Shellac - To All Trains
Mayakhedive
18.05.2024 - 16:23
In Erinnerung an den großen Steve Albini gerade den ersten Durchlauf gehabt.
Shellac enttäuschen auch auf ihrem letzten Album nicht, reißen 10 Songs in nicht ganz 30 Minuten runter und der Opener "WSOD" braucht etwa 2 Sekunden, um klar zu machen, mit wem man es zu tun hat. Dieser Gitarrensound...
Das Album rockt schön straight nach vorn und ist teilweise für ihre Verhältnisse fast schon eingängig ("Scabby the Rat").
Ein weinendes Auge bleibt aber natürlich.
Herr
18.05.2024 - 22:08
Echt traurig …
Aber das neue Werk ist wirklich stark. Klares räudiges, krachendes, pumpendes Soundgewand, und im Grunde eine Komposition für den Drummer. Rhythmisch absolut fantasievoll.
fakeboy
19.05.2024 - 14:08
Oha, plötzlich findet man Shellac auf Spotify. Das war doch letzte Woche noch nicht so?
Das neue Album klingt - wen wundert's? - wie Shellac. Albinis Stimme ist etwas dunkler, die Drums dafür noch etwas direkter. Ein würdiges Schlusswort von Mr. Albini.
Clown_im_OP
19.05.2024 - 16:14
Titel des letzten Tracks geht ziemlich hart
Eiersalat
19.05.2024 - 16:55
Ballett ordentlich
Eiersalat
19.05.2024 - 16:55
*ballert
Jochen Reinecke
19.05.2024 - 19:24
Sensationell geiles Album.
Hierkannmanparken
21.05.2024 - 14:04
Ich höre viel Minutemen raus, was wohl auch an der Songkürze liegt. Der Sound ist echt gut, klingt wie geschmiedet!
Was mich noch stört, könnte aber auch der Ersteindruck sein: in der ersten Hälfte sind mir zu viele "1 idea"-Songs. Ein Riff wird durchgespielt, Albini brabbelt dazu, nach 2 Minuten aus.
Meine Highlights sind die letzten drei Tracks.
The MACHINA of God
23.05.2024 - 13:41
Wäre das Album auch ohne Albinis Tod veröffentlicht worden? Also war das Release eh geplant?
fakeboy
23.05.2024 - 13:48
Das Album wurde im März angekündigt:
https://www.visions.de/news/shellac-kuendigen-erstes-album-seit-10-jahren-an-to-all-trains
The MACHINA of God
23.05.2024 - 13:49
Alles klar, danke. Krass, was für ein unangenehmer Zufall.
fakeboy
23.05.2024 - 14:07
Dass der Song "I Don't Fear Hell" als letzter Shellac-Song eine Woche nach seinem Tod veröffentlicht wurde, ist tatsächlich etwas unheimlich.
Herr
23.05.2024 - 14:14
Gerade jetzt, wo das Album absolut grandios wurde, wie ich finde, in Übereinstimmung mit dem geschätzten Jochen Reinecke, ist das ja alles furchtbar. Pitchfork lobte auch.
Wie tragisch kann das eigentlich sein. Unfassbar.
Hierkannmanparken
23.05.2024 - 16:33
Scabby the rat
Gets the whole room pregnant
Scabby the rat
POW!... you're pregnant
:D
Herr
29.05.2024 - 21:24
Absolut treffend!
Sehr schöne Abhandlung; Lob an den Rezensenten.
Und wie oben schon geäußert von vielen… Shellac wie es Albini gebührt.
MopedTobias (Marvin)
02.06.2024 - 21:18
Nach Chelsea Wolfe wohl mein Album des Jahres bisher. Was eine Power.
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