Jochen Distelmeyer - Gefühlte Wahrheiten

Old Nobody

29.04.2022 - 12:43- Newsbeitrag

DEAR FRIENDS,
wir freuen uns sehr, Euch die Veröffentlichung des neuen JOCHEN DISTELMEYER-Albums ankündigen zu dürfen. "GEFÜHLTE WAHRHEITEN" erscheint am 1.7.22 und kann ab jetzt
unter https://jochendistelmeyer.lnk.to/GefuehlteWahrheiten vorbestellt werden.
Als ersten Vorboten könnt Ihr bereits ab heute die neue Single "ICH SING FÜR DICH" auf allen bekannten Plattformen hören.
Übrigens könnt Ihr Jochen jetzt auch auf Instagram folgen: @jochendistelmeyer_official
One Love, Euer Team JD

Das Video gibt's hier:

Old Nobody

29.04.2022 - 12:55

Infotext:

Balsam für verwundete Seelen: Mit Soul, Blues, Country, modernem R ́n ́B und Eighties-Pop durchmisst Jochen Distelmeyer auf seinem neuen Album die »GEFÜHLTEN WAHRHEITEN« unserer Zeit.

»GEFÜHLTE WAHRHEITEN« ist ein Album darüber, wie es sich anfühlt, lebendig zu sein. Zwölf bestürzend schöne Lieder, in denen Distelmeyer vom Sich-Verlieren und Wiederankommen, vom babylonischen Stimmengewirr der sozialen Medien, von Sehnsucht und Begierde, gesellschaftlicher Spaltung und einer am Ende gelingenden und triumphierenden Liebe erzählt.

Es schließt sich hier ein Kreis von Distelmeyers erstem Solo- Album »Heavy« („Wohin mit dem Hass“), seinem Romandebüt »Otis« und dem Coveralbum »Songs From The Bottom Vol. 1« (»Toxic«, »Video Games«). Selbst die Konzerte seiner Band Blumfeld (»Tausend Tränen Tief«, »Wir sind frei«) der vergangenen Jahre sind Teile eines Werkzyklus, dessen offene Enden Distelmeyer mit »GEFÜHLTE WAHRHEITEN« nun zusammenführt.

Der große deutsche Sänger eines »persönlichen Lebens« ist also nicht »wieder da« - er war niemals weg.

Das Album beginnt mit dem eindringlichen Slow-Soul »Komm (so nah wie du kannst)« – übrigens auch ein guter Rat zur Rezeption dieses Albums. In der Folge erinnert Jochen Distelmeyer dann immer wieder eindrucksvoll daran, dass es »jenseits von jedem« und vor allem anderen kaum jemanden gibt, der so schöne, beglückende und wahrhaftige Liebes- und Liebeskummerlieder schreibt wie er. Kaum jemals hat indes selbst Distelmeyer ein so wunderbares geschrieben wie »Nur der Mond«: sechs Minuten wonniger Hingabe, die sich schließlich in einem Gitarrensolo direkt in die Unendlichkeit auflösen.

Ob mit »Hey Dear«, »Im Fieber« oder »Tanz mit mir«: Jochen Distelmeyer breitet auf »GEFÜHLTE WAHRHEITEN« sein Herz vor uns aus. Er verklausuliert nichts, wählt immer den direkten Weg, ist mutig und unerschrocken, sein Vortrag ist ergreifend. Das gilt für den berückenden Blues »Manchmal«, mit dem Distelmeyer bereits ein erhabenes Alterswerk andeutet und in dem er von seinem Umzug nach Berlin vor über zehn Jahren erzählt und wie er sich in der Stadt fühlt; es gilt aber erst recht für »Nicht einsam genug«, ein elfeinhalbminütiges Erlösungslied, das einem Tränen in die Augen treibt und in seiner wahrhaftigen Schönheit seinesgleichen sucht.

»GEFÜHLTE WAHRHEITEN« ist so wenig typisch Deutsch, wie es nur geht. Diese Musik hat eine organische Tiefe, Reichhaltigkeit und unaufgeregte Präzision. Sie ruht in sich und ist wahrhaft meisterhaft gespielt und arrangiert – und das ist nicht zuletzt das Verdienst des Produzenten Swen Meyer, der auch schon Distelmeyers letztes, viel beachtetes englischsprachige Coveralbum »Songs From The Bottom Vol. 1« produziert hatte.

Auf »GEFÜHLTE WAHRHEITEN« finden sich dann auch zum ersten Mal selbst komponierte englische Songs, mit »Gone Girl«, »The Reason« und »Roads of Regret«. Die hatte Distelmeyer eigentlich für ein Country-Mixtape mit dem Titel »Songs for the Dark Age« vorgesehen. Jetzt fügen sich diese Songs wunderbar in ein Album, dessen Traditionslinien von Blues über Soul bis zu modernem R’n’B reichen.

Jochen Distelmeyer gelingt noch immer und immer wieder die poetischste Verbindung von Pop, Poesie und Politik überhaupt. Vom scheinbar Banalen, Alltäglichen kommt er mit spielerischer Leichtigkeit in die großen Zusammenhänge und wieder zurück.
Jochen Distelmeyer ist ein Gast, ein präziser Beobachter, der die Wirklichkeit mit meisterlicher Musikalität zum Swingen bringt.
Es ist gut, ihn wieder und weiter zu hören!

Enrico Palazzo

29.04.2022 - 13:53

Schön :) ich bin gespannt!

Gordon Fraser

29.04.2022 - 14:38

Da freue ich mich auch drauf. Vorabsong geht klar in seiner Melancholie.

Sick

02.05.2022 - 21:09

Hm, "Ich sing für dich" ist ein bischen langweilig.

slowmo

03.05.2022 - 09:36

Leider wahr... dennoch freue ich mich auf das Album und endlich mal wieder was neues von ihm zu hören.

An die extrem hohe Qualität er ersten fünf Blumfeld Alben scheint er bislang jedoch nicht mehr anknüpfen zu können.

Konsul

04.05.2022 - 17:40

Puh, ist das übel.

AliBlaBla

04.05.2022 - 17:53

So langweilig wie halt länger schon, ..finde ich.

Quirm

04.05.2022 - 18:19

Kann die Meinungen nicht teilen. Toller Song. Hätte nicht gedacht, das er mich nochmal so erwischt. Mal abwarten wie das ganze Album geworden ist.

Armin

25.05.2022 - 11:21- Newsbeitrag

Jochen Distelmeyer Tour 2022

18.06.22 Duisburg - Traumzeit Festival
30.07.22 Gut Holzhausen - Wege durchs Land
28.08.22 Hamburg - Kampnagel Internationales Sommerfestival
20.09.22 Nürnberg – Z-Bau
21.09.22 Jena - Kassablanca
22.09.22 Hannover - Lux
27.09.22 Berlin - Hole44
28.09.22 Leipzig - Naumanns
29.09.22 Dresden - Groovestation
01.10.22 Marburg - KFZ
02.10.22 Frankfurt - Brotfabrik
03.10.22 Düsseldorf - Zakk
04.10.22 Bielefeld - Stereo
06.10.22 Leer - Zollhaus
07.10.22 Köln - Gebäude9
08.10.22 Göttingen - Musa
09.10.22 Osnabrück - Bastard Club
10.10.22 Bremen - Tower
25.10.22 A-Salzburg - ARGEkultur
26.10.22 München - Ampere
27.10.22 CH-Zürich - Bogen F
28.10.22 Karlsruhe - P8
29.10.22 Essen – Zeche Carl

Old Nobody

27.05.2022 - 12:29- Newsbeitrag

Z4

27.05.2022 - 12:39

Guter Song. Aber ich mag Jochen Distelmeyer auch einfach, toll wie er es schafft über 30 Jahre die Ausstrahlung eines altklugen und frühreifen Zwölfjährigen zu erhalten :D

Z4

27.05.2022 - 12:43

Und die Ähnlichkeit zu "Nur mit dir" ist beabsichtigt, auch solche kleinen Song-Fortsetzungen sind heute eine Seltenheit.

Sick

27.05.2022 - 13:10

"Zurück zu mir" ist dagegen gut.
Mal sehen wie das Album daherkommt...

qwertz

27.05.2022 - 16:07

Ja, recht schön. Wirkt sehr vertraut, erinnert mich bestimmt an fünf, sechs ältere Songs gleichzeitig.

Armin

27.05.2022 - 17:41- Newsbeitrag

JOCHEN DISTELMEYER - ZURÜCK ZU MIR


Am 1. Juli 2022 erscheint »Gefühlte Wahrheiten«, das neue Album von Jochen Distelmeyer. Bereits heute wird nun der zentrale Song aus diesem Album veröffentlicht: die zweite Single »Zurück zu mir«. »Zurück zu mir« ist ein ganz zentrales Lied aus dem neuen Jochen-Distelmeyer-Album »Gefühlte Wahrheiten«: »Mal unter uns, da ist kein Glück in den Maschinen / Auf dem Markt nur falsche Götter, denen wir dienen / Das Reallife ist den Hatern ins Netz gegangen / Egal, wohin man surft, nur verirrte Seelen«, singt Distelmeyer zu einem himmelwärts strebenden Popsong mit göttlichem Call-and-Response-Ende und verlinkt so in der ihm eigenen Art spielerisch Liebeskummer mit Kultur- und Gesellschaftskritik. Es ist einer der besten Songs, die dieser Mann jemals geschrieben hat.

slowmo

28.05.2022 - 14:05

„Zurück zu mir“ gefällt mir auch dagegen etwas besser.
Mal schauen wie die Songs dann am Ende im Album eingebettet werden. Meine Erwartungen bleiben eher nicht allzu hoch.

Konsul

31.05.2022 - 19:34

Der Song gefällt mir hingegen.

Old Nobody

17.06.2022 - 17:17- Newsbeitrag

Armin

17.06.2022 - 20:26




Mit »Im Fieber« erscheint heute die dritte Single aus dem neuen Jochen-Distelmeyer-Album »Gefühlte Wahrheiten« (VÖ 01.07.). In dem elegant swingenden Song beschwört der einstige Blumfeld-Kopf Liebesrausch und unstillbare Begierde – ein fiebriges Pop-Amalgam, das sich als potenzielles Lieblingslied des laufenden Sommers empfiehlt.
»Fieber in der Stadt und das Schicksal wie ein Schlüssel zur Seele«, singt Distelmeyer zu einer stupenden Keyboard-Melodie, die den Geist von Italo Disco, Dua Lipa und Prefab Sprout atmet, »Lieg noch wach und spür Dich im Raum als wärst Du immer noch hier.« Man imaginiert endlose Sommernächte, pulsierende Herzen voller Begierde, aber auch den Kater danach – das ganze irrsinnig bittersüße Gefühlschaos, das nur die Liebe auslösen kann – und das nur wenige so wahrhaftig und lebensnah besingen können wie Jochen Distelmeyer.




Und mit PM.

nörtz

17.06.2022 - 22:34

Nach dem ersten Mal wollte ich diesen Song nicht mögen, aber jetzt, nach ein paar Mal, passts schon. "Zurück zu mir" ist auch gut, nur "Ich sing für dich" fällt ab.

Für ne 7/10 wirds sicherlich reichen.

Sick

18.06.2022 - 01:34

Der ist auch gut. "Zurück zu mir" ist mittlerweile sehr gut. Es stimmt: "Ich sing für dich" ist öde.
Das Album könnte Spaß machen...

Pole

20.06.2022 - 08:11

"Im Fieber" ist ja wohl super.

Habe ihn und Band auch Samstag live auf dem Traumzeit Festival gesehen. Bestens aufgelegt, geradezu in Plauderlaune gewesen. Viele neue Stücke, hat aber ausschließlich Akustik-Gitarre gespielt. Songauswahl daher ohne "Verstärker", "Einfach so" und andere "härtere" Live-Klassiker.

Aber er musste vor Thees Uhlmann spielen. Falscher Thread, aber: Der hat sich endgültig zum Party-Entertainer gewandelt. Band hat selbst die Tomte-Songs "Die Schönheit der Chance" und "Ich sang die ganze Zeit von Dir" verhunzt, da total verbreitwandrockt. Teilweise 4 (!) Gitarren gleichzeitig gespielt.

Loketrourak

20.06.2022 - 08:45

Im Fieber ist der beste der bisher 3 Veröffentlichungen. Ich sing für Dich ist regelrecht ärgerlich.

Konsul

20.06.2022 - 10:43

Sehe ich auch so. Geht aber schon sehr ins schlagerhafte. Das Video macht das nicht besser.

qwertz

20.06.2022 - 13:27

Die vorab veröffentlichen Songs auf dem Solo-Debüt hatten irgendwie mehr Schmiss und Überraschungspotenzial. Ein bisschen mehr dürfte er gern noch wagen.

captain kidd

01.07.2022 - 00:36

Ich glaube, jetzt weiß ich, was ich so schrecklich an seinem derzeitigen Gesang finde: Er singt manche Phrasen mit so einem aufgesetzten deutschen Akzent, als würde er so R&B-Chops ungelenk eindeutschen. Finde das wirklich schrecklich. Finde, früher hatte er einfach eine eigene Stimme, einen ganz eigenen Duktus und Vortrag. Jetzt ist er Kopist.

captain kidd

01.07.2022 - 00:38

Und was sollen die drei englischen Stücke?

nörtz

01.07.2022 - 01:05

Die sollen natürlich internationales Publikum anziehen.

Z4

01.07.2022 - 01:15

Glaub der hat sonst kein vorzeigbares deutschsprachiges Material. Muss hart sein in dem Alter etwas Gutes veröffentlichen zu wollen, wie Olli Schulz im Podcast mal meinte, er kennt kaum Musiker die um die 50 richtig gute Sachen veröffentlicht haben, für Popmusik ist diese Umbruchzeit im Leben vielleicht wirklich kaum zu gebrauchen.

oldschool

01.07.2022 - 12:00

der Typ hat schon immer ganz gruselige Musik gemacht - ja auch Blumefeld war zuletzt ganz furchtbare Schlagermucke. Dann lieber Kaisermania ;D

Z4

01.07.2022 - 12:04

Plätschert ganz nett vor sich hin, nicht schlecht aber keine Großtat, an sein Solodebüt kommt es auch nicht ran. Aber kann man sich schon gut anhören. 7/10

Z4

01.07.2022 - 12:08

"Im Fieber" ist aber sehr stark, den Song kann man ohne Bedenken in eine Distelmeyer - Best-Of packen.

Hornrabe 1

01.07.2022 - 13:22

Absolut geiles Album.
Jochen hat seinen ureigenen Kosmos.
Der Opener "Komm..." klingt am Anfang wie "Tausend Tränen tief". Na und? Trotzdem geil! ;-)
Selbst die englischen Dinger kommen für mich absolut cool. Ich war und bin nicht der Überfan, aber Jochen ist halt Glanz und Glitzer. Genau wie die neuen Videos, voll Sauber!
Und das Album auch... ;-)

AliBlaBla

01.07.2022 - 13:42

@Z4
Olli Schulz soll sich mal.....gehackt legen.
So ein...Blödsinn!

Musiker und die 50, über 50....hihi...
Tom Liwa, Peter Hein, Jens Rachut..
Und international? ...hihi...
Nick Cave?
Bill Callahan?
Iggy Pop?
.....Bob fu**in Dylan???

Soviel zu "alten Männern".
So ein Blödsinn, Olli Schulz wird leider immer schlimmer...

nörtz

01.07.2022 - 14:01

der Typ hat schon immer ganz gruselige Musik gemacht

Ich-Maschine und L'etat et moi sind gruselig?

ja auch Blumefeld war zuletzt ganz furchtbare Schlagermucke.

Benenne doch mal bitte alle Schlagersongs auf der "Verbotene Früchte".

Loketrourak

01.07.2022 - 14:50

Ich sag mal, wer eine Nummer wie Verstärker geschrieben hat, hat unendlichen Kredit. (Also bei mir).

Earl Grey

01.07.2022 - 15:15

Also so nach dem ersten Durchlauf bin ich glücklich, dass die vorab veröffentlichten -ich Sing für dich- und -zurück zu mir- für mich zu den schwächeren Songs gehören.
Gefällt mir bisher überraschend gut.

Sloppy-Ray Hasselhoff

01.07.2022 - 15:29

Distelmeyer hat mit Blumfeld tolle Alben aufgenommen. Was er Solo anbietet, ist eine reine Zumutung ...

Gordon Fraser

01.07.2022 - 15:39

Ich sag mal, wer eine Nummer wie Verstärker geschrieben hat, hat unendlichen Kredit. (Also bei mir).

Word. Wobei man "Verstärker" durch so viele grandiose Songs ersetzen kann.

Z4

01.07.2022 - 17:01

Bob Dylan hat mit Mitte 40 zumindest ein richtiges Tief gehabt, und sich nur mit größter Anstrengung mit Oh Mercy wieder gefangen.

Z4

01.07.2022 - 17:06

Und Nick Cave musste Blixa Bargeld aus der Band werfen um künstlerisch nicht anzuk*cken.

AliBlaBla

01.07.2022 - 20:06

@Z4
Tiefs kann man immer haben nicht erst mit Mitte vierzig, lass es dir gesagt sein...
Und danach sind viele Künstlerinnen, Musiker, Denker, Filmschaffende etc ja erst so richtig geil. (Und erfolgreich)
Schriftstellerinnen? Vergiss es vor den Vierzigern, eigentlich.

Also, schon strunz blöd, was Olli Schulz da erzählt.

AliBlaBla

01.07.2022 - 20:08

@Z4
Das mit der Cave/Bargeld Entzweiung musst du mir mal genau erklären....
Das verstehe ich gar nicht.
(Ich ahne, das da kein profundes neues Wissen jetzt dahinter steckt, allerdings...)

Z4

01.07.2022 - 21:35

Im Film 20.000 Days on Earth gibt es eine Szene mit Nick Cave und Blixa Bargeld im Auto, in welcher Cave zu Bargeld sagt, er hätte sich gewünscht, dass man ihnen früher gesagt hätte, dass sie die alten Songs früher hätten beenden sollen und nicht so viel herumjammen. Der Blick darauf von Blixa hätte töten können, als einer der Masterminds der Musik vor Warren Ellis war das so ziemlich das schlimmste was er sagen konnte und beschreibt ziemlich exakt den deutlichsten Stilwandel der Band bis zum zurückgenommenen Push the Sky Away.

Hab aber gerade nachgelesen, mit Mick Harvey gab's diesbezüglich wohl einen noch größeren Streit, der kommt in dem Film auch gar nicht vor.

AliBlaBla

01.07.2022 - 22:36

Ui ui ui, das alles im Jochen Distelmeyer Thread......
Naja, das als Ausstieggrund eines Mick Harvey oder eines Blixa Bargeld zu verstehen, ist schon abenteuerlich,...bzw mir ist das zu lame, da steckt schon noch mehr (persönliches) dahinter (bei beiden). Nick Cave sieht es als seine Aufgabe an, "die BAD SEEDS durchzufüttern" (wörtlich), und er sieht diese auch nicht als seine (musikalischen) Handlanger oder Marionetten an.
Es geht da (wenn ein Blixa Bargeld bspweise mit einer Email "Schluss macht" (!) )ganz sicher um...Erheblicheres.

Ich liebe den Musiker/Künstler Nick Cave, aber diese Bande wird seit den Achtzigern nicht nur schöne Sachen miteinander erlebt haben. Das man überhaupt nichts davon hört, macht mich umso stutziger.
Der "Job" bei den BAD SEEDS war ja lukrativ, beide waren eng mit Cave befreundet (gut, Mick Harvey mehr, geschenkt, aber dennoch)....
Ich glaube, das ist mit musikalischen Differenzen nicht ausreichend erklärt, werden schon menschliche, moralische gewesen sein.
Bzw wer hat da die meisten Drogen genommen, während der andere da endlich von weg wollte.

Aber mit Krise des Mannes um die fünfzig hat das alle schon lange nix mehr zu tun.
Das ist eine total unhaltbare These.
Olli Schulz sollte lieber was Vernünftiges tun, statt Gunther Gabriels Boot verunstalten und weiteren Mist. Ganz arg.

Und : off topic, Tschuldigung.

Old Nobody

01.07.2022 - 22:38

Zum Album mal wieder:
Was mir gefällt,ist die Gesamtstimmung,die ist wie der Inhalt absolut schlüssig.Find auch, dass das Album an sonem Sommerabend ganz gut passt.
Jochen schafft es immer wieder,das Thema Liebe so anzufassen, dass es eben nicht peinlich ist.
Allerdings hätte ich mir mehr so Ausbrüche gewünscht wie im an sich vielversprechenden Opener.
Auch melodisch kommt das des öfteren doch ziemlich seicht daher.Auch textlich fehlt mir da manchmal was zum Zustand der Welt,was etwa in Ich sing für Dich ja vorkommt.Den Song find ich auch im Gegensatz zu anderen hier sehr gut,spendet irgendwie Trost.

Insgesamt nach drei Durchgängen schon ein absolut okayes Album ohne große High- und Lowlights mit einer angenehmen Gesamtstimmung.

Sick

02.07.2022 - 14:13

Boahh, ist das zäh...
Ich höre gerade den Höhepunkt der Ödnis "Nicht einsam genug". 11 Minuten eintönige Langeweile.
Da ist es dann auch völlig egal was er da singt.
Und wer brauch schon englischsprachige Lieder von Distelmeyer?
Musikalisch ist das bis auf drei Ausnahmen (Komm (So nah wie du kannst), Zurück zu mir, Im Fieber) absolut langweilig.
Dieser Versuch deutsche Country-Musik zu machen ist voll in die Hose gegangen.

Wenn man das haben will, dann hört man die Alben von Fink und die beiden Nils-Koppruch-Solo-Alben. Was war das doch für ein toller Songschreiber und Poet.

Aber das hier, nee ohne mich...

Henri7

02.07.2022 - 18:25

…Quatsch. 5x durchgehört. Erst skeptisch gewesen. Muss aber jetzt sagen: bestes Album dieses Jahr, so far. Möchte mit Ausnahme des zweiten englischsprachigem kein Stück missen. Die Rezi in der SZ triffst es ganz gut. So, steig direkt mal in Runde 6 ein.

captain kidd

02.07.2022 - 22:40

Ich finde diese Blues-Momente ja absolut gruselig. Und wie gesagt diese Stimme oftmals... Nein, leider kein gutes Album.

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