Nina Nastasia - Riderless horse
Autotomate
28.07.2022 - 22:21
Mich hat Nastasia zuerst und zuletzt mit "On Leaving" begeistert. Alle früheren und späteren Versuche waren gut, aber niemals besser. Das liest sich jetzt so, als könnte sich das ändern, ich bin gespannt... Schöne, gefühlvolle Rezi, gratuliere Moped!
Mr Oh so
28.07.2022 - 22:57
Also erstmal Riesenfreude, dass Nina Nastasia "wieder da" ist. Als ich gerade plattentests aufgerufen habe, um mal zu checken, wer denn Album des Monats ist, da ist mir erstmal die Kinnlade runtergefallen und dann hab ich geradezu gejubelt. All die Jahre hab ich immer mal an Nastasia gedacht und mich gefragt, ob sie noch Musik macht.
Bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich ein Album, das mit solch einem Ballast daherkommt, hören will.
Unangemeldeter
29.07.2022 - 00:21
Oh wow, hab ich auch gar nicht mitbekommen und bin mega gespannt. Ich LIEBE ihre Platte mit Jim White.
Kamm
29.07.2022 - 07:59
Ich kenne nur die Blackened Air von 2002, ein Album, das ich sofort toll fand, das sich dann aber über die Jahre immer mehr zu einer wahren Perle und einem Lieblingsalbum entwickelt hat.
Komischerweise habe ich nie etwas anderes von ihr gehört. Es gibt aber ein paar Bands oder Künstler, die für mich mit einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Empfinden fast mystisch verbunden sind, so dass die Angst besteht, diese Verbindung durch weitere Alben zu stören. Von Trail of Dead habe ich nur die Source Tags und Worlds Apart gehört, zwei Mal 10/10, und danach nie wieder etwas, und ich weiß nicht, ob sich das je ändern wird.
Ähnlich war es bei Nina Nastasia. Aber jetzt bin ich so freudig überrascht, dass es sie noch gibt; ich glaube, ich höre das Album, auch wegen der schönen Rezi. :)
kingbritt
29.07.2022 - 08:23
"Das Resultat sind sanft gezupfte Akkorde und zugänglich-simple Melodien, die einen mit offenen Armen empfangen"
. . . ja schon, nur nach dem vierten, fünften in der Mache gleich arrangierten Song ist leichtes Abdösen am Lagerfeuer angesagt.
Cayit
29.07.2022 - 10:15
Ach du scheisse für so'n geklimper 8/10 ADW.
Jedes lied hört sich gleich an...
Kamm
29.07.2022 - 11:25
Ich habe bei diesen sich aus dem Fundus des Folk speisenden Melodien oft das Gefühl, sie schon mal gehört zu haben.
Vielleicht ist es auch so, aber solange ich nicht den Finger drauf legen kann, nicht sagen kann: Moment, das IST doch die Melodie von "Wind River Whatever", bleiben sie, was sie sind: Wunderschöne Tonfolgen, mit genug Wendungen und Überraschungen, dass sie sich trotz der Reduziertheit im Arrangement eben nicht gleich anhören.
Man kann dieses Album wahrscheinlich nicht von der wahren Geschichte dahinter trennen, die nur eine der beiden involvierten Personen überlebt hat. Das ist schon harter Stoff.
Mit der 8/10 gehe ich locker mit. Einen Punkt mehr, weil ich diese Stimme vermisst habe und froh bin, sie immer noch hören zu können.
MasterOfDisaster69
29.07.2022 - 16:30
Ein Depri-AdW im Sommer, passt irgendwie gerade ueberhaupt nicht. 34 Minuten vertonte Trauer und Depression, kein einziger Lichtblick, kein Licht am Ende des Tunnels.
Ein Song reicht da wirklich aus, da sich alle gleich anhoeren.
Solche Platten ziehen einen doch nur runter. Hoffentlich geht es ihr besser und kann das alles besser verarbeiten, aber ich muss da nicht mitleiden und in dieses Depri-Loch mit hineingerissen werden. Kann mir auch nicht vorstellen, dass solch ein Album einem depressiv veranlagten Menschen helfen kann, im Gegenteil, es zieht einen eher zurueck in die Finsterniss...
Als Gegenprogramm bitte hier klicken (nicht ganz das Niveau ich weiss):
https://www.youtube.com/watch?v=D_3Xebq7uCc
Carpe Diem
cargo
30.07.2022 - 12:40
Muss sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin von dem Album. Dabei hatte ich mich echt darauf gefreut und war positiv überrascht, dass Nina Nastasia aus der Versenkung wieder aufgetaucht ist.
Die Hintergrundgeschichte mal beiseite ist das aber für mich einfach extrem langweiliges Songwriting. Die Reduziertheit ist dabei für mich kein Argument, die Musik von Nastasia war schon immer reduziert. Das hat sie in der Vergangenheit trotzdem wesentlich spannender hinbekommen. Hier klingt leider alles komplett gleich.
kingsuede
31.07.2022 - 12:43
Habe noch gar nicht reingehört. Bin aber auch überrascht, dass da noch was kommt.
Autotomate
31.07.2022 - 16:47
Muss man vielleicht zweidreimal hören, bis sich die Songs erschließen, "alle gleich" klingen sie sicher nicht. Aber mir fehlt momentan auch ein wenig die Lust, mich auf das Album einzulassen. Vielleicht im Herbst, wenn mehr Zeit ist...
Spontan schon schön, aber "On Leaving" erreicht sie auch damit bei mir nicht.
Hierkannmanparken
05.08.2022 - 13:43
Der Anfang erinnert mich an das Debut von Tankard. Der Rest nicht.
Obrac
05.08.2022 - 13:45
Ein Depri-AdW im Sommer, passt irgendwie gerade ueberhaupt nicht. 34 Minuten vertonte Trauer und Depression, kein einziger Lichtblick, kein Licht am Ende des Tunnels.
Die Beschreibung macht Lust aufs Album. Mag es auch nach drei Durchgängen ganz gerne. Mal sehen, was sich da noch so entfaltet.
Mr Oh so
27.05.2023 - 20:11
Gibt zwei Reworks von Songs aus dem letzten Album mit Maria Paternoster. Mit etwas mehr Arrangement. Vielleicht was für jene, denen es im Original zu spärlich war:
ninanastasia.bandcamp.com/album/this-is-love-b-w-you-were-so-mad
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