Pascow - Sieben

eric

09.09.2022 - 10:35- Newsbeitrag

Die Gimbweiler Punkrock-Institution PASCOW kündigt, ohne großes Teaserfeuerwerk oder Mysteriengeheische, ihr siebtes Studioalbum für den 27.01.2023 an. Das Werk heißt "SIEBEN" und erscheint über Rookie Records/Kidnap Records im möglichst nachhaltigen Verfahren.

Zur Ankündigung erscheint heute die Single "Himmelhunde" mitsamt krachendem Musikvideo. Der Vorverkauf für das große Release-Konzert in der Garage Saarbrücken ist ebenfalls eröffnet.




"Ich werd mit dem gehen, den ich liebe" ist der erste Satz aus "Himmelhunde", der ersten Single aus dem kommenden siebten Album der Band. Und auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussehen mag ... Es ist ein Liebeslied!

Da muss man nicht drumherum reden: PASCOW haben im vielbestellten Feld des deutschen Punkrock ihren eigenen Sound schon lange gefunden, dennoch ist der Band aus dem Saarland eine gewisse Weiterentwicklung ihres Sounds immer wichtig: "Uns ist bei jeder Produktion wichtig, dass wir uns nicht zu stark auf die vorherigen Platten im Sinne der einer Wiederholung beziehen." Auf "Himmelhunde" ist das gut zu hören - Oder gibt es sonst noch eine Punkrockband, deren Sound man guten Gewissens "episch" nennen kann, ohne dass es unangenehm wird?

Auch war der Aspekt "Nachhaltigkeit" der Band beim siebten Album ein großes Anliegen: "Die Herstellungssituation in Deutschland ist für alle Indielabels schwierig geworden, Herstellungszeiten von bis zu acht Monaten ohne Gewähr gehören zur neuen Normalität. Das ist kein Insiderwissen mehr. Deshalb wollen wir den Herstellungsprozess so überschaubar wie möglich halten und die Ressourcen schonend nutzen."

Anstatt mehrere Deluxe-Varianten anzubieten, erscheint "SIEBEN" einfach auf schwarzem 140g Vinyl und wird exklusiv über den Indie-Pool vertrieben. Es wird also nicht über Großhändler wie Amazon oder Saturn zu beziehen sein. Die CD kommt in einem Digipak mit einem plastikfreien Tray aus Korn, das komplett recyclebar ist.

Das Release-Konzert findet am 04.02.2023 in der Garage in Saarbrücken statt.

Autotomate

10.09.2022 - 16:58

Hm ja, Song ist ganz nett, nichts besonderes imo. Trackliste:

01. Himmelhunde
02. Königreiche im Winter
03. Monde
04. Gottes Werk und Teufels Beitrag
05. Grüßt Eve
06. Die Unsichtbaren
07. Mailand
08. Ich bin klar
09. Daniel & Hermes
10. Tom Blankenship
11. Zugausweichen
12. Von unten nichts Neues
13. Vierzehn Colakracher
14. Boris Blocksberg

eric

11.11.2022 - 11:13- Newsbeitrag

Zweiter Vorbote.

Autotomate

11.11.2022 - 11:48

So eine typische Pascow-Hymne, variiert und angehübscht immerhin durch den Gesang von Apokalypse Vega. Ich musste beim Refrain spontan an "Plastikflaschen und Dosen, sammel ich auf'm Balkon!" von Team Scheiße denken. Vielleicht eine Deluxe-Version davon...

MartinS

11.11.2022 - 12:12

Finde beide Songs gut und freu mich auf das Album, obwohl bei Pascow das große Highlight schon da war. "Diene der Party" schreibt man schließlich nur einmal im Leben.

eric

11.11.2022 - 12:14

Ja, es sind eh die Kleinigkeiten. Mag "Himmelhunde" mittlerweile sehr, das simple, nachgeschobene "So scheiße einfach kann es sein!" wird bei der Tour super kommen :)

Rochen

11.11.2022 - 16:07

"Himmelhunde" mag ich auch sehr. Endlich mal wieder eine catchy Melodie, die sich von den Standard-Pascow-Songs (die natürlich immer noch gut sind) abhebt.

Affengitarre

13.01.2023 - 13:29- Newsbeitrag

Autotomate

13.01.2023 - 14:05

Wow, der ist nun wirklich geil!

Rochen

13.01.2023 - 15:11

Interessantes Riff, aber der Refrain ist mir ein bisschen zu dick aufgetragen.

eric

13.01.2023 - 16:38

Ein weiterer Hit. Spoiler: Es gibt noch mehr auf dem Album. :)

Autotomate

13.01.2023 - 16:51

Schaffst du denn die Rezi bis zum nächsten Update, eric? :)

Hoschi

13.01.2023 - 17:07

Ganz "okayer" Song.
Mir sind die Gitarren irgendwie zu weit hinten.
Abseits davon aber ne schöne Gitarrenline.

Armin

23.01.2023 - 21:04- Newsbeitrag

Frisch rezensiert.

"Album der Woche"!

Meinungen?


NeoMath

26.01.2023 - 12:22

Ist ja immer Geschmackssache, aber für mich:

Schlimme Musik!
Wirkt prollig, total plakativ, inhaltlich simpel gestrickt, fast schon zum Fremdschämen und handwerklich ziemlich billig.

Klaus

26.01.2023 - 12:34

Du musst mal raus aus deinem Schundloch. :)

AliBlaBla

26.01.2023 - 15:58

@Klaus
Jetzt schon "geflügeltes Wort des Jahres" :>)

Hoschi

27.01.2023 - 10:53

Klingt auf den ersten hördurchgang deutlich besser und ausgewogener als Jade.
Dieses Album hatte zwar den ein oder anderen Hit( Kriegerin oder heute Jäger. Morgen Taucher) aber auch ziemlich viel Mist wie Schmutzigrot, welches ich einfach jedes Mal zappen musste.

Für den ersten Durchgang gibt es hier 8/10 Punkte.
Es fehlen, bis auf "ich bin klar" und "Himmelhunde" aber etwas die Brecher

Marküs

27.01.2023 - 10:59

Läuft gerade zum dritten mal und macht auf Anhieb richtig Spaß. Typisch Pascow halt. Weniger Variation im Tempo als zuletzt, macht aber gar nichts. Finde es auch gut, dass sie dieses mal auf eine Ballade verzichtet haben. Wunderkind ist diesbezüglich eh nicht zu toppen. Die Band ruled einfach nach wie vor. Also zumindest ich habe dringend ein neues Pascow Album gebraucht.

MartinS

27.01.2023 - 18:59

Also nach den ersten Eindrücken: Packt wieder deutlich fester zu als die etwas zerfahrene "Jade". Und hat auch die besseren Songs. Sehr gut.

Marküs

27.01.2023 - 19:14

Mailand ist so hart geil Bro

Glufke

28.01.2023 - 00:32

Gerade zwei Mal im Auto gehört und gefällt mir besser als erwartet. Sehr homogen, keine Ausfälle, aber auch noch keine Lieder für die absolute Top-Liste. Mit "Mailand" werde ich tatsächlich immer noch nicht so richtig warm. Wird die Tage aber noch öfter laufen.

Stereofy

28.01.2023 - 13:29

Ich kann gar nicht mehr aufhören Vierzehn Colakracher zu hören, was ein Hammer Album.

Arne L.

29.01.2023 - 04:11

Ich bin schon mit ordentlich Wut und Frustration am Freitag in das Album reingegangen und habe es seitdem gut 15 mal durchgehört und bin kurz davor, es als bestes Pascow-Album zu deklarieren. Ich finde, sie haben nie ambitionierter geklungen und ich sehe auch eine Menge (indirekter) Hits. Und ich liebe die alten Alben, aber das hier ist eine 9/10 für mich. Das wird definitiv in meiner Jahresbestenliste landen.

Kai

29.01.2023 - 10:24

Ich habs jetzt ein paar mal versucht aber nachdem ich "Diene der Party" und "Alles muss kaputt sein!" wird das mit Pascow und mir scheinbar nichts mehr auf Albumlänge.

Hier gibts ein paar nette Sachen aber vieles gefällt einfach überhaupt nicht.

Komplette Ausfälle für mich:
Königreiche im Winter - Apocalypse Vegas stimme nervt einfach. Zerstört für mich den Song komplett.
Gottes Werk - gaaanz schlimm. Dieser "Chor", dieses Refrain...
Mailand - In jedem anderen Song mag ich Streicher aber hier klingen die einfach nicht gut. "Die geniale Violinen-Line" wirkt billig und vor meinem inneren Auge spielt André Rieu zusammen mit Pascow.

Eigentlich sind vor allem die Songs die in der Review als Highlights gewertet werden für mich die schlimmsten.

Es ist ein zwieschneidiges Schwert, man kann Pascow nicht vorwerfen "still zu stehen" aber die Entwicklung funktioniert für mich oft leider nicht. Gleiches zeigte sich für mich auch schon beim (furchtbaren) Jade. Eine Selbstkopie brauche ich von Pascow aber auch nicht.

Lichtblick sind "Ich bin klar" und "Von unten nichts Neues"

Für mich leider nur 6/10

Hoschi

29.01.2023 - 13:36

Ich muss nach mehrmaligen Hören wirklich sagen, dass Sieben das erste Pascow Album ist, welches auf Albumlänge funktioniert.
So großartig die Songs auf Alles muss kaputt sein und Diene der Party auch sind, so wenig Flow haben die Alben als ganzes.
Ganz mies war dann Jade. Das hatte von 9/10 bis 2/10 alles dabei. Pascow war für mich schon immer eine best of Band, was nicht negativ gemeint ist.

Jetzt passen die Songs einfach und alles geht musikalisch homogen ineinander über.

Bleib bei meiner 8/10

Highlights: Monde, ich bin klar, 14 Colakracher

Rochen

04.02.2023 - 14:16

An sich ein ganz gutes Album und deutlich besser als das letzte. "Himmelhunde" ist einer der besten Pascow-Songs, und "Monde" und "Ich bin klar" sind für mich aktuell weitere Highlights.

Was meine Begeisterung für neue Alben mit der Zeit zurückgehen lassen hat und sich hier weiter fortsetzt, ist der Eindruck, dass Pascow musikalisch zu oft bei sich selber abkupfern. Auch auf "Sieben" hatte ich beim ersten Hören (mal wieder) mehrfach das Gefühl, gerade Versatzstücke aus älteren Pascow-Songs zu hören. Beispiel: Ich höre zum ersten Mal "Vierzehn Colakracher" und denke mir, die Strophe klingt doch praktisch genau wie "Merkel-Jugend". Oder wie "Lettre Noir". Und gefühlt beginnt jede zweite Akkordfolge mit E-Moll auf C-Dur, was man auch nicht gerade zu selten gehört hat.

Es ist trotzdem ein gutes neues Album geworden, aber nicht der Geniestreich, von dem ich teilweise gelesen habe. Wahrscheinlich werden die genannten Punkte auch Leuten eher egal sein, die erst später bei der Band eingestiegen sind. Abzüge gibt es übrigens auch für das langweilige Artwork inklusive Albentitel. Pluspunkte wie immer für die Texte und die Produktion.

Arne L.

14.03.2023 - 14:39

Höre es immer noch sehr viel und bin mittlerweile eindeutig bei einer 9/10. Keine Songs zum Skippen, jede Menge Hits und ständig muss ich mitsingen.

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