Ride - This is not a safe place

Armin

24.04.2019 - 18:11- Newsbeitrag

RIDE

Mit dem Song "Future Love" meldet sich die britische Shoegaze Band Ride zurück und kündigen gleichzeitig ihr neues Album "This Is Not A Safe Place" für den 16. August auf Wichita Recordings an.



Für das neue Album hat sich die Band erneut mit dem DJ und Produzenten Erol Alkan zusammengetan, welcher auch das letzte Album "Weather Diaries" produziert hat. Zusammen haben sie erneut einen Sound kreiert, welcher gleichzeitig Wert auf die typischen Shoegaze-Sounds legt und trotzdem neue Einflüsse aus u.a. Elektronik zulässt. Hypnotische Rhythmen verbinden sich mit träumerischen Gitarren und einer ansteckenden Atmosphäre. Der neue Song "Future Love" ist ein Paradebeispiel dieser Tugenden.

In den letzten Jahren hat sich die Band von vielen verschiedenen Seiten beeinflussen lassen, u.a. dem Postpunk Sound von The Fall und Sonic Youth. Nachdem die Band in 2017 das erste Album seit 20 Jahren veröffentlicht hatte, war die Euphorie weiterzumachen auf allen Seiten groß. So entstand "This Is Not A Safe Place" innerhalb weniger Wochen zwischen 2018 und 2019 in einer Flut aus neu gefundener Kreativität und Freude, wieder zusammen zu spielen.

Gordon Fraser

24.04.2019 - 19:03

Ui, so schnell wieder? Aber natürlich eine tolle Nachricht.

qwertz

25.04.2019 - 09:37

Da hat wohl jemand zu viel The War On Drugs gehört...

Lame ...

25.04.2019 - 09:40

Klingt austauschbar wie das letzte Album...
Warum Ride warum um Gottes Willen nicht Slowdive?

tjsifi

25.04.2019 - 15:12

@qwertz: Hihi, da is was dran!

Neuer Name (A_)

26.04.2019 - 21:20

Klingt aber doch gut. Freue mich.

fakeboy

26.04.2019 - 21:27

Ich mag den Song. Die Gitarren zu Beginn haben ein bisschen was von War on Drugs (wobei der erste Ton noch mehr nach Dire Straits klingt), aber der Gesang ist klar Ride. Unspektakulär aber gut.

Gordon Fraser

26.04.2019 - 22:00

Bisschen hart auch der Vergleich mit TWOD. So bräsig-langweilig wie die sind Ride nun wirklich nicht.

Armin

04.08.2019 - 19:08- Newsbeitrag

Frisch rezensiert.

Meinungen?

soniclife

04.08.2019 - 20:32

Zwischen “Tarantula” und “Weather Diaries” liegen aber nicht elf sondern sogar 21 Jahre. Leider scheint das neue Album (zumindest nach den Vorabsongs zu urteilen) aber bedrohlich an dem Tiefpunkt von 1996 zu liegen.

Jennifer

04.08.2019 - 20:36

Zwischen “Tarantula” und “Weather Diaries” liegen aber nicht elf sondern sogar 21 Jahre.

Ach Du lieber Himmel, natürlich. So ein Quatsch. Danke für den Hinweis!

carpi

04.08.2019 - 20:40

"Tarantula" kam 1996 raus, was die Pause auf 21 Jahre erhöht, werde nach dem netten "Weather Diaries" auf jeden Fall mal reinhören, die Hoffnung, dass sie nochmal das Level der ersten beiden Alben erreichen, habe ich aber nicht. Die Rezension lässt immerhin Gutes erwarten.

carpi

04.08.2019 - 20:41

Oh, sorry, zu spät :)

Jury

07.08.2019 - 11:44

Hässlichstes Albumcover 2019 fast schon sicher.

cargo

07.08.2019 - 11:52

Ich bin nicht wirklich überzeugt von dem Album. Erst mal ist mir die Platte nicht homogen genug. Man könnte fast meinen, man hat mit Absicht immer einen maximal anders klingenden Song an den Vorherigen angehängt. Klingt dadurch insgesamt eher nach einer Compilation altgedienter Bands.
Dann sind auch echt einige grauenhafte Songs drauf. "Dial Up" und "Shadows Behind The Sun" sind zum Beispiel kaum zu ertragen.
Insgesamt deutlich schwächer als das Comeback Album.

Jennifer

13.08.2019 - 16:20- Newsbeitrag

Gordon Fraser

16.08.2019 - 13:47

Klar, kein neues "Nowhere", aber da sind schon vielversprechende Songs drauf. Wird mir sicher viel Freude bereiten, das Album.

dronevil

16.08.2019 - 19:31

Runde Sache. Gerade bei Ride gefallen mir die "einfachen", schnörkelosen Sachen. Darf dann auch gerne mal nach Britpop klingen.

Boomer

16.08.2019 - 20:00

Seit dem zweiten Alben ist bei den Typen die Luft raus.

Kojiro

17.08.2019 - 06:44

Plätschert leider wirklich weitgehend alles in "Altherrenmanier" vor sich hin. So gerne ich den Sound mag; aber vielleicht sollte man sich fragen, ob Ride 2019 überhaupt noch gewisse Relevanz besitzen KÖNNEN.

Hoschi

17.08.2019 - 08:19

Dieses Album ist, wie schon der Vorgänger, eine ganz seltsamme Geschichte.
Die Mischung aus richtigen "Brettern" wie future love, End game, shadows behind the sun oder in this room werden leider, leider zunichte gemacht durch Songs wie R.I.D.E oder Kill Switch.

Das war schon bei weather diaries so :(
Ich mag diesen "New Order zu Get Ready Zeiten" touch wie in Jump Jet oder Future love.

Gerade RIDE als Opener, welcher als Song schon hart nervt, zerstört schon am Anfang so ziemlich viel.
Auch Kill Switch nervt gewaltig und macht in den roten Faden, welcher sich doch schön durchs Album zieht, einen fetten Knoten.
Auch Repetition ist anstrengend.

die 2. Hälfte durchweg auf hohem Niveau und schließt mit in this room mehr als grandios ab. der Song könnte noch 10min so weiter gehen.
Leider ein paar richtige Nervtöter dabei, die den Gesamteindruck schmälern.
Ansonsten wäre this is not a safe place ein glatte 8,5/10.
So leider nur okaye 7/10.

Hogi

17.08.2019 - 09:26

Mir gefallen nur der Opener, Kill switch und Dial Up nicht so sehr....im Gegenzug einige echte Highlights. Insgesamt auf dem gleichen Niveau wie der Vorgänger.

carpi

21.08.2019 - 10:21

Sicherlich nicht homogen, aber nach ein paar Durchgängen bleibt ein durchaus positiver Eindruck haften, bin hier mehr bei Hogi und Gordon.
Durchschnittlich sind für mich einige der kurzen Songs, z.B. Repetition, was etwas plump wirkt, Fifteen Minutes (der zweite Track mit na na na - Hintergrund) und Dial up, der Opener haut mich auch nicht vom Hocker, stört mich aber nicht wirklich.
"Kill Switch": Als Ausflug in Postpunk-Gefilde wirkt es auf dem Album etwas deplatziert, an sich aber durchaus hörenswert.
Die zwei epischen, ruhig dahinplätschernden Tracks Eternal Recurrence und In this room gefallen mir, obwohl sie nicht in die 9er+ Regionen kommen. Sehr entspannend jedenfalls.
Höhepunkte: Future Love - wunderbarer Sommersong und Ohrwurm genau wie Clouds of Saint Marie (trotz Na Na Gesängen), sehr harmonisch.
Noch besser sind für mich die Hymnen Jump Set und End Game, die ich gerne vor 25 Jahren bei Britpop-Abenden gehört hätte, heute dann halt nur laut über Kopfhörer..:)
Und dann gibts ja auch noch das poppige Shadows behind the sun, das ich ohne es zu wissen, gar nicht der Gruppe zugeordnet hätte, erinnert mehr an Travis als an alte Shoegaze-Zeiten. Sehr schön!
Trotz der berechtigten Kritik, dass das Album zerfahren wirkt, ein erfreuliches Gesamtergebnis.





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