SDP - Die bunte Seite der Macht

Armin

25.11.2016 - 20:42

Pressemeldung:
Seit 20 Jahren beste Freunde,
vor 10 Jahren als erste deutsche Band auf YouTube,
heute die bekannteste unbekannte Band der Welt.

Jetzt melden sich SDP mit ihrem neuen Album “Die bunte Seite der Macht” zurück und setzen einen weiteren Meilenstein in ihrer ungewöhnlichen Karriere. Ihre Leichtigkeit und Unbekümmertheit haben Vincent und Dag sich auf dem neuen Album erhalten und so verwundert es nicht, dass das Ohrwurmpotenzial wieder mal auf Anschlag gepegelt ist.

Natürlich ist auch die Vielseitigkeit auf der neuen Platte wieder außergewöhnlich und praktisch unvergleichlich. Schließlich wird SDP gerade wegen dieser Vielfältigkeit, die niemals ins Beliebige abdriftet, bereits mit den Ärzten verglichen. Ihre selbst geschaffene Musikmischung, die aus allem besteht, was Vincent und Dag lieben und musikalisch fühlen, bedient sich wieder Punk-, Pop-,Rock- und Dancehall-Anleihen (das ist sicher nicht alles) und lässt ein einzigartiges, stilistisches Spektrum entstehen.

Die andere Gabe der beiden Musikautodidakten, neben ihren eingängigen Partytexten, ist ein feines Gespür für gesellschaftlich relevante Themen. Manchmal satirisch, manchmal charmant, manchmal unverschämt deutlich, sprechen SDP Probleme an, die jeden Einzelnen oder ganze Gemeinschaften betreffen. Niemals mit dem Zeigefinger und niemals belehrend, schaffen es die Beiden mit ihrer Unbeschwertheit, tiefgründige Themen zu bearbeiten und zu kommentieren.

Dabei ist jeder Song ein Einzelstück und bei der musikalischen Vielfalt denkt man vielleicht schnell: „Hier ist für Jeden Musikfan was dabei!“ - aber das stimmt nicht ganz. Verkrampfte Prinzipienreiter und ironie-unbegabte Musikpolizisten sollten lieber die Finger vom neuen SDP-Album lassen. Wer aber Musik in all ihren bunten Facetten liebt und gerne Songs hört, die einen auch nach mehrmaligem Hören noch überraschen können, der wird „Die Bunte Seite der Macht“ lieben. Definitiv eines der meist erwarteten deutschsprachigen Alben 2017.



Video: SDP „Leider wieder da!“:



SDP - Die bunte Seite der Macht Tour 2017

02.11.2017 Würzburg, Posthalle
03.11.2017 Wien, Arena
04.11.2017 München, TonHalle
08.11.2017 Köln, Palladium
10.11.2017 Hannover, Swiss Life Hall
11.11.2017 Leipzig, Haus Auensee
16.11.2017 Dortmund, Phoenixhalle
17.11.2017 Hamburg, Sporthalle
18.11.2017 Berlin, Max-Schmeling-Halle
19.11.2017 Dresden, Alter Schlachthof
22.11.2017 Zürich, X-TRA
23.11.2017 Fürth, Stadthalle
24.11.2017 Stuttgart, Porsche Arena
25.11.2017 Frankfurt, Jahrhunderthalle

Armin

16.01.2017 - 17:41

Armin

27.02.2017 - 17:50- Newsbeitrag


Pressemeldung:
Das dritte Mal hauen SDP nun einen gemeinsamen Song mit Sido raus. Der musikalische Hattrick ist eine der Vorab-Singleauskopplungen aus dem kommenden Album von SDP: „Die bunte Seite der Macht“. Schon die vorangegangen beiden Songs „Ne Leiche“ aus dem Jahr 2010 und „Die Nacht von Freitag auf Montag“ (2012) haben mittlerweile Kult-Charakter und die zugehörigen detailverliebten Animationsvideos zig Millionen Klicks.
Auch die aktuelle Single „Bullen, Schweine“ kommt wieder mit einem aufwendig animierten Video daher. Inhaltlich jedoch betreten SDP und Sido neues Terrain: Die drei Sprachvirtuosen reizen die Grenzen des deutschen Wortschatzes gekonnt satirisch aus. Während sie einen unschuldigen Song über Tiere und Tierhaarallergien trällern, führen sie den Hörer immer wieder aufs Glatteis und inspirieren zu Alternativdeutungen. Es geht aber um Bullen, Schweine, Katzen, Hunde und Pferde, also um Tiere und unsere alltäglichen Probleme mit ihnen. (Obwohl natürlich nicht alle Tiere fies sind, es gibt viele gute Tiere, das ist klar.)

Musikalisch wird der satirische Charakter des Songs gestützt; nervig-schlageresque und partytauglich. Somit haben nicht nur Allergiker endlich ihre langersehnte Hymne!



Video: SDP „Bullen, Schweine!“ feat. Sido:

Armin

08.03.2017 - 21:45- Newsbeitrag

Frisch rezensiert.

1/10!

Meinungen?

edegeiler

09.03.2017 - 00:07

Noch zu viel für diesen Schmutz.

Armin

09.03.2017 - 20:04

Weniger geht leider nicht.

manfredson

10.03.2017 - 00:16

"Nur Musik ist schöner" fand ich damals ganz gut. Inzwischen sind SDP aber die musikalische Version einer Lustige-Bilder-Facebookseite. Wirklich grauenhaft.

musie

10.03.2017 - 08:53

Naja. Live am Nachmittag an einem Festival sind die sehr unterhaltsam und auch nicht aufgesetzt. Muss man nicht so verreissen find ich.

Sokrates

10.03.2017 - 11:52

Sind sowas ähnliches wie Die Kassierer, oder? So ne Art Asi-Punk-Band, die bewusst niveaulose und dumme Texte zelebrieren, oder? Muss man ja nicht unbedingt hören und schon gar nicht gut finden, aber das so spießig zu verreißen disqualifiziert einen eigentlich auch als Mensch. Wer für sowas 0% übrig hat oder nicht mal schmunzelt ist eigentlich kein Mensch und hat emotionale Probleme, da sind sich die Philosophen einig.

eric

10.03.2017 - 11:59

Schöner letzter Satz! Lang lebe Terrorgruppe.

Felix H

10.03.2017 - 12:24

Sind sowas ähnliches wie Die Kassierer, oder? So ne Art Asi-Punk-Band, die bewusst niveaulose und dumme Texte zelebrieren, oder?

Naja, bevor man nen Absatz lang sich über die Rezension auslässt (offenbar ohne die Referenzen da zu lesen), hätte man die Frage durch kurzes Reinhören sich selbst beantworten können. :-)

Sokrates

10.03.2017 - 12:50

Ja, aber ich bin halt sowas wie ein abstrakter Punk. Einfach reinhören ist mir irgendwie zu faktisch in diesen postfaktischen Zeiten. Ich feier lieber Asi-Bands aus einer theoretischen, abgehobenen Ebene aus ab. Bin ich selbst noch ein Mensch? Ich weiß es manchmal nicht. Ich habe tausende Lachsklaven, die den ganzen Tag für mich Asi-Punk hören und darüber lachen MÜSSEN. Ich lache nur noch, wenn ein Sack Reis in China oder gar in Nordkorea umfällt. Da lacht dann der Meister noch selbst.

Moritz2314

10.03.2017 - 18:07

Sorry, aber was ist das denn bitte für ein unqualifizierter Beitrag Herr Smeets? Hat einer der Beiden Sie wieder zum Single gemacht oder warum verbreiten sie so spießigen sinnfreien Mist?

CRM

17.03.2017 - 09:59

Herr Smeets muss ein sehr einsamer Mensch ohne Humor sein, der höchstens mal über ganz intellektuelle Beiträge von Feuilletonschreiberlingen in der FAZ lacht, ansonsten aber in seiner dunklen Höhle versauert. Die beiden Jungs von SDP nehmen sich null ernst (siehe "Leider wieder da"), wollen einfach nur Spaß machen und haben - nicht mehr und nicht weniger! Alltag aus, SDP an - und abschalten. Herr Smeets, wenn Sie ach so sinnvolle und intelligente Musik hören möchten, lehnen Sie sich in Ihrem Ohrensessel zurück, schnappen sich einen Cognacschwenker gefüllt mit einem edlen Tropfen und gönnen sich die neuesten Jazzergüsse! Mir reicht ein kühles Pils und die neue SDP.

Es grüßt Sie ganz herzlich...
ein Arschloch!

manfredson

17.03.2017 - 10:19

Niemand glaubt, SDP würden sich selbst ernst nehmen. Das Problem ist nur, dass Selbstironie und Augenzwinkern nicht automatisch für ein gutes Ergebnis sorgen. Ich fand SDP früher richtig gut, mochte auch die beiden anderen Songs mit Sido (Ne Leiche / Die Nacht von Freitag auf Montag), aber seit einiger Zeit und vor allem auf diesem Album merkt man einfach, dass ihnen diese Ideen ausgehen, die zwar total dämlich und albern sind, aber halt trotzdem irgendwie Spaß machen. Schon das Wortspiel in "Bullen, Schweine" ist so erzwungen und funktioniert nur die zwei Sekunden lang, die man braucht, um den Witz zu verstehen. SDP machen dann aber ein ganzes Lied drüber, das mit zunehmender Zeit nicht unbedingt besser wird. Die Witze in "Pferdeschwanz" und "Ja ja aka LMAA" sind dermaßen alt und abgegriffen, dass ich sie schon in der Grundschule gehört habe, was mittlerweile 20 Jahre her ist. Warum denkt man sich nicht selbst irgendwas Lustiges aus, sondern macht Lieder über uralte Witze? Was kommt als nächstes? "Kommt ne Frau beim Arzt"? Deine-Mutter-Witze? Halt, das hat Ferris MC ja letztens schon gemacht.
Der Punkt ist: Du kannst Scheiße so augenzwinkernd verkaufen wie du willst, stinken tut sie trotzdem. Ich liebe alberne Musik wie Knorkator, die Ärzte etc. und auch einiges von SDP ("Hast du mal ein Problem" - großartig!), aber diese unerträgliche Mischung aus alten Witzen, abgegriffenen Themen (ein Lied über die Friendzone in 2017? Warum?), immer schlechter werdenden ernsthafteren Songs ("Echte Freunde" ist auch wieder so ne Nummer, die vielleicht 2005 cool gewesen wäre) und dem seltsamen Versuch, irgendwie rockig zu klingen, dann aber z.B. in "Das Leben ist ein Rockkonzert" über klinisch reine Schwiegersöhnchen-Gitarren "Pogen, pogen, pogen" zu brüllen, ist wirklich peinlich. Das hat auch mit Humor alles nicht mehr viel zu tun, sondern ist einfach gequirlter Mist.

MartinS

17.03.2017 - 10:28

Also wenn Humor zu haben inzwischen bedeutet, die Witzchen auf diesem Album gut zu finden, bleibe ich gerne ohne.
Ansonsten: Das was manfredson sagt!

CRM

17.03.2017 - 17:07

Ich habe niemals behauptet, alles auf dem Album lustig zu finden...vor allem "Bullen, Schweine" (erst recht der Beitrag von Sido) und Pferdeschwanz sind mehr als grenzwertig, aber die meisten Songs machen halt einfach nur Spaß und sind eine entspannte Alternative zu diesem ganzen Radioschrott, der sich kaum noch unterscheidet. Warum allerdings jemand, der offensichtlich mit dieser Art von Musik absolut nichts anfangen kann, eine Albumkritik verfasst, ist mir schleierhaft. Ich bewerte schließlich auch nicht die aktuelle Scheibe von Andrea Berg...

MartinS

17.03.2017 - 18:13

Ich check nicht, was genau SDP als Alternative zum Radioschrott qualifizieren soll. Was auf "Die bunte Seite der Macht" so passiert passt doch ganz wunderbar zwischen Glasperlenspiel und Max Giesinger, das ist es doch gerade.
Das hat dann auch nichts mit der Art von Musik (was ist das eigentlich für ein Nullargument?) zu tun – Schrott bleibt Schrott, unabhängig vom Genre.
Ich muss wieder in den Ohrensessel.

edegeiler

17.03.2017 - 18:33

:D :D :D DIESER GANZE RADIOSCHROTT!!! MEIN RADIOSCHROTT!!1111

Sebfree

29.10.2017 - 09:30

Mit dem Autor der Kritik muss man Mitleid haben. In dem Text ist soviel Schrott und Missgunst zu lesen, dieser Mensch tut mir leid. Von Musik hat er nicht viel Ahnung, überdeckt dies jedoch mit überhäuftem Zitieren von Bands/Künstlern die angeblich Ähnliches schon vor Jahren gemacht haben.
Ich mag die Band und finde auch die Art und Weise wesentlich lustiger und niveauvoller als das die zitierten Ärzte je hinbekommen haben. Ich habe aber das Gefühl der Autor lebt in der Vergangenheit und kann nicht akzeptieren das Musik heute anders ist.
Mein Beileid nochmals für deine tiefe Frustration, SDP kann allerdings nichts dafür, bei mir sorgt die Band jedenfalls genau für das Gegenteil und ich höre sie gerne wenn es Mal nicht so läuft.
Ich bin übrigens 38 und kenne Die Ärzte noch aus aktiver bzw erfolgreicher Zeit.

Ok

29.10.2017 - 10:11

Guter Hinweis

Willy B.

03.11.2017 - 23:11

Siggi - der Darth Vader der SPD

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