Mystery - Redemption

Armin

24.05.2023 - 21:05- Newsbeitrag

Frisch rezensiert. 9/10 und "Album der Woche"!

Meinungen?

ichreitepferd

24.05.2023 - 21:15

und die nächste trollbewertung mit 9/10 dieses jahr

u.x.o.

24.05.2023 - 22:26

Puh... ich habe mal den Titeltrack angespielt. Ich sag mal so: Nicht meins. (Im Sinne von überhaupt nicht meins.)

Gesmashter Pumpkin

24.05.2023 - 23:23

Hm, erinnert mich irgendwie an Arch / Matheos, auch deren letztes "Winter ethereal". Allerdings ohne den Druck dahinter. Ist aber wahrscheinlich wie so oft im Prog-Bereich, muss man erst 5x hören, bevor es sich entfaltet.

Es sei denn, die Sachen kommen von Mariusz Duda, früher auch Steven Wilson.

Nach dem ersten Hören deshalb irgendwas zwischen 4 und 9 von 10.

manfredson

25.05.2023 - 07:43

Huch! Prog ist genau meine Richtung und ich habe noch nie von der Band gehört. Weiß ich ja was ich gleich auf dem Weg zur Arbeit höre (und Rückweg, bei der Länge :D )

Coaxaca

25.05.2023 - 10:59

Ich sag mal so: Nicht meins.

Dem schließe ich mich an. Übertrieben pathetischer Gesang, schwache Lyrics ("I want to hear every note your soul sings" - *grusel*), dafür aber immer wieder tolle Gitarrensoli und Schlagzeug-Momente.

AVMsterdam

25.05.2023 - 11:05

Wie die Rezension selbst auch treffend schreibt, gediegener Altherren-Prog. Kann die 9/10 nicht im Mindesten nachvollziehen.

Der Wanderjunge Fridolin

25.05.2023 - 11:07

Ich hatte die vor Jahren während meiner Progphase versucht zu hören. Sind durchgefallen wegen zu käsig.

manfredson

25.05.2023 - 11:34

Joah. Ich habs noch nicht komplett durch, nur die ersten fünf Songs bisher. Der Opener ist echt gut, der Titelsong sogar großartig, danach fällt es aber ab. Sowas wie "Every Note" muss ich echt nicht haben, hier zeigen sich auch wie oben schon erwähnt die schwachen Lyrics sehr stark, die ich bei den musikalisch spannenden Songs noch ganz gut ignorieren kann (vor allem, weil der Sänger wirklich sehr gut ist und die Melodien mitreißen), aber puh. Sobald der Fokus auf dem Inhalt liegt, sieht das schon wieder anders aus. "The Beauty and the Least" und "Pearls and Fire" drücken dann auf die Storytelling-Tränendrüse, aber wirken eher wie kitschige Konzepte für Filme, die dann doch niemand drehen wollte. Die Songs auch beide zu lang und irgendwie nichtssagend, trotz großer Dramageste. Ich höre gleich mal noch den Rest, aber ich glaube das Album und ich werden keine besonders guten Freunde. Ist natürlich alles nur Ersteindruck, aber ich bin in dem Genre jetzt schon so lange zuhause, dass ich relativ schnell merke, was mich begeistert und was nicht. Zumal das jetzt nicht die überkomplexeste und vielschichtigste Prog-Variante ist hier. :D

OMalley

25.05.2023 - 14:06

Ich bin auch durch die begeisterte Rezension das erste Mal eben auf die Band gestoßen.
Meine Progzeit ist ja eigentlich vorbei. Um die Jahrtausendwende und die Jahre danach hatte sie ihren Höhepunkt, nun allerdings stark abgeflaut.
Manche Drumpassagen klingen ganz gut, den Sänger finde ich ganz gruselig. every note war kaum auszuhalten.
Ansonsten Prog vom kitschigen Reissbrett, schwülstigem Gesang und sehr wenig mitreissenden Stellen.
Die 9/10 finde ich aussergewöhnlich. Da hätte ich etliche andere Progplatten, die ich dieser hier vorziehen würde.
Aber so sind die Geschmächer verschieden, aber ich bin froh, dass ich die Platte einmal am Stück durchgehalten habe.

Christopher

25.05.2023 - 18:13

Immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich Geschmäcker sind. Hab mir grade den Titelsong angehört und fand ihn absolut schrecklich. Dieser affektierte Gesang, die sterile Produktion, dazu dann noch das ziemlich käsige Songwriting.

Aber hey, das ist auch allgemein nicht so mein Genre. Ich finde Progrock dieser Art ziemlich unprogressiv, wenn ich ehrlich bin.

kingsuede

25.05.2023 - 18:21

Muss auch zugeben, dass ich wegen der 9/10 hineingehört habe. Das hat irgendwie alles, was ich an Musik so gar nicht mag.

Hierkannmanparken

25.05.2023 - 18:45

Was mir auf Anhieb gefällt, ist, wie ihnen diese hymnischen Refrains gelingen, die trotz der "Seas of Cheese" um sie herum dann doch ganz geil sind. In Redemption zb.
Aber über weite Strecken finde ich es irgendwie weinerlich und zahnlos. Und es hat diese Neo Prog-Hymnenstimmung, die gar nicht an mich rangeht.
Mann, eigentlich mag ich Prog. Aber sowas wie Haken ist mir zu technisch und emotionslos. Und das hier ist mir etwas zu lasch.
@OMalley, haste ein paar Tipps für mich? :)

Mr Oh so

25.05.2023 - 19:12

Ich bin ja auch großer Progfan, kann allerdings nicht verstehen, warum viele - gerade aktuellere - Bands der Meinung zu sein scheinen, dass die wichtigste Zutat dieses Genres tonnenweise Käse ist. Hier scheint mir das leider auch so zu sein (Zugegebenermaßen 1. Hören).

kingbritt

25.05.2023 - 19:20


Der hundertste lauwarme Aufwasch der alten inside out Prog Helden, die unten auch schon teils in der Referenz genannt. Langweilig.
Aber noch besser wie das "warum tut sich die Band das noch an?" neue YES Album.

Neytiri

25.05.2023 - 19:23

Nie zuvor von der Band gehört, aber der erste Höreindruck ist angenehm. Die ruhigeren Dream Theater klingen durch und in den Instrumentalpassagen manchmal sogar die Pink Floyd nach 1994.

Mr Oh so

25.05.2023 - 21:56

Das ist ja die Band, aus der zeitweise-Yes-Sänger Benoit David rekrutiert wurde. War mir gar nicht bewusst.

Gesmashter Pumpkin

25.05.2023 - 22:34

Drei mal durch. Es jault doch etwas, aber es gibt auch Stärken. 7 von 10.

Wie man auf 9 von 10 kommt, weiß ich nicht. Das ist gerade mal einer weniger als z.B. Dredges "El Cielo". Mehr als die meisten von PT. Mehr als die meisten Riverside oder Lunatic Soul. Mehr als Arch/Matheos.

nörtz

25.05.2023 - 22:43

Habes einmal durchgehört. Es gibt schon gute Stellen, z. B. die Leadgitarre meist, aber insgesamt hauts mich nicht so vom Hocker. Was Progmetal betrifft, bin auch nur noch ganz schwer zu begeistern.

Peacetrail

25.05.2023 - 23:23

„Wie man auf 9 von 10 kommt, weiß ich nicht. Das ist gerade mal einer weniger als z.B. Dredges "El Cielo".“

Das sind drei Punkte mehr als The Good, the Bad and the Queen.

Mr Oh so

26.05.2023 - 13:49

Drei Punkte mehr als Frances the Mute

Marküs

26.05.2023 - 14:17

Wenn nur eine Platte der 00er Jahre 10/10 Punkte kriegen dürfte, so wäre es sicherlich Frances. Aber zu Mystery: Habe mir um 2010 die One among the living zugelegt und fand sie auch schwächer als damals in der Presse zu lesen war. Dennoch gebe ich dem Dingen eine Chance. Vielleicht wird es ja so eine Überraschung wie die letztjährige Journey, die einfach nur affengeil war.

OMalley

26.05.2023 - 18:20

@hierkannmanparken: Ich habe früher viel Dream Theater (scenes from a memory), Riverside (second life syndrome), Pain of Salvation (Remedy Lane) gehört. Mag Instrumentalmusik auch wie Long Distance Calling (musste quer hören, aber avoid the light für den Einstieg, werden dann aber moderner und auch gut), dredg (el cielo, catch without arms).

Mr Oh so

26.05.2023 - 18:27

Marküs
Vielleicht wird es ja so eine Überraschung wie die letztjährige Journey, die einfach nur affengeil war.


Das war echt ne angenehme Überraschung,

Bonzo

26.05.2023 - 23:27

Wie man hier auf 9/10 kommt ist mir absolut rätselhaft. Leadgitarre und Schlagzeug sind stellenweise gut. Aber gerade die zweite Hälfte ist Landfill-Prog a la Neal Morse.
Bezeichnend, als ich mir dachte, "Hui jetzt wird es interessant", war das Album schon durch und Spotify-Autoplay hat eingesetzt.

nörtz

26.05.2023 - 23:30

Just morse of the same also? :D

Mr Oh so

27.05.2023 - 02:26

@Bonzo: Was ist Landfill-Prog?

Marküs

27.05.2023 - 09:07

Spotify Autoplay ist dann aber definitiv der Teufel!

Hierkannmanparken

27.05.2023 - 10:43

Redemption ist schon ein krasser Ohrwurm

nörtz

27.05.2023 - 12:40

http://www.babyblaue-seiten.de/album_21009.html#oben

Zum Schluß erklingt der Longtrack „Is this how the story ends?“. Ein Fest für die Ohren, falls man sich für epischen US-Prog begeistern kann, der Freunden von Neal Morse gefallen dürfte.

Eben epischer US-Prog a la Morse.

10/15.

Bonzo

27.05.2023 - 13:11

In Anlehnung an das Genre "Landfill Indie". Klingt alles irgendwie gleich durchschnittlich. Hört man sich genau einmal an und muss es dann nie wieder hören.

Neytiri

27.05.2023 - 14:11

Als ob sich speziell diese Art von Musik nach einmal hören erschließen würde.

Nach etwa 7 Stunden Spielzeit nehme ich das Album in die wenigen Highlights des bisherigen Jahres auf.

Marküs

27.05.2023 - 14:28

Jo die Babyblauen Seiten. Die altbackenste Webseite der Welt. Lieber zehn mal die neue Yes (!) reviewen, als mal ein bißchen über den Tellerrand schauen. Gott ist das einseitig. Die Punktwertungen kann man im Vorfeld auch schon vorhersagen. Wie die 10/15 für die Mystery. Hatten die letzten Platten von denen auch nahezu immer. Gruselig wie retro diese Herren dort sind.

Bonzo

27.05.2023 - 15:05

Vielleicht muss ein Mensch der noch nie ein Prog-Album gehört hat, mehrere Anläufe nehmen.

Nee, das klingt schon wie jede Neal-Morse-Platte.
Als ob so eine AOR-Schnulze wie "My Inspiration" irgendwie speziell wäre, nur weil sie auf 8,5 Minuten gezogen wird. Wenn einem der X-te Aufguss gefällt, dann hat man damit seinen Spaß.

Haben Dream Theater in den softeren Passagen alles besser gemacht.

nörtz

27.05.2023 - 17:42

Aber gerade dieses Platte hier ist doch retro, Marküs.^^

Marküs

27.05.2023 - 18:05

Ja sie ist retro natürlich. Keine Frage. Aber sie ist halt trotzdem nun wieder nicht proggig genug für Babyblaue Seiten. Daher nur 10/15. Man kann eine KI darauf ansetzen, welche Punktzahlen dort vergeben werden, ernsthaft. Scheußlich dort. Am besten alle Platten klingen so wie die Relayer von Yes, dann sind alle zufrieden. Was natürlich für sich genommen ein hervorragendes Album ist.

Mr Oh so

27.05.2023 - 18:52

Marküs
Man kann eine KI darauf ansetzen, welche Punktzahlen dort vergeben werden, ernsthaft.


Also, man kann die BBS für vieles kritisieren, ich kann sie auch meist nicht ganz ernst nehmen. Aber eben gerade weil es keine einheitliche Linie gibt. Die Bewertungen sind teils völlig erratisch und - auch wenn es natürlich keine Objektivität gibt - in Einzelfällen manchmal geradezu absurd.

Davon abgesehen ist eine 10/15 ja nicht sooo schlecht. Und dagegen dass die Klassiker von Yes und Konsorten hoch bewertet werden, spricht ja auch nix.

tjsifi

30.05.2023 - 19:01

Sehr schönes Album. Technische Perfektion, tolles Songwriting. Keine Längen, trotz der Laufzeit. Jeder Song hat mehrere Highlights. Heute 3x am Pool im Urlaub durchgehört. Tendiere zu einer 8/10.

Mr Oh so

18.08.2023 - 14:38

Irgendwie komme ich immer wieder auf das Album zurück. Auch wenn ich es noch nie geschafft habe, das Ding am Stück durchzuhören. Käsig, klar, aber ein paar ganz brauchbare Songs trotz allem. Der Opener wird sicher in meiner Jahresliste auftauchen.

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