird dadurch von der Atmosphäre abgelenkt.

Orphaned

23.08.2011 - 22:53

hört euch "Je N'en Connais Pas La Fin" an und sagt mir dann dass es nicht euer Song des Jahres 2010 ist.

na gut, bei mir kommt er ganz knapp hinter Converge-Wretched World...

Wretched World hat zwar das langweilige Klischee Ende und Je N'en ist besser aufgebaut, aber dafür hat Wretched World das emotionale Chaos, diese sich steigernde Intensität von Strophe zu Strophe bis zum chaotischen Auseinanderfallen.

Orphaned

28.10.2011 - 21:54

Seit Juli tröstet mich kein anderer Song so sehr wie Je N'en Connais pas la fin...

und wenn ich mir das Ende von Au Pays Natal anhöre weiß ich echt nicht ob ich je etwas größenwahnsinnigeres gehört habe.

Orphi

13.08.2013 - 14:53

Rosetta-Ryu

Das je n'en-Thema wird hier ein bisschen fortgeführt...

Dieses letzte drittel...wow..diese beharrlichkeit und feinsinnigkeit sind die Gründe weswegen ich Rosetta fast schon liebe.

Hoher Gänsehautfaktor!

a little green rosetta

13.08.2013 - 15:00

http://www.youtube.com/watch?v=WMiU71mQtlI

Fiep

13.08.2013 - 15:49

heute morgen drüber gestolpert (Für interessierte, über bandcamp frei verfügbar)
und ja... erst ein mal durch.

vor 3 wochen gedacht, ne neue rosetta, oder generell n neues gutes metal album wärs den sommer.

jetzt ist plötzlich ein neues rosetta album da, und ich kann nur verwundert den kopf schütteln.

Die neue estetik sagt mir mal garnicht zu (haha... welch ironie bei dem albumtitel),
und musikalisch hab ich, bis auf ein paar momente oft gedacht: hm, ganz nett/gut, nur seh ihc keinen mehrwert dazu einfach ein altes album von ihnen oder einer anderen band des genres einzulegen.

Vl nach dem 2. durchlauf.

Orphi

13.08.2013 - 16:09

Bin beim dritten...beim ersten richtigen hinhören von ryu/tradition hats klick gemacht...beim rest eher skeptisch...so durchschnittlich wie die mitte von determinism of morality

Fiep

13.08.2013 - 17:33

2. versuch

naja. bleib vorerst dabei. Ryu hat klick gehmacht im ersten momment. weil er mehr oder weniger klingt als hätte man in zwischen 2 tracks der alten alben platzieren können, und das ist in dem fall nichtmal ein kompliment, denn er bringt nicht wirklich etwas neues zum tisch.

Das Durchschnittlich kann ich nachvolziehen ( okay-er bis guter postrock halt), aber fandest du die dom wirklich großteils durchschnittlich? muss mal wieder ausgraben, hatte die gut in erinnerung.

Trotzdem wenigstens etwas für mich erwähnenswertes den sommer, oder hab ich n album verpasst orphi?

Orphi

13.08.2013 - 18:18

Für mich war ayil ein toller opener aber auch zu viel konsens...je n'en connais pas la fin ist mein absoluter liebling und ryu klingt als hätte man das je n'en - motiv neu interpretiert...die layer, der vibe...das passt... determinism of morality war der zweite herausragende track...aber der Rest? Ganz okay... itenerant und au pays natal sind die herausragenden tracks aus album 1, monument aus der wake/lift und clavius aus dem balboa split muss man auch kennen.

Wenn bei dir das letzte drittel von ryu nicht zündet dann kannst du den vorboten bei ca. 3:46 nicht verstehen und dir entgehen starke Gänsehaut-Gefühle. Für mich ein möglicher Song des Jahres weil er mir etwas gibt von dem ich noch nicht wusste dass ich es gesucht habe.(die magie von je n'en connais pas la fin anders interpretiert)

Orphi

13.08.2013 - 18:21

Mein zweiteindruck: die ungeraden tracks sind in der summe besser!?!

Orphi

13.08.2013 - 20:15

umd mein dreiteindruck kommt morgen

morphi

13.08.2013 - 20:15

eine band die eher überflüssig ist, da gibt es aus dem genre bessere viel bessere bands

Orphi

13.08.2013 - 20:19

dummes geschwätz

natalie

17.08.2013 - 16:06

dummes geschwätz, hihihi

rosetta stoned

17.08.2013 - 16:46

das album ist okay, aber jedes AENIMA-interlude stampft dieses album in den boden.
also verhältnisse geklärt

The MACHINA of God

16.04.2015 - 13:25

Oh, das Debut mag ich. Kann der Rest da mithalten. In welche Richtung geht der angesprochene Stilwechsel.

Orphi IV

16.04.2015 - 13:47

Aus der wake habe ich mir nur das große "Monument" herausgepickt dann noch "Clavius" aus dem split mit Balboa, die letzte Scheibe erinnert mich an die Frames von Oceansize, wenn das Debut Effloresce entsprechen würde. Die a determinism of morality wäre dann die everyone to position.

Meine lieblingssongs sind:
Je n'en connais pas la fin und au pays natal.

Ryu/Tradition ist imho der beste track aus der aktuellen scheibe und erinnert an je n'en connais pas la fin, elegische gitarren und Multilayer halt. Ich habe sie sogar live gesehen, vor Ort in einem Jugendclub.

Auf jedenfall überdurchschnittlicher Post-Metal, teilweise Weltklasse.

Fiep()

16.04.2015 - 14:01

-The Galilean Satellites:Muss ich wohl nichts dazu sagen
Wake/Lift : Find sie gut, etwas weniger rund als die erste, das "Post-" in "Postmetal" wird mehr betont. Besser als die erste? geschmackssache, nicht ganz IMO, dafür ist sie zu ziellos im klang
The Cleansing Undertones of Wake/Lift:nett, aber ignorierbarer ambient, nichts besonderes
A Determinism of Morality: Ihre...eingängigste? Songorientierteste? Könnt aber auch einbildung sein, ich mag sie auf jeden fall. Wirkt definitiv ausgereifter was das songwriting angeht als die erste, verliert dabei etwas die brachialität
The Anaesthete:Enttäuschung in meinen augen, da 1. ein extrem häßliches cover (ok, weniger wichtig), und 2. Eine ziemliche selbstkopie. Nichts drauf, was nicht auch auf den anderen zu finden wäre.


Project Mercury (Split mit Balboa) ist gut (Clavius, wohl einer ihrer besten Songs),

und am 3 Way Split mit Year of No Light und East of the Wall haben sie ein Herliches Cover zu Cures "Homesick"

The MACHINA of God

16.04.2015 - 14:24

Die zweite Hälfte des Debuts ist ja fast nur Ambient/Drone... auch ganz geil.

boneless

16.04.2015 - 14:45

die zweite hälfte ist übrigens dazu da, sie simultan zur ersten cd zu spielen. ähnlich wie drone evil von boris oder times of grace von neurosis bzw. grace von tribes of neurot.

mein favourit ist und bleibt die wake/lift. perfekte balance zwischen ausbrüchen/härte und ambientanteilen. gerade die drei lift teile sind umwerfend.

The MACHINA of God

16.04.2015 - 14:54

Ach echt? Geil. Mist, wie mach ich das mit Spotify? :D

Höre grad mal die "Wake/Lift" zum ersten Mal.

fitzkrawallo

16.04.2015 - 15:05

Stimme in den Chor ein und sage, dass die ersten zwei Alben die besten waren und sich in den späteren noch das ein oder andere Highlight finden lässt. "The Anaesthete" habe ich dann zugegebenermaßen gar nicht mehr richtig gehört.

Warum aber, frage ich mich, sind hier in letzter Zeit ständig die Threads der B-Kategorie-Bands in diesem Genre oben (wobei Amenra für mich ja eher schon C-Klasse ist)?

The MACHINA of God

16.04.2015 - 15:12

Hol doch die A-Klasse-Threads selbst hoch! :)
Ich hab beide Bands erst jetzt entdeckt und deshalb schreibe ich dazu. Und was meinst du mit A-Kategorie? isis und Neurosis? Gerade zweite sind nicht so mein Fall, Amenra und Rosetta schon mehr.

fitzkrawallo

16.04.2015 - 15:18

Ein bisserl meckern am Nachmittag...weißt schon...

Das wird schon noch mit dir und Neurosis, Zeit geben und immer schön die verschiedenen Phasen anchecken. Cult of Luna gehören vielleicht auch noch hoch (sind für mich aber nicht auf einem Level mit Isis und Neurosis). Ansonsten wären dann vielleicht noch Minsk was für dich, im Speziellen "The Ritual Fires of Abandonment". Die sind auch wieder B-Kategorie ;-).

The MACHINA of God

16.04.2015 - 15:36

Für mich also die B-Kategorie. :)
Ich höre mal rein.

fitzkrawallo

16.04.2015 - 15:47

Tu das. Und zwar hier.

Nachtrag: Gibt hier natürlich gar nichts zu Meckern. Vielmehr werden drei Kreuze gemacht, dass es mittlerweile wieder regelmäßig vorkommt, dass hier über Musik geredet wird. Aus den alten Tagen, in denen das gang und gäbe war, schwirrt sogar noch ein Thread zu Minsk herum.

Fiep()

16.04.2015 - 15:48

Neurosis haben was was nicht jedem schmeckt, stimmt schon. Am ehesten klassich progrock/metal sind die wohl auf "A Sun That Never Sets" und besonders "The Eye of Every Storm"

Cult of luna waren live ganz cool, und haben immer wieder starke stücke aber sind weit unter sagen wir mal isis, neurosis oder auch rosetta. und nein, das Symchron abspielen geht auf Spotify nicht, das gleiche gilt für neurosis und Times of Grace (was übrigens die inspiration war für diese aufteilung)

Amenra muss ich zugeben hab ich bisher noch nicht gehört. Empfehlung für den Einstieg?

The MACHINA of God

16.04.2015 - 15:56

Bei Amenra mag ich die "Mass III" am meisten. Die Nachfolger aber auch. Die "Mass I" ist nicht so meins.

boneless

16.04.2015 - 21:37

Warum aber, frage ich mich, sind hier in letzter Zeit ständig die Threads der B-Kategorie-Bands in diesem Genre oben (wobei Amenra für mich ja eher schon C-Klasse ist)?

sehe ich ähnlich, vor allem das mit amenra. zur a-klasse zählen für mich noch intronaut (zumindest die anfangsphase), mare und pelican sowie die red sparowes (bei beiden ebenfalls die anfangsphase), auch wenn die instrumental unterwegs sind bzw. waren.

gute b-klasse wären noch mouth of the architect (a ties that blind!), year of no light (nord), tides und aus deutschen landen ulme... obwohl man die auch schon fast zur a-klasse zählen könnte. mein gott fitz, da hast du ja was angefangen. %)

fitzkrawallo

16.04.2015 - 21:56

Ja, ist natürlich Blödsinn. Intronaut gehören für mich auch hoch, wobei mir da die späteren Alben (vor allem "Prehistoricisms") besser gefallen - und weil das ja dann schon recht proggig ist, habe ich an die in diesem Rahmen auch nicht gedacht. Ulme sind Wahnsinn ("Green Growing Soul"!) aber doch auch eher genrefremd. Mouth of the Architect gefielen mir nie, aber Year of No Lights "Nord" ist in der Tat ziemlich stark, "Traversée" treibt mir die Tränen in die Augen.

Aber mit Mare sagste was. Deren EP ist so gut wie alles von Neurosis oder Isis. Ich fang lieber gar nicht erst an, darüber nachzudenken, wie traurig es ist, dass es schlussendlich bei dieser einen Veröffentlichung blieb.

fitzkrawallo

16.04.2015 - 22:10

...und wo wir hier schon so vogelwild Namen droppen, wollen auch Buried Inside nicht vergessen werden (wobei sie das wohl leider schon ein bisschen sind). Im Vergleich mit den anderen gennanten ein deutlicher Hardcore-Einschlag, die Alben "Chronoclast" und "Spoils of Failure" (beide um Konzepte gewickelt) gehören zum Besten im Schangre.

boneless

17.04.2015 - 20:20

richtig. buried inside sind natürlich wichtig. drüfte eigentlich gerade leuten, die von amenra was halten, gefallen. auch rorcal schlagen in eine ähnliche kerbe. ansonsten sind auch icos ziemlich nice, wenn auch bei denen die vorbilder recht deutlich rauszuhören sind. so als kleinen geheimtipp muss ich noch
dyskinesia in die runde werfen. ziemlich eigen.

The MACHINA of God

17.04.2015 - 21:06

Danke fürs Namedropping. Arbeite mich grad bisschen in das Genre rein. ich hoffe ich bin auch mit Amenra-Sympathie würdig. :)
Neurosis heute nochmal gehört ("A sun that never sets"), ist einfach nix für mich. Irgendwie fehlt mir da etwas.

The MACHINA of God

17.04.2015 - 21:34

Mare haben tatsächlich nur eine EP rausgebracht?

fitzkrawallo

17.04.2015 - 21:48

Ja, leider. Wie gesagt, ist diese aber absolut fantastisch. Geht in manchem deutlich über die Genregrenzen hinaus (vor allem die mehrstimmigen Gesänge) und ich erteile hiermit Hörgebot (wenn nicht schon geschehen).

The MACHINA of God

17.04.2015 - 21:54

Wird gleich erledigt.
Aber wie kann eine band SO kurz bestehen? :D

The MACHINA of God

17.04.2015 - 21:58

Intronaut find ich grad schonmal klasse. Bissl doomigere Mastodon (oder auch bissl Baroness).

fitzkrawallo

17.04.2015 - 22:04

Joa, so könnte man zumindest anfangen. Spätestens dann ab "Prehistoricisms" mit einzigartigen Drums und vor allem Bassläufen.

boneless

17.04.2015 - 22:14

intronaut sind über mittlerweile 4 alben als extrem wandelbar in erscheinung getreten. hörte man ihnen zu debut zeiten (inklusive der fantastischen null ep) ihre wurzeln (uphill battle, anibus rising, exhumed) noch deutlich an, so wurden sie spätestens ab valley of smoke immer sphärischer und auch ruhiger. ich bevorzuge die schön wuchtige debutphase (da wurde ähnlich wie bei mastodons frühwerken schlagzeugtechnisch alles noch richtig schön zugedonnert) und prehistoricisms. die späteren sachen sind aber auch nicht ohne.

da fällt mir ein, dass ich uphill battle auch mal wieder hören könnte...

The MACHINA of God

27.04.2015 - 15:50

Boah, sind die ersten beiden Alben von Rosetta geil.

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