Klez.E - Erregung
KeesPopinga
02.10.2023 - 08:35
Da steht demnächst wohl ein neues Album an (auf Instagram teilweise dokumentiert). Habe ich bock drauf! Ich mochte die November sehr. Aber auch die beiden davor waren ganz anders, aber toll. Mal sehen, in welche Richtung es nun geht…
Gomes21
02.10.2023 - 11:11
Wäre dabei wenn sie die The Cure Anleihen wieder etwas runterfahren. Hat mir gefallen, reicht mir aber auch.
Kamm
02.10.2023 - 11:37
Flimmern ist eines meiner heißgeliebtesten Lieblingsalben. Gerne also wieder die Math-/Artrock-Richtung!
Affengitarre
02.10.2023 - 15:19
So wirklich gekriegt hat die Band mich eigentlich erst mit "Desintegration", wobei ich "Flimmern" auch ganz nett finde. Ob ich den Sound vom letzten Album nochmal brauche weiß ich jetzt auch nicht. Mal sehen, in welche Richtung sie jetzt gehen.
KeesPopinga
03.10.2023 - 00:41
Es hieß natürlich „Desintegration“ und nicht „Novemver“. Aber der Song und die Stimmung aus dem Mistnomat kamen am bleibendsten durch…
rainy april day
03.10.2023 - 23:16
Nach der Flimmern, die ich neulich nach über 10 Jahren mal zufällig wiederentdeckte, habe ich die komplett aus den Augen verloren. Ich glaub ich lass die Alben aus der Zwischenzeit einfach erst mal weg und hör mir dann die neue an. Bin neugierig wie die jetzt so klingen.
joseon
11.10.2023 - 17:17
kok36 hat einen Konzerttermin für nächsten März drin und folgenden Pressetext:
Mit „Desintegration“ veröffentlichten Klez.e 2017 ein Album, das seinen Ausgangspunkt in eben jenem Jahr nimmt, in dem nicht nur die Mauer fiel und das sogenannte Ende der Geschichte ausgerufen wurde, sondern auch „Disintegration“ von The Cure erschien. Siebert, selbst im Osten der Republik groß geworden, blickte in der Echokammer der Gegenwart zurück in die Zeit der großen Versprechen, die schon damals unerfüllt im Hallraum der Toms und den monotonen Basslinen im Disconebelnirvana verschwanden. Versprechen auch einer Befreiung, die in einem ideologiekritischen Sinne vielleicht immer schon hohl waren, heute jedoch ferner denn je scheinen. So knüpft das neue Album „Erregung“ an das an war, das was ist, vielleicht auch an das was wird. Gefühlt von der Zeit ausgeworfen erscheint es am 09.02.24.
VelvetCell
18.10.2023 - 09:01
Diverse Tourdaten verkündet.
Auf den neuen Pressefotos sieht Siebert immer noch aus wie der kleine Bruder von Robert Smith. Ein Hinweis auf den Sound?
cargo
17.11.2023 - 06:45
Die neue Single klingt wieder so sehr nach The Cure, wie es nur geht.
VelvetCell
17.11.2023 - 09:24
Ja! Das freut mich!
https://www.youtube.com/watch?v=9qJ7hwJ5vls
TOOL99
17.11.2023 - 09:52
Wieder sehr, sehr stark!
Talibunny
17.11.2023 - 10:50
Oha ! Sehr schön.
Kai
17.11.2023 - 14:20- Newsbeitrag
Kai
17.11.2023 - 14:22
Album heißt Erregung und erscheint am 23.02.24
Armin
17.11.2023 - 19:36- Newsbeitrag
Klez.e – Erregung
Album-VÖ: 23.02.2024
Windig/Cargo
Tourdaten
Vorabstück „Düster“ hier sehen
Nach sieben Jahren veröffentlichen Klez.e am 23. Februar 2024 ihr fünftes Album „Erregung“.
In stürmischen Zeiten braucht man manchmal irgendwen oder irgendwas zum Anlehnen. Zum Beispiel einen Sound, der einem vertraut ist. Aus der Kindheit oder Jugend. Der aber so zeitgemäß ist, dass nichts Verstaubtes an ihm haftet. In stürmischen Zeiten braucht man manchmal was zum Nachdenken, das über die Frage hinausgeht, wo man den nächsten Kaffee trinken, das nächste Konzert erleben oder den anstehenden Urlaub verbringen möchte.
Für die, die sich noch länger als eine digitale Story lang konzentrieren können, bieten sich Bücher an. Für die, die gut zuhören können, auch Songtexte. Und die dürfen gerne das aktuelle Geschehen aufgreifen. Aber sie müssen einem nicht zwingend mit belehrendem Zeigefinger kommen, für den sich irgendwer eventuell nicht mal vom eigenen Schreibtisch oder Sofa wegbewegt hat, um der Welt da draußen zu erklären, was zu tun ist und was zu lassen, sobald irgendetwas passiert.
Und es passiert ja immer irgendetwas, und deswegen kommt das neue Album der Band Klez.e genau richtig.
Sänger und Gitarrist Tobias Siebert und seine beiden Bandkollegen Daniel Moheit und Filip Pampuch haben mehr als einmal alte Alben von The Cure gehört, das wurde schon beim Vorgängeralbum „Desintegration“ deutlich.
Und wenn es der Meister, Robert Smith, nicht hinbekommt, dann bringen eben legitime Erben die Musik zu den Menschen. Während viele andere Bands, die aktuell New Wave oder Post Punk spielen, gut aber bemüht klingen, wirkt die Musik bei Klez.e leichtfüßig gespielt und dennoch mit enormer Dringlichkeit aufgeladen. Sie klingt mächtig und selbstbewusst, dabei wärmend und umarmend – und sie erscheint nun auf einem neuen Album, das den ambivalenten Titel „Erregung“ trägt.
Es gibt nicht den einen Zustand der Erregung. Er kann positiv oder negativ aufgeladen sein, zwischen Liebe und Wut pendeln. Er ist nie gesetzt und stets darin begriffen, in sein Gegenteil zu kippen. Und genau so fühlt es sich an, wenn man „Erregung“ von Klez.e hört. Eine Platte, die textlich und musikalisch Fragen aufwirft und Diskursräume öffnet, in die wir eintreten können. Mit uns selbst oder bestenfalls mit anderen. Diskutieren, Meinungen austauschen, sich aneinander reiben, Unterschiedlichkeit aushalten. Dieses Album könnte ein Auslöser für all das sein.
Aber noch einmal von vorne: Die Anfänge von „Erregung“ liegen in präpandemischen Zeiten, in denen noch niemand einen Lockdown erlebt hat, das Sozial- und Nachtleben noch nicht stillsteht. Klez.e gehen zweimal auf Tournee und im Anschluss euphorisiert direkt in den Proberaum zurück. Um die 50 Demos entstehen. Der Studiotermin steht, doch dann kommt die Zwangspause.
Tobias Siebert, der nicht nur durch seine Bands Klez.e und And The Golden Choir in der Indiewelt bekannt ist, sondern sich auch durch seine Arbeiten als Produzent von zahlreichen Musiker*innen einen Namen gemacht hat, zieht in dieser Zeit von Berlin, wo er im Osten der Stadt geboren wurde und mehrere Jahrzehnte gelebt hat, nach Mecklenburg-Vorpommern. Aufs Land. In ein Bundesland, über das sehr auch viele eine eindeutige Meinung haben, die dort noch nie gewesen sind.
Siebert und seine Partnerin kaufen einen alten Hof mit mehreren renovierungsbedürftigen Gebäuden, eine Einsiedelei östlich von Pasewalk, rund herum Wald und Wiesen. Im Laufe der nächsten drei Jahre entstehen dort in Eigenarbeit Wohn- und Arbeitsräume, auch sein Tonstudio zieht um. Statt im tiefsten Berlin an der Spree Bands aufzunehmen, bietet Siebert nun auf dem Land Raum für andere Musikschaffende, sich zu verwirklichen. Schnell entsteht Kontakt zu den Einheimischen, er wird Mitglied im Tischtennisverein. Seine Frau und er laden auf dem Hof alle paar Wochen in eine Art Pop-Up-Café zum Eierkuchensonntag, zu Konzerten oder Festen. Man ist neugierig aufeinander. Die beiden Großstädter*innen, nun zwei von 580 Einwohnern ihrer Gemeinde, holen Kultur in eine Ecke Deutschlands, wo sie nahezu verschwunden schien.
Als Siebert schließlich mit Klez.e zurück ins Studio geht, ist Corona nicht mehr Nachrichtenthema Nummer 1. Ein weiterer Krieg dominiert die Schlagzeilen. Umweltkatastrophen sind immer aktuell, es gibt genügend Sorgen und Ängste weltweit. Tobias Siebert greift einige auf, seine Texte aber wirken nicht wie ein selbstgewisser Monolog, der keinen Widerspruch duldet. Vielleicht ist „Vielleicht“ das treffendste Wort, um in dieses Album einzuladen. So heißt es gleich in der ersten Zeile des titelgebenden ersten Stücks: „Vielleicht weiß ich jetzt, wo das hier hinführt.“
Siebert vermischt Politisches und Privates, Vergangenheit und Gegenwart, und er spart nicht mit Zeit und Worten: Sieben Minuten dauert allein dieses Stück, sieben Minuten, in denen wir erinnert werden, wie sich Schreihälse auf dem Schulhof anfühlen oder der Faustschlag beim Völkerball. Sieben Minuten, in denen wir Gefühle erkennen, die aktuell wie nie wirken: „Ich kann die Angst nicht mehr ertragen und den Spinnenwebensud, doch die Kanonen wollen donnern und die donnern ziemlich gut“. Was bleibt ist der Wunsch, den eigenen Verstand und die eigenen Freunde zu behalten, „während Worte und Worte und Worte wie Faustschläge alles spalten“.
Man könnte sich kein besseres Entree in dieses Album wünschen, ein Album, das in der Aggregation präziser Beobachtungen und lyrisch überhöhter Erinnerungen, zwischen Wut, Angst und Hoffnung – und in seiner vorsichtig tastenden und fragenden Haltung– im besten Sinne eine Gemeinschaft zu stiften imstande ist, wie es nur selten vorkommt. Es hält einen als Gesamtwerk körperlich und gedanklich in Bewegung. Wenn Musik das schafft, ist schon viel gewonnen.
Christiane Falk
Tracklisting:
01 – Erregung
02 – Verpassen
03 – Herbstherz
04 – Mr. Dead & Mrs. Free
05 – Düster
06 – Wie schön du bist
07 – Tortur
08 – Nachtflug
Tourdaten:
14.03.24 Köln, CLUB SUBWAY
15.03.24 Göttingen, EXIL
17.03.24 Frankfurt, PONYHOF
19.03.24 Berlin, BERGHAIN KANTINE
20.03.24 Dresden, OSTPOL
21.03.24 Nürnberg, CLUB STEREO
22.03.24 Ulm, GOLD
23.03.24 München, MILLA
26.03.24 Jena, TRAFO
27.03.24 Hamburg, HAFENKLANG
28.03.24 Bremen, LILA EULE
Support: Das Feuilleton
Kai
17.11.2023 - 19:40
Topicn gabs schon
https://www.plattentests.de/mobile/forum.php?action=showThread&id=102838
Armin
17.11.2023 - 20:42
Danke für den Hinweis. Ich habe den alten Thread hier rein verschoben, weil ich diesen bei Facebook verlinkt habe.
Oceantoolhead
19.11.2023 - 16:13
Ich weiss nicht. Irgendwie haben mir Klez.e besser gefallen als sie noch wie Klez.e klangen und nicht nach The Cure.
Bei der Desintegration konnte mans noch als einmaliges Homage Album verstehen, aber das scheint wohl die generelle Marschrichtung zu sein.
Armin
19.01.2024 - 18:17- Newsbeitrag
Talibunny
19.01.2024 - 18:52
Vorfreude.
qwertz
19.01.2024 - 19:02
Da hat Armin wirklich nicht zu viel versprochen, als er eine Kooperation zwischen Plattentests.de und den Jungs von Plattentests Köln angedeutet hat. Chapeau!
Armin
19.01.2024 - 19:03
Die könnten auch mal wieder was machen.
Kai
19.01.2024 - 21:16
Ich würde das gern mögen aber ich find es tatsächlich ziemlich anstrengend dem Text zu folgen. Kann nicht mal genau erklären warum.
Old Nobody
19.01.2024 - 21:37
Starker Song,soghafter Loop,der Text ist mitreißend vorgetragen.
Klingt echt stark nach den großartigen Sachen von The Cure, aber da von denen das Album ja einfach nicht kommen will,nehm ich dieses hier sehr sehr gerne.
Das Video verstehe ich aber nicht, steckt da ein tieferer Sinn hinter oder ist das einfach lazy?
Old Nobody
16.02.2024 - 14:43- Newsbeitrag
VelvetCell
16.02.2024 - 14:47
Schöner Song. Und nicht nur der Song – auch das Video ist gespickt mit Cure-Zitaten.
Talibunny
16.02.2024 - 14:54
Um mal Gorm aus Flake zu zitieren :
Ich bin entzückt.
VelvetCell
16.02.2024 - 15:22
Entzückend in der Tat: Höre den Song jetzt zum dritten Mal, weil ich ihn so toll finde. Vorfreude auf das Album steigt!
Herr
21.02.2024 - 22:38
Was eine schöne Rezension! Da sehnt man den Freitag herbei. Highlight vorprogrammiert!
Obrac
22.02.2024 - 11:42
Hatte lange nichts von Klez.e gehört. Dass sie jetzt wie The Cure klingen, ok. Aber dass Siebert jetzt auch aussieht wie Robert Smith, finde ich irgendwie too much.
Z4
22.02.2024 - 11:46
Klingt wie Drangsal, und die ganzen Schönlinge, die während Corona so in Mode gekommen sind. Bisschen spät, da auf den Zug aufspringen zu wollen.
Vivat Virtute
22.02.2024 - 12:00
Klingt wie Drangsal, und die ganzen Schönlinge, die während Corona so in Mode gekommen sind. Bisschen spät, da auf den Zug aufspringen zu wollen.
Und jetzt schauste mal nach, wann der Vorgänger erschienen ist und nimmst dir wenigstens ein einziges Mal Zeit, um deinen Blödsinn zu berichtigen.
VelvetCell
22.02.2024 - 12:26
Klingt wie Drangsal, und die ganzen Schönlinge, die während Corona so in Mode gekommen sind. Bisschen spät, da auf den Zug aufspringen zu wollen.
File under: Unqualifizierte Bemerkung.
Du meine Güte!
Kai
22.02.2024 - 18:29
Z4 hat Mal wieder keine Ahnung 😂
Kamm
22.02.2024 - 18:38
Ich hätte so, sooo gerne den alten Art-/Math-Progrock zurück, der natürlich bei Delbo noch ein wenig ausgeprägter war.
Aber irgendwann muss ich wohl auch den "neuen" Klez.E ne Chance geben.
Sloppy-Ray Hasselhoff
22.02.2024 - 18:48
Braucht nur einen kurzen Check der Einzellisten zu den deutschsprachigen Songs, dann weeß ma bescheid, was bei BMW im Hirn los ist. "Wenn einer ein Glas mit Pisse herstellt, bin ich der erste der sagt, her damit." (Max Gruber)
boneless
22.02.2024 - 18:53
Düster war ok, klang aber tatsächlich 1:1 nach Desintegration. Bin trotzdem gespannt auf die Platte, live werd ich mir das wohl an antun.
smrr
22.02.2024 - 20:29
„Desintegration“ fand ich damals extrem super, obwohl ich 2017 eigentlich nur wirsche Elektronik und HipHop gern gehört habe. Dürfte auch eine der wenigen deutschsprachigen Alben sein, die ich in den letzten Jahren als Vinyl gekauft habe. Hat mich emotional auch musikalisch total mitgenommen.
Das neue Album hingegen möchte ich mögen, aber es verfängt sich so viel weniger bei mir. Hab’s jetzt paar Wochen immer mal wieder im Promo-Player, aber hier will der melancholische Funke nicht überspringen.
Armin
22.02.2024 - 22:22
Hatte lange nichts von Klez.e gehört. Dass sie jetzt wie The Cure klingen, ok. Aber dass Siebert jetzt auch aussieht wie Robert Smith, finde ich irgendwie too much.
Das tat er doch schon beim Vorgänger.
hey-now
22.02.2024 - 22:55
Hab mir mal die Vorabsongs gegeben. Ins Ohr stich mir eigentlich eher ein eventuell gewünschter Früh-90ies-Vibe, grade bei Mr. Dead und Mrs. Free? Eventuell so ein Bogen "Kalter Krieg bis Kalter Krieg". Bei Erregung vermutlich auch ein Stream-of-Conciousness-Rant à la DMDKIULIDT, zumal der Name Spechtl ja auch mal fällt.
Nicht ganz uninteressant, aber ich glaub, auf Albumlänge hab ich keinen Bedarf. Dafür sind mir die Lyrics zu unlyrisch und die Musik auch etwas zu plain. War bei Klez.e aber immer schon etwas die Tendenz.
Was delbo-eskes hätt ich auch sehr gern genommen. Aber die Zeiten sind wohl lang vorbei.
VelvetCell
23.02.2024 - 08:40
Ist ja auch eine Idee, die man nicht gut finden muss, sich so konsequent als deutsche Cure-Wiedergänger zu präsentieren.
Ich selbst finde es gerade wegen der Konsequenz gut: Man bekommt einen geliebten Sound und Style, gute Songs und ein heiteres Cure-Referenz-Raten. Ich lieb's!
Herr
23.02.2024 - 09:46
Und darüberhinaus, man stelle sich vor, das würde jemand so in etwa mit Ed Sheeran machen.
Obrac
23.02.2024 - 09:49
Das tat er doch schon beim Vorgänger.
Wann das angefangen hat, hat für mich keine Relevanz. Keine.
Enrico Palazzo
23.02.2024 - 12:32
Ich habe vorher noch nie Klez.e gehört, mit diesem Album zum ersten Mal, und ich feste mal ganz stumpf: Melodien Refrains sibd deren Stärke nicht, oder?
Das wäre für mich auch der Punkt, wo ich keine Verbindung mehr zu The Cure sehe, denn die haben fast immer memorable Moments, Refrains oder coole Melodien/Bassläufe.
Sehr ich hier nicht. Ist wohl einfach nicht my cup of tea.
Enrico Palazzo
23.02.2024 - 12:33
Feste? Frage! Frage sollte es heißen.
Kamm
23.02.2024 - 15:21
Ich kenne die letzten beiden Alben nicht, aber auf den früheren waren großartige und teilweise wunderschöne Melodien, manchmal auch so richtig poppig, definitiv eine große Stärke von denen.
VelvetCell
23.02.2024 - 15:52
Man höre auch das letzte Album von "And The Golden Choir", seinem anderen Projekt. Das unterschätzteste Popalbum der letzten 10 Jahre – quasi nur Hits.
n00k
23.02.2024 - 22:32
@VelvetCall endlich sagts mal jemand ;-) wirklich ein wunderbares Album
Oceantoolhead
24.02.2024 - 10:09
Klez.E hatten früher einmal ihren eigenen Style und eigene Nishe. Flimmern und Vom Feuer der Gaben sind immernoch 2 der besten deutschsprachigen Alben.
Wieso man seine eigene Stilistik so wegwirft und quasi 1:1 den Sound und Look einer anderen Band imitiert verstehe ich nicht. Als einmalige Homage war der Vorgänger noch in Ordnung zumal dort über Songs wie Lobbyist dem Stil noch neue Ideen hinzufügt wurden und weiter entwickelt wurde.
Bei Erregung finde ich keine solcher Momente, quasi jede Idee wurde so schon von Robert Smith umgesetzt - man kann jetzt wie der Rezensent mit der Lupe nach anderen Einflüssen suchen, letztendlich bleiben diese aber nur Randeffekte. Das Schlimme ist dann auch noch, das trotz aller Unoriginalität, die Songs an sich durchaus ihre Momente haben. Ich wüsste aber dennoch nicht warum ich, wenn ich bock auf diesen Sound habe, je zu diesem Album greifen sollte wenn Wish,Pornography oder Disintigration nur eine Handbewegung weit entfernt stehen.
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