Tristan Brusch - Am Anfang

Kontermutter

15.08.2025 - 13:38

VÖ 24.10.2025

Erste Single "Grundsolider Schläger"

Nach zwei Minuten schon wieder so sehr in diesem Gefühl drin... Hach ja.

Klaus

15.08.2025 - 13:47

01.09. übrigens for free in Berlin.

Unangemeldeter

15.08.2025 - 15:52

Knallersong schon wieder. Man findet mich beim Parkfest. :-)

myx

15.08.2025 - 18:46

Sehr eindrückliches Lied, ja. Entstanden in Kollaboration mit Oehl, interessant zu lesen.

Armin

16.08.2025 - 11:46- Newsbeitrag

Tristan Brusch veröffentlicht heute den neuen Song "Grundsolider Schläger". Mit diesem Lied kündigt der Berliner Musiker sein neues Album "Am Anfang" an, das am 24. Oktober auf seinem eigenen Label "Wasser & Licht" erscheinen wird. Im Frühjahr 2026 geht Tristan Brusch auf Tour.



Berlin, 15.08.2025
Die dunkelromantische Trilogie wird nun abgeschlossen: Mit seinem neuen Album, "Am Anfang", strebt Tristan Brusch in grandiosen Popmelodien nach Wirklichkeit – nach allem, was wehtut, sich entzieht oder eigentlich zu groß ist, um es auszuhalten. Er schreibt dazu süchtig machende, gefährliche Songs, die maximale Eingängigkeit spielerisch leicht mit inhaltlicher Tiefe verbinden. Der erste Vorbote ist das heute erscheinende Stück "Grundsolider Schläger".

"Am Anfang", so kann man das hören, ist ein Coming-of-Age-Album, das vor allem von Verlust erzählt. Dem Verlust von Jugend, Unschuld, einer Liebe, womöglich: sich selbst. Wie alle wirklich großen Alben über Verlust – "Blue", "Skeleton Tree", "Blackstar", "For Emma, Forever Ago" – wächst auch dieses weit über sein Sujet hinaus und erzählt viel mehr über die Welt, das Leben, die Liebe, die Gesellschaft, die unerträgliche Leichtigkeit des Seins – die Fähigkeit, loslassen zu können.

Tristan Brusch geht mit diesem Album zurück auf Start – und damit mitten ins Herz seiner Kunst. Er hat dazu bestürzend schöne Lieder geschrieben, in diesem ganz speziellen Stil, den in diesem Land niemand sonst vergleichbar bravourös und hingebungsvoll beherrscht. Wir hören Spuren von Chanson, Chris Isaak, Nick Drake – doch vor allem hören wir: Tristan Brusch. Eingängigkeit und Tiefgang, Poesie und Pop. Letztlich ist das hier Tristan-Brusch-Musik, ein Genre, das der Künstler erfunden hat – und zu dessen Kern er mit "Am Anfang" weiter vordringt.


Ganz überwiegend hat Tristan Brusch die neuen Songs in einer stürmischen Kreativphase im Sommer 2024 geschrieben. "Mein Trick besteht darin, mich nicht lange mit der Produktion hochklassiger Demos aufzuhalten, sondern direkt mit den Voice-Memos meiner Songs ins Studio zu gehen und sie dort möglichst frisch mit der Band zu spielen und aufzunehmen."

Die Unmittelbarkeit, die sich aus diesem Ansatz ergibt, hört man auf "Am Anfang" sofort. Sie lässt diese Songs organisch, dringlich klingen, im besten Sinne wie eine Live-Aufnahme aus dem Studio. So ähnlich war es auch: "Am Anfang" wurde im Frühwinter 2024 mit dem Produzenten Olaf Opal und den Musikern Felix Weicht (Bass), Timon Schempp (Schlagzeug) und Friedrich Paravicini (Streicher) in einem zum Studio umgebauten ehemaligen Kinderheim an der dänischen Grenze in nur vier Tagen aufgenommen, nach weiteren zehn Tagen für Gesänge und Overdubs war alles fertig. Das Album ist noch klarer und aufgeräumter als seine unmittelbaren Vorgänger. Stimmlich setzt Tristan Brusch weniger auf Modulation und dramatische Effekte, die Songs stehen im Vordergrund. "Ich wollte noch weniger Kunstfigur sein und dafür verletzlicher singen, angreifbarer auch", sagt er.

Auf seiner Suche nach höheren Wahrheiten begibt sich Tristan Brusch auch ins Getümmel aktueller Diskurse und ewig gültiger Sinnfragen. An den Nahtstellen der Gender-Debatte erzählt die Meta-Ebene des Albums von Ambiguitätstoleranz, Männlichkeitsbildern, romantischen Beziehungsidealen, die wir Hollywood-Opfer weiterhin mit uns herumtragen.

Durch diese Musik kann man völlige innere Freiheit erfahren, sie lässt einen über den Dingen schweben, eins mit allem werden, den Schmerz, die Reue, die Sehnsucht und sich selbst ertragen. Tristan Brusch ist natürlich ganz und gar nicht grausam, sondern ein Suchender, es geht ihm um Wahrhaftigkeit. "Am Anfang" ist zurück und nach vorn gedacht. Jedem Ende wohnt bekanntlich ein Anfang inne.
"Am Anfang" von Tristan Brusch erscheint am 24. Oktober 2025 via "Wasser & Licht".

Tristan Brusch "Am Anfang"-Tour 2026:

10.03.2026 Göttingen, MUSA
11.03.2026 Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
12.03.2026 Essen, Zeche Carl
13.03.2026 Bremen, Lagerhaus
14.03.2026 Hamburg, Mojo Club
18.03.2026 Dresden, Beatpol
19.03.2026 Erlangen, E-Werk
20.03.2026 München, Ampere
21.03.2026 Stuttgart, Im Wizemann
22.03.2026 Wiesbaden, Schlachthof
26.03.2026 Magdeburg, Moritzhof
27.03.2026 Leipzig, UT Connewitz

präsentiert von Rausgegangen

AndreasM

16.08.2025 - 15:15

Ja, ein toller Albumvorbote, der Großes erwarten lässt!

Und interessant, dass Chris Isaak im Promo-Waschzettel direkt benannt wird. Denn "Grundsolider Schläger" transformiert sich zum Schluss ja fast komplett zu "Wicked Game". Ich habe mich schon gefragt, ob das Zufall, Kniff oder beides ist :)

SiebenEuroVier

16.08.2025 - 15:43

Völlig übertrieben, aber etabliert sich langsam, dass Touren fast 1 Jahr vorher angekündigt werden. Was weiß denn ich ob ich da Zeit hab.

joseon

01.09.2025 - 12:16

Jetzt erst gehört. Wow, toller Song!

Immermusik

12.09.2025 - 10:42

Noch ein toller Song. 2. Single. Das wird wieder ein tolles Album!
https://youtu.be/vgSL5UpazzY?si=UxEEJa-2dHl_horQ

myx

12.09.2025 - 11:20

Klasse!

Kontermutter

11.10.2025 - 01:08

https://youtu.be/fGYYuilWAGw?si=SdDBcyBZcpx_5KwO

Single #3: Geboren um zu sterben.
Geht etwas schleppend los, aber baut sich dann doch wieder schön auf.

myx

11.10.2025 - 01:39

Und wunderbarer Text wieder.

Ituri

20.10.2025 - 18:51

Da kommt Großes auf uns zu. Man ist geneigt zu sagen: schon wieder. Fantastischer Typ.

Armin

22.10.2025 - 20:32- Newsbeitrag

Frisch rezensiert.

"Album der Woche"!

Meinungen?

MickHead

24.10.2025 - 11:15

Anscheinend ein kleines Meisterwerk!

Rolling Stone 5/5

https://www.rollingstone.de/reviews/tristan-brusch-am-anfang-betoerendes-kunstwerk/

Musikexpress 5.5/6

https://www.musikexpress.de/reviews/tristan-brusch-am-anfang/

Kiezgrün

25.10.2025 - 10:04

Tristan Brusch wird immer besser. Dieses Album ist voller Hits.

Liegt auch an den Streicherarrangements von Friedrich Pavericini. Der macht jedes Album besser.

novemberfliehen

26.10.2025 - 10:13

Die hohen Erwartungen wurden erfüllt. Schöne Entwicklung.

Ituri

26.10.2025 - 14:55

Ich ahnte ja, dass es groß werden wird. Aber mit dem Song "Danke, dass Du nicht aufhörst mich zu lieben" habe ich nicht gerechnet. So unfassbar groß.

Ituri

28.10.2025 - 15:44

Ich lege mich fest: sein bestes Album.

Unangemeldeter

28.10.2025 - 16:22

Ich tue mich noch erstaunlich schwer mit dem Album. Die ersten zwei Singles haben mich total abgeholt, aber auf Albumlänge ist mir das über weite Strecken aktuell zu schwülstig und getragen. Dass das ja manchmal fast in Schlagergefilde abgleitet wurde auf den Vorgängern mit Storyüberbau oder manchen Brüchen ganz gut aufgefangen - auf Am Anfang fehlt mir da die Balance. Wenn es da ein ähnliches Konzept mit Erzählerstimme geben soll (wie es die Rezension hier ja suggeriert), dann höre/lese ich das aus den Texten diesmal nicht raus. Und dann ist die Häufung an ungebrochenen Liebesliedern im Mittelteil für mich schwer zu ertragen, da bin ich offensichtlich dann doch zu sehr musikalischer Diabetiker oder Zyniker.
Auch musikalisch kriegt's mich nicht so wie der extrem catchy Vorgänger.

Vielleicht kürze ich mir das irgendwann auf dem Handy zusammen und schmeiße den Mittelteil rigoros raus.

Kiezgrün

30.10.2025 - 10:31

Ich stelle mir Dirk von Lowtzow aktuel grummelt vor. „Am Anfang“klingt wie das Tocotronic-Album, dass die spätestens seit „Pure Vernunft…“ machen wollen, aber nicht hinkriegen.

The Libertine

30.10.2025 - 11:39

Höre das Album sehr gerne. Finde auch gut, das er auf Harte Sprache wie Fressfotze, Ficken und so weiter verzichtet. Finde, das hat die Songs teilweise nicht besser gemacht. Ist einfach eine sehr schöne Triliogie mit unterschiedlichem Ansatz in Sachen Rollenprosa. "Am Rest" war das Lofi-Depri Indie Rock Album, "Am Wahn" morbide und hier sind wir einfach bei schönen Liebesliedern angekommen, gerne pathetisch, gerne mit viel Chanson Anleihen, aber schon sehr gut. "Vierzehn", "Wasser und Luft", "Die Liebe in Maßen", "Tristan und Elise" sind meine Favoriten. Hab mir auch mal "Das Paradies" aus 2019 angehört. Da hat er teilweise ähnliches versucht. Ist womöglich mit diesem sein bekömmlichstes Album mit vielen tollen Songs und von der Stimmung auch etwas optimistischer als die beiden Vorgänger.

Ein toller, eigenständiger Künstler. Werde ihn mir in 2026 angucken - da kommt er auf Tour.

MickHead

15.11.2025 - 18:14

Heute als Gast im Deutschlandfunk!

Mit Audio!

https://www.deutschlandfunk.de/der-saenger-und-songschreiber-tristan-brusch-100.html

Ituri

25.11.2025 - 16:12

Sein bestes Album, meiner Meinung nach. Es rotiert täglich bei mir!

Wwwam

26.11.2025 - 09:33

@MickHead schade, ist nicht mehr verfügbar, hab ich verpasst. Ich liebe ja Klassik Pop Etc und es passte früher immer perfekt in den Samstag Vormittag, aber inzwischen leider nicht mehr und dieses Audio zum nachhören im DLF Player mupft bei mir immer nervig rum, sodass ich es nur noch selten höre.
Schöne Playlist aber von ihm, hätte mich interessiert, was er dazu zu sagen hat.

Ich mag das Album auch gerne und erwäge einen Konzertbesuch im März.

AndreasM

26.11.2025 - 15:22

Schöne Playlist aber von ihm, hätte mich interessiert, was er dazu zu sagen hat.

Ich habe es angehört (danke für den Tipp!) und es war eine schöne Stunde. Interessiert dich seine Einschätzung zu einem der ausgewählten Stücke besonders? Vielleicht bekomme ich (oder andere) es ja noch zusammen.

Wwwam

26.11.2025 - 16:51

Nee, eher so generell. Trotzdem danke :)

Jens Böhnemann

10.12.2025 - 10:46

Es fehlt bei den Referenzen, aber das ganze ist schon ein bisschen in Tradition von Wader, Wecker, Mey, oder?

Jens Böhnemann

10.12.2025 - 10:49

Das ist ja richtig gut, komm jetzt erst dazu es zu hören.

Enrico Palazzo

10.12.2025 - 10:51

Das ist so!

Wwwam

10.12.2025 - 11:31

@Jens Böhnemann: ja, das finde ich auch. Ich finde es inzwischen fast ein bisschen zuu eingängig und manchmal zu nah an schon Bekanntem.
Beim grundsoliden Schläger höre ich am Ende immer in meinem Kopf "Obendreeeeiii Iiiii don't wanna fall in love"
Und der Refrain von "Die lange Nacht" erinnert mich auch ganz krass an irgendwas, aber ich komm nicht drauf, geht es euch auch so? In meinem Hirn geht auch so ein "Reinhard Mey"-Areal auf oder vielleicht sogar Peter Maffay? :O

Hör es trotzdem gern und würde auch gerne zum Konzert im März.

Ituri

10.12.2025 - 18:07

Die Assoziation mit Chris Isaak ist ja bewusst so gewollt. Vor allem dann die Raffinesse zu besitzen ein Adverb wie obendrein so in die Länge zu ziehen wie einst das Vorbild. Sehr schön. In der Tat ein starkes Album. Trotz oder gerade auch wegen der Eingängigkeit.

Arne L.

01.01.2026 - 22:57

Die radioeins-Hörerschaft hat "Vierzehn" zum Song des Jahres gewählt. Scheint sehr anschlussfähig zu sein.

Enrico Palazzo

01.01.2026 - 23:12

Ist auch einer meiner Lieblingssongs auf dem Album :)

Ituri

01.01.2026 - 23:16

Es ist ja auch ein fantastisches Album.

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