Beatsteaks - Please

Armin

17.04.2024 - 14:05- Newsbeitrag

BEATSTEAKS veröffentlichen mit »PLEASE« am 28.06.24
erstes Studioalbum seit sieben Jahren!

In der Geschichte des Gitarrenrock gibt es wenige Bands, die bis zum neunten Studioalbum durchgehalten haben. Die Beatsteaks hingegen veröffentlichen mit ihrem neunten Werk »PLEASE« einen Longplayer, der mit der Eindringlichkeit, dem Spielwitz und der Unrast einer explosiven Debüt-LP auftrumpft.

Die erste Single »DETRACTORS« erscheint übermorgen, am 19. April und dazu, nach der langen Zeit im Studio, mit einem ersten Video ohne Konservenmusik: Einer beim Dreh des Clips eingespielten Liveversion als Premiere des neuen Lieblingskinds für ihre Fans: Enjoy, PLEASE!

»Was uns innerhalb der Band verbindet, ist ja unter anderem, dass wir alle nicht lange ruhig halten können«, schmunzelt Sänger und Gitarrist Arnim Teutoburg-Weiß. Das neue Album sei »so zappelig, wie jedes einzelne Mitglied der Beatsteaks es auch ist« — und »immer ein bisschen zu dolle«. Genau dieser Aspekt macht »PLEASE« so juvenil, so leichtfüßig, so pulsierend, so fordernd: Dieses Album ist auf hundertachtzig, kippelt, hämmert und klirrt, hält unablässig eine elektrisierende Spannung. Irgendwie ist das auch kein Wunder, entlädt sich in »PLEASE« doch eine Vulkanladung an künstlerischem Ehrgeiz, der sich seit knapp sieben Jahren — ganz richtig, so lang liegt das letzte Beatsteaks-Studioalbum inzwischen zurück — angestaut hat.

In dieser Zeit wurde geredet, vermutlich so viel wie noch nie, in der Geschichte der Beatsteaks — über sich einschleichende Hierarchien, unliebsame Marotten und schnöde Gewohnheiten, Ansprüche, Werte und die gemeinsame Zukunft. »Im Laufe dieses Dialogs ist uns klar geworden, wie groß der Kosmos ist, den wir uns mit der Band selbst geschenkt haben … Und wie klein die Luxusprobleme sind, die uns hin und wieder darin beschäftigen«, führt Arnim aus. Die noch viel wesentlichere Erkenntnis: »Unsere Aufgabe ist es, den Leuten etwas Schönes zu bringen, sie mit unserer Existenz, unserer Musik glücklich zu machen … Die Welt ist schließlich beschissen genug«.

Etwas Schönes muss sich schon im Kern schön anfühlen und in einer stress- und argwohnfreien Zone reifen. Der größtmöglichen Leichtigkeit zuliebe haben die Beatsteaks ihren Laden aufgeräumt — und neuen Wind reingelassen. Mit Olaf Opal, der mit seinen Arbeiten zwischen verspultem Underground und straighten Multiplatin-Erfolgen als einer der versiertesten zeitgenössischen Produzenten gilt, ging es nicht ins Studio sondern, in den Publikumsbereich des Berliner Columbia Theaters. Genau hier verwandelten sich anschließend knappe fünfundzwanzig Skizzen in elf vollwertige Albumsongs. Thomas Götz nennt Olaf Opal nicht grundlos den »Master of Räume«: Die Idee, »PLEASE« nicht im Studio oder gar im Proberaum, sondern im Epizentrum eines riesigen, altehrwürdigen Saals zu recorden, kam von ihm.
Heute lässt sich festhalten, dass das ‚Experiment Theatersound‘ einem Geniestreich glich: Über der gesamten Platte hängt ein raumfüllender, organisch-dreidimensionaler Hallschleier. Gleichzeitig ist jedem einzelnen Song anzuhören — auch das hat gewiss mit den veränderten Bedingungen zu tun — dass die Band aufgeregt ist. Und das ist, logisch, immer ein gutes Zeichen.

»Die Platte ist in allem, was wir da machen, janz dolle wir«, findet Arnim. Tatsächlich bringt »PLEASE« sämtliche Eigenarten, die die Beatsteaks auszeichnen, maximal treffsicher auf den Punkt. Diese Fusion aus sphärisch schattierten Gitarrenwänden und Arnims Powergesang, der mehr sechstes Instrument als Gesangsstimme ist; dieser absolut undeutsche Sound samt englischsprachiger, im Kollektiv getexteter Vocals; diese dauerhafte Infragestellung konventioneller Rockband-Schemata, diese ignorante Genre-Mixtur, dieses »hier wird nichts gemacht, weil man das einfach so macht«, dieses nahbare Aufbranden gemeinschaftlicher Glücksgefühle — all das ist typisch Beatsteaks. »PLEASE« ist das Beweisstück für eine bestens funktionierende und seit bald dreißig Jahren bestehende Fünfecksbeziehung. Peter, Bernd, Torsten, Arnim und Thomas sind noch nicht satt, haben, anders als die meisten Bands in der Geschichte des Gitarrenrock, durchgehalten — und möglicherweise das beste neunte Album aller Zeiten zusammengeschmiedet.

Auf der Bühne spielt das Quintett Champions League, das war immer so: Nicht nur deshalb bringen sie »PLEASE« direkt am Veröffentlichungswochenende bei zwei großen Konzerten in der Berliner Wuhlheide vor über 30.000 Menschen und im Anschluss mit einer großen Tour auf die Bretter, die nicht nur ihnen die Welt bedeuten, sondern ihrer Musik erst den richtige Raum geben, sich zu offenbaren und in einem musikalischen Happening Gestalt anzunehmen, mit dem die Beatsteaks den Rahmen eines klassischen Rockkonzertes schon lange gesprengt und sich auf einen neuen Weg gemacht haben.

Auch abseits von Bühne und Studio beschreiten die Beatsteaks neue Wege: »PLEASE« ist das erste Album, das die Band selber auf ihrem eigenem Label BeatRec im Vertrieb von Warner Music veröffentlicht. Und auch ein neues Management haben sich die Beatsteaks gegönnt: JKP, die bandeigene Management-Firma der Toten Hosen, mit denen die Gruppe seit über zwanzig Jahren eng befreundet ist, hat vor kurzem auch das Management des Berliner Quintetts übernommen. Willkommen im Club!
PLEASE – Tour 2024
Präsentiert von VISIONS und DIFFUS
22.06.24 Prague (CZ) - Lucerna Music Bar AUSVERKAUFT!
24.06.24 Stuttgart - LKA Longhorn AUSVERKAUFT!
25.06.24 Hannover - Capitol AUSVERKAUFT!
28.06.24 Berlin - Wuhlheide RESTTICKETS
29.06.24 Berlin - Wuhlheide
21.09.24 Rubingen (CH) - Mühle Hunziken AUSVERKAUFT!
22.09.24 Zürich (CH) - Dynamo AUSVERKAUFT!
23.09.24 Zürich (CH) - Dynamo ZUSATZKONZERT
25.09.24 Wien (AT) - Arena Open Air AUSVERKAUFT!
26.09.24 München - Zenith
28.09.24 Bremen - Pier 2 AUSVERKAUFT!
29.09.24 Bielefeld - Lokschuppen AUSVERKAUFT!
01.10.24 Leipzig - Haus Auensee AUSVERKAUFT!
02.10.24 Offenbach - Stadthalle Offenbach AUSVERKAUFT!
04.10.24 Köln - Palladium AUSVERKAUFT!
05.10.24 Hamburg - Edel-Optik-Arena AUSVERKAUFT!

Festivals 2024
08.08.2024 - 10.08.2024 Püttlingen - Rocco del Schlacko
08.08.2024 - 11.08.2024 Rothenburg ob der Tauber - Taubertal Festival
07.08.2024 - 11.08.2024 Eschwege - Open Flair

pounzer

17.04.2024 - 17:39

Geil. Ich freue mich.

Urbsi

19.04.2024 - 09:11

Detractors mag ich schon mal. Schönes Lied.

sizeofanocean

19.04.2024 - 09:16

https://www.youtube.com/watch?v=Qq_858X1vMw

pounzer

19.04.2024 - 11:42

Song macht Spaß. Starker Surfrock-Einfluss, großer Refrain und ein schöner, einprägsamer C-Teil gegen Ende.

fakeboy

19.04.2024 - 14:39

Ich mag Detractors sehr gut. Klingt eigentlich genau so, wie man sich einen Beatsteaks-Song 2024 wünscht.

Armin

19.04.2024 - 19:27- Newsbeitrag

Liebe Musikfreund:innen,

soeben feierte das neue Musikvideo der Beatsteaks Premiere. Spread the word:

BEATSTEAKS - DETRACTORS (Musikvideo)

Euroboy

19.04.2024 - 19:43

Mir gefällt der Song auch. Erinnert mich etwas an "Olympia WA" von Rancid, was ja nicht falsch ist. Hoffe die können das Niveau auf der ganzen Platte halten. Der Notwist Produzent tut ihnen anscheinend gut.

Volta

19.04.2024 - 20:02

Ganz nett.

Grizzly Adams

19.04.2024 - 20:26

Der Bassist hat Ähnlichkeit mit Robert Habeck. War das schon immer so?
Song ganz ok aufs erste Ohr.

fakeboy

19.04.2024 - 20:26

schöner, einprägsamer C-Teil gegen Ende.

Gerade die Bridge ist für mich die einzige Schwäche des Songs…

fuzzmyass

19.04.2024 - 20:55

Solider Song, eventuell bekomme ich zum ersten Mal seit locker +10 Jahren wieder Lust auf die Band... vom Vibe und Melodieführung/Harmonien her sehr Rancid finde ich

sizeofanocean

19.04.2024 - 20:58

joa, ganz nett aber nix, was mich nochmal neugierig auf die Beatbuletten macht

kenny23

20.04.2024 - 09:14

Ja, irgendwie so egal wie "Yours"

Bonzo

20.04.2024 - 09:58

Der Bassist hat Ähnlichkeit mit Robert Habeck. War das schon immer so?

Hat wohl was machen lassen. SOLL JA IN DER TÜRKEI GÜNSTIGER SEIN.

Jetzt hat er den Habeck-Look und ich nicht.

eric

20.04.2024 - 10:53

In Sachen Aufnahme schon mal anders als zuletzt. Mag die Herangehensweise, die Gitarren klingen toll. Den Song höre ich eher "nur" okay, da gab es auf "Yours" tatsächlich ein paar bessere.

Erinnert mich auch null an Rancid. Eher ein wenig an Superchunk, Ted Leo und ...Frank Turner (Refrainmelodie)?

Gespannt bin ich.

Urbsi

20.04.2024 - 12:47

Och, das wären jetzt nicht die schlechtesten Referenzen für ein Album. :)

kusubi

23.04.2024 - 18:24

"und möglicherweise das beste neunte Album aller Zeiten zusammengeschmiedet."

Wie sympathisch ist denn bitteschön diese Formulierung?! Applaus!!!!

Armin

17.05.2024 - 18:08- Newsbeitrag

BEATSTEAKS - DEAD MAN (Audio)


"Dead Man", die zweite, vorab ausgekoppelte Single aus dem am 28.06.2024 erscheinenden neuen Album der Beatsteaks ist eine Ode an die Hilflosigkeit und Resignation. Es geht um Versagen oder die Angst davor, Dämonen, Michael Jackson, Überlebensstrategien, Flehen und unmögliche Liebe.

pounzer

17.05.2024 - 21:08

Auch wieder so ganz okay.

Eiersalat

17.05.2024 - 21:11

Einfach Popmusik...

sizeofanocean

17.05.2024 - 21:17

leider sehr sehr langweilig

fakeboy

18.05.2024 - 01:55

Ich mag den Song irgendwie

Volta

18.05.2024 - 08:35

Sie sind leider extrem beliebig und öde geworden. Das ist „Punkrock“ für SPD-wählende, Joko und Klass-lustig findende, Bio Gewürzgurken-essende Sport- und Geschichtslehrer*innen namens Malte und/oder Dörte. Bitte die Band auflösen und den Ruhm der Vergangenheit genießen. Ansonsten befürchte ich ein Olli Schulz-Feature auf der nächsten Platte.

jo

18.05.2024 - 08:49

Hmm, also, die Klischees treffen jetzt alle auf mich nicht zu (davon abgesehen, dass ein Schulz-Feature natürlich super wäre :D), aber ich finde den Song um einiges besser als das, was sie auf den letzten Alben so gemacht haben.

Eiersalat

18.05.2024 - 09:37

Wann Apache Feature?

Volta

18.05.2024 - 11:48

Leider ist die neue Reflektor-Folgen mit Achim Teuteberg-Weiß irgendwie unangenehm. Ständig dieses Promo-Gelaber ala „Da hatte ick ne dufte Idee und der Rest der Band fing an zu heulen, weil allet so schön und großartig war“. :D

Und dann kommen so öde Songs dabei rum.

Rochen

18.05.2024 - 14:30

"Sie sind leider extrem beliebig und öde geworden. Das ist 'Punkrock' für SPD-wählende, Joko und Klass-lustig findende, Bio Gewürzgurken-essende Sport- und Geschichtslehrer*innen namens Malte und/oder Dörte."

Waren sie das nicht schon immer? Ich hab den großen Hype vor fast 20 Jahren schon nicht verstanden, aus meiner Sicht war das immer Musik für Rock-am-Ring-Publikum, das mal ordentlich "abrocken" will, und hatte bis auf ein paar Referenzen wenig mit Punkrock zu tun.

jo

18.05.2024 - 16:22

Dieses ganze "Ist-das-Punkrock-Getue" ist allerdings auch schon seit Anfang, spätestens Mitte der 2000er nicht mehr wirklich die Frage, oder?

Da waren immer mal gute Liedchen, teilweise auch Alben dabei. Mehr auch nicht. Mehr habe zumindest ich nicht erwartet. Und supersympathisch waren sie auch noch nie. Wer da nun an die "deutsche Inkarnation des Punks" (wirklich gruselige Vorstellung!) denkt, war sicherlich von Beginn an fehl am Platz.

Urbsi

18.05.2024 - 17:29

Wenn es darum geht, was „wirklich Punkrock“ ist, denke ich immer an London Calling und was da alles drin steckt und muss über die Frage lachen.

jo

18.05.2024 - 17:30

Deswegen. Vollkommener Quatsch hier. Man müsste auch fragen: Hatte die Band jemals den Anspruch? Eher auch nicht...

Vivat Virtute

18.05.2024 - 18:35

Das ist „Punkrock“ für SPD-wählende, Joko und Klass-lustig findende, Bio Gewürzgurken-essende Sport- und Geschichtslehrer*innen namens Malte und/oder Dörte.

Diese Pseudoelitären Sprüche, mit denen manche glauben, sich auch noch spöttisch über alle möglichen Leute erheben zu können, sind halt auch einfach nur Schmutz. Und dann auch noch im Kontext der Beatsteaks. Wie daneben soll es eigentlich noch sein?

Rochen

18.05.2024 - 21:08

Wieso, ist daran inhaltlich was auszusetzen? Wenn man die Band mag, ist der Vergleich vielleicht ärgerlich, das ändert aber ja nichts an der sachlichen Richtigkeit. Mainstreamiger geht es für Punkrock doch kaum, insofern sind die Analogien mit SPD bzw. Joko und Klaas doch nicht unzutreffend. Schlimmer sind in Deutschland fast nur noch die Donots, die sogar irgendwann auf deutsche Texte umgeschwenkt sind, um dem Festival-Party-Publikum noch besser zu gefallen.

fakeboy

18.05.2024 - 21:25

Ich mag die Donots wie die Beatsteaks. Beide ziehen seit bald 3 Jahrzehnten ihr Ding durch, sind sich selbst treu geblieben. Es macht Spass die Bands live zu sehen und ich mag es, wie sie ihre Punk-Wurzeln behalten und doch einen massentauglicheren Sound entwickelt haben. Beide Bands sind nicht unbedingt Lieblingsbands von mir, aber solche, deren Entwicklung ich gerne mitverfolgt habe (von den Donots erinner ich mich noch an den ersten Song-Beitrag auf dem Visions-Sampler, von den Beatsteaks ans erste Konzert ca. 1999, also Arnim einen Salto ins Publikum machte) und bei denen ich neuer Musik immer Interesse entgegen bringe. Bei den Beatsteaks sind für meinen Geschmack High- und Lowlights weiter auseinander - die guten Songs sind richtig gut und die schlechten richtig schlecht, während die Donots homogener unterwegs sind... "Dead Man" ist wieder so ein Versuch von Arnim, nach einem Soulsänger zu klingen, und ich finde es irgendwie einfach grundsympathisch, wie das immer etwas schief läuft und doch nicht komplett daneben ist. Ein bisschen wie der etwas peinliche Onkel beim Familienfest, den man dennoch ins Herz geschlossen hat.

Urbsi

18.05.2024 - 23:23

Kann fakeboy weitgehend zustimmen. Meinen Respekt haben auch beide Bands, zumal sie immer auch Soli-Dinger machen wie jetzt die AJZ Tour. Dass die Donots deutsch singen, steht ihnen besser als das Englische. Ich war beim Mini Birthday in Berlin und froh, dass ich den „deutschen Abend“ erwischt habe.

Das erste neue Lied der BS hat mir besser gefallen als jetzt das zweite. Ich bin jedenfalls froh, dass es solche deutschen Band wie die BS und die Donots gibt und nicht nur 0815 „Rock Bands, die es mal richtig krachen lassen“.

Vivat Virtute

19.05.2024 - 03:07

Wieso, ist daran inhaltlich was auszusetzen?

Alles. Einfach alles. Aber kotzt ihr nur "geschmackssicher" ab. Und dann erklärt uns, dass ultramarinblau wichtiger ist als auqamarinblau.


Ansonsten hat fakeboy im Grunde alles gesagt.

jo

19.05.2024 - 09:03

Wieso, ist daran inhaltlich was auszusetzen?

Wie weiter oben schon gesagt: Allein die Herangehensweise ist schon komplett falsch, da die Bands noch nie den Anspruch hatten, sich in so ein enges Korsett wie "Punk" drücken zu wollen. Dass man ihnen nun also vorwirft, dass sie "für Punk aber voll mainstreamig sind (und schon immer waren), igitt", passt daher einfach nicht.

Es ist immer in Ordnung, wenn man schreibt, dass einem eine Band nicht zusagt - ich denke, da sagt auch keine Person was dagegen. Das dann aber mit solchen "Fakten" "inhaltlich" untermauern zu wollen, obwohl es selbst einfach nur aufgezählte Klischees sind, mutet dann schon seltsam an.

Daher: quasi alles, was fakeboy sagt.

Rochen

19.05.2024 - 20:15

Interessanterweise kommt immer noch gar kein inhaltlicher Gegenwind, es passt einigen nur die Wertung nicht. Das Punk-Label kommt ja gar nicht von mir, sondern wird der Band von Presse, Fans etc. angeheftet und ist deswegen selbstverständlich auch relevant für das Image der Band und dafür, wie Fans sie und sich selbst sehen. Und die Beatsteaks machen nun mal Musik, die nirgendwo aneckt, und sprechen damit sehr viele und eher Leute an, bei denen Rock großgeschrieben wird. Ansonsten höre ich bei "Vivat Virtute" eigentlich nur mit großen Worten heraus, dass er beleidigt ist, weil er seine Lieblingsband beleidigt sieht. (Im Übrigen gehört es, insbesondere in einem Musikforum, selbstverständlich dazu, zu untermauern, warum einem eine Band nicht zusagt.)

Vivat Virtute

19.05.2024 - 20:39

Ansonsten höre ich bei "Vivat Virtute" eigentlich nur mit großen Worten heraus, dass er beleidigt ist, weil er seine Lieblingsband beleidigt sieht. (Im Übrigen gehört es, insbesondere in einem Musikforum, selbstverständlich dazu, zu untermauern, warum einem eine Band nicht zusagt.)

Mir sind die Beatsteaks total egal, ich besitze kein Album von denen und finde auch nur eine Hand voll Songs gut. Aber wenn du meinst.

Das Punk-Label kommt ja gar nicht von mir, sondern wird der Band von Presse, Fans etc. angeheftet und ist deswegen selbstverständlich auch relevant für das Image der Band und dafür, wie Fans sie und sich selbst sehen.

Tatsache? Na dann zeig mal her, wo die Presse die Beatsteaks als die krasse Punkband hinstellt, ich freu mich drauf. Und warum wäre so ein Presseetikett überhaupt maßgeblich? Wenn sich die Beatsteaks hingestellt hätten und gesagt hätten "Ey kuckt mal, wir sind hier die Punk-Sherrifs", ja dann könnte ich solche Attribute verstehen.

(Im Übrigen gehört es, insbesondere in einem Musikforum, selbstverständlich dazu, zu untermauern, warum einem eine Band nicht zusagt.)

Danke für die Erklärung. Wenn ich das nächste mal wieder was nicht wissen will, frage ich dich wieder nicht.

Vivat Virtute

19.05.2024 - 20:44

Dieser neue Song ist übrigens recht langweilig.

Hab ich jetzt formulieren können, ohne irgendwen herabsetzen zu müssen.

Volta

20.05.2024 - 01:31

Props gehen raus an @Rochen!

jo

20.05.2024 - 08:50

Interessanterweise kommt immer noch gar kein inhaltlicher Gegenwind, es passt einigen nur die Wertung nicht.

Also, wenn meine Beiträge nicht genau das Gegenteil ausgesagt haben, dann weiß ich auch nicht.
Ich habe sogar klargestellt, dass mir die "Wertung" einer Person vollkommen egal ist. Ich bin ja selbst nicht mal "Fan" der Band (obwohl sie mir selbst dann egal wäre). Aber inhaltlich waren da eben überhaupt keine Argumente drin außer "Das ist Peinlich-Punk, aber kein echter." Das Thema wurde aber ja nicht von denen eröffnet, von denen du nun "inhaltlichen Gegenwind" erwartest. Daher meine Vermutung: Es ist den anderen einfach auch vor allem egal, "was" das nun genau ist. Daher gibt es auch keinen Grund, gegen etwas zu argumentieren, das sowieso egal ist.

(Im Übrigen gehört es, insbesondere in einem Musikforum, selbstverständlich dazu, zu untermauern, warum einem eine Band nicht zusagt.)

Ja, aber gerne mit wirklichen Gründen. Wenn es dann keine wirklichen Gründe gibt, kann man wenigstens zugeben, dass man sie eben "einfach so" nicht mag, anstatt Pseudogründe anzugeben. Darf man aber natürlich auch, wenn es wirklich solche sind, die einen von einer Band abhalten. Es bleibt dann aber dabei, dass das dann eben nur "inhaltlich" "Fakten" (jeweils) in Anführungszeichen sind.
Wie Vivat Virtute sagte: So was geht eben auch, ohne andere herabsetzen und sich selbst über ebendiese erheben zu wollen. Kann man ruhig mal probieren...

eric

20.05.2024 - 11:53

Haha, selbst die "Was ist 'richtiger' Punk?"-Diskussion ist wieder zurück, wie sämtliche Klamotten-Trends der Neunziger.

Beatsteaks sind spätestens nach "Launched" keine Punkrock-Band mehr gewesen. Wenngleich es bis einschließlich "Limbo messiah" jene Elemente aus Punk/HC/Post-Punk gibt. Rockmusik als "Schublade" ist doch okay.

Live mag ich sie noch immer sehr gerne. Auf Platte begeistert mich das alles leider nur noch so mittel. Die Ideen/Ansätze der (bisher bekannten) neuen Songs aber schon nicht verkehrt.

Z4

20.05.2024 - 11:56

Egalste Band aller Gezeiten.

jo

20.05.2024 - 12:55

Kann eric nur komplett zustimmen.

pounzer

20.05.2024 - 13:39

Ich glaube, der Punkrock war bei den ersten Alben irgendwie auch nur Mittel zum Zweck. Die wollten irgendwie Musik machen und Punk war halt leichter zu spielen. (Wobei es ja auch die Geschichte gibt, dass "I don't care as long as you sing" ursprünglich ein schneller Punkrock-Song werden sollte und der markante Basslauf daraus entstanden ist, dass der Bassist das Tempo nicht auf die Reihe gekriegt hat.) Aber was die musikalischen Interessen der Bandmitglieder angeht, spielen da so Sachen wie Soul, Hip Hop, diverse elektronische Musik und ja, eben auch Pop, eine mindestens ebenbürtige Rolle.

Ich hab mir sämtliche Alben bis auf das erste und das (bislang) letzte zugelegt und live würde ich mir die Band jederzeit wieder anschauen. Die haben mir ein paar meiner erinnerungswürdigsten Konzerterlebnisse beschert.

Morgen gibt's übrigens ein Musikspezial von Late Night Berlin mit den Beatsteaks. Ich werde bestimmt mal reinschauen.

Armin

23.05.2024 - 17:39- Newsbeitrag

fakeboy

31.05.2024 - 08:25

Neuer Song „Traumschiff“. Eher lahm, nimmt nie richtig Fahrt auf.

Armin

31.05.2024 - 18:31- Newsbeitrag

BEATSTEAKS - TRAUMSCHIFF


„Traumschiff“, ein abgedrehter Kopfnicker, ein lauter, fordernder Appell: »Don’t give up now!«: Selbstgespräch und Durchhalteparolen. Es ist nicht zu Ende, bevor es zu Ende ist. Und wenn alles zu spät ist, shoppen gehen? Weitere Auseinandersetzung mit dem Abstand zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Beobachtet und aufgeschrieben vom Kapitän selbst, der Clip dazu wundervoll in Szene gesetzt von dem Berliner Rapper und Videoregisseur Dissy am Strand von Nai Harn Beach.

Dabei entwickelten sich Idee und Umsetzung dieses ungewöhnlichen Musikvideos aus einer Aneinanderreihung von Zufällen, wie sich der mit der Band befreundete Regisseur erinnert: "Arnim fragte mich, ob ich Lust habe, ein Musikvideo für die Single 'Traumschiff' zu drehen. Ich hielt es für nicht machbar, weil ich auf einer langen Asienreise war, aktuell auf Phuket. Arnim fand die Kulisse aber perfekt und so entstand die Idee, ein Video ohne die Band zu drehen. Beim nächtlichen Band Scouting durch die Bars der Stadt lernte ich die sympathische thailändische Band ‚The Mood‘ kennen. Wir waren sofort verliebt. Innerhalb von vier Tagen studierten sie den Song ein und wir organisierten ein Live Happening mit Food-Ständen und dem einzigen Stromgenerator der Insel. Einen Tag vorher bekamen wir sogar die Drehgenehmigung für den Nai Harn Beach zum Sundowner. Die Stimmung war gut, alle hatten Spaß und wir haben das Ganze mit iPhones gefilmt, der Rest passierte von selbst“.

Volta

01.06.2024 - 01:35

Kurz im ZDF Aspekte gesehen und abgeschaltet. Achim aufgrund seiner Inszenierung maximal unsympathisch.

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum Du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread

Um Nachrichten zu posten, musst Du Dich hier einloggen.

Du bist noch nicht registriert? Das kannst Du hier schnell erledigen. Oder noch einfacher:

Du kannst auch hier eine Nachricht erfassen und erhältst dann in einem weiteren Schritt direkt die Möglichkeit, Dich zu registrieren.