Björk live

€€

28.02.2002 - 20:05

Björk wird am kommenden Montag abend im Hamburger Grünspan einige Songs für die TV-Sendung "Arte 2nite" aufzeichnen,wie auch schon kürzlich die britische Rockgruppe Oasis. Es handelt sich zwar um kein reguläres Konzert, wer aber trotzdem dabei sein möchte - und Glück hat - kann über uns Einlass finden. Mehr Infos unter www.polydor.de oder www.bjork-germany.de.

Achim

01.03.2002 - 00:59

Ich will da rein! (naja, Hamburg ist doch ziemlich weit.)

übrigens. Björk beim Schmidt am 06.03.. Hat da evtl. jemand Karten für die Show und kann nicht? ;-)

Achim

03.03.2002 - 18:16

Verdammt!

Björk mit Herbert! Und es soll sogar (für einige Minuten) ganz offiziell Karten bei bjork.com gegeben haben. grrr....

Naja, im Fernsehen bestimmt auch totaaal super.

tztz

03.03.2002 - 19:42

HARALD Schmidt !

Achim

06.03.2002 - 01:49

Matthew HERBERT !

Joe

11.04.2003 - 19:15

Wer nicht auf das 3Tage - Hurricane Festival 2003 möchte oder kann , aber auf jeden Fall BJÖRK live erleben möchte:

am 23. Juni 2003 gibt sie ein Konzert in der Arena-Berlin!

http://www.arena-berlin.de/start_ie.html

lemon

11.04.2003 - 21:55

Gibts die Tickets schon im Vorverkauf?

Joe

24.06.2003 - 19:52

uff - nach einem heftigen Platzregen (klitschnass bis auffe Haut) und kräftigem Gedränge in der proppenvollen Halle fing es endlich an.

Als erstes wurden wir eingeheizt von einem provokativen Rotzgör namens "PEACHES" - Elektropunkpop, so würd ich die Musik umschreiben. Die Musik kam vom Band, wirkte ziemlich eintönig. Sie hopste wild über die Bühne, schrie ab und an mal ins Mikro, stopfte sich das Mikro mal in den Ausschnitt ihres Bikinioberteils oder auch in den Schritt. Na ja - wems gefällt ... ca. 20 - 30 Minuten dauerte es.

Nach weiteren 30 Minuten kam um ca. 21:00 Uhr BJÖRK auf die Bühne - begeleitet von ihrer herkömmlichen Band und von einem Streicherensemble.
1 1/2 Stunden bot sie eine sehr, sehr gute Show. Anfangs kam nur zögerlich Stimmung auf. Sie spielte 3 neuere Songs, wobei im Hintergrund auf einer Videoleinwand sehr schöne Videos gezeigt wurden. Überraschungen gabs es weiterhin mit Feurwerk en Masse. Whouw!
Beben tat die Halle, und somit brach das Eis & die Halle tobte, als die ersten Takte von "Hyperballad" erklangen.
Sie gab dann noch zwei Zugaben, wobei die Harfe eine nicht gestimmte Saite hatte - datt plingte schräg ... hehe - war aber nicht übel aufgenommen worden vom Publikum.
Ein sehr gutes Konzert, wobei ich noch mehr erwartet habe. 1 1/2 Std für 46,00 EUR war schon etwas wenig. Stimmlich hat Björk nun halt was drauf, sie leistete sich keinerlei Patzer.
Alles in Allem: gerne wieder und länger!

Unangemeldeter

29.02.2020 - 16:48

Guckt sich denn noch jemand eins der Orchester-Konzerte im Sommer an? Ich freu mich mega, hab die Cornucopia-Show letztes Jahr in London gesehen und hätte nie geglaubt, dass sich so bald schon die Möglichkeit ergibt, sie nochmal live zu sehen... Bin gespannt auf die Songauswahl, tendenziell eher bisschen schade, dass auf das ganze Elektro-Klimbim und (vermutlich) die abgefahrenen Instrumente verzichtet wird - aber ich hab da volles Vertrauen, dass das spannend und toll umgesetzt wird.

Armin

07.10.2021 - 18:28- Newsbeitrag

Björk – "Orkestral Global Live Stream" Konzerte
im Oktober und November 2021

Im Oktober und November diesen Jahres finden vier BJÖRK-Konzerte der ganz besonderen Art statt: Live aus der Harpa Concert Hall in Reykjavik, ausgestrahlt per Stream weltweit, wird die Künstlerin mit über 100 isländischen Musiker:innen auftreten, die bei der Entstehung ihrer Diskographie eine wichtige Rolle gespielt haben. Mit den Auftritten wird zudem Geld und Aufmerksamkeit für Kvennaathvarfid gesammelt - eine Wohltätigkeitsorganisation, die Frauen und Immigrant:innen unterschiedlicher Herkunft in Island unterstützt.

Die Konzerte finden am 11., 24. und 31. Oktober sowie am 15. November statt. Bei jedem Konzert gibt Björk unterschiedliche Songs mit Unterstützung jeweils verschiedener Ensembles zum Besten. Björks Instrumentalarrangements werden von Musiker:innen des isländischen Symphonieorchesters, des Flötenseptetts Viibra und des Hamrahlíð-Chores ohne Elektronik oder Beats vorgetragen. So kann man die besonderen Stücke von Björk nochmal ganz neu erleben.

Tickets gibt es hier: https://bjork.lnk.to/orkestralger

A note from Björk:

dear friends

i would like to invite you to some concerts
to honour folks who got hit hardest in the coronavirus
and the black lives matter movement
and to honour how many icelandic musicians i have worked with through the years

i recorded almost all of my albums with local musicians :
homogenic with an icelandic string octet
medulla with schola cantorum ( an icelandic mixed choir )
volta with 10 brass girls i found all over the island and then later they formed wonderbrass
biophilia with langholt´s church girl choir graduale nobili
vulnicura with a 15 piece string ensemble
utopia with 12 female fluteplayers who later formed the flute septet viibra
cornucopia with hamrahlíð´s choir conducted by þorgerður ingólfsdóttir

all these albums where then performed all around the planet with these musicians
together they are over hundred people !!

and we are going to celebrate that we are all healthily exiting quarantine together by playing concerts in harpa music hall for 4 weekends

my input into the feminist fight is to brag about that almost all of those arrangements are by me
unfortunately this is something that is almost always ignored when women are arrangers

the concerts will be in the afternoons and will also be streamed live online, where there will be an option to donate to the icelandic women's shelter - which supports women of all origin in iceland

for those attending in person, after the concert we will be offering food to raise money in support of this charity

the concerts will be "unplugged" or acoustic and performed without beats and electronics
the concerts will be performed with the icelandic symphony orchestra and guests

i feel we are going through extraordinary times
horrifying but also an opportunity to truly change
it is demanded of us that we finally confront all racism
that we learn that lives are more important that profit
and look inside us and finecomb out all our hidden prejudices and privileges

let´s all humbly learn together
transform

humongous love

– björk

Unangemeldeter

17.06.2022 - 12:07

Heute Abend ist es endlich soweit! Noch jemand in der Waldbühne dabei?

ichreitepferd

17.06.2022 - 12:37

boah viel Spaß, vor allem mit Manu Delago!

Klaus

17.06.2022 - 12:40

Würde gern, aber das liegt leider etwas außerhalb meines Konzertbudgets.

matixcs

17.06.2022 - 14:32

Ja, 1. Rang ticket für 62 Euro gesichert und gestern noch die Doku über sie von Arte gesehen. Jetzt voller Vorfreude! :)

matixcs

18.06.2022 - 00:22

Leider enttäuschend für mich. Ein paar Gänehautmomente wie bei Jogi oder Black Lake aber insgesamt viel zu leise und zu wenig Bass, um wirklich in Verbindung zu kommen. Ich saß schon ganz vorne im 1. Rang aber hatte das Gefühl, durch einen Spiegel aus Distanz das Konzert zu hören. Da war ich viel emotionaler dabei, als ich mir die Vulnicura live Strings mit meinen Kopfhörern die Tage davor angehört hatte. Sehr schhade, da sie viele tolle Lieder gespielt hat und ich die Orchesterversionen sehr sehr gerne mag.

Ist das immer so in der Waldbühne? Hatte da echt zu große Erwartungen glaub ich als "so tolle Location".

Hatte vorher überlegt bei günstigen Tickets zu Pearl Jam oder Nick Cave dort zu gehen aber jetzt hat mich das echt abgeturnt.
Bin gespannt die Erfahrung von Unangemeldeter zu hören zu dem Konzert und allgemein von euch zum Sound der Waldbühne.

Unangemeldeter

18.06.2022 - 11:08

Auf hohem Niveau enttäuschend, da geh ich mit.

Wir saßen vermutlich recht nah beieinander, und meine Erfahrung deckt sich nahezu komplett mit deiner.

Hauptenttäuschung für mich war zunächst dass es nicht Björk + Orchester war, sondern Björk + Streicher. Das war für mich die Wurzel allen Übels, so schön das an vielen Stellen auch war, so war es auf Konzertlänge dann doch einfach etwas dröge. Ich hätte mindestens mit einem Chor gerechnet, gerne Bläsern oder wenigstens Pauken, irgendeine Percussion. Oder wie bei Agnes Obel die Cellos durch den Verzerrer jagen, um da bisschen Punch reinzukriegen. Aber so hatte man irgendwie nur die Melodien, aber nichts von dem, was Björks Songs sonst so interessant macht. Habe dieses strikte "nur Streichinstrumente"-Korsett nicht verstanden. Mein Lowlight war da tatsächlich Black Lake, bei dem das Beatgefeuer einfach mit lang gehaltenen Noten und Pausen ausgetauscht wurde. Und wenn man den Song so hört, sind das halt 10 Minuten mit genau einer Melodie und Idee. Nervigerweise hat da auch das Publikum die Geduld verloren und in 4 der Songpausen reingeklatscht - aber ganz ehrlich, so ätzend ich das fand, ich konnte es sogar ein bisschen verstehen.

Trotzdem gab's wie gesagt tolle Momente, Aurora im Pizzicato-Dauerfeuer war wohl mein frühes Highlight, aber auch die Greatest-Hits-Strecke gegen Ende war super.

Wenn das mein erstes Björkkonzert gewesen wäre, wäre ich wohl versöhnlicher (sie live singen hören ist natürlich trotzdem ein Genuss!), aber grade im Kontrast zu ihren unfassbaren 'regulären' Shows, wo sie ja einfach mal alles auffährt und abreißt, fragte man sich hier schon, warum das Ticket eigentlich genauso teuer war.

Fazit: Budget-Björk.

matixcs

18.06.2022 - 12:45

Gut zu hören, dass es dir etwas ähnlich ging.
Wenn man an die Elektro Björk gewöhnt ist und sie deswegen so mag, kann ich gut verstehen, dass einem die String Versionen nicht so gefallen und man zu sehr die Elektronik etc. in den Songs vermisst.
Da hatte ich das "Glück", dass ich Björks Musik vorher fast garnicht kannte und dann bewusst für das Konzert die Strings Versionen angehört hatte, um mich auf das Konzert einzustimmen und nicht die Elektronik zu vermissen. Gab ja bis vor kurzem auch noch einige Songs davon auf Youtube von dem Konzertstream von letztem Jahr. Dadurch habe ich die Stringsversionen sehr lieben gelernt, da ich sie ansich wunderschön und sehr emotional finde. Dadurch wusste ich auch, was auf mich zukommt hinsichtlich "orchestra".
Nur dadurch, dass das Konzert so leise war, war es für mich einfach ein Krampf, diese tolle Songs zu hören aber gleichzeitig sie nicht ganz zu fühlen, da sie gefühlt "dort" auf der Bühne gespielt wurden und nicht bis zu mir durchdrangen. Der zu leise Sound wurde übrigens auch z.B. in der Kritik des RBB angesprochen.
Bei mir was es zwar mein erstes Björk Konzert, aber ich habe dieses Jahr schon ganz viele tolle Konzerte erlebt mit starken, druckvollen Sound (als ähnliche Größe z.b. Tempelhof Sounds mit z.B. Florence and the Machine), daher war das als mein teuerstes Konzert des Jahres und mit so hohen Erwartungen an Björk und die Waldbühne leider eine Enttäuschung

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